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    3757 research outputs found

    KI in der Bildung

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    Kohärenz als Einheitsstiftung oder Relationierung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

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    Die institutionalisierte Lehrerinnen- und Lehrerbildung setzt sich aus unterschiedlichen Elementen (Institutionen, Akteurinnen- und Akteursgruppen, Phasen, Komponenten, Maßnahmen, Gegenständen und Individuen) zusammen, die als wenig aufeinander bezogen gelten. Der Beitrag diskutiert, wie in diesem komplexen Gefüge einerseits Kohärenz als Einheitsstiftung von Vereinbarem und andererseits als Relationierung von Divergentem gefasst wird

    Entwicklung der Schreibkompetenzen eines Kindes - Eine empirische Analyse im Kontext des Lehrplans 21 mit Einbezug von Valtins Stufenmodell: Projekt "Sprachprodukte sammeln"

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Entwicklung der Schreibkompetenz eines Kindes über die ersten drei Jahre der Unterstufe und setzt diese in Bezug zu den Anforderungen des Lehrplans 21. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, inwiefern sich die schriftsprachlichen Fähigkeiten eines Kindes zwischen der 1. Klasse (2021) und der 3. Klasse (2023) verändert haben und ob diese Entwicklung mit den im Lehrplan definierten Zielen übereinstimmt. Zur Beantwortung der Fragestellung wurden sechs Kindertexte qualitativ analysiert. Die Untersuchung orientiert sich am Stufenmodell des Schriftspracherwerbs nach Renate Valtin sowie an relevanten Kompetenzbereichen des Lehrplans 21. Die Ergebnisse zeigen eine kontinuierliche Entwicklung der Schreibfertigkeiten, aber auch individuelle Herausforderungen, insbesondere in der sicheren Anwendung orthografischer Regeln. Die Arbeit leitet daraus Erkenntnisse für die gezielte Förderung der Schreibkompetenz in der Unterstufe ab. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass die Förderung der Schreibkompetenz über die Vermittlung grundlegender Fertigkeiten hinausgehen sollte. Besonders die Entwicklung komplexerer Satzstrukturen und ein sicheres orthografisches Verständnis sind entscheidend für den Schreiblernprozess. Differenzierte Fördermassnahmen und individualisierte Übungsformate ermöglichen es, gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Gleichzeitig zeigt sich, dass kontinuierliche, konstruktive Rückmeldungen im Unterricht eine wesentliche Rolle dabei spielen, Schreibstrategien zu festigen und die schriftliche Ausdrucksfähigkeit nachhaltig zu verbessern

    Der Kindergärtnerinnenverein St. Gallen/Appenzell: Die Veränderungen im Kindergarten(-beruf) von 1975-1995

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    Diese Arbeit behandelt den Kindergärtnerinnenverein St.Gallen/Appenzell im Zeitraum von 1975 bis 1995. Es wird mit Quellen aus dem Archiv für Frauen-, Geschlechter und Sozialgeschichte gearbeitet. Aus den Jahres- und Tätigkeitsberichten wird der Verlauf verschiedener Themen aufgezeigt. Spezifisch für diese Arbeit sind es die Themen zur Bedeutung des Kindergartens, der sozialen Stellung der Kindergärtnerin und der Tertiarisierung des Lehrer- und Lehrerinnenberufs. Darauf bezieht sich auch die Fragestellung dieser Arbeit, die auf die Veränderungen dieser Themen dank des Kindergärtnerinnenvereins hinzielt. Nach einer kurzen Erläuterung des Vereins und seiner Entstehung werden die Jahres- und Tätigkeitsberichte zusammengefasst und in den folgenden Kapiteln hinsichtlich der oben genannten Themen vertieft und diskutiert

    Jenseits von Gut und Böse?: Akteur-Netzwerk-Theorie für eine alternative Historiografie der Pädagogik

