Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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    Nichtgenerative KI im Biologieunterricht am Beispiel von Bilderkennung zur Blattbestimmung

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    Im Projekt „GeNIUS (Gelingensbedingungen naturwissenschaftlich-informatischen Unterrichts)“ wurde mit Lehrkräften eine Unterrichtseinheit inkl. flankierender Lehrkräftefortbildung konzipiert, in der Funktionsprinzipien von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Einsatz zur Bilderkennung im Kontext einer Blattbestimmung untersucht werden. Mittels spezifischer Trainings- und Testdatensätze können deren Einflüsse auf die Ergebnisse in einem vorstrukturierten Setting demonstriert und untersucht werden. Adressierte Ziele sind – neben biologischen Aspekten – Kompetenzen und Wissen zur Funktionsweise und Anwendung von KI bei der Merkmalsidentifikation von Laubblättern

    Design Thinking zur Antizipation von Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz in Unterricht, Schule und Alltag

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    Durch den Einsatz von Design Thinking lernen angehende Lehrpersonen und in der Lehrpersonenbildung tätige Dozierende, schulische und unterrichtliche Veränderungsprozesse zu antizipieren und innovative Lehr-Lernumgebungen zu gestalten. Grundlagen der Künstlichen Intelligenz werden vermittelt und durch praktische Anwendungen vertieft. Die Teilnehmenden entwickeln Lösungsansätze, testen diese und optimieren sie, wodurch sie auf ethische, rechtliche und soziale Aspekte sensibilisiert werden und lernen, sich kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und dabei die Bedürfnisse der Lernenden zu berücksichtigen

    Emotion Expression in Preschool Children: The Influence of Groups on Individuals

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    This study examines how peer group dynamics influence emotion expression among preschool-aged children, focusing on positive and negative emotions in relation to age and gender. Data was collected from 75 children across three different play situations, each characterized by varying levels of group emotion expression. Descriptive statistics highlighted the mean scores and variability in positive and negative emotion expression across the sample. Inferential statistics, including multiple linear regression and correlation analyses, were employed to test hypotheses derived from the existing literature. The results revealed a significant positive relationship between the group’s positive emotion expression and the individual children’s positive emotion expression across all three situations. Conversely, age did not significantly predict positive emotion expression in any context. Regarding negative emotion expression, a strong positive association was found between the group’s negative emotion expression and the individual children’s negative emotion expression in all situations. Gender differences, however, did not significantly influence negative emotion expression across the studied contexts. These findings suggest that peer group influence plays a crucial role in shaping emotion expression among preschool children, particularly in how they exhibit positive and negative emotions during play. The study underscores the importance of peer interactions in emotion regulation and expression. Future research should explore additional factors influencing emotion expression in a variety of social settings

    Learning Together: The Impact of Siblings on Emotion Knowledge and Emotion Regulation

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    Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Geschwistern auf das Emotionswissen und die Emotionsregulation von Vorschulkindern. Studien und Literatur zeigen, dass das Alter des Geschwisterkindes einen Einfluss auf die Beziehung der Geschwister hat, wurde dies miterfasst. Dazu gehörte ob die teilnehmenden Kinder ältere oder jüngere Geschwister haben und wie groß der Altersunterschied zwischen den Geschwistern ist. Die Daten wurden im Rahmen des EmU Projektes erfasst. Teilnehmende waren Kinder aus Schweizer Spielgruppen. Emotionswissen wurde durch den ATEM erfasst. Emotionsregulation wurde durch den KOMPIK Fragebogen erfasst, der von Lehrpersonen und Eltern ausgefüllt worden wurde. Die Resultate zeigten insgesamt wenig Unterschiede bezüglich des Einflusses von Geschwistern und den Unterschied zwischen den Altersvariablen. Ein marginal signifikanter Unterschied zwischen Kindern mit jüngeren Geschwistern und denen mit älteren Geschwistern wurde festgelegt bezüglich ihrer Emotionsregulation anhand des Elternfragebogens. Durch Moderationsanalysen entstanden zwei weitere marginal signifikante Effekte. Kinder mit jüngeren Geschwistern zeigten höhere Emotionsregulationsfähigkeiten, wenn der Altersunterschied klein war. Kinder mit einem kleinen Altersunterschied zeigten höhere Emotionsregulationsfähigkeiten, wenn sie ältere Geschwister hatten. Diese Unterschiede wurden mit den Resultaten aus Studien verglichen und besprochen. Weitere Faktoren, die einen Einfluss auf die emotionale Entwicklung von Kindern haben, wurden berücksichtigt, um die allgemeinen fehlenden Unterschiede zu diskutieren

