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Forschungsprojekt: "Mathematik in und mit Bilderbüchern und Geschichten": Mathematische Konzepte sowie Fehlkonzepte in 15 Bilderbüchern für die Kindergartenstufe
Bilderbücher sind für die Entwicklung von Kindern von grosser Bedeutung und werden vielfältig im Unterricht eingesetzt. Sie bieten einen wichtigen Kontext in der frühen mathematischen Bildung, in dem sie laut Scherer et al. (2007, S. 1) und Vogtländer (2015, S. 952) einerseits das Interesse an der Mathematik wecken und andererseits die Motivation der Kinder fördern können. Nach Vogtländer (2015, S. 952) ermöglicht der Einsatz von Bilderbüchern, dass Kinder die Mathematik als integralen Bestandteil ihrer Lebenswelt erleben und verstehen. Vogtländer (2020, S. 23–24) betont, dass Bilderbücher durch ihre Geschichten einen vertrauten Rahmen bieten, der die Kinder dazu ermutigt, sich mit der Mathematik zu beschäftigen. Ausserdem fördern sie mathematische Diskurse und regen die Kommunikation zwischen der Lehrperson und den Kindern an, was zu einem besseren mathematischen Verständnis und einem positiven Lernerlebnis führen kann. Diese Bachelorarbeit untersucht die drei Kompetenzbereiche «Zahl und Variable», «Form und Raum» sowie «Grössen» anhand von 15 ausgewählten Bilderbüchern für die Kindergartenstufe. Bei der Auswahl wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Bilderbücher für den Kindergarten altersgerecht sind und eine Vielfalt mathematischer Aspekte enthalten. Die vorliegende Forschungsfrage lautet: «Welche mathematischen Konzepte sowie Fehlkonzepte kommen in 15 ausgewählten Bilderbüchern für die Kindergartenstufe vor?». Die angewandte Forschungsmethode beruht auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und umfasst eine detaillierte Beschreibung der ausgewählten Bilderbücher sowie die Entwicklung eines Kategoriensystems als Erhebungsinstrument. Die Ergebnisse zeigen eine Vielfalt mathematischer Konzepte in den ausgewählten Bilderbüchern für die Kindergartenstufe. Durch die Analyse wurden sowohl häufig auftretende Konzepte als auch potenzielle Lücken identifiziert. Ebenso variiert die fachliche Korrektheit in den untersuchten Bilderbüchern. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, Lehrpersonen bei der gezielten Auswahl von Unterrichtsmaterialien zu unterstützen und so die mathematische Bildung im Kindergarten zu fördern. Darüber hinaus liefert die Untersuchung wertvolle Impulse für zukünftige Forschungsarbeiten, um so die Qualität und Effektivität von Bilderbüchern in der frühen mathematischen Bildung weiter zu verbessern. Die aufgezeigten Limitationen und empfohlenen Vorschläge bieten Anregungen für die Weiterentwicklung der Forschung bezüglich des Einsatzes von Bilderbüchern in der frühen mathematischen Bildung
Interdisziplinäres Lernen: Verbindung von Mathematischen Bilderbüchern und Musik
In jedem Kinderzimmer, jedem Kindergarten, in jeder Schule und selbst im Wartezimmer beim Arzt oder der Ärztin sind Bilderbücher zu finden. Die mitreissenden Geschichten faszinieren die Kinder und regen an, über deren Inhalt nachzudenken. Demnach sind Bilderbücher zentrale Gegenstände im Alltag von vielen Mädchen und Jungen. Es gilt, diese in der Schule in den verschiedenen Fachbereichen, wie beispielsweise in der Mathematik, zu integrieren und als Lerngegenstand zu nutzen. Die Kinder mithilfe der Figuren aus der Geschichte zu mathematischem Denken anzuregen und diesen Vorgang musikalisch zu unterstreichen, fasst die Fragestellung vorliegender Arbeit zusammen: „Wie kann der mathematische Teilbereich Geometrie anhand eines passenden Bilderbuches durch musikalische Einheiten erlernt, ergänzt und vertieft werden?“. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring werden drei Bilderbücher mit geometrisch gestaltetem Inhalt begutachtet. Anschliessend wird die Begründung der Auswahl für die Trilogie Dreieck Quadrat Kreis von Barnett & Klassen erläutert. Zu dieser Trilogie sind drei Kinderlieder für den ersten Zyklus (Kindergarten bis dritte Klasse) komponiert worden. Diese Musikstücke, welche jeweils zu einer geometrischen Form passen, werden in einem weiteren Schritt genauer vorgestellt. Anhand dieser entstandenen Lieder wird abschliessend eine Möglichkeit aufgezeigt, wie die interdisziplinäre Unterrichtsmethode, welche im Theorieteil thematisiert wird, praktisch im Berufsalltag einer Lehrperson des ersten Zyklus umgesetzt werden kann
