Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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What you think is what you feel: Immigration-related value beliefs predict emotional exhaustion in pre-service teachers
Cultural diversity has recently been discussed as a potential stressor for teachers. The present study contributes to this discussion by examining the role of cultural diversity in the development of emotional exhaustion among teachers. Using the teacher stress model as a framework, we investigated if working conditions, such as cultural diversity (1), value beliefs, such as cultural beliefs or stereotypes towards students with an immigration background (2), and perceived professional competence, such as teaching experience and self-efficacy (3), predict emotional exhaustion. The data comes from a longitudinal study with 291 German pre-service mathematics teachers (M = 9.5 month). Results from robust multiple regression analyses showed no relation between cultural diversity and emotional exhaustion. Emotional exhaustion was significantly predicted by prior emotional exhaustion, frequent class disruptions, and large classes. Regarding cultural beliefs, participants with more stereotypes towards students with an immigration background experienced a higher level of emotional exhaustion, whereas the actual cultural diversity in their class had no impact. Contrary to our hypotheses, no effect was found for cultural beliefs. Taken together, our results suggest that it is not cultural diversity per se that leads to emotional exhaustion but evaluative processes of seeing students with an immigration background as burden that reflect beginning teachers' stereotypes. Practical implications are that teacher training should aim to reduce candidates' stereotypes towards students with an immigration background and allow more hands-on teaching experience
Hausaufgaben in Mathematik Sek I: Fachlich-fachdidaktisches Wissen & Überzeugungen von Eltern / Elterliche Erwartungen & Wünsche an die Schule
Sprachbildung im Kindergartenalltag – Entwicklung des Instruments EULE zur Einschätzung des erwerbsunterstützenden Lehrpersonenhandelns
In der EmTiK-Interventionsstudie wurden in 65 Klassen die mündlichen Textfähigkeiten der Kinder sowie das erwerbsunterstützende Handeln der Lehrpersonen untersucht. In diesem Beitrag wird das Instrument „Erwerbsunterstützendes Lehrpersonenhandeln“ (EULE) vorgestellt. Das Konstrukt besteht aus vier Facetten: Rahmung und Steuerung, Adaption, Anregung und Sprachliche Mittel. Diese Facetten wurden anhand von Videoaufnahmen eingeschätzt, wobei ein holistisches Basisrating mit einem kriteriengeleiteten Zusatzrating kombiniert wurde. Die empirische Überprüfung ergab eine ausreichende Inter-Rater-Reliabilität, skalare Messinvarianz über die drei Messzeitpunkte hinweg und eine hohe interne Konsistenz. EULE erweist sich somit als zuverlässiges Instrument zur Einschätzung der Qualität der Erwerbsunterstützung mündlicher Textfähigkeiten
Geflüchtete Stimmen: Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und ihrer literarischen Verarbeitung
Eigenbau eines Pumpfoils
Diese Arbeit beschäftigte sich mit dem Bau eines Pumpboards und einem dazu kompatiblen Pumpfoil. Ein Pumpfoil ist eine besondere Art von Hydrofoil, das speziell für Wassersportarten konzipiert wurde. Es ermöglicht dem Anwender die Fortbewegung auf dem Wasser, indem er rein durch Körperbewegungen Auftrieb erzeugt. Diese Arbeit geht auf den Bauprozess eines solchen Pumpfoils und den damit verbundenen Schwierigkeiten ein
Frauen im Film: Die Veränderung der Darstellung der Frauenrolle im Film in Dirty Dancing (1987) und La La Land (2016)
Schule findet statt - trotz Corona: "Fernunterricht" aus der Perspektive verschiedener Beteiligter im Kanton Thurgau
Unter allen Massnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie gehörte die mehrwöchige Schliessung aller Schulen sicher zu den folgenreichsten. Die seit bald zweihundert Jahren geltende und selbstverständliche Trennung von Schule und häuslichem Leben wurde in den Schweizer Kantonen für zwei Monate aufgehoben. Lernende, Eltern, Lehrpersonen sowie Schulleitungen und übriges schulisches Personal musste innerhalb weniger Tage auf Fernunterricht umstellen. Das Buch «Schule findet statt - trotz Corona» beleuchtet diese Zäsur aus der Perspektive verschiedener Akteure und schildert auf vielfältige Weise, wie diese mit dem Phänomen «Fernunterricht» umgegangen sind. Der vorliegende Studienbericht bedient sich der Methode der Bricolage - wie auch die Betroffenen selbst darauf angewiesen waren, neue Herausforderungen mit den vorhandenen Ressourcen zu meistern, statt auf speziell für die auftretenden Probleme entworfene Mittel zu warten. Mit Interviews, Erfahrungsberichten und Erhebungen entsteht so eine Gesamtbetrachtung, die den Umgang mit einer plötzlich veränderten Unterrichtsrealität aus verschiedenen Blickwinkeln aufzeigt