Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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    Schule

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    Künstliche Intelligenz in der Volksschule

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    Alltagsgespräche als Erwerbskontexte mündlicher Textfähigkeiten im Kindergarten: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie zur Professionalisierung von Lehrpersonen der Schuleingangsstufe

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    Kinder sind beim Schuleintritt unterschiedlich vertraut mit mündlichen Textfähigkeiten wie Berichten, Erzählen oder Erklären. Für die Nutzung schulischer Bildungsangebote sind solche sprachlich-diskursiven Fähigkeiten grundlegend. Ihre gezielte Förderung im Kindergarten kann deshalb zu einer Stärkung der Bildungschancen aller Kinder beitragen. Mit der Interventionsstudie EmTiK wurden Zusammenhänge zwischen dem erwerbsunterstützenden Lehrpersonenhandeln und den mündlichen Textfähigkeiten der Kinder untersucht. Zu drei Erhebungszeitpunkten wurden 65 zufällig ausgewählte Lehrpersonen während jeweils 90 Minuten gefilmt. Vier bis fünf Kinder aus jeder Klasse (N = 293) absolvierten jeweils zwei Tests: eine Nacherzählung eines sprachfreien Trickfilms und einen Test zur Messung der exekutiven Funktionen. Die mündlichen Textproduktionen der Kinder und die Alltagskommunikation der Lehrpersonen wurden mit den neu entwickelten Ratinginstrumenten MuTex und EULE eingeschätzt. Die Lehrpersonen der Interventionsgruppe besuchten eine intensive Weiterbildung. Die Ergebnisse zeigen, dass a) die Kinder im Zeitraum von eineinhalb Jahren ihre mündlichen Textfähigkeiten um rund 50 % ausbauen, b) die Lehrpersonen ihre Erwerbsunterstützung durch Weiterbildung signifikant verbessern und c) eine gute Unterstützung der Lehrpersonen den Erwerb mündlicher Textfähigkeiten begünstigen kann

    Interaktionsqualität in der Sportspielbegleitung

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    Der Workshop beleuchtet die Verbindung zwischen dem Kompetenzaufbau in Sportspielen und der Begleitung während dem Freispiel. Reflexionsfragen und das Prozessmodell der Freispielbegleitung werden genutzt, um das taktische Verständnis zu entwickeln. Das CLASS-Verfahren analysiert die Interaktionsqualität während des Spielunterbruchs. Es werden Strategien erarbeitet, um die Interaktionsqualität während der Spielunterbrechungen zu steigern

    Spielzeugfreier Kindergarten: Differentielle Effekte eines Präventionsprojektes zur Stärkung der Lebenskompetenzen von Kindergartenkindern

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    Theoretischer Hintergrund: Im Spielzeugfreien Kindergarten wird für acht bis zehn Wochen das vorgefertigte Spielzeug entfernt. Dies soll dem Konsumverhalten der Kinder entgegenwirken, ihre Lebenskompetenzen fördern und ihre psychische Gesundheit stärken. Fragestellung: Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob sich die Lebenskompetenzen, Aufgabenorientierung und Empathie der Kinder in Abhängigkeit ihrer Emotionsregulation verändern. Methode: Online-Befragung von 24 Lehrpersonen zu 373 vier- bis sechsjährigen Kindern zu Beginn und kurz vor Abschluss des Projektes. Ergebnisse: Insgesamt verbesserten sich die Kinder in der Aufgabenorientierung und Empathie. Längsschnittliche Mehrebenenanalysen ergaben signifikante Interaktionen: Kinder mit geringer Emotionsregulation verbesserten sich im Laufe des Projekts stärker bezüglich Aufgabenorientierung und Empathie. Diskussion und Schlussfolgerung: Differenzielle Effekte müssen bei der Umsetzung des Projekts stärker in den Fokus gerückt werden.Theoretical Background: Health promotion and health prevention in early childhood are crucial, as it is assumed that many risk and protective factors develop in the first years of life. Promoting life skills is a successful approach and pursues the goal of enhancing competencies that enable children to cope with demands in everyday life without resorting to risky behavior. The project “toy-free kindergarten” promotes the life skills of kindergarteners. Prefabricated toys are removed from the kindergarten for 8 – 10 weeks to counteract children’s consumer behavior, strengthen their mental health, and prevent addiction over the long term. However, studies evaluating the project showed that not all children benefit equally; prior research indicates that the differential impact of an intervention may depend, among other things, on children’s emotion regulation. Objective: This study investigates which children benefit more or less from the project toy-free kindergarten regarding the development of life skills. The focus lies specifically on whether the children’s life skills of task orientation and empathy change as a function of their emotion regulation. Method: Teachers from 24 kindergartens used the questionnaire KOMPIK (Competences and Interests of Children) to provide information on 373 4 – 6-year-old children at the beginning of the project and shortly before the end of the project. They reported on the children’s emotion regulation as well as their task orientation and empathy. Results: On average, the children’s task orientation and empathy improved slightly, though some children also worsened. Multilevel longitudinal analyses revealed significant interactions: The lower a child’s initial emotion regulation, the more likely it was to improve in task orientation (B = –0.16***, SD = 0.04) and empathy (B = –0.15***, SD = 0.04) from the beginning to the end of the project. Discussion and conclusion: The study indicates that the project has differential effects and, depending on the child, is associated with improvements but in some cases also with a decline in the two life skills of task orientation and empathy. Children with low emotion regulation are more likely to benefit from the project. There is a need for further investigation of the effectiveness of the prevention project. Implementation should focus more on the children’s different developmental levels and competencies