    Die Bedeutung des Rollenspiels im naturwissenschaftlichen Unterricht: Eine explorative Untersuchung über die Wirksamkeit des Rollenspiels auf die Konzeptualisierung von Nature of Science in einer zweiten Primarschulklasse

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    In dieser Arbeit wird folgende Hauptfragestellung untersucht: „Inwiefern zeigen sich NoSAusprägungen nach dem Unterrichten von NoS mit und ohne didaktische Einkleidung des Unterrichts in ein Rollenspiel?“. Um die Fragestellung zu untersuchen, wurde eine Intervention zum Thema „Was sinkt, was schwimmt? Und woran liegt das?“ nach dem didaktischen Prinzip des Experimentierzyklus entwickelt. Die Intervention wurde in zwei Gruppen durchgeführt. In einer Gruppe wurde die Intervention in ein Rollenspiel transformiert (Rollenspielgruppe). Die andere Gruppe diente als Kontrollgruppe. Jede Gruppe bestand aus je vier Kindern einer zweiten Primarschulklasse aus dem Kanton Thurgau, Schweiz. Unmittelbar nach dem Unterricht und zehn Tage nach dem Unterricht wurden teilstrukturierte Interviews mit den Kindern geführt, um das Verständnis zu fünf verschiedenen NoS-Aspekten zu überprüfen (empirischer NoS-Aspekt Tätigkeit, empirischer NoS-Aspekt Forschungsfrage, sozialer NoS-Aspekt, kreativer NoS-Aspekt, subjektiver NoS-Aspekt). Das Ziel der Untersuchung ist es, durch einen explorativen Ansatz, aus den Ergebnissen neue Hypothesen abzuleiten. In der quantitativen Auswertung der Interviews zeigt sich, dass die Rollenspielgruppe ein leicht besseres Verständnis der NoS-Aspekte aufweist. Ausserdem wird festgestellt, dass das Verständnis der einzelnen NoS-Aspekte bei jedem Kindern variiert. Beide Aussagen treffen auf die Interviews unmittelbar nach dem Unterricht und zehn Tage nach dem Unterricht zu. Die qualitative Auswertung der Interviews unmittelbar nach dem Unterricht und zehn Tage nach dem Unterricht mittels Textstrukturanalyse zeigt, dass die Kinder der Rollenspielgruppe im Gesamten eher Bezüge zwischen der Intervention und den Interviewfragen herstellten. Zwei Kinder aus der Kontrollgruppe zeigten in der Beantwortung der Fragen Denkleistungen, welche gehaltvoll über die Inhalte der Intervention hinausgingen. Diese Dimension fehlte bei der Rollenspielgruppe im ersten Interview. Im Interview zehn Tage nach dem Unterricht werden jedoch auch bei den Kindern der Rollenspielgruppe gehaltvolle eigene Denkleistungen festgestellt. Insgesamt haben sich die Kinder im Interview zehn Tage nach dem Unterricht weniger stark an der Intervention orientiert. Auf der Basis dieser Ergebnisse wurden drei Hypothesen abgeleitet: 1. Das NoS-Konzept wird nicht als ein Konzept konzeptualisiert, sondern jeder NoS-Aspekt muss einzeln konzeptualisiert werden, wobei der empirische NoS-Aspekt grundlegende Inhalte für das Verständnis aller anderen NoS-Aspekte aufweist. 2. Kinder können das NoS-Konzept durch angeleitete Imagination im Rollenspiel gezielt konzeptualisieren. Dies spielt besonders bei Kindern eine Rolle, die wenig NoSVerständnis mitbringen. 3. Das Rollenspiel hat langzeitlich keine negativen Auswirkungen auf die eigenen Denkleistungen der Kinder. In einem abschliessenden Fazit wird ein Modell vorgestellt, welches die vermutete positive Wirkung des Rollenspiels im Naturwissenschaftsunterricht mit Erkenntnissen über die Wechselwirkung zwischen der Imagination und dem logischen Denken verbindet

