Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
Not a member yet
3757 research outputs found
Sort by
Schulsport: Der Schlüssel zur sportlichen Lebensweise
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der sportlichen Aktivität von Erwachsenen und bezieht sich dabei auf den Schulsport in der Primarschule. Gemäß aktuellen Studien bewegen sich viele junge Erwachsene zu wenig und die körperliche sowie sportliche Aktivität lässt im Alter erheblich nach. In dieser empirischen Arbeit werden theoretische Grundlagen sowie durch eine Umfrage erhaltene Daten ausgewertet, analysiert und diskutiert, um die Fragestellung «Inwiefern beeinflusst der Schulsportunterricht die langfristige sportliche Aktivität?» zu beantworten. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die wichtigsten Begriffe definiert und die theoretischen Grundlagen dargelegt sowie verschiedene Forschungsergebnisse aufgezeigt. Es werden sowohl Faktoren im Schulsport als auch allgemeine Einflussfaktoren, die außerhalb der Primarschule liegen, analysiert. Um die Forschungsfrage im Hinblick auf das Schulsystem der Schweiz zu prüfen, wurde eine Umfrage durchgeführt. Die Umfrage setzte sich aus personenbezogenen Fragen sowie Fragen zur aktuellen sportlichen Aktivität und zum Schulsport während der Primarschulzeit zusammen. Insgesamt nahmen 181 Personen an der Umfrage teil, wovon 118 zur Zielgruppe der 18 bis 30-Jährigen gehörten. Diese Personengruppe wurde anhand eines Berechnungsverfahrens in verschiedene sportliche Kategorien eingeteilt. Die Daten von Sportinteresse, Unterrichtszeiten im Schulsport und den verschiedenen Kompetenzbereichen sowie die aktuell ausgeübten Sportarten wurden hinsichtlich der aktuellen sportlichen Aktivität der Teilnehmenden ausgewertet, verglichen und diskutiert. Die erhobenen Daten besitzen jedoch keine allgemeine Gültigkeit, da die Stichprobengröße zu klein war und die Daten von erwachsenen Personen erhoben wurden, deren Primarschulzeit aus Erinnerungsperspektive schon lange zurückliegt. Dies könnte die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigt haben. Die Ergebnisse aus der empirischen Datenerhebung und den theoretischen Grundlagen führen zur Schlussfolgerung, dass der Schulsport nur zu einem gewissen Teil die spätere sportliche Aktivität fördern kann. Der Schulsport legt die Voraussetzungen für motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten und damit die Grundlagen für eine sportliche Lebensweise. Allerdings können verschiedene Einflussfaktoren außerhalb der Primarschule diesen Effekt der Förderung sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen. Es ist dementsprechend schwierig zu sagen, inwiefern der Schulsportunterricht die langfristige sportliche Aktivität beeinflusst. Es steht jedoch außer Frage, dass die Kindheit eine prägende Phase für die sportliche Aktivität im erwachsenen Alter darstellt. Der Schulsport als ein Bestandteil dieser Lebensphase kann somit einen gewissen Einfluss ausüben
Umsetzung der inklusiven Bildung am ausserschulischen Lernort Wald in der Schweiz und in Dänemark
Es ist die Aufgabe der Lehrperson, alle Kinder einer Klasse bestmöglich und nach ihren individuellen Lernvoraussetzungen zu fördern und zu unterstützen; das gilt auch bei der Umsetzung von außerschulischem Lernen. In der folgenden Arbeit werden durch die theoretische Auseinandersetzung mit den Themen außerschulisches Lernen und Inklusion anhand verschiedener Literaturen Kriterien herausgearbeitet, welche helfen, das Lernen im außerschulischen Wald in der inklusiven Bildung erfolgreich umzusetzen. Nichtsdestotrotz ist es so, dass auch wenn alle Kriterien bei der Umsetzung beachtet werden, nicht mit voller Sicherheit gesagt werden kann, dass alles einwandfrei funktioniert und jedes Kind gleich viel lernt. Der Rahmen, den die Kriterien bilden, fungiert sicherlich als gute Grundlage für die Umsetzung. Schlussendlich ist es jedoch jeder Lehrperson selbst überlassen, wie sie ihren Unterricht bestmöglich plant und umsetzt
Praktiken innerer Differenzierung im Deutschunterricht einer von Mehrsprachigkeit geprägten 1. Klasse