Inwiefern unterscheiden sich die Meinungen über die ständige Migration in Spanien und der Schweiz?: Ein Vergleich zweier Kulturen in unterschiedlichen Einwanderungsländern; Thurgau und Barcelona
«Inwiefern unterscheiden sich die Meinungen über die ansässige Migration in Spanien und der Schweiz?». Diese Leitfrage beschreibt den Kern dieses Forschungsprojekts, wobei sich die Analyse auf Barcelona und den Thurgau beschränkt. In der vorliegenden Studie wurde eine Querschnittsanalyse mit einer quantitativen Methode durchgeführt. Die Daten wurden mittels einer Onlinebefragung, welche mit dem Tool «Limesurvey» erstellt wurde, gesammelt. Anschliessend wurden die Datensätze unter Einsatz des Statistikprogramms «jamovi» durch den ‘Mann-Whitney-U-Test’ ausgewertet. Am Ende der Arbeit folgen die Ergebnisse, die zeigen, dass im Grenzkanton Thurgau eine signifikante Neigung besteht, bestimmte Bedenken und negative Wahrnehmungen mit Bezug auf Migration zu hegen. Interessanterweise offenbart sich hier eine skeptischere Haltung gegenüber dem Thema im Vergleich zur weltoffenen Stadt Barcelona. Diese Erkenntnisse werden im abschließenden Diskussionsteil der Studie, der im Kapitel 6 zu finden ist, mit fundierten theoretischen Konzepten aus Kapitel 2 verknüpft
Bewegungsanlässe – eine emotionale Sache
Die vorliegende Bachelorarbeit wurde zum Thema Erinnerungen von Schulsporttagen geschrieben. Da Erinnerungen eng verknüpft sind mit unseren Emotionen, gibt der erste Teil dieser Arbeit Einblick in die Emotionstheorie, wobei die Primäremotionen erläutert wurden. Um die Fragestellung dieser Arbeit, welche Erinnerungen ehemalige Teilnehmende von Schulsporttagen haben, zu beantworten, wurden zwei Interviews mit ehemaligen Teilnehmenden von Schulsporttagen durchgeführt. Das erhaltene Datenmaterial wurde anschliessend ausgewertet anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022, S. 61 f.). Die Analyse der Daten erfolgte mit der induktiven Kategorienbildung, ebenfalls nach Mayring (2022, S. 86) Bei der Auswertung und Interpretation der Daten haben sich vor allem drei Hauptstränge an Erinnerungen herauskristallisiert. Zusammengefasst haben ehemalige Teilnehmende positive, negative und allgemeine Erinnerungen von Schulsporttagen. Positive Erinnerungen sind beispielsweise die Freude an der Bewegung, mit Freunden unterwegs zu sein am Sporttag selbst, bessere Leistungen am Tag selbst zu erzielen als gedacht oder auch unterwegs zu sein mit homogenen Leistungsgruppen. Eine weitere positive Erinnerung war zudem, wenn der Fokus des Sportages nicht auf der Leistung lag, sondern eher bei der Freude und Gemeinschaft. Negative Erinnerungen sind beispielsweise die Angst, zu versagen, die Noten, oder auch der Frust, selbst gesetzte Ziele nicht erreicht zu haben. Ebenfalls bleiben Spiele an Sporttage, bei welchen Teilnehmende verloren haben, negativ in Erinnerung. Allgemein in Erinnerung sind die Lehrpersonen an Sporttagen sowie die Aktivitäten selbst geblieben. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich schliessen, dass grundsätzlich die negativen Erinnerungen vermieden werden können beim Planen von Sporttagen
Menschen mit AD(H)S: Schule in der Retrospektive
Als Lehrperson ist es essenziell, die Auffälligkeiten der Kinder wahrzunehmen und zu erkennen. In der folgenden Arbeit wird das Thema AD(H)S anhand einer qualitativen Methode untersucht. Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Thema wurden zwei Interviews durchgeführt, analysiert und verglichen. Das Ziel dieser Arbeit war es, herauszufinden, was die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von ADHS und ADS sind. Der durch Literatur und die Interviews gestützte Vergleich zeigt, dass es mehrheitlich Gemeinsamkeiten gibt. Es sind aber trotzdem einige Unterschiede erkennbar. Das Syndrom AD(H)S kann sich in allen möglichen Situationen bemerkbar machen. Immer häufiger weisen Kinder Verhaltensauffälligkeiten im Schulalltag auf. Aufgrund dessen ist es wichtig, dass sich eine Lehrperson mit den Symptomen von AD(H)S auseinandersetzt, um den Kindern die bestmögliche Unterstützung zu bieten
Gestresste Primarlehrpersonen in der Schweiz und in Schweden?: Eine Analyse der Stressoren Schweizer und schwedischer Primarlehrpersonen und eine Suche nach Lösungsansätzen