    Häusliche Gewalt und mögliche Auswirkungen bei betroffenen Kindern

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    Der Zweck dieser vorliegenden Literaturarbeit besteht darin, herauszufinden, welche Auswirkungen die häusliche Gewalt auf betroffene Kinder haben kann. Es werden verschiedene Beratungsstellen und Präventionsmöglichkeiten für Lehrpersonen aufgeführt, um betroffenen Kindern die bestmögliche Unterstützung zu bieten und sie in ihrer Persönlichkeitsfindung zu stärken. Die häusliche Gewalt an Kindern, welche in verschiedene Gewaltformen unterteilt ist, kann verheerende Auswirkungen auf die betroffenen Kinder haben. Die möglichen Auswirkungen können in vier unterschiedliche Beeinträchtigungen unterteilt werden, zum einen in die körperliche und psychische Beeinträchtigung. Zum anderen kann Gewalt aber auch eine Folge im kognitiven oder sozialen Bereich des Kindes haben. Eine Lehrperson, welche täglich einen engen Kontakt mit den Kindern hat, nimmt eine essenzielle Rolle als deren Bezugsperson ein. Daher ist es wichtig, dass die Lehrperson bei einem möglichen Verdachtsfall auf häusliche Gewalt sensibel reagiert und anschliessend korrekt handelt

    Bunte Bilder aus grauen Zeiten: Eine Analyse und Interpretation von Kinderzeichnungen aus Theresienstadt

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kinderzeichnungen aus dem Konzentrationslager Theresienstadt und deren Ausdruck von kindlichen Gedanken und Gefühlen. Im Vordergrund steht die Frage, wie und anhand welcher Merkmale man die Lebenssituation und die emotionale Lage der Kinder in Theresienstadt aus ihren Zeichnungen herauslesen kann. Die Untersuchung wurde durch eine qualitative Analyse von 14 Kinderzeichnungen durchgeführt, wobei die Kriterien «Gesamteindruck», «Inhalt», «Farben und Schattierungen», «Komposition» und «Linie» betrachtet wurden. Anschliessend wurden die Beobachtungen auf Grundlage des Projektionsansatzes, bei welchem Kinderzeichnungen als Kommunikationsmittel verstanden werden, interpretiert. Die Ergebnisse zeigen eine Vielfalt von Themen in den Zeichnungen, wobei sich viele Kinder mit Fantasiebildern, Wunschvorstellungen oder persönlichen Erinnerungen ausdrückten. Überraschenderweise spiegelten die Zeichnungen nicht unbedingt die extremen Lebensbedingungen im Lager wider, sondern kompensierten stattdessen Defizite in Wunschvorstellungen und idyllischen Fantasiebildern. Die Interpretation und Diskussion der Ergebnisse betonen die subtile Art und Weise, wie Ängste und Nöte in den Zeichnungen zum Ausdruck kommen. Die Bedeutung des Bildinhalts, der Farbgebung und der Linienführung für die Einschätzung der emotionalen Verfassung der Kinder wird hervorgehoben. Darüber hinaus werden pädagogische Konsequenzen für Lehrkräfte diskutiert, um die Sensibilität für die Ausdrucksformen von kindlichen Notständen zu stärken und ihnen Raum für kreative Freiheit zu geben. Weiterführende Fragen beziehen sich auf die Repräsentativität der Stichprobe und die Einbeziehung zusätzlicher qualitativer Methoden, wie Interviews und Beobachtungen, um den Kontext der Zeichnungen besser zu verstehen

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