Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
Not a member yet
3757 research outputs found
Sort by
Die Untersuchung der Bildungsungleichheit als Positionierungsstrategie der Bildungssoziologie in den 1950er- und 1960er-Jahren
Unterrichtsmaterialien zum Roman "Der Junge" für die Sekundarstufe I und II
Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I und II begleiten die Lektüre des Romans «Der Junge». Um eine breite Nutzung des Romans und der Unterrichtsmaterialien in unterschiedlichen Fächern (Geschichte, Deutsch, Philosophie/Psychologie/ Pädagogik, Politische Bildung oder als Lerngegenstand für überfachliche Kompetenzen) sowie auf unterschiedlichen Stufen (Sekundarstufe I und II) zu ermöglichen, wurden die Unterrichtsmaterialien möglichst offen konzipiert. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Klassenlektüre des Romans im Fach Deutsch begleitet einzig von Lektürefragen bis zur intensiven Nutzung aller Angebote des Unterrichtsmaterials für eine vertiefte Auseinandersetzung auch mit dem historischen Kontext im Fach Geschichte. So bietet sich je nach Fach, Bildungsstufe und Alter eine situative und selektive Nutzung des Romans wie der Instrumente (Grobplanung, Arbeitsblätter und Lektürefragen) des Unterrichtsmaterials an
Manual Faustball: Kinder und Jugendliche
Jugend und Sport Lehrmittel Faustball für die Grundausbildun
Schulleitungen in Österreich: Aktuelle Herausforderungen zwischen Pädagogik und Verwaltung
Schulleitungen spielen eine wichtige Rolle für die Organisation und Entwicklung von Schulen. Gleichzeitig gibt es nur wenige gesicherte Erkenntnisse aus Österreich zu dieser zentralen Position: Warum ergreifen Schulleitungen diese Tätigkeit? Was (de)motiviert sie in ihrem Beruf? Welche Rolle spielen individuelle und strukturelle Bedingungsfaktoren für ihr Engagement? Wie gelingt ihnen der Spagat zwischen Stabilität und Veränderung? Erleben sich Schulleitungen als pädagogisch wirksam
Die Anatomie der E-Gitarre: Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung anhand der Konstruktion einer Gibson ES-335
Genetische Variationen und ihre Auswirkungen auf die Präferenz von Koriander
Nur wenige Lebensmittel lösen so gegensätzliche Reaktionen aus wie Koriander. Während manche Menschen das Gewürz als erfrischend aromatisch empfinden, beschreiben andere es im Geschmack seifig und/oder übelriechend. Ziel dieser Matura-Arbeit ist es, zu untersuchen, ob diese polarisierende Wirkung von Koriander genetisch bedingt ist. Hierzu wurden zwei Forschungsfragen formuliert: Wie hängen vier Punktmutationen mit der Abneigung gegenüber Koriander zusammen? Und, ist es technisch möglich, einen geeigneten Primer zu designen, um das relevante DNA Fragment abzulesen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden eine Umfrage und ein Gentest an der Universität Zürich durchgeführt und die Ergebnisse verglichen. Insgesamt wurde die DNA von 31 Proband*innen sequenziert. Die Arbeit liefert mehrere Erkenntnisse: Drei der vier untersuchten Punktmutationen scheinen Einfluss auf die Präferenz von Koriander zu haben, jedoch nicht alle in der erwarteten Art und Weise. Und, technisch gesehen, ist es möglich einen entsprechenden Primer zu designen. Jedoch stellte sich heraus, dass dieser Primer nicht auf alle Varianten des Genoms anwendbar ist. Die bisherige Forschung hat eine Punktmutation als in diesem Zusammenhang relevant identifiziert, und drei weitere möglich relevante Punktmutationen genannt. Im Rahmen dieser Arbeit wurden alle vier Punktmutationen untersucht, wobei sich herausgestellt hat, dass zwei der drei zusätzlichen Punktmutationen einen Einfluss auf die Präferenz von Koriander zu haben scheinen
Zur Anpassungsfähigkeit der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii an unterschiedliche Temperatur- und Lichtverhältnisse