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    Der Artikel untersucht die Anwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) als alternative Methode zur Historiografie der Pädagogik am Beispiel stationärer Erziehung. Anhand des historischen Falls von „Arrestzellen“ im Landerziehungsheim Albisbrunn zwischen 1930 und 1980 analysiert der Beitrag, wie die ANT es ermöglicht, gängige dichotome Narrative in der Geschichte der stationären Erziehung zu überwinden. Traditionelle historiografische Ansätze neigen insbesondere bei moralisch aufgeladenen Topoi dazu, skandalöse Missstände zu beleuchten oder heroische Pioniergeschichten zu erzählen, wobei komplexe Verflechtungen von Akteuren und Praktiken oft unbeachtet bleiben. Die ANT wird als Möglichkeit vorgeschlagen, die Entstehung und Bedeutung von Praktiken wie die der Isolation schwieriger Jugendlicher in einem relationalen Netzwerk von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren zu verstehen. Der Beitrag argumentiert, dass eine ANT-basierte Historiografie eine differenziertere Sichtweise auf die Vergangenheit ermöglicht, indem sie die Grauzonen und Ambivalenzen pädagogischen Handelns sichtbar macht und die Fixierung auf moralische Bewertungen zugunsten einer tiefergehenden Analyse von Praktiken und deren Netzwerken aufbricht

    Einfluss der kulturellen Identifikationen von Lehrpersonen auf ihre Wahrnehmung von und ihren Umgang mit der Diversität der Klasse

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    Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich folgender zentralen Fragestellung: «Welche Auswirkungen haben die kulturellen Identifikationen einer Lehrperson auf die Herangehensweise an sowohl interkulturelle als auch intersektionale Aspekte im Klassenzimmer?». Diese Fragestellung bietet die Möglichkeit, zentrale Themen wie Identität, Identifikation, Kultur, Diversität, Interkulturalität und Intersektionalität miteinander zu verknüpfen und in einem gemeinsamen Zusammenhang zu betrachten. Während die Fachliteratur einen grundlegenden theoretischen Zugang zu diesen Themenbereichen ermöglicht, bildet die qualitative Forschung den Schwerpunkt und auch das Herzstück dieser Arbeit. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden problemzentrierte Interviews mit fünf Lehrpersonen durchgeführt. Diese Gespräche lieferten vielfältige Einblicke in die persönlichen Erfahrungen und Perspektiven im Umgang mit kultureller Vielfalt im schulischen Alltag. Die Auswertung erfolgte mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, wobei ein induktiv entwickeltes Kategoriensystem zur Strukturierung der Daten diente. Die Auswertung der Interviews verdeutlicht, dass die kulturelle Selbstverortung von Lehrpersonen einen spürbaren Einfluss auf ihren Umgang mit Diversität im Klassenzimmer hat. Ebenso entscheidend ist jedoch ein aufrichtiges Interesse an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sowie die Selbstreflexion hinsichtlich der eigenen kulturellen Prägung. Die Herkunft allein ist dabei nicht ausschlaggebend. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass interkulturelle und intersektionale Perspektiven zwar intuitiv und implizit in den Unterricht implementiert werden, ein bewusster und systematischer Umgang mit diesen Konzepten jedoch weitgehend fehlt

    Momente des Scheiterns im Film Moneyball (2011): Eine Analyse mit Fokus auf die gesellschaftliche Ebene

