Zeitschrift für Inklusion
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    Inklusion inklusiv lehren: Impulse für eine inklusionsorientierte Entwicklung der Lehrer_innenbildung

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    Mit dem im Rahmen der qualitätsoffensive Lehrerbildung aus Mitteln des BMBF geförderten Projekt DoProfiL – Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/innenbildung – reagiert die TU Dortmund auf die Anforderungen, die sich aus der zunehmenden gesellschaftlichen Relevanz von Heterogenität und Inklusion für Schule und Hochschule ergeben. Aufgabe eines Teilprojekts ist es hierbei, Lehrende für die Diversität der Studierenden zu sensibilisieren und für inklusionsorientierte Praktiken in der Lehre zu qualifizieren. Als eine Methode zur Initiierung eines Disziplinen- und Fächerübergreifenden Diskurses zur Entwicklung eines gemeinsamen Inklusionsverständnisses aller Projektbeteiligten wird hierbei die World-Café-Methode eingesetzt. Die Ergebnisse des diesjährigen World-Cafés bilden die Grundlage für diesen Beitrag. Wir verdeutlichen, wie Inklusionsorientierung im Rahmen des Projektes DoProfiL an der TU Dortmund in die Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Lehramtsausbildung Eingang findet. Herausgearbeitet wird das Spannungsfeld, welches sich ergibt, wenn auf der einen Seite bei der Entwicklung einer inklusionsorientierten Lehramtsausbildung ausgehend von einem umfassenden Inklusionsverständnis die Vielfalt der Studierenden berücksichtigt wird, ohne dabei auf der anderen Seite die höchst individuellen Studien- und Lernsituationen z. B. von behinderten Studierenden zu übersehen. Des Weiteren wird das World Café hinsichtlich der Fragestellung ausgewertet, in welcher Weise an der TU Dortmund das Thema Inklusion auch Inklusiv gelehrt wird. Aufgezeigt wird, wie es Fachwissenschaft und Fachdidaktik gelingen kann, den Inklusionsdiskurs im eigenen hochschuldidaktischen Tun umzusetzen. Abschließend wird das Potenzial einer inklusionsorientierten Hochschullehre und Hochschule für eine zukunftsorientierte Lehramtsausbildung thematisiert

    Zum Verhältnis von Inklusion und Sprachbildung – Einblicke, offene Fragen, Forschungsperspektiven

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    Inklusion ist eine multiprofessionelle Aufgabe, die die Herausforderung mit sich bringt, allen Dimensionen von Heterogenität gerecht zu werden. Dieser Prämisse folgend wird im Beitrag der Blick auf das Verhältnis von inklusiver (Schul-)Pädagogik und Sprachbildung gelegt. Im Fokus stehen Fragen sprachlicher Bildung im Zusammenhang mit Ansprüchen inklusiver Bildung. Im Beitrag soll nachgezeichnet werden, welche Argumentationslinien in der aktuellen Forschungsliteratur aus dem Bereich der Sprachbildung anzutreffen sind, mit denen begründet wird respektive werden könnte, warum Sprachbildung als immanenter Teil von Inklusion verstanden werden kann bzw. sollte. Weiterhin wird in ersten Zügen der Frage nach dem möglichen Charakter einer inklusionsorientierten Sprachbildung nachgegangen. In Bezug auf deren Konstitution werden offene Fragen und Forschungsperspektiven formuliert

    Länderbericht Schweiz

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    Schule als inklusiver Raum? Zum Verhältnis von Schularchitektur und inklusiver Didaktik am Beispiel der Laborschule Bielefeld

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    Im vorliegenden Beitrag werden die Aspekte der Flexibilität und Durchlässigkeit pädagogischer Räume als raumbezogene Rahmenbedingungen inklusiver Didaktik herausgearbeitet und anhand ausgewählter Schulraummodelle wie „Klassenraum plus“, „Cluster“ und „Offene Lernlandschaft“ diskutiert. Im Anschluss daran wird am Beispiel der Laborschule Bielefeld – als einer besonders prominenten Vertreterin des bereits in den 1970er Jahre populären Prinzips der „Großraumschule“ – die konkrete Nutzung eines explizit als Lernlandschaft konzipierten Schulgebäudes untersucht, wobei insbesondere die Frage im Mittelpunkt steht, inwieweit es den dortigen Räumlichkeiten gelingt, sowohl zur Verwirklichung eines adaptiven und binnendifferenzierten Unterrichts beizutragen, als auch zur Umsetzung des betreffenden Unterrichts im Co-Teaching sowie zur Herstellung von Gemeinsamkeit sämtlicher Schülerinnen und Schüler im alltäglichen Schulleben

    Simulationsspiel als hochschuldidaktisches Medium zur Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien: – am Beispiel von Bourdieus ‚Reproduktion sozialer Ungleichheit durch die Schule’

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    Die Vermittlung sozialwissenschaftlicher Theorien ist ein zentraler Lehrinhalt im Rahmen des Lehramtsstudiums an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Die Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien, insbesondere zur sozialen Ungleichheit, stellt eine Grundlage dar, um Fragen von Bildungsungleichheit und deren Reproduktion durch Schule und Unterricht in ihren Ursachen verstehen zu können – und sich im Kontext von Seminaren und Vorlesungen zu reflektieren

