Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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Textklassifikationen und Professionswissen von Französischlehrpersonen auf der Volksschule
Wie kann das Professionswissen von Französischlehrpersonen auf der Volksschulstufe noch klarer konturiert werden? Die vorliegende Masterarbeit geht dieser Frage nach. Hierfür werden die Anforderungen an das Fachwissen von Lehrpersonen beim Einsatz eines neuen Lehrmittels mit einer Vielzahl von Texten untersucht. Das Ziel besteht darin zu ermitteln, welches spezifische Fachwissen erforderlich ist, um die Texte effektiv im Unterricht einzusetzen. Im Theorieteil werden die Überthemen Texte und Fachwissen der Lehrperson aufgearbeitet. Im Empirieteil steht die Differenzierung der Inputtexte im Vordergrund. Es werden die verschiedenen Textsorten und ihre Merkmale untersucht, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem Begriff der hybriden Texte liegt. Dies geschieht auf der Basis des Lehrmittels dis donc!. Die Ergebnisse zeigen, dass das neue Lehrmittel eine Vielzahl von geschriebenen Texten bietet, wobei der Begriff der hybriden Texte eine wichtige Rolle spielt. Weiter sind auch Unterschiede innerhalb der Primar- und Sekundarstufe zu erkennen. Die Schlussfolgerung dieser Arbeit betont die Bedeutung einer gründlichen Vorbereitung seitens der Lehrperson sowie die gezielte Anwendung des Fachwissens, um die Texte des Lehrmittels "dis donc!" effektiv im Unterricht einzusetzen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Lehrpersonen mit einem fundierten Verständnis für Textarbeit und Fachwissen auszustatten, um den Anforderungen des modernen Fremdsprachenunterrichts gerecht zu werden. Dies ist eine Angelegenheit, welche auf der Ebene der Lehrpersonenausbildung angegangen werden muss
Rezension zu: Simone Lässig/Andreas Weiß (Ed.): The World of Children: Foreign Cultures in Nineteenth-Century German Education and Entertainment, New York, Berghahn Books, 2020, viii + 309 pp., ISBN 978-1-78920-278-6
Professionstheoretische Ansätze
Dieser Beitrag bietet einen systematischen Überblick und zugleich eine kritisch konstruktive Diskussion professionstheoretischer Ansätze zum Lehrer:innenberuf. Was den Lehrer:innenberuf als Profession schulformübergreifend auszeichnet, welche Anforderungen an die Professionalität der Berufsinhabenden gestellt werden und wie Lehrpersonen für ihre Tätigkeit durch Lehrer:innenbildung professionalisiert werden können, ist Gegenstand dieser Theorien und der mit ihnen korrespondierenden empirischen Forschung
Kompetenzorientierten Bewegungs- und Sportunterricht planen und effizient durchführen
Empfohlene Unterrichtsvorhaben mit konkreten Anwendungssiutationen und Beurteilungsvorlagen sowie Vorlagen für Jahresplanungen werden vorgestellt
Wie und wozu braucht qualitative Sozialforschung Theorie?: Am Beispiel von Bildungsforschung und systemtheoretischer Bildungssoziologie
Dass die qualitative Sozialforschung und die qualitative Bildungsforschung nicht auf Theoriearbeit verzichten können, ist inzwischen weitgehend anerkannt. Aber in welcher Funktion werden Theorien gebraucht und generiert? Welchen Ansprüchen von Forschungspraxis und Erkenntnisgewinn müssen theoretische Konzepte genügen? Diese Fragen werden am Beispiel der systemtheoretischen Bildungssoziologie diskutiert. Literatur: Brosziewski, Achim (2023): Lebenslauf, Medien, Lernen. Skizzen einer systemtheoretischen Bildungssoziologie. Weinheim: Beltz Juventa. Kalthoff, Herbert/Hirschauer, Stefan/Lindemann, Gesa (Hrsg.) (2008): Theoretische Empirie. Zur Relevanz qualitativer Forschung. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Kreitz, Robert/Miethe, Ingrid/Tervooren, Anja (Hrsg.) (2016): Theorien in der qualitativen Bildungsforschung - qualitative Bildungsforschung als Theoriegenerierung. Opladen: Budrich
Diversität & Inklusion: Klärung grundlegender Begrifflichkeiten für den kunstpädagogischen Diskurs
Dieser Beitrag klärt grundlegende Begriffe im Diskurs über Diversität und Inklusion im kunstpädagogischen Kontext. Dabei wird auf wichtige soziale Kategorien wie Geschlecht, Herkunft und Behinderung eingegangen, die das Verständnis von Heterogenität und Diversität prägen. Die Begriffe werden systematisch voneinander abgegrenzt, um ihre unterschiedlichen Konnotationen und Verwendungsweisen herauszustellen.This article clarifies fundamental terms in the discourse on diversity and inclusion in an art education context. It discusses important social categories such as gender, origin and disability, which shape the understanding of heterogeneity and diversity. The terms are systematically differentiated from one another in order to highlight their different emphases and connotations
School leaders’ innovation-related self-efficacy: professional development and learning networks make a difference
Many studies point to the relevance of school leaders’ self-efficacy for the successful organisation and management of schools. However, to date, there are only a few findings on which factors have a positive influence on this characteristic. This study therefore examines the extent to which the use of formal and informal learning opportunities, in addition to the antecedents mentioned by Bandura (mastery experience, vicarious experience, social persuasion, physiological and emotional states), have a direct positive effect on school leaders’ innovation-related self-efficacy, as well as an indirect effect on self-efficacy mediated by mastery experience. Analyses of a survey with a representative sample of N = 405 school leaders in Germany using structural equation models confirmed the effect of mastery experience (i.e. perceived achievement), vicarious experience (i.e. encouragement from a team), and emotional states (i.e. exhaustion) on school leaders’ self-efficacy. Regarding professional development, the analyses revealed a direct positive effect of participation in university training and professional learning networks, which were not mediated by mastery experience. Our results demonstrate the value of leadership preparation programmes that enable the participants to explore different work-related tasks and promote feelings of mastery, as well as the importance of team coherency and potential value of distributed work