Publikationsserver der PHTG (Pädagog. Hochschule Thurgau)
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Teaching Song Leading - a Conceptualization of Strategies
Teacher educators play a key role in the training of generalist music teachers by imparting both musical and didactic knowledge about music teaching. The purpose of this article is to conceptualize and empirically document the strategies employed by an experienced music teacher educator when demonstrating song teaching for and with pre-service teachers. Following an initial interview, we filmed him demonstrating the teaching of two songs. Based on microanalyses of him modelling song teaching, we identified five strategies: goal-directed continuity, working with examples, modelling, monitoring and fading, generative elaboration, and striving for aesthetic form. Some of these teaching strategies are not clearly defined concepts, but rather prototypical and domain-specific. By conceptualizing and empirically documenting the phenomena, we emphasize the need of expanding and differentiating the technical terms generally used for teaching methods and strategies, and of taking into consideration the specificity of the subject matter. 2020, 2021). Singing in class pursues curricular goals, unlike choral singing, where a group of people practices polyphonic singing with the goal of a performance
Bau einer kontinuierlichen Nebelkammer
Diese Arbeit setzt sich mit dem Bau unterschiedlicher Diffusionsnebelkammern auseinander. Das Ziel liegt dabei auf dem Bau einer kontinuierlich arbeitenden Nebelkammer, jedoch liegt zuerst der Fokus auf dem Erstellen einer einfach aufgebauten Nebelkammer, welche mit Trockeneis gekühlt wird, um eine Basis zu haben, auf der man die anderen Nebelkammern aufbauen kann. Nach diesem Bau wird die Kühlung durch eine elektrische ersetzt, da diese dann auf unbestimmte Zeit funktionieren kann, und nicht von zeitlichen Veränderungen, dementsprechend dem Sublimieren des Trockeneises abhängig ist. Um trotz elektrischer Kühlung möglichst tiefe Temperaturen zu erhalten, wird die eine Nebelkammer mit einer Eismaschine gekühlt und eine andere mit Peltier-Elementen
Zwei Konzepte, ein Ziel – Kindergartenlehrpersonen: Die curricularen Veränderungen der Ausbildungskonzepte des KSA von 1978 und 2002 in den Bereichen Pädagogik und Methodik
Diese Arbeit vergleicht zwei Ausbildungskonzepte für die Ausbildung von Kindergartenlehrpersonen am Kindergärtnerinnenseminar Amriswil (KSA): den Lehrplan von 1978 und das Ausbildungskonzept von 2002. Es wird dabei der Frage nachgegangen, wie sich der curriculare Aufbau und die Inhalte der Ausbildungskonzepte vom KSA aus den Jahren 1978 und 2002 in den Bereichen Methodik/Didaktik und Pädagogik/Psychologie unterscheiden. Der Vergleich erfolgt mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse. Dabei werden die Fachbereiche Pädagogik/Psychologie sowie Methodik/Didaktik anhand eines Kriterienkatalogs mit qualitativen und quantitativen Elementen gegenübergestellt. Dabei zeigt sich, dass insbesondere der curriculare Aufbau deutliche Unterschiede aufweist. Während die Inhalte im Fachbereich Pädagogik/Psychologie eine grössere Übereinstimmung zeigen, bestehen im Bereich Methodik/Didaktik grössere Unterschiede. In diesem Fachbereich hat sich der Fokus von geführten Aktivitäten hin zum Freispiel verschoben. Die Analyse zeigt, dass diese Veränderungen auch den gesellschaftlichen Wandel innerhalb des betrachteten Zeitraums widerspiegeln
Spracherwerbsunterstützung im Freispiel: Projekt "Alltagsgespräche im Kindergarten als Bildungsgelegenheiten erkennen, verstehen und nutzen II"
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der alltagsintegrierten Sprachförderung im Kindergarten, insbesondere mit dem erwerbsunterstützenden Handeln der Lehrpersonen im Unterrichtssetting Freispiel. Diese Arbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojektes Alltagsgespräche im Kindergarten als Bildungsgelegenheiten erkennen und nutzen (AllBi2). Im Fokus stehen dabei die zwei Hauptforschungsfragen: Wie gestalten Lehrpersonen, die eine hohe Erwerbsunterstützung erbringen, Alltagsgespräche im Unterrichtssetting Freispiel? und: Unterscheidet sich die Ausgestaltung dieser Alltagsgespräche in Klassen mit wenigen oder vielen Kindern, die Deutsch als Zweitsprache lernen? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden videobasierte Fallanalysen zweier Kindergartenklassen durchgeführt, die sich im Anteil an DaZ-Kindern stark unterscheiden. Die Daten stammen aus dem Projekt Erwerbsunterstützung mündlicher Textfähigkeiten im Kindergarten (EmTiK) und wurden mithilfe der Methode der Videoanalyse ausgewertet. Dabei wurden ausgewählte Freispielsequenzen im Hinblick auf die Erwerbsunterstützung der Lehrpersonen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrpersonen mit hoher Erwerbsunterstützung vielfältige sprachfördernde Strategien einsetzen, wie bspw. Schutz von Gesprächen, Präsentation von mündlichen Texten, Einsatz von non- und paraverbalen Mitteln und sprachliche Unterstützungen. Es wurden jedoch auch Unterschiede zwischen den Lehrpersonen sichtbar. In der Klasse mit hohem DaZ-Anteil wurde die sprachliche Erwerbsunterstützung weniger ausgeprägt umgesetzt als in der Klasse mit niedrigem DaZ-Anteil