    Raum und Räumlichkeit im pluralisierten Unterricht

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    Im folgenden Beitrag wird die These verfolgt, dass die Transformationen von Schule im Zuge des Anspruchs an Inklusion mit einer (räumlichen) Pluralisierung von Unterricht und Klassenzimmer einhergehen. Dazu wird zuerst die Bedeutung des Klassenraums für die Unterrichtsforschung angedeutet (Kap. 2) und anschließend mit Schatzki ein begriffliches Instrumentarium für die praxistheoretische Fundierung entfaltet (Kap. 3), welches dann mit Bezug auf die Unterscheidung von Raum und Räumlichkeit ausgebaut wird (Kap. 4). Anschließend werden Tendenzen der Differenzierung und Pluralisierung von Unterricht und Klassenzimmer dargestellt und zu der These verdichtet, dass die sukzessive Aufhebung räumlicher Differenzierung in ‚größeren‘ Konstellationen wie dem Schulsystem und der Schulformen keineswegs in einem ‚inklusiven gemeinsamen Unterricht Aller‘ mündet, sondern neue Differenzierungspraktiken im Klassenraum in Gang setzt (Kap. 5). Der Beitrag lotet aus, was für Implikationen die Suspendierung einer Verknüpfung von materiell-statischem Klassenraum und Unterricht zu Gunsten eines materiell-praktischen Klassenraumverständnisses für eine Unterrichtstheorie im Zusammenhang mit Inklusion/Exklusion bedeuten könnte

    Theoretische Perspektiven auf Sonderpädagogik und Inklusion

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    Das Verhältnis von allgemeiner Pädagogik und Sonderpädagogik ist noch immer ungeklärt und so ist auch die Frage der Inklusion weiterhin schwer zu verorten. Der Beitrag zeigt die bildungstheoretische Option (Moser) als Möglichkeit, über Inklusion nachzudenken. Die begriffliche Verankerung mit Elementen kritischer (Bildungs-)Theorie ist als Grundlage einer Annäherung zu verstehen

    Der Weg zum Heute ist weit – Integration und Inklusion im Saarland

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    Leistungsdifferenzen im ‚inklusiven’ und im gymnasialen Unterricht – Dokumentarische Videointerpretation mit Fokus auf Raum und Erfahrungsraum

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    Die Umsetzung von Bildungsreformen in Schule und Unterricht, die auf Inklusion zielen, zeigt in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft eine zunehmende thematische Relevanz. Um praxisrelevante Erkenntnisse über diesen Gegenstandsbereich zu gewinnen, schlägt der Beitrag vor, die Programmatik von der Praxis der Inklusion zu unterscheiden und das soziale Handeln in seinem performativen Vollzug selbst zu rekonstruieren. Vor dem Hintergrund raumtheoretischer Überlegungen wird hierbei den raum-bezogenen Praxen eine besondere Bedeutung beigemessen. Der Beitrag geht diesem Aspekt des Performativen im Rahmen der Methodologie der Praxeologischen Wissenssoziologie nach. Auf der Basis von kontrastierenden Unterrichtsvideografien einer laufenden Dissertation zu Leistungslogiken in ‚inklusiven’ und ‚exklusiven’ Schulformen wird dargelegt, wie mit der Zuschreibung von Leistungsdifferenzen eine differente Zuweisung und Nutzung von „Territorien“ im Goffmanschen Sinne einhergehen. Die eingespielten performativ-räumlichen Praxen sind mit Prozessen der Marginalisierung und der Privilegierung von Schülerinnen und Schülern verbunden und lassen zudem Machtstrukturen erkennen, die sich der Aushandlung entziehen. Das Anliegen des Beitrages ist es, das Erkenntnispotenzial einer raumbezogenen rekonstruktiven Inklusionsforschung auszuloten und die Entwicklung einer entsprechenden Methodologie voranzutreiben

    Zur Relevanz der Bildsamkeit für inklusionspädagogische ‚Grenzfragen‘ – ein bildungstheoretisches Plädoyer für die Unteilbarkeit pädagogischer Theorie und Praxis

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    Der folgende Beitrag widmet sich einer allgemeinpädagogischen Perspektive auf Inklusive Pädagogik. Dabei wird der Fokus auf den \u27Wert\u27 der Theorie der Bildsamkeit und der damit korrespondierenden Auffassung des Menschen als Person gelenkt. Es zeigt sich, dass eine bildsamkeitstheoretische Betrachtung pädagogischer Praxis davor schützt, Reduzierungen vorzunehmen: Einmal jene der handelnden Menschen und zum Zweiten von deren Tätigkeiten. Entgegen verkürzter Auffassungen von Bildung wird für eine Interpretation geworben, die Bildung als prinzipielle Lebensform aller Menschen ausweist, wozu die Idee der Bildsamkeit leitend sein kann. Auf dieser Grundlage zeigt sich dann sowohl die Verbundenheit der Menschen im Rahmen ihrer Selbstbestimmung, als auch die Möglichkeit wechselseitiger Anerkennung

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