Medienwelten – Zeitschrift für Medienpädagogik
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    #YOLOCAUST? Über die virtuelle Inszenierung des Besuchs von Holocaust-Erinnerungsorten auf Instagram

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    Seit einigen Jahren kursiert im Internet der Begriff Yolocaust als Bezeichnung für ein vorwiegend jugendbildkulturelles Phänomen, welches das als unangemessen empfundene Erstellen von Foto­gra­fien im Stile der jugendlichen Selfiekultur in Holocaust-Ge­denk­stätten und das anschließende Teilen dieser Bilder in den sozialen Netzwerken meint und welches oft als Symptom einer gestörten Erinnerungskultur gedeutet wird. Dieser Beitrag er­schließt anhand der Plattform Instagram zunächst die graduellen Ausprägungen dieser Bildkultur und sucht anschließend über die Analyse der Programmatik und der allgemeinen Bildkultur des Netzwerkes nach Erklärungsansätzen in der medialen Eigenlogik. Abschließend wird nach pädagogischen Konsequenzen für die Vorbereitung des Gedenkstättenbesuchs gefragt, ohne eine pau­schale Verurteilung der Bildkultur anzustreben

    Die Wahrnehmung der Figur „Adolf Hitler“ in Daniel Levys „Mein Führer- die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ durch internationales Filmpublikum. Eine empirische Untersuchung im landeskundlichen DaF-Unterricht.

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    Filme beeinflussen die Wahrnehmungen von Figuren. Daniel Levys Film "Mein Führer" (die erste deutschsprachige Komödie über Adolf Hitler) führte zu einer positiven Wahrnehmung der Hauptfigur. In einer empirischen Untersuchung wurde gezeigt, dass sich dieser Effekt bei internationalem Filmpublikum, die einen anderen Zugang zur Thematik Nationalsozialismus haben, verstärkt.

    Rezension: „Erotik und Sexualität“

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    Rezension zu: Anja Hartung, Dagmar Hoffmann, Hans-Dieter Kübler, Bernd Schorb & Clemens Schwender (Hrsg.) (2016): Erotik und Sexualität. Medien & Altern Heft 9, Zeitschrift für Forschung und Praxis. München: kopaed

    Effekte der Sprachlernerfahrung auf den Erwerb einer „Neue Medien-Kompetenz“. Eine Fallstudie zur medienpädagogischen Aus- und Weiterbildung von Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrkräften

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    Neue Medien sind Teil der modernen deutschen Gesellschaft und Träger von Kultur und Sprache über Landesgrenzen hinaus. In kei¬ner Fremdsprachendidaktik sind neue Medien ein so aktuelles Thema wie in der deutschen. Tatsächlich sind die Wissens- und Fähigkeitsbestände aber unterschiedlich.Die Förderung einer „Neue Medien-Kompetenz” ist ein Anliegen der Autorin. Darum bietet dieser Artikel a) eine Zusammenfassung theoretischer und praktischer Erkenntnisse in Form eines mög¬li¬chen „idealen” Weiterbildungsmodells für Deutsch-als-Fremd¬spra¬che-Lehrkräfte sowie b) die Auswertung einer Durchführung in ab¬gewandelter Form und c) gewonnene Erkenntnisse aus der damit verbundenen Erhebung. New Media are part of a modern German society. They carry culture and language across countries\u27 borders. Recently, no foreign language didactics foster new media as much as the German as foreign language (GFL) didactics. But practically, the knowledge and skill sets are different.To advance a "New Media Competence" is an interest of the author. Therefore, this article offers a) a summary of theoretical and practical insights concluding in a possible and ideal further education model for GFL-teachers, b) the evaluation of an adapted implementation, and c) insights gained from the data collected within this implementation

    Editorial

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    Nicht zuletzt aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen in Deutschland erfährt auch das Lehren und Lernen von Deutsch als Fremdsprache einen Bedeutungsaufschwung. In dieser Ausgabe von Medienwelten werden zwei Studien vorgestellt, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Frage nach einer medienpädagogischen Herangehensweise im Deutsch als Fremdsprache-Unterricht stellen

    Editorial

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    Das Begriffsfeld zu Transgender und verwandten Begriffen ist stark ausdifferenziert. Es soll hier nun nicht der Versuch unternommen werden, einen umfassenden Überblick über die komplexe Transgender-Thematik zu geben. Die Frage ist vielmehr, wie eine Pädagogik der Vielfalt am Beispiel von Transgender auch in Schulen umgesetzt werden kann und Schülerinnen und Schüler für dieses Thema sensibilisiert werden können.Für eine pädagogische Auseinandersetzung eignen sich insbesondere Spielfilme – und mittlerweile gibt es eine ganze Reihe geeigneter Filme zum Thema Transgender. Der Film „Transamerica“, den Hamisch in ihrem Beitrag analysiert, verdeutlicht vor allem die Identitätsherausforderungen, denen sich die Protagonistin des Films stellen muss. Dies ermöglicht einen pädagogisch-didaktischen Zugang zum Thema, der nicht von normativen Positionen ausgeht, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen, sondern zur Reflexion über die eigene Identität anregt

    Transgender als Identitätsherausforderung. Eine medienpädagogische Analyse des Filmes „Transamerica“