In dieser Datensitzung werden Feldprotokolle aus dem laufenden Projekt "Praktiken innerer Differenzierung im Deutschunterricht einer von Mehrsprachigkeit geprägten 1. Klasse im Thurgau" vorgestellt. Die sprachsensible Bildung von Kindern in Schulklassen, die als heterogen wahrgenommen werden, ist ein wichtiges Postulat in Bildungspolitik und Forschung und wird auch bei der Lehrmittelkonzeption berücksichtigt; was jedoch im Schulalltag auf der Mikroebene tatsächlich geschieht, ist weitgehend unerforscht. Dieser Forschungslücke widmet sich das vorliegende Projekt. Mit Hilfe der Forschungsstrategie Ethnographie werden Daten erhoben zur Fragestellung: Welche Praktiken innerer Differenzierung finden sich angesichts der wahrgenommenen sprachlichen Heterogenität der Schulklasse? Unterfragen lauten u.a.: Wie werden Kinder differenzierend adressiert - auf Standardsprache, auf Mundart, in Familiensprachen? Mit Hilfe welcher Artefakte geschieht Differenzierung? Wie positionieren sich die Kinder angesichts der Angebote zur Differenzierung? Die Forschung wird unterstützt vom Projektfonds der PH Thurgau, läuft seit Oktober 2023 und ist als Längsschnitt über ein Schuljahr (beantragt: zwei Schuljahre) geplant
Mehrsprachigkeit: Grundlagen für DaZ-Lehrpersonen
Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit – Grundlagen für DaZ-Lehrpersonen Mehrsprachige Sprachentwicklung und Bildung – Grundlagen Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen und Familien Mehrsprachigkeit und DaZ-Unterricht Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefen ihr Wissen zu Grundlagen mehrsprachiger Sprachentwicklung und Sprachbildung in Bildungsinstitutionen und Familien. haben Gelegenheit, ihre Haltung zu Mehrsprachigkeit auf der Basis aktueller Erkenntnisse zu reflektieren. diskutieren Fragen / Anliegen aus der Praxis als DaZ-Lehrperson (Beratungsaufgabe Eltern, etc.)
Positionspapier zu naturwissenschaftlicher Bildung und Lehrpersonenausbildung: DiNat - Verband Fachdidaktik Naturwissenschaften Schweiz
Hintergrund: Aktuelle Themen und Herausforderungen wie Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung, der Fachkräftemangel in den naturwissenschaftlich, technisch geprägten Berufen und unbefriedigende Resultate in internationalen Schulleistungsstudien haben sowohl interntional als auch in der Schweiz grosse Auswirkungen auf das Bildungssystem. Dabei treten die Notwendigkeit einer naturwissenschaftlichen Grund- bzw. Allgemeinbildung und die Wichtigkeit eines wirksamen naturwissenschaftlichen Unterrichts und einer entsprechenen Lehrpersonenausbildung in aller Deutlichkeit zu Tage. Zweck: Bereits vor mehr als 10 Jahren hat der Verband Fachdidaktik Naturwissenschaften in einem Positionspapier die schon damals vorherrschende Diskrepanz zwischen den Ansprüchen und der Wirklichkeit in der Schweizerischen Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern angemahnt. Mit dem neuen Positionspapier möchte der Verband aktuelle Anforderungen an einen zeitgemässen und lernwirksamen naturwissenschaftlichen Unterricht in der obligatoriche Schule beleuchten, die damit verbundenen Herausforderungen für die Lehrpersonenausbildung umreissen und mit daraus abgeleiteten Empfehlungen Diskurs und Entscheidungsfingung auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene beinflussen. Dabei beschreibt, diskutiert und interpretiert das Papier den Stand der Dinge in der Schweiz unter fünf Perspektiven: Naturwissenschaftliche Bildung und naturwissenschaftlicher Unterricht im Wandel – aktuelle Anforderungen und Möglichkeiten; Professionalität und Professionalisierung in der Lehrpersonenausbildung; das Verhältnis von Forschung und Praxis in der naturwissenschaftlichen Fachdidaktik; aktuelle Themen und Herausforderungen, und schliesslich Anspruch und Wirklichkeit bei der Ausbildung von Lehrpersonen. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen und Forderungen für die weitere Entwicklung von Unterricht und Lehrerbildung im Bereich Naturwissenschaften formuliert. Methodik: Die Grundlage der vorliegenden Überlegungen ist eine wissenschaftlich begründete Analyse mit einer klaren Ausrichtung an dem Prinzip der Evidenzbasierung und aktuellen theoretischen Leitvorstellungen und Rah-menmodellen für die Lehrpersonenausbildung. Dabei erhebt das Papier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern orientiert sich bewusst an den Themen, die in der aktuellen Entwicklung von besonderer Bedeutung sind. Der Fokus dieser Stellungnahme und der daraus abgeleiteten Forderungen und Desiderate liegt dabei auf dem zeitgemässen naturwissenschaftlichen Unterricht der obligatorischen Schule und der damit verbundenen Ausbildung von Lehrpersonen. Aus Gründen des Umfangs wird auf eine Darstellung der Weiterbildungssituation für Lehrpersonen in diesem Papier verzichtet. Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerungen werden in Form von Empfehlungen und Forderungen zusammengefasst und anhand einer öffentlichen Stellungnahme gesondert publiziert
Schule heute für die Gesellschaft von morgen: Digitalisierung und ihre Herausforderungen