    Zugehörigkeit in der Kindheit: Eine Analyse verschiedener Praktiken unter sprachlichen Gesichtspunkten im institutionellen Kontext Kindergarten

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Kinder im institutionellen Kontext Kindergarten unter sprachlichen Gesichtspunkten Zugehörigkeit herstellen. Der Fokus liegt dabei auf einem Vergleich zwischen zwei Kindern, Eines mit Deutsch als Erstsprache, das Andere mit Deutsch als Zweitsprache. Für die Beantwortung der Fragestellung wurde die bereits bestehende Literatur analysiert und eine empirische Untersuchung durchgeführt. Die Untersuchung zielt auf die Praktiken der Kinder ab. Das bedeutet, Handlungsabläufe wurden mit Hilfe von teilnehmenden Beobachtungen festgehalten und später mit der Datenanalyse der Grounded Theory analysiert. Aus der Datenanalyse wurden vier Kategorien festgehalten, in denen sowohl ein Kind mit Deutsch als Erstsprache, als auch ein Kind mit Deutsch als Zweitsprache Zugehörigkeit herstellen. Die Kategorien sind (1) Zugehörigkeit über eine gemeinsame Spielhandlung und Teilen des Spielmaterials, (2) Zugehörigkeit durch Bewegung oder Position im Raum, (3) Zugehörigkeit durch Einfluss der Lehrperson und (4) Zugehörigkeit über Material. Die Kinder nehmen durch gemeinsames Interesse an einer Spielhandlung miteinander Kontakt auf und können über das gemeinsame Spiel Zugehörigkeit herstellen. Dies zeigte sich in Situationen, in denen die Kinder sich für einen Spielort aufgrund der anwesenden Kinder entschieden oder mit den anwesenden Kindern durch den Spielort in Interaktion traten. Durch die Gestaltung des Raumes gelingt es den Kindern durch die Bewegung und ihrer bewussten Positionierung im Raum zu anderen Kindern Zugehörigkeit herzustellen. Die Lehrperson kann dies massgeblich beeinflussen, in dem sie die Einrichtung so gestaltet, dass vielfältige Begegnungen möglich gemacht werden. Aus den Beobachtungen ging auch einher, dass die Lehrperson einen grossen Einfluss auf die Optionen zur Herstellung von Zugehörigkeit hat. Routinen, Rituale und Regeln gaben den Kindern Sicherheit und es half den beiden Kindern, vor allem dem Kind mit Deutsch als Zweitsprache, Zugehörigkeit zu anderen Kindern herzustellen. Werte, Haltungen und Normen der Lehrperson werden von den Kindern übernommen. Erkennbar wurde, dass stigmatisierende Zuschreibungen, die die Lehrperson expliziert auch ein Hindernis sein können. Sie kann aber auch durch positive Wertekultur eine Gemeinschaft erzeugen, in der die Kinder sich gegenseitig unterstützen und somit auch ein Weg eröffnet wird, um Zugehörigkeit untereinander herzustellen. Das Spielmaterial und mitgebrachte Spielsachen wurden als Mittel genutzt, eine Gemeinschaft zu schliessen. Die Zugehörigkeit wird einerseits über persönliches Material der Kinder und andererseits über vorhandenes Spielmaterial des Kindergartens erzeugt. Die Wichtigkeit, dass Kinder auch Partizipationsmöglichkeiten haben in der Gestaltung des Raumen wurde aus der Analyse der Literatur im Vergleich mit den Forschungsergebnissen klar. Es hilft, dass die Kinder sich wohl fühlen und es fördert die Zugehörigkeit der Kinder zur Institution, zum Raum und zur Kindergruppe. Es zeigte sich, dass die Gemeinsamkeiten in Überzahl sind gegenüber den Unterschieden, die sich zwischen den beiden Kindern erkennen liessen. Die Ergebnisse zeigten auf, dass die Kinder in diese vier verschiedenen Kategorien Zugehörigkeit herstellen oder diese als Mittel nutzen, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten. Abschliessend wurde durch diese Untersuchung klar, dass die beiden untersuchten Kinder keine signifikanten Unterschiede in ihren Praktiken zur Herstellung von Zugehörigkeit aufweisen. Offen bleibt die Frage, woran es liegt, dass die beiden Kinder keine grossen Unterschiede zeigen. Es kann nicht vollständig bewiesen werden, dass sich die Gemeinsamkeiten auf der sprachlichen Ebene begründen