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    Die Auseinandersetzung mit der Transgenderthematik auf politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene wird immer wieder auch medial verhandelt. Um Verständnis und Akzeptanz zu fördern und Diskriminierung und Transphobie entgegenzuwirken, gilt es, das Thema auch pädagogisch aufzuarbeiten.Die Thematik wird aus medizinischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Perspektive dargelegt, um anschließend aufzuzeigen, inwiefern sie in der Lebenswelt von Jugendlichen und in der Schule vertreten ist. Dabei wird offensichtlich, dass hinsichtlich pädagogischer Ansätze in der Schule Nachholbedarf besteht. Um Jugendliche für die Identitätsherausforderungen von Transgendern zu sensibilisieren, eignet sich der US-amerikanische Spielfilm „Trans­america“, welcher hier insbesondere im Hinblick auf die Identitätsherausforderungen der Hauptcharaktere medienpädagogisch analysiert wird. In der abschließenden medienpädagogischen Einschätzung wird erörtert, inwiefern der Film auch im Unterricht eingesetzt werden kann

    Editorial: Kindernachrichten

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    Kinder sind neugierig auf die Welt. Und sie erfahren über diese Welt auch in den Medien, jedoch gibt es nur wenige Medienangebote mit kindgerechten Nachrichten. Dennoch bekommen Kinder Vieles mit: aus Gesprächen von Erwachsenen oder auch aus Nachrichtensendungen und Online-Angeboten, die nicht für Kinder gemacht und geeignet sind. So sind auch Berichterstattungen zu Kriegen, Natur- und sogenannten „humanitären“ Katastrophen sowie zu welt- und innenpolitischem Geschehen Bestandteil der alltäglichen Lebenswelt von Kindern. Diese gehen damit ganz unterschiedlich um. Sie reagieren auf Bedrohliches oder Unverständliches verunsichert, geängstigt oder auch interessiert – sie bleiben jedoch mit ihren Fragen und Ängsten oft allein, denn nicht immer stehen Erwachsene zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund haben es sich Kindernachrichtensendungen zur Aufgabe gemacht, Nachrichten auf eine an den Bedürfnissen und Horizonten von Kindern orientierte Weise zu vermitteln.In dieser Ausgabe der Medienwelten analysieren Jessica Klinger und Antje Müller vergleichend die Kindernachrichtensendungen „Newsround“ und „logo!“ und sie stellen heraus, welche Qualitätskriterien mit der Orientierung an dieser Zielgruppe verbunden sein müssen

    Eignen sich Kindernachrichten für Kinder? Eine vergleichende Qualitätsanalyse der Kindernachrichtensendungen Logo! und Newsround

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    Nachrichtensendungen für Kinder sind im Rahmen der politischen Sozialisation bedeutsam und sehen sich mit verschiedenen Anforderungen konfrontiert. In der vorliegenden Studie unterziehen die Autorinnen die deutsche Kindernachrichtensendung Logo! und die britische Kindernachrichtensendung Newsround einem inhaltsanalytischen Qualitätsvergleich. Dazu leiten sie Qualitätskriterien aus normativen, inhaltlichen sowie formalen Beurteilungskriterien aus Rezipienten-, Produzenten- sowie aus wissenschaftlicher Sicht ab, die sie für Aussagen über die Aufbereitung und Eignung dieser Kindernachrichtenprogramme heranziehen. Die Ergebnisse dieser tiefgründigen Analyse bieten detaillierten Aufschluss über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Sendungen und ermöglichen so eine differenzierte Betrachtung der Frage danach, was die Qualität von Kindernachrichtensendungen – auch unter interkulturellen Gesichtspunkten – ausmacht.TV News programs for children, within the context of political socialization, are not only hugely important but are also being faced with constant challenges. The following study focuses on Germany’s Logo! and Britain’s  Newsround,  two of the larger scale television news programs on offer for children. The study offers ananalytical, quality comparison of the two shows. It looks both at the quality criteria of normative, context-related and formal assessment criteria, whilst exploring the perspective of the recipient, the producer and more scientific approaches. The study concludes with an analysis of the format preparation of the two shows and analyses their respective suitability for children. The study offers a profound insight into the similarities and differences between these two broadcasts and considers how we can attempt to measure the quality of children’s news programs

    Editorial: Gothics

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    Die Schwarze Szene oder Gothic-Kultur bezeichnet eine Jugend- und Musikkultur-Szene, deren Wurzeln in die 1980er Jahre zu­rückreichen. Neben Einflüssen von Independent und Dark Wave sind auch frühere jugendkulturelle Strömungen wie Punk, New Wave, New Romantic, Gothic u.a. festzustellen, wobei durch die Überlagerungen verschiedener Szenen und Musikstile und mehr­fache Generationswechsel eine subkulturelle Einordnung zuneh­mend schwierig wird. Dazu trägt auch bei, dass Indivi­dualität und Individualitätsausdruck für die Mitglieder der Szene von besonde­rer Bedeutung sind. Während die musikalische Eindeutigkeit der Szene inzwischen an Bedeutung verliert, gibt es doch einen Kern an Lebenseinstellungen und Werthaltungen sowie auf stilistischer Ebene einen Kanon an geteilten Symbolen, unter denen die Farbe Schwarz als überdeterminiertes Einheits­symbol herausragt, das gleichwohl sehr unterschiedlich mit Bedeutungen aufgefüllt sein kann.In dieser Ausgabe von Medienwelten werden zwei Studien vorgestellt, die sich dem Thema Gothics aus unter­schied­lichen Perspektiven nähern und damit dazu beitragen, ein viel­schichtigeres Bild der Selbst- und Fremdwahrnehmung der Schwarzen Szene zu zeichnen. Dabei geht es sowohl um mediale Berichterstattung als auch um Fantum und Aspekte der Identitäts­ent­wicklung in der Adoleszenz

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