Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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    Spielend lernen, gezielt beurteilen – ein Werkzeug für den Sportunterricht

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    Ballspiele gehören gemäss Lehrplan 21 ab der ersten Klasse zum festen Bestandteil des Sportunterrichts. Auch entwicklungspsycho- logisch gilt das Spielen mit dem Ball als bedeutender Meilenstein in der motorischen Entwicklung. Doch wie kann man Spielkompetenzen sinnvoll begleiten und differenziert einschätzen? Ein einfaches, be- währtes Spiel ist «Reifenball». Drei Angreifende versuchen, den Ball in einen der vier Reifen zu legen, während drei Verteidigende genau das verhindern. Die klaren Rollen – Punkte erzielen oder Punkte ver- hindern – reduzieren die Spielkomplexität und ermöglichen gezielte Beobachtungen. Genau hier setzt ein neues Kategoriensystem an, das im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Pädagogischen Hochschule Thurgau entwickelt wurde. Es richtet sich an Lehrper- sonen im Zyklus 1 und bietet konkrete Unterstützung bei der Beo- bachtung und Beurteilung spielerischer Kompetenzen

    Kochlehrmittel im Wandel

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die neueste Ausgabe des bekannten Schweizer Schulkochbuchs Tiptopf und beurteilt diesen auf seine Alltagstauglichkeit und Eignung für den WAH-Unterricht (Wirtschaft, Arbeit, Haushalt). Im theoretischen Teil der Arbeit werden verschiedene Nahrungszubereitungs- und Teigarten auf Basis einschlägiger Fachliteratur analysiert. Im praktischen Teil erfolgt ein Vergleich ausgewählter Rezepte aus beiden Ausgaben des Tiptopfs sowie deren Erprobung in der Küche. Die Rezepte werden dann nach festgelegten Kriterien wie Einfachheit, Schnelligkeit, Gesundheit, fachlicher Korrektheit und Berücksichtigung aktueller Ernährungstrends beurteilt. Ergänzend wurden Interviews mit WAH-Lehrpersonen durchgeführt, um deren Einschätzung der Alltagstauglichkeit des neuen Tiptopfs zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass der neue Tiptopf in Bezug auf seine Gestaltung, moderne Ernährungstrends und gesundheitliche Aspekte überzeugt, jedoch in Bezug auf die fachliche Korrektheit teilweise Abstriche gegenüber dem alten Tiptopf macht. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Diskussion der Ergebnisse und einer Empfehlung für zukünftige Anpassungen des Tiptopfs

    Video as a medium of placeness: Exemplified by a case of second breakfast in an educational setting

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    This chapter elaborates on Michel de Certeau’s concept of placeness for the purpose of a sociological observation with and of video analysis. In contrast to Certeau, however, I distinguish not only between placeness and space, but rather between placeness, territoriality, and space. As a starting point, this chapter refers to empirical findings from a video-analytical study in which an interdisciplinary research group investigated the connections between certain educational settings and language development in early childhood. Focusing on a selected case, the practice of second breakfast is reconstructed in playgroups, where children between two-and-a-half and four years of age are cared for once or twice a week. Placeness in this case is represented by the preparation and use of the table, where children and caregivers gather for a mid-morning snack. The concept of placeness is then refined through some extensions. This provides the basis for a conceptual examination of the placeness of video analysis and its territoriality. This chapter concludes with desiderata for further theoretical work. The overall goal is to understand videos and video analysis as elements of the social and societal reflection of space

    Grundverständnis sprachlicher Bildung

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    Zur Konzeption und Durchführung eines Schulleitungsmonitorings im deutschsprachigen Bildungsraum: Chancen und Grenzen