Qualität aus Kinderperspektive: Einbezug der Kinderperspektive in die Entwicklung des pädagogischen Alltags anhand der Grazias Kinderperspektive
Diese Bachelorarbeit untersucht, welchen Umgang pädagogische Fachpersonen mit der Kinderperspektive bzw. dem Ergebnisbericht GrazIAS Kinderperspektive haben. Dafür wurden erstmals Kindergruppen à 12-20 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren mit dem Tool GrazIAS Kinderperspektive befragt. Der daraus entstandene Ergebnisbericht wurde der jeweiligen Klassenlehrperson zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der folgenden Ergebnisse wurden drei pädagogische Fachpersonen in Form eines narrativen Interviews zur Kinderperspektive befragt. Die Interviews wurden mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse und MAXQDA codiert und ausgewertet. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Fachpersonen die Kinderperspektive berücksichtigen wollen, aber die Umsetzung noch viele Herausforderungen mit sich bringt. Die Fachpersonen neigen dazu, vor allem kritische Kinderaussagen nicht zuzulassen und sie zu relativieren. Konkrete und einfache Wünsche und Bedürfnisse der Kinder können die Fachpersonen besser in den pädagogischen Alltag einbeziehen
Gesprächsgelegenheiten beim Znüni: Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Kindern im Kindergartenalltag
Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachliche Interaktion zwischen Lehrpersonen und Kindern im Kindergarten während verschiedener Gesprächssituationen des Znünis. Mithilfe einer Videointeraktionsanalyse wurden verschiedene Gespräche aus drei Kindergärten analysiert, um zentrale Aspekte wie multimodale Kommunikation, Gesprächsfäden, mündliche Textsorten, den Gesprächsraum, Sprachförderungstechniken sowie den Gebrauch von Dialekt und Hochdeutsch zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrpersonen durch gezielte Fragen, Modellierung und Stimulierung sprachliche Lerngelegenheiten schaffen. Während in kurzen Interaktionen oft nur minimale Gesprächsfäden entstehen, werden in längeren Dialogen Kinder aktiv zum Erzählen und Beschreiben angeregt. Der Gesprächsraum variiert zwischen geschlossenen Gesprächen und offenen Interaktionen, die weitere Kinder einbeziehen. Die ausschliessliche Verwendung von Dialekt trägt zu einer vertrauten Kommunikationssituation bei, während Hochdeutsch nicht aktiv eingesetzt wird. Die Videointeraktionsanalyse erwies sich als Methode wertvoll, da sie eine detaillierte Betrachtung der Gesprächsdynamik ermöglichte. Einschränkungen ergaben sich jedoch durch die Aufnahmequalität, insbesondere bei der Erkennbarkeit von Mimik und der Verständlichkeit leiser Äusserungen. Die Analyse verdeutlicht, dass Lehrpersonen durch bewusste Gestaltung des Gesprächsraums und gezielte Gesprächsimpulse die Sprachförderung im Kindergartenalltag effektiv integrieren können. Dies unterstreicht die Bedeutung alltagsintegrierter Sprachförderung und zeigt auf, wie Kindergartenlehrpersonen diese bewusst nutzen können, um die sprachlichen Kompetenzen der Kinder nachhaltig zu stärken. Für die Praxis lassen sich daraus verschiedene Implikationen ableiten: Eine bewusste Gestaltung des Gesprächsraums, der gezielte Einsatz von Sprachförderungstechniken sowie die Sensibilisierung für die Rolle von Dialekt und Hochdeutsch können dazu beitragen, die sprachliche Entwicklung von Kindern im Kindergartenalltag nachhaltig zu unterstützen. Keywords: Multimodale Kommunikation, Sprachförderungstechniken, Gesprächsraum, Sprachförderung, Gesprächsgelegenheiten, Gesprächsfäden, Mündliche Texte
Nährstoffe für das Gehirn: Wie Ernährung die kognitive Leistungsfähigkeit beeinflusst