    Mädchen und Jungen in Bilderbüchern von Alois Carigiet und Selina Chönz: Eine Analyse nach Geschlechterstereotypen

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    Diese Arbeit bewegt sich im Bereich der Genderthematik. Die Fragestellung grenzte die Forschung ein, nämlich auf die Darstellung von Mädchen und Jungen in Bilderbüchern von Selina Chönz und Alois Carigiet. Dabei wurde anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring untersucht, ob die Bücher Geschlechterstereotypen abbilden. Diese genannten Geschlechterstereotypen meinen, ob die männlichen und weiblichen Figuren gesellschaftlich bekannten Stereotypen für Mädchen oder Jungen entsprechen. Durch das Zuteilen von Kategorien zu jedem einzelnen Satz und Bild aus der Stichprobe wurde ersichtlich, dass nach den Anzahlen Kategorien, welche Geschlechterstereotypen darstellten klar in der Unterzahl waren im Vergleich zu neutralen Handlungen und Eigenschaften der Figuren. Trotzdem wurden wenige aber massive Stereotypen entdeckt, welche beim Vorlesen oder anderen Einsätzen im Schulzimmer dringend besprochen werden sollten mit den Kindern, um zu verhindern, dass diese Stereotypen von den Kindern als korrekt aufgefasst und übernommen werden. Bei den gefundenen Geschlechterstereotypen handelt es sich um Klischees, wie das Blumen pflückende Mädchen, den klugen und starken Jungen oder der Junge, der das Mädchen aus einer gefährlichen Situation rettet. Interpretiert wurden diese Stereotypen so, dass den Erschaffenden der Bücher möglicherweise gar noch nicht bewusst war, dass und vor allem welche Rollenbilder sie damit abbilden, da man zu dieser Zeit deutlich weniger affin war bezüglich Geschlechterstereotypen und Rollenbildern

    Bundesjugendspiele – Der Druck nach Höchstleistung

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    Diese Arbeit untersucht den Leistungsdruck und die Schamerlebnisse, die durch die Bundesjugendspiele in Baden-Württemberg auf die SchülerInnen übertragen werden können. Durch einen qualitativen Forschungsansatz wurden Daten untersucht, die über zwei Gruppendiskussionen nach Geschlechtern getrennt erhalten wurden. Die Fragestellung konzentriert sich darauf, ob sich der Leistungsdruck von SchülerInnen bei den Bundesjugendspielen in den vergangenen Generationen verändert hat. Die Gruppendiskussionen orientierten sich eines vorstrukturierten Interviewleitfadens. Die gesammelten Daten wurden anschliessend kodiert und analysiert. Die Analysestruktur ist nach dem Leitfaden von Mayring aufgebaut (Mayring, 2022). Die Resultate deuteten in allen Generationen auf einen grossen Wunsch nach einer gerechteren, kooperativeren Ausrichtung der Bundesjugendspiele. Ebenfalls solle der Fokus mehr auf langfristigeren sportlichen Aktivitäten liegen als einem einmaligen Event, um den SchülerInnen positive Erfolgserlebnisse zu gewährleisten. Die Diskussion akzentuierte ein unterstützendes und inkludiertes Umfeld – eine faire Bewertung eingeschlossen, um den Zusammenhalt zwischen den SchülerInnen zu stärken und die Leistungen nach individuellen Voraussetzungen fair zu bewerten. Aus den gewonnenen Daten und den theoretischen Bezügen ergaben sich zwei Thesen. Zum einen haben sich gewisse Strukturen der Bundesjugendspiele über die Generationen hinweg verändert, wobei der Leistungsdruck stets präsent war. Zum anderen proklamiert die zweite These, dass eine Neugestaltung der Bundesjugendspiele erforderlich ist, damit die Gemeinschaft, Kooperation und die langfristige Freude am Sport gewährleistet wird. Diese Erkenntnisse der Arbeit spiegeln zum Teil die Grundsätze der Bundesjugendspiele wider, wie sie auch auf der Webseite nachzulesen sind (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2021) und können zukünftig in einem realistischen Rahmen umgesetzt werden

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