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    Der Schulleitungsmonitor (SLM) wird als ein Beispiel für ein Bildungsmonitoringverfahren vorgestellt, das Schulleitungen in den Mittelpunkt der Erhebung stellt. Dieses Projekt wird in Deutschland seit 2019, in der Schweiz seit 2021 und neuerdings auch in Österreich seit 2022 durchgeführt und soll prospektiv in allen drei Ländern in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Aber warum ist es sinnvoll, Schulleiter:innen in den Mittelpunkt von Trendoder sogar Längsschnittstudien zu stellen? In dem Beitrag wird zunächst begründet, warum Schulleiter:innen wichtige Akteure im Bildungswesen sind und es verdienen, erforscht zu werden. Ausgehend von dieser Prämisse wird jeweils die Umsetzung des Schulleitungsmonitors in den drei deutschsprachigen Ländern dargestellt und deren Spezifika herausgearbeitet. Ziel des Beitrags ist es, wichtige Schritte für die Konzipierung und Realisierung des Schulleitungsmonitors zu beschreiben (u. a. Implementierung, Adressat:innen bzw. Rezipient:innen sowie Disseminationsstrategie). Insbesondere verdeutlichen die aktuellen Ergebnisse einen länderübergreifenden Bedarf an Vorabqualifizierung sowie an Fort- und Weiterbildung für Schulleiter:innen, da es gerade in dieser Hinsicht deutliche Unterschiede zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt. Ausgehend von dieser Darstellung wird der Schulleitungsmonitor anhand allgemeiner Merkmale von Bildungsmonitoringstudien erörtert, und zwar dahingehend, in welcher Hinsicht sich das Verfahren von den bereits vorliegenden und üblichen Varianten eines Bildungsmonitorings unterscheidet: So gibt es beim Schulleitungsmonitor beispielsweise keine Accountability-Komponente, da explizit keine Leistungsdaten erhoben werden: Statt „objektiver“ Leistungsparameter (z. B. professionelle Kompetenz) werden über die schulischen Rahmen- und Arbeitsbedingungen hinaus Konstrukte wie z. B. berufliche Werthaltungen, berufliches Selbstverständnis, Arbeitszufriedenheit, Karriereperspektiven und Führungsstile untersucht. Abschließend wird ein Ausblick darauf gegeben, wie es mit diesem Projekt weitergehen wird und welche Themen adressiert werden sollten. Trotz des geteilten Itempools und gemeinsam koordinierten Realisierung der Studie durch das Projektteam finden sich für den SLM in den drei teilnehmenden deutschsprachigen Ländern durchaus Unterschiede in der konkreten Umsetzung und der Kommunikation von Befunden. Die Befunde haben unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen

    Individuelle Förderung in der Sekundarstufe I im Bodenseeraum: Stellenwert und Umsetzung in Baden-Württemberg und dem Schweizer Kanton Thurgau im Vergleich

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    Durch individuelle Förderung soll der Heterogenität in Schulklassen begegnet werden, so eine bildungspolitische Forderung. Der Beitrag analysiert den Stellenwert und die Umsetzung von individueller Förderung in der Sekundarstufe I in zwei benachbarten Ländern im Bodenseeraum: Baden-Württemberg und dem Schweizer Kanton Thurgau. Ergebnisse einer Dokumentenanalyse und Interviews mit sechs Lehrpersonen zeigten Unterschiede trotz geografischer Nähe und ähnlicher Bildungsstrukturen. Baden-Württemberg zeichnet sich durch einen hohen Stellenwert von individueller Förderung in bildungspolitischen Dokumenten aus, hat aber einen Nachholbedarf gegenüber den innovativen Praktiken in der Schweiz. Der Vergleich ermöglicht einen Ausblick auf Handlungsoptionen für Lehrpersonen

    Kindergartendidaktik – braucht es das noch?

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    Susanna Fanzun gewinnt den Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz

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    Bau eines Skateboards aus rezyklierten Kunststoffplatten

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    Berichtende Formen - Wie Bildungswelten erzeugt werden

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    Um Wissen und Erfahrung zu ordnen und zu bewerten, scheinen Berichte in unserer Gesellschaft und Kultur grundlegend zu sein. Obwohl unterschiedlichste Instanzen wie Regierungen, Parteien, Verwaltungen, Mediengruppen oder Forschungseinrichtungen auf berichtende Formen zurückgreifen, werden Struktur und Funktion von Berichten wissenschaftlich kaum reflektiert. Die Untersuchung nimmt mit Bezug auf das Thema ‹Bildung› anhand exemplarischer Fälle berichtender Formen in der Schweiz (Statistisches Jahrbuch BfS, Bildungsbericht SKBF, Bildungsbeilage NZZ) erstmalig eine Klärung vor, wie auf spezifische Art und Weise Bildungswelten berichtend erzeugt werden, und ordnet die Ergebnisse erziehungswissenschaftlich ein. Diese Erschliessung und Grundlegung eines gesellschaftlich relevanten Forschungsgebietes eröffnet zahlreiche weitere Forschungsperspektiven

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