Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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    Wenn Sonnenschutz zur Umweltbelastung wird: Der Einfluss von UV-Filtern auf aquatische Modellorganismen

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    Im Rahmen meiner Maturitätsarbeit wurden drei verschiedene handelsübliche Sonnencremes auf ihren Einfluss auf die Modellorganismen Artemia salina und Daphnien untersucht. Ziel dieser Arbeit war es, aufzuzeigen, wie sich bestimmte UV-Filter schädlich auf Wasserorganismen auswirken können. Der Fokus lag dabei auf dem UV-Filter Octocrylen, der im Verdacht steht, der aquatischen Umwelt zu schaden. Der Einfluss von Sonnencremes im Wasser wurde mithilfe von drei verschiedenen Experimenten pro Modellorganismus untersucht. Im ersten Experiment wurde überprüft, ob sich der Einfluss der Sonnencreme durch UV-Exposition verändert. Die Resultate zeigten keinen Unterschied, unabhängig davon, ob die Sonnencreme UV Strahlung ausgesetzt war oder nicht. Im zweiten Experiment wurde die Mortalitätsrate in Abhängigkeit von der Sonnencremekonzentration im Wasser analysiert. Bei Artemia salina führte die Exposition gegenüber den chemischen Sonnencremes zu einer deutlich höheren Mortalitätsrate im Vergleich zur mineralischen Sonnencreme. Die beiden chemischen Sonnencremes unterschieden sich jedoch nur geringfügig, obwohl eine Sonnencreme den für Wasserorganismen schädlichen UV-Filter Octocrylen enthielt. Bei den Daphnien zeigte sich hingegen ein anderes Bild; Sie reagierten besonders empfindlich auf die chemische Sonnencreme mit Octocrylen. Die Überlebenshäufigkeit sank bereits bei einer Konzentration von 0,1g/100ml auf unter 10%, was bei keiner anderen Sonnencreme der Fall war. Gemeinsam war bei den beiden Organismen, dass die geringste Mortalitätsrate bei der mineralischen Sonnencreme auftrat. In den Langzeitversuchen wurden die Modellorganismen über einen Zeitraum von 72 Stunden hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit untersucht. Die Überlebensrate sank erwartungsgemäss proportional zu Inkubationszeit. Nur bei der mineralischen Sonnencreme stabilisierte sich dieser Abfall mit der Zeit. Insgesamt zeigen die Experimente, dass Octocrylen einen besonders negativen Einfluss auf Daphnien hat und dass chemische UV-Filter im Allgemeinen deutlich schädlicher für Wasserorganismen sind als mineralische UV-Filter. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Modellorganismen lediglich in Intervallen von 24, 48 und 72 Stunden beobachtet wurden und dass sich alle drei Sonnencremen nur sehr schlecht im Wasser lösen, was möglicherweise zu einer Verfälschung der Ergebnisse beigetragen haben könnte

    Meta-Reflexivität in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

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    Meta-Reflexivität nutzt das Professionalisierungspotenzial von Differenz zwischen Elementen in der Lehrpersonenbildung. Theorien, empirische Befunde oder Komponenten werden als je spezifische und zu relationierende Beiträge zur Professionalisierung verstanden. Die jeweiligen Eigenlogiken können offengelegt und so Referenzpunkte für situative Deutungen und professionelles Handeln geschaffen werden. Aktuelle Entwicklungen werden skizziert

    Wege von Lehrerinnen und Lehrern im Berufsverlauf

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    Dieser Beitrag thematisiert den Berufsverlauf von Lehrpersonen vom Berufseinstieg nach der Erstqualifikation bis zum Austritt aus dem Beruf. Entwicklungsverläufe und Übergänge samt Herausforderungen und Brüchen werden thematisiert. Fragen des beruflichen Lernens als bedeutsamer Teil der Professionalisierung insgesamt finden Berücksichtigung

    Referat "Schule und Recht"

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    Qualität aus Kinderperspektive: Einstellungen der pädagogischen Fachpersonen zum Einbezug der Kinderperspektive in die Gestaltung des pädagogischen Alltags