Die vorliegende Literaturarbeit befasst sich mit der zentralen Frage welche ernährungsbezogenen Faktoren die kognitive Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen können Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem demografischen Wandel der steigenden Prävalenz kognitiver Erkrankungen und wachsendem Leistungsdruck im Bildungs und Arbeitskontext rückt die Ernährung als potenziell modifizierbarer Einflussfaktor zunehmend in den Fokus der Forschung Ziel der Arbeit war es wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse darüber zusammenzutragen welche spezifischen Nährstoffe und Ernährungsmuster mit der Förderung kognitiver Funktionen in Zusammenhang stehen Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed Wiley Online Library KonSearch und Google Scholar durchgeführt Die Recherche erstreckte sich über den Zeitraum von April 2024 bis April 2025 Berücksichtigt wurden deutsch und englischsprachige Publikationen die hauptsächlich zwischen 2000 und 2025 erschienen sind Insgesamt wurden über 100 Quellen in die Auswertung einbezogen darunter Primärstudien systematische Reviews Metaanalysen sowie ausgewählte theoretische Beiträge Die Auswahl der Literatur basierte auf vordefinierten Kriterien hinsichtlich Relevanz Qualität und Sprache Die Analyse der Literatur zeigte zahlreiche Hinweise auf förderliche Wirkungen ausgewählter Nährstoffe auf die kognitive Leistungsfähigkeit Besonders hervorgehoben wurden mehrfach ungesättigte Omega3Fettsäuren insbesondere DHA und EPA die wesentlich zur neuronalen Membranfunktion beitragen sowie antioxidative Vitamine C E und BVitamine B6 B12 Folsäure die unter anderem in der Prävention kognitiver Degeneration eine Rolle spielen Auf Ebene der Ernährungsmuster wurde insbesondere die mediterrane Ernährung als günstig identifiziert Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln Fisch gesunden Fetten und moderatem Weinkonsum aus und wurde in zahlreichen Studien mit besserer kognitiver Gesundheit und einem geringeren Risiko für neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung gebracht Diese Ergebnisse wurden kritisch eingeordnet Zwar zeigen sich viele positive Effekte altersübergreifend konsistent dennoch ist die Studienlage durch methodische Heterogenität uneinheitliche Messinstrumente und teils unklare Kausalitäten begrenzt Auch Einflussfaktoren wie Bewegung Schlaf soziales Umfeld oder genetische Dispositionen wurden häufig nicht kontrolliert Ein möglicher Publikationsbias also die bevorzugte Veröffentlichung signifikanter Ergebnisse erschwert zusätzlich die Bewertung Insgesamt zeigt die Arbeit dass eine nährstoffreiche ausgewogene Ernährung einen bedeutsamen Beitrag zur Erhaltung und Förderung kognitiver Fähigkeiten leisten kann Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für präventive Massnahmen im Alltag und können auch Impulse für gesundheitsbezogene Bildungsansätze geben etwa im schulischen Kontext Gleichzeitig bleibt festzuhalten dass einige verzerrende Einflussfaktoren nicht vollständig ausgeschlossen werden können und weitere kontrollierte Interventionsstudien erforderlich sind um konkrete Ernährungsempfehlungen evidenzbasiert zu untermauern
Erstellung eines Wissenstestes zur Messung des Wissenserwerbs der Schreib- und Lesefähigkeit chemischer Strukturformeln
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung, Pilotierung und Auswertung eines Wissenstestes zur Erhebung des Wissenserwerbs im Bereich der Schreib- und Lesefähigkeit chemischer Strukturformeln bei Schülerinnen und Schülern der Gymnasialstufe. Im Zentrum steht die Repräsentationskompetenz, die am konkreten Beispiel einer schulischen Intervention reliabel, valide und objektiv gemessen werden soll. Dabei wird auf die Übersetzung, das Interpretieren und das Zeichnen der chemischen Darstellungsformen Lewisstruktur, Keilstrichformel, Kugelstab- und Kalottenmodell sowie Molekülbaukasten fokussiert. Im Rahmen des partizipativen Forschungsprojekts OrChemSTAR, das eine Augmented-Reality-App zur Unterstützung beim Lernen chemischer Strukturformeln entwickelt, wurde dieser Prä-Posttest konzipiert, der sowohl fachliche als auch kognitiv-strukturelle Anforderungen berücksichtigt. Der entwickelte Test umfasst unterschiedliche Aufgabenformate und wurde auf Basis fachdidaktischer, kognitionspsychologischer und testtheoretischer Kriterien erstellt. Er zielt darauf ab, Lernzuwächse und Unterschiede zwischen verschiedenen Interventionsgruppen empirisch zu erfassen. Die Konstruktion des Testes erfolgte in mehreren Schritten, unter Einbezug einer inhaltlichen Fokussierung auf das Themenfeld der einfachen Kohlenwasserstoffe sowie typischer Fehlerbilder, die auf Rückmeldungen von Chemielehrpersonen basieren. Zur Auswertung kamen sowohl qualitative Verfahren, wie die Analyse von Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern, als auch quantitative Methoden zum Einsatz, darunter eine exploratorische Faktorenanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass der entwickelte Test differenziert zwischen verschiedenen Aspekten der Repräsentationskompetenz unterscheiden kann. Gleichzeitig werden methodische Herausforderungen deutlich, insbesondere bei der Trennung von fachlichem Wissen und Repräsentationsfähigkeit. Insgesamt soll die Arbeit einen fundierten Beitrag zur empirischen Testentwicklung in der Chemiediedaktik liefern und auf das didaktische Potenzial intelligenter tutorischer Systeme in digitalen Lernumgebungen hinweisen