Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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Kinder bestimmen mit!: Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation
Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet. Die Schweiz ratifizierte 1997 diese sogenannte UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK). Die UN-KRK basiert auf vier Grundprinzipien, nämlich auf dem Recht auf Gleichbehandlung, auf Wahrung des Kindeswohls, auf dem Recht auf Leben und Entwicklung sowie auf dem Recht auf Anhörung und Partizipation. Dabei sichert das Recht auf Anhörung und Partizipation dem Kind zu, seine Meinung in 'allen das Kind berührenden Angelegenheiten' frei zu äussern. Zudem wird die angemessene und dem Alter und der Reife entsprechende Berücksichtigung der Meinung des Kindes gefordert. Das Recht der Kinder auf Partizipation ist somit ein zentraler Bestandteil der UN-KRK. Diese Publikation richtet den Blick auf die Kinder und ihre grösstenteils noch unzureichende Partizipation bei allen sie betreffenden Angelegenheiten. Dabei wird nicht nur nach Antworten darauf gesucht, wie Kinder auch im professionellen Kontext besser partizipieren können, sondern auch danach, wo die Grenzen dieser Partizipation bestehen
Die fehlenden Stimmen – Normierung von Kindheit und Jugend in Schweizer Heimen im 20. Jahrhundert
Qualität durch Nähe: Medienbildung wirksam verankern: Pädagogischer ICT-Support als Schnittstelle zwischen pädagogischen Zielen und technischen Lösungen
Schule und gelebte Digitalität gelingen, wenn Nähe, Auftrag und Qualität zusammenfinden. Am Beispiel des Kantons Thurgau (CH) wird im Beitrag gezeigt, wie ein pädagogischer ICT Support (PICTS), wie ihn die Schulen in vielen Schweizer Kantonen kennen, als zentrale Scharnierstelle fungiert: Sie übersetzen Rahmenbedingungen, beraten Schulleitungen und Behörden und unterstützen ihre Kolleg*innen bei der Umsetzung im Unterricht. Eine an den konkreten Bedürfnissen der Schule orientierte Gestaltung der Rolle trägt zu einer Entfaltung ihrer Wirksamkeit bei
Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit: Ideen, Aushandlungen und Reformen in der Schweiz nach 1950
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DiKoLAN-SK – Development of a measurement instrument for academic self-concept of digitalization-related competencies in science education
Digital technologies can support knowledge acquisition and transfer, documentation of learning outcomes, and self-regulated and collaborative learning. In science education, they are used to scaffold experimentation, to collect and process measurements, and to support learning with simulations and modeling. To use digital technologies in science teaching in ways that promote learning, teachers require digitalization-related competencies and a well-developed academic self-concept regarding subject-specific digitalization-related competencies. However, existing self-report measures are typically domain-general—not aligned with science-specific frameworks such as DiKoLAN (Digital Competencies for Teaching in Science Education; German: Digitale Kompetenzen für das Lehramt in den Naturwissenschaften)—or focus on related but conceptually distinct constructs such as task- and situation-specific self-efficacy expectations. To address this gap, we define DiKoLAN-SK as a domain-specific academic self-concept regarding digitalization-related competencies for teaching science and develop and validate its corresponding measure, the DiKoLAN-SK questionnaire. The DiKoLAN-SK questionnaire enables domain-specific assessment of pre-service science teachers’ DiKoLAN-SK aligned with the DiKoLAN framework, thereby supporting diagnosis and evaluation in science teacher education. We tested comprehensibility and provided evidence of validity and reliability in a sample of N = 286 pre-service teachers from Germany and Switzerland. Confirmatory factor analyses indicate that responses can reliably distinguish the DiKoLAN competency areas and competency levels as well as the four technology-related knowledge facets of the TPACK framework (Technological Pedagogical Content Knowledge). Known-groups comparisons (e.g., target school level, number of science subjects) provide additional validity evidence