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    Aktuell ist wenig darüber bekannt, wie pädagogische Fachpersonen Rückmeldungen von Kindern interpretieren und in ihre Praxis integrieren. Ziel dieser Arbeit ist es, die Einstellungen pädagogischer Fachpersonen zum Einbezug der Kinderperspektive in den pädagogischen Alltag zu untersuchen. Um die Fragestellung zu beantworten, wurden im Rahmen einer qualitativen Untersuchung Kinderperspektiven über die App «GrazIAS Kinderperspektive» erhoben und in anschliessenden narrativen Interviews mit den Klassenlehrpersonen thematisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass jede Kinderaussage kontextabhängig bewertet und von den pädagogischen Fachpersonen insgesamt häufiger relativiert als anerkannt wurden. Subjektive Überzeugungen, Erfahrungen im bisherigen Umgang mit Kinderperspektiven und gegebene Bedingungen spielen dabei als wesentliche Faktoren in die Gesamtbewertung einer Kinderaussage hinein. Die Untersuchung deutet folglich darauf hin, dass die pädagogischen Fachpersonen tendenziell eine negative oder kritische Einstellung gegenüber dem Einbezug der Kinderperspektive in die Gestaltung des pädagogischen Alltags haben

    Die finanzielle Beteiligung des Kindergärtnerinnenseminars Amriswil (KSA) durch den Kanton Thurgau (1975 – 2005)

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    Mit der steigenden Anzahl an Kindergärten in den 70er Jahren wuchs auch der Bedarf an ausgebildeten Kindergärtnerinnen. Für die Ausbildung mussten die Thurgauerinnen jedoch lange Zeit ausserkantonale Seminare besuchen. Im Kanton Thurgau gab es damals noch keine gesetzlichen Regelungen und deshalb eine Finanzierung respektive eine Einrichtung einer Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen durch den Kanton Thurgau ausgeblieben war. Schliesslich wurde das Kindergärtnerinnenseminar Amriswil 1975 aus Eigeninitiative gegründet. In den Anfangsjahren leistete der Kanton bescheidene Staatsbeiträge, es dauerte aber einige Jahre, bis sich der Kanton Thurgau mit angemessenen finanziellen Beiträgen beteiligt hat. Die finanzielle Unterstützung des Kindergärtnerinnenseminars Amriswil durch den Kanton Thurgau lässt sich in drei klar unterscheidbare Phasen gliedern, die unterschiedliche politische, rechtliche und bildungspolitische Entwicklungen widerspiegeln. Die erste Phase, die bis 1984 andauerte, war durch eine sehr geringe finanzielle Beteiligung des Kantons gekennzeichnet, er beteiligte sich nur mit minimalen Staatsbeiträgen. Diese Anfangsphase spiegelte die Unterstützung des KSA eine zurückhaltende Haltung des Kantons wider, der nur minimal zur Deckung der Kosten beitrug. Dies deutet darauf hin, dass der Kanton die Bedeutung der Kindergärtnerinnenausbildung zu diesem Zeitpunkt noch nicht als prioritäre Aufgabe betrachtete. Mit Beginn der zweiten Phase im Jahr 1985 trat eine wesentliche Veränderung ein: Der Kanton Thurgau wurde durch gesetzliche Regelungen verpflichtet, sich stärker an der Finanzierung des KSA zu beteiligen. Ab diesem Zeitpunkt übernahm der Kanton nach intensiven Verhandlungen mit dem KSA 90 % der Betriebskosten des Seminars, was zu einer deutlichen Erhöhung der finanziellen Mittel führte. Diese Phase kennzeichnet eine steigende Anerkennung der wachsenden Bedeutung der Kindergärtnerinnenausbildung, die durch die verstärkte Einbindung des Kantons in die Finanzierung deutlich wurde. Diese Investitionen spiegelten eine zunehmende Verantwortung des Kantons für die Bildungsangebote im Bereich der frühen Erziehung wider. Die dritte Phase begann 1996 mit der vollständigen Übernahme des KSA durch den Kanton Thurgau. In dieser Zeit stiegen die finanziellen Beiträge nochmals erheblich an und erreichten 2001 mit rund 3 Millionen Franken ihren Höhepunkt. Dies stellt den Gipfel der finanziellen Unterstützung des Kanton Thurgau für das KSA dar. Nach diesem Rekordjahr nahmen die Ausgaben jedoch wieder kontinuierlich ab. Diese Entwicklung zeigt, wie sich die finanziellen Verpflichtungen des Kantons im Laufe der Jahre wandelten, beginnend mit einer begrenzten Unterstützung hin zu einer vollständigen Übernahme, die auch die Höhe der Investitionen in die Bildung der Kindergärtnerinnen widerspiegelt. Die zunehmende Bedeutung der Kindergärtnerinnenausbildung für die Bildungslandschaft des Kantons Thurgau wird dabei verdeutlicht