Der Beruf der Lehrperson ist anspruchsvoll und mit zahlreichen arbeitsbedingten Stressfaktoren verbunden. Tagtäglich sind die Lehrpersonen mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten konfrontiert und begegnen zahlreichen Stressoren (Schaarschmidt, 2005, S.15). Die vorliegende Arbeit forscht genau in dieser Thematik. Die Untersuchung fokussiert sich darauf, die Stressoren zu identifizieren, die Schweizer und schwedische Primarlehrpersonen in ihrem Berufsalltag erleben. Dabei geht es nebst der Analyse der Stressoren auch um einen Vergleich der beiden Länder und um eine Suche nach Kongruenz und Differenz. Durch die Auseinandersetzung mit Schweden und der Theorie soll zudem der Frage nachgegangen werden, welche Lösungsansätze für die Schweiz dargelegt werden können. Die erläuterten Forschungspunkte werden mittels einer Literaturrecherche sowie semistrukturierten Interviews mit fünf Schweizer Primarlehrpersonen erhoben. Die Interviews werden inhaltsanalytisch mittels eines kategorischen Auswertungsrasters analysiert. Die Entwicklung des Kategoriensystems geschieht in einer Kombination aus einem induktiven und einem deduktiven Verfahren. Die Arbeit legt dar, dass die Primarlehrpersonen in der Schweiz und in Schweden zahlreichen Stressoren begegnen und oftmals Kongruenz aufgezeigt werden kann. In beiden Ländern stellen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler, Lärm und Unruhe im Klassenzimmer sowie die Elternarbeit die primären Stressoren dar. Ausschliesslich in der Schweiz stellen das Ziehen einer Grenze zwischen Arbeit und Freizeit, die unklare Definierung der Arbeitszeiten, die Heterogenität und die Klassengrösse Stressoren dar. Lediglich in Schweden lassen sich die fehlende Anerkennung in der Gesellschaft und alte sowie kleine Räumlichkeiten als Stressoren identifizieren. Aus den Ergebnissen lassen sich insbesondere drei Lösungsansätze für die Schweiz folgern: Zum einen die Fokussierung spezifischer Themen wie Elternarbeit in der Ausbildung, zum anderen die Erhöhung der personellen Ressourcen im Klassenzimmer durch den Einsatz von Teamteaching oder Klassenassistenzen. Zudem zeigt sich, dass eine leichte Reduktion der Anzahl Lektionen für ein Vollzeitpensum ein wirkungsvoller Lösungsansatz darstellen könnte. Verschiedene Einflüsse auf das Stresserleben, wie beispielsweise die Anzahl Berufsjahre bleiben ungeklärt und generieren neue Fragen, die weiterführend untersucht werden könnten
Finally Digital Natives? Changes in Media Use among Science Students during the COVID-19 Pandemic
This study examines the development of pre-experiences with digital media at school and in university, creating and entertainment-oriented media use and attitudes towards digital media in the classroom among students in the first three years of study, particularly those enrolled in science courses, in times of the COVID-19 pandemic. Using a questionnaire adapted from Vogelsang et al. scales were calculated and PERMANOVAs, Kruskal-Wallis tests and post-hoc Dunn tests done shedding light on the influence of graduation year and semester of study as well as the difference between the current cohort and a pre-pandemic one. Results revealed significant shifts in digital experiences, particularly among students who were still attending school during the pandemic. Compared to colleagues without school experience during the pandemic, they showed a more frequent use of digital media for communication and collaboration. Moreover, a discernible trend of increasing digital experiences with academic progression at the university level was observed. A semester-by-semester comparison between a pre-pandemic cohort and the current study also showed an increase in the use of digital media at university. However, attitudes towards digital media in teaching exhibited a slight decrease between pre-pandemic and current cohorts. These findings underscore the imperative of integrating digital tools in educational settings to bolster digital literacy and foster effective digital learning experiences, thereby equipping students with the necessary skills to navigate an increasingly digitalized world
Frühe Sprachbildung in pädagogischen Einrichtungen: Am Beispiel mehrsprachiger Kinder in Deutschschweizer Spielgruppen
Spielgruppen sollen in der Deutschschweiz die Integration und den Deutscherwerb zwei- bis vierjähriger Kinder schon vor dem Schuleintritt fördern. Dieses heterogene Feld ist bisher wenig erforscht. In diesem Band werden Ergebnisse einer videobasierten Fallstudie in drei Spielgruppen berichtet. Es geht um kommunikative Formen wie Spiel, Kreis, »Znüni« und Geschichtenerzählen. Zudem wird das sprachliche Handeln von Kindern untersucht, die Deutsch als Zweitsprache lernen. Aufgrund dieser Befunde werden Perspektiven für das Spielgruppenfeld, die Professionalisierung frühpädagogischer Fachpersonen und die Forschung skizziert