Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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Der Einfluss natürlicher Konservierungsstoffe auf das Schimmelwachstum
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener natürlicher Konservierungsstoffe auf das Wachstum von Schimmelpilzen. Es wurden Zucker, Salz, Essig und Zitronensäure auf ihre Wirksamkeit untersucht, um folgende Fragestellungen zu beantworten: Ab welchem Zeitpunkt ist bei den verschiedenen Konservierungsmethoden Schimmel erkennbar und welche Konservierungsmethode wirkt am besten gegen Schimmelbefall, welche am schlechtesten? Welche Unterschiede sind bei der Struktur und Ausprägung der Schimmelpilze mit blossem Auge erkennbar? Gibt es Konservierungsmethoden, die unwirksam sind? Das Experiment wurde in einem Zeitraum von 14 Tagen durchgeführt. Um das Wachstum der Schimmelpilze genau nachvollziehen zu können wurde eine Zeitrafferaufnahme erstellt. Als Substrat für die Schimmelpilze wurden Erdbeeren ausgewählt, weil sie einen idealen Zucker- sowie Feuchtigkeitsgehalt haben, um Schimmelwachstum zu ermöglichen. Das Experiment hat ergeben, dass Essig die wirksamste Methode zur Vermeidung von Schimmelbildung ist, da in den gesamten zwei Wochen kein Wachstum erkennbar wurde. Zucker hingegen hat mit nur 24h von Experimentbeginn bis zu den ersten Schimmelpilzanzeichen am schlechtesten Schimmelbildung entgegengewirkt. Die Kontrolle ohne Behandlung wiess bereits nach 16 Stunden Schimmelpilzbewuchs auf. Zusätzlich konnten andere Auffälligkeiten beim Verschimmeln beobachtet werden
Kompetenzen für den Unterricht mit und über Künstliche Intelligenz: Perspektiven, Orientierungshilfen und Praxisbeispiele für die Lehramtsausbildung in den Naturwissenschaften
Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht mehr nur ein Zukunftsthema, sondern bereits in vielen Bereichen der Lebens- und Arbeitswelt sowie in Forschung und Lehre in den Naturwissenschaften präsent und wird zukünftig als eine Schlüsseltechnologie noch an Bedeutung zunehmen. Daher benötigen Lehrkräfte Kompetenzen zum Unterrichten mit und über KI. Experten und Expertinnen haben ausgehend vom etablierten DiKoLAN (PLUS) KI-spezifische Kompetenzen für Naturwissenschaftslehrkräfte abgeleitet. Sie bilden den Orientierungsrahmen „Digitale Kompetenzen für das Lehramt der Naturwissenschaften für den Unterricht mit und über Künstliche Intelligenz“ DiKoLANKIKI und werden mit diversen Praxisbeispielen veranschaulicht
Die Rolle des Alkoholkonsums in den Actionfilmen «No Time to Die» und «John Wick»: Eine exemplarische Filmanalyse
Filme werden sowohl im privaten Umfeld als auch in der Schule von Jugendlichen geschaut, und der Alkoholkonsum beginnt bei den meisten in der Adoleszenz. Während das Rauchen in Filmen in den letzten Jahren abgenommen hat, ist der Alkoholkonsum gleich geblieben, und die Produktplatzierungen haben zugenommen (Wilke, 2017). Der Grundgedanke dieser Arbeit war, herauszufinden, wie Alkohol in Filmen dargestellt wird. Daraus entstand schließlich folgende Fragestellung: Wie werden die unterschiedlichen Rollen des Alkoholkonsums in den Actionfilmen John Wick und No Time to Die inszeniert? Um diese Frage zu beantworten, wurde eine Filmanalyse an zwei exemplarischen Actionfilmen durchgeführt. Nach einer Basisanalyse und einem Überblick über alle Alkoholsequenzen wurden pro Film zwei Sequenzen zur detaillierten Analyse ausgewählt. In jeder Sequenz wurde die Rolle der konsumierenden Person