    Eine Fallanalyse des Budgets für den Ersatzneubau Weitenzelg in Romanshorn

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    In dieser Masterarbeit wird der Frage nachgegangen in welcher Weise kantonale und kommunale Akteure bei der Budgetierung und Realisierung eines Schulhausneubaus zusammenwirken Dafür wurden über 109 Protokolle aus den Sitzungen der Baukommission des Schulhausneubaus Weitenzelg gesichtet und orchestriert Darüber hinaus wurde mithilfe eines Interviews ein zweiter qualitativer Datensatz der Untersuchung hinzugefügt Dieser MultiMethods Ansatz wurde bewusst gewählt damit Unklarheiten welche aus der qualitativen Dokumentenanalyse der Protokolle hervorgingen geklärt werden konnten Die grössten Einflussfaktoren von Seiten des Kantons und der Gemeinde sind in dem von mir untersuchten Fallbeispiel ein Richtlinienkatalog für den Bau von Schulgebäuden und kantonale sowie kommunale Gesetze und Verordnungen zum Bau von Schutzräumen Neben den rechtlichen Akteuren habe ich auch weitere Akteure wie unter anderem die Baukommission und ihre Teilnehmer beleuchtet welche einen massgeblichen Beitrag zum Schulhausneubau Weitenzelg geleistet haben Insgesamt habe ich durch die Untersuchung des Schulhausneubaus Weitenzelg wichtige Faktoren erlernt herausgefunden und festgehalten auf welche man bei einem Schulhausneubau achten muss Hierbei sticht unter anderem ein zentraler Punkt heraus Ungeachtet der momentanen pädagogischen Situation sollte ein Schulhaus so gebaut und gestaltet werden dass es auf zukünftige Änderungen in der Art und Weise wie man Schule gibt gewappnet ist und mit wenigen Handgriffen auch in Zukunft entsprechend den Bedürfnissen angepasst werden kann Neben diesem zentralen Punkt wurden auch weitere Erkenntnisse in dieser Arbeit abgeleitet welche in zukünftigen Schulhausneubauten von grösserer Bedeutung sein können

    Visuelle Spuren kultureller Einflüsse: Eine vergleichende Analyse bildnerischer Darstellungen von Lernenden in der Schweiz und der Türkei

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    Diese Masterarbeit untersucht inwiefern sich kulturell bedingte Unterschiede in bildnerischen Darstellungen von Jugendlichen aus der Schweiz und der Türkei zeigen Ausgangspunkt ist die Beobachtung dass kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse die künstlerischen Ausdruckformen von Lernenden prägen können Beide Gruppen bearbeiten denselben standardisierten gestalterischen Arbeitsauftrag ergänzt durch Bildbeschreibungen der die Darstellung eines individuellen Weltbilds visualisieren soll Im Zentrum der Untersuchung steht der Vergleich der bildnerischen Darstellungen zweier Schulklassen mit vergleichbarem Alter und schulischem Niveau Die Auswertung der empirisch erhobenen Daten erfolgte induktiv anhand eines bildhermeneutischen Vorgehens und einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker Grundlage bildete ein dreistufiges Kategoriensystem das die Themenbereiche soziale Beziehungen persönliche Werte sowie materielle und natürliche Lebensgrundlagen umfasst Die Ergebnisse verdeutlichen dass sich kulturelle Unterschiede insbesondere in der thematischen Ausrichtung der Darstellungen widerspiegeln Während sich die türkischen Lernenden stärker auf gesellschaftliche Aspekte und kollektive Träume bezogen lag der Fokus der Schweizer Jugendlichen häufig auf individuellen Perspektiven familiären Bezügen und religiösen Inhalten Zudem war auffällig dass Religion in den Werken der türkischen Jugendlichen obwohl sie im Alltag eine stärkere Rolle spielt kaum dargestellt wurde im Gegensatz zu der Schweizer Klasse In Bezug auf die gestalterische Umsetzung zeigten die Schweizer Lernenden eine grössere Vielfalt an Ausdrucksformen Diese Differenz lässt sich unter anderem durch strukturelle Unterschiede im Bildungssystem erklären Die empirische Untersuchung liefert relevante Impulse für die kunstpädagogische Praxis im Hinblick auf kulturelle Vielfalt und verdeutlicht die Bedeutung kultureller Prägungen im gestalterischen Ausdruck von Jugendlichen Zukünftige Forschungen könnten vertiefend analysieren in welcher Weise Bildungssysteme gesellschaftliche Heterogenität sowie individuelle Lebenswelten die visuelle Ausdrucksform von Lernenden beeinflussen

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