In vorliegender Maturaarbeit wurde die Anpassungsfähigkeit der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii auf unterschiedliche Temperatur- und Lichtbedingungen untersucht. Im Zentrum stand dabei die Frage: „Wie ändert sich die Anpassungsfähigkeit von bei unterschiedlichen Temperatur- und Lichtbedingungen evolvierten C. reinhardtii Zellen an sich verändernde Umweltbedingungen?» Algen, insbesondere Grünalgen, spielen als Primärproduzenten eine zentrale Rolle für die Ökosysteme der Erde. Der durch den Klimawandel verursachte Temperaturanstieg beeinflusst auch das Wachstum der Grünalgen. Die Resultate dieser Arbeit bestätigen, dass C. reinhardtii bei verschiedenen Temperaturen unterschiedliche Wachstumsraten und Zelldichten aufweist. Des Weiteren zeigen sie aber auch, dass höhere Temperaturen in zukünftigen Generationen zu tieferen Wachstumsraten führen. Im experimentellen Teil wurden sechs Gruppen von Zellen der Alge C. reinhardtii bei 14°C, 20°C und 28°C mit jeweils hoher (90 μmol⋅m−2⋅s−1) und verringerter (45 μmol⋅m−2⋅s−1) Lichtintensität, während 35 Tagen gezüchtet, resp. evolviert. Diese initialen Kulturen wurden daraufhin während sechs Tagen unter sechs verschiedenen Bedingungen, nämlich bei 14°C, 20°C und 28°C, je mit hoher (90 μmol⋅m−2⋅s−1) und mit verringerter (45 μmol⋅m−2⋅s−1) Lichtintensität neu kultiviert. Alle bei 20°C evolvierten Kulturen zeigten in allen Bedingungen am Tag 6 die höchste Zelldichte. Im Gegensatz dazu wiesen die, bei 28°C mit hoher Lichtintensität (90 μmol⋅m−2⋅s−1) evolvierten Kulturen, die geringsten Zelldichten auf, und dies nicht nur bei den niedrigeren Temperaturen, sondern auch in ihrer initialen Bedingung bei 28°C. Das deutet darauf hin, dass Zellen, die bei höheren Temperaturen mit hoher Lichtintensität (90 μmol⋅m−2⋅s−1) evolvierten, einen Hitze- und Lichtstress erfuhren und deshalb nicht nur in tieferen Temperaturen, sondern auch in der Temperatur, in welcher sie über längere Zeit wuchsen, eine tiefere Wachstumsrate aufweisen. Interessanterweise zeigte sich bei der Zellkultur, die bei 28°C mit geringer Lichtintensität (45 μmol⋅m−2⋅s−1) evolviert ist, eine höhere Wachstumsrate. Dies lässt sich mit Mutationen erklären. Die unterschiedlichen Lichtbedingungen in den sich entwickelnden Zellgruppen hatten keine signifikanten Auswirkungen auf die Zellwachstumsraten, was darauf hindeutet, dass unterschiedliche Lichtintensitäten einen geringeren Einfluss auf das Zellwachstum zukünftiger Generationen haben könnten. Die Resultate zeigen, dass das Wachstum der Alge C. reinhardtii bei einer Wassertemperatur von 28°C und einer hohen Lichtintensität (90 μmol⋅m−2⋅s−1) negativ beeinflusst wird. Dies könnte zu weitreichenden Konsequenzen führen, da ein Rückgang der Algenproduktion zu einer erheblichen Störung in sowohl marinen als auch in limnischen Ökosystemen beitragen würde und alle Lebewesen aller Trophiestufen betroffen wären
Herstellung eines Ballkleides aus der Zeit der Krinoline mit Fokus auf dem Korsett
In dieser Maturaarbeit soll ein Ballkleid aus der Zeit der Krinoline hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Korsett, da es der zeitaufwendigste und historisch akkurateste Teil des Ballkleides ist. Ein Ballkleid ist ein aufwendig hergestelltes Kleid, das zu besonderen Anlässen getragen wurde. Zur Zeit der Krinoline, die von 1850 bis 1870 dauerte, war die Krinoline ein essenzieller Bestandteil eines Ballkleides, dies ist ein Reifrock der unter dem eigentlichen Rock getragen wird um dem Kleid seine Form zu geben. Zusammen mit mehreren Lagen Stoff, einem Korsett und einer Taille, dies ist die Bezeichnung für das Oberteil, entstand die typische Silhouette der Zeit. Das Ziel der Maturaarbeit ist es herauszufinden wie genau ein Ballkleid entstehen kann und wie viel Zeit die Herstellung braucht. Die Leitfrage lautet passend dazu: Wie und mit wie viel Zeitaufwand kann ein Ballkleid aus der Zeit der Krinoline mit heutigen Mitteln hergestellt werden? Um dies herauszufinden werden die modischen Merkmale der Krinolinen Zeit festgestellt und während dem Nähen der einzelnen Teile miteingebunden. Folgende Merkmale sind typisch: Simple oder keine Muster auf dem Stoff, elliptische Krinoline, möglichst lange Nackenlinie und möglichst schmale Taille. Die Arbeitsschritte werden in einem Fototagebuch festgehalten um die Arbeiten, die zur Herstellung des Kleides nötig sind zu zeigen. Der Zeitaufwand belief sich zu Ende auf etwa 90 Stunden. Da in diesem Projekt Werkzeuge wie eine Nähmaschine und Overlock verwendet wurden, kann davon ausgegangen werden, dass es in der Zeit der Krinoline weitaus mehr Zeit brauchte