anhand von Voglers Archetypen bestimmt, ein Einstellungsprotokoll für die Analyse der filmischen Mittel erstellt und eine Inhaltsanalyse durchgeführt. Der Alkoholkonsum nahm überwiegend eine Rolle ein: die der Bewältigung von negativen Emotionen. Filmische Mittel wie die Beleuchtung, die Positionierung im Drittel-Raster, nahe Einstellungsgrößen, zentrierte Schnitte, selektive Schärfe mit Fokussierung auf das Glas mit Inhalt und offene Bildformen inszenieren den Alkoholkonsum optimal wahrnehmbar für das Publikum. Eine weiterführende Frage lautet, ob der Alkoholkonsum in Actionfilmen bestimmten Rollen zugeordnet werden kann
Mentaltraining - Möglicher Einsatz im Sportunterricht auf der Sekundarstufe 1
Spitzensportlerinnen und Spitzensportler wenden sie sich häufig der sportpsychologischen Interventionsmethode des Mentaltrainings zu. Mentaltraining verspricht das Erreichen von Höchstleistung durch die Steuerung kognitiver Prozesse. Die Athletinnen und Athleten sind nicht nur körperlich, sondern auch mental bereit, um im entscheidenden Moment alles um sie herum auszublenden und Höchstleistungen zu erzielen. Der Kopf ist dabei so trainiert, dass er die Person unterstützt und nicht an der Bewegungsausführung hindert (vgl. Eberspächer, 2007, 2008). Durch den Lehrplan 21 sind der Lehrperson diverse Entwicklungsziele vorgegeben. Pädagogische Perspektiven dienen als Anhaltspunkt diese zu erreichen. Wird beides mit den Perspektiven und Zielen der Sportpsychologie verglichen, sind sie nahezu deckungsgleich. Mentaltraining wäre somit das perfekte Werkzeug für die Lehrperson, den Bildungsauftrag zu verfolgen und die Lernenden in ihrer sportlichen Entwicklung zu fördern. Trotzdem wird in der Schule der Einsatz von Mentaltraining bisher kaum berücksichtigt. Daraus hat sich das Forschungsdesiderat dieser Masterarbeit ergeben. Die vorliegende qualitative Forschungsarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, welche Techniken des Mentaltrainings eine Lehrperson unter welchen Voraussetzungen im Sportunterricht auf der Sekundarstufe 1 umsetzen kann. Dafür werden die Sportpsychologie sowie die Richtung von Mentaltraining theoretisch erörtert und anschliessend Interviews mit Fachpersonen und Sportlerinnen und Sportler durchgeführt. Diese qualitativen Interviews dienen dazu, die praktische Perspektive in die Forschung miteinzubeziehen und gezielte Umsetzungsmöglichkeiten aus der Praxis auf den Schulsport zu übertragen. Es wurden Aspekte wie Wirksamkeit, Herausforderungen und konkrete Beispiele diskutiert. Die Lehrperson hat sich als Schlüsselrolle herausgestellt, während sich die Akzeptanz der Lernenden gegenüber der ungreifbaren Methode als grösste Herausforderung zeigt. Der Einsatz einzelner Bausteine ermöglicht den Lernenden bereits, eine positive Grundeinstellung zu entwickeln, was einen zentralen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung leistet. Durch die qualitative Forschung werden zentrale Erkenntnisse gewonnen, das Mentaltraining so anzupassen, dass es theoretisch auf der Sekundarstufe 1 anwendbar ist. Die quantitative Forschung und die Überprüfung der Wirksamkeit der Methoden mit Kontrollgruppen, wäre Gegenstand einer Folgearbeit
Maker Education barrierefrei gestalten
Ist die Maker Education anschlussfähig an die inklusive Schule? Und wie lassen sich Makerspaces so gestalten, dass Schüler:innen ihr Potenzial darin frei entfalten können? Einige Gestaltungsgrundsätze für inklusive Bildung in der Maker Education