Chronopolitics of Pioneer Journalists: Counter-Surveillance of Economic COVID-19 Measures on Digital Platforms
In the wake of the COVID-19 pandemic, many companies were forced to respond to changing conditions in terms of economic pressure, hygienic protection measures and moral obligations to customers and employees. Social media proved to be a form of consumer monitoring of the behaviour of business organizations, on the one hand documenting the economic consequences of the pandemic and the reactions of companies and on the other hand taking a critical stance, promoting organized resistance and sanctioning misconduct. Companies manoeuvred themselves into an arena of mediated visibility. Using the case of paid sick leave at Kroger, this contribution follows the shift from asymmetrical to increasingly reciprocal and counter-directed forms of surveillance. This article focuses on the temporality of this dispersed consumer knowledge cultures. Contrary to collective or homogenizing perspectives on these protest cultures, the article focuses on the dynamic difference between the individual and the collective, here exemplified by the specific case of a pioneer journalist. Thus, collective action over time is based on the temporal localisation of media activities in time, a knowledgecultural practice that is introduced in the article as “temporal fixation” (as a chronopolitical practice by pioneer journalists). To capture these knowledge-cultural dynamics, the article develops a novel process-orientated approach that combines eventful sociology and the arena approach
School leaders’ self-efficacy and its impact on innovation: Findings of a repeated measurement study
In many studies, school leaders’ self-efficacy has been shown to be relevant for the successful development of schools, as well as indirectly for student learning. The current study examines the extent to which leaders’ self-efficacy prior to the COVID-19 crisis affected their schools’ innovative coping during the first pandemic-related school closure in 2020. To explore this, we used quantitative data from a repeated measurement survey of a representative sample of 493 school leaders in Germany, here with two measurement time points before and during the school closure phase. The results of structural equation analyses indicate that school leaders’ self-efficacy had a significant impact on both the width and depth of the innovations introduced at schools during the crisis. Other control variables, such as school leaders’ leadership experience or school size, showed no significant effects. This emphasises the importance of school leaders’ self-efficacy experiences for crisis management and leadership. Implications for school leadership training and support, as well as for further research, are discussed
Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung: Möglichkeiten zur Förderung der Mentalisierungsfähigkeit in der Auseinandersetzung mit bildnerischen Darstellungen
Vom interaktionistischen Paradigma ausgehend wird im Beitrag inklusionsorientierter Kunstunterricht thematisiert und dabei der Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung fokussiert. Unterrichts- und Verhaltensstörungen sind für dieses sonderpädagogische Themenfeld symptomatisch und ziehen besondere kunstdidaktische Implikationen nach sich. Es bedarf zudem schwerpunktspezifischer pädagogischer Massnahmen in der Arbeit mit dieser Klientel, die auch in den unterschiedlichen Unterrichtsfächern zu implementieren sind. Die Mentalisierungsbasierte Pädagogik erfährt in jüngerer Zeit zunehmende Bedeutung in diesem Zusammenhang. Im Text wird dieses Konzept vorgestellt und die Schnittstelle zur Kunstpädagogik begründet, um Potenziale zur Förderung mentalisierender Prozesse bei betroffenen Kindern und Jugendlichen im Kunstunterricht exemplarisch aufzuzeigen.Based on the interactionist paradigm, the article focuses on inclusion-oriented art lessons with an emphasis on emotional and social development. Teaching disruptions and behavioral disorders are symptomatic for this subject area in special education and entail special art didactical implications. In addition, specific pedagogical measures are required when working with this clientele, which must also be implemented in the various subjects. Mentalization-based pedagogy has recently become increasingly important in this context. The text presents this concept and explains the interface with art education to demonstrate the potential for promoting mentalization processes in affected children and adolescents in art lessons