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    Film fasziniert mich schon, seit ich denken kann. Nichts entzieht mich dermassen der Realität und zieht mich in den Bann einer unbekannten Welt, wie dieses Medium. Wenn ich einen ganzen Tag nur etwas machen könnte, dann wäre ein gemütlicher Serien-Binge meine erste Wahl. Vorerst beschränkte sich meine Beziehung mit Film auf die eines Konsumenten. Während meiner Gymnasialzeit kamen einige meiner engen Freunde und ich auf den Geschmack, unsere eigenen Welten und Geschichten auf die Leinwand zu bringen. Das Entstehenlassen eigener Filme eröffnete für mich eine neue Perspektive auf das Medium – ich konnte nun nicht nur Kreationen anderer wahrnehmen, sondern selbst mit Film kommunizieren. Ausserdem wuchs auch mein Respekt für den Aufwand, der mit einer Filmproduktion einhergeht. Wir drehten bloss Kurzfilme – Welches Engagement ein ganzer Spielfilm benötigt, ist für mich noch immer erstaunlich. Eines aber wusste ich schon zu jener Zeit, nämlich dass mir das Konzept Film Spass macht, ob als Konsument oder Produzent, und so war auch das Endprodukt meiner Maturaarbeit ein Kurzfilm. Ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde und so schien für mich naheliegend, dass ich auch für meine Masterarbeit thematisch etwas in diese Richtung wählen würde. Ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um das Medium Film auch aus einer wissenschaftlichen Perspektive kennenzulernen und dabei akribisch einen Aspekt eines Filmes zu analysieren. Besonders reizend schien mir an dieser Idee, dass ich Facetten über einen Film erfahren würde, die ich sonst nicht beachtet hätte und die es mir ermöglichen weiter zu denken, als dies beim blossen Unterhaltungskonsum möglich wäre. Auf diesem Gedanken basiert die vorliegende Masterarbeit: Den Interpretationshorizont auf andere Ebenen zu erweitern und schliesslich auch eine Erkenntnis aus dieser Vorgehensweise für den Lehrberuf zu erlangen

    Technik trifft Textil: Über den Stellenwert der BERNINA Nähmaschine im Textilen Gestalten

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    Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Stellenwerts der BERNINA Nähmaschine im textilen Unterricht der Schweizerischen Volksschule Grund für die Untersuchung des Themas ist einerseits das persönliche Interesse des Forschers und die geringe Widmung dieser Thematik in der bereits getätigten Forschung Die Forschungsfrage lautete Wie entwickelt sich der Stellenwert der BERNINA Nähmaschine im Unterricht des Textilen Gestaltens Mit dieser Frage zielt man auf die Entwicklung des Faches und neben der vergangenen und aktuellen Sichtweise wird auch eine zukünftige Perspektive eingenommen Anhand von Lehrplänen Lehrmitteln Reglementen Pressequellen und einem Interview wurde herausgefunden dass die Nähmaschine und das Nähmaschinennähen nach ihrer Einführung stetig relevanter für das Textile Gestalten wurden jedoch keine Überhand gegenüber den anderen Verfahren im Fach erlangen konnte Die wichtigsten Eigenschaften der Marke BERNINA und ihrer Nähmaschine sind die Robustheit die Einfachheit und die regionale Verankerung in der Ostschweiz Diese drei Faktoren machen die Marke relevant für die Schule nicht ihre Innovationen oder ihr spezifischer Funktionsumfang Das Fach des Textilen Gestaltens hat sich vom 19 Jahrhundert bis zur heutigen Zeit von einem rein praktischen Fach mit Schwerpunkt auf dem Flicken und Stricken zu einem kreativen Fach verändert Einer der transformierenden Entwicklungspunkte war die Einführung des koedukativen Unterrichtes Abschliessend wird diskutiert dass die BERNINA Nähmaschine in Zukunft eine sinnstiftende Rolle für das Fach übernehmen könnte In der Verknüpfung von traditionellen Techniken und digitalen Werkzeugen könnte sie somit weitere Kompetenzen vermitteln die über das Nähen hinaus gehen Offene Fragen ergeben sich bezüglich der Sinngebung des Faches im heutigen Zeitalter der Ausbildung der Lehrpersonen für dieses Fach und der aktuellen Umsetzung des Lehrplans in den Klassenzimmern

    Lob, Tadel und Attributionen im Klassenzimmer - Selbstberichtete Praxen von Lehrpersonen: Themencluster Motivationsförderung auf der Primarstufe

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    In dieser Bachelorarbeit wird untersucht welche Ursachenzuschreibungen Lehrpersonen im Kontext der Lern- und Leistungsmotivation ihrer Schülerinnen und Schüler nennen und ob sie Reattributionstechniken wie Kommentierungs- und Modellierungstechniken kennen und einsetzen Weiter geht es darum herauszufinden inwiefern Lehrpersonen Lob und Tadel zur Förderung der Motivation nutzen und ob sie dabei auf zentrale Merkmale wirksamen Lobs achten Um auf diese Fragestellungen eine Antwort zu finden wurde zunächst die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan 1993 Ryan und Deci 2000 2002 2009 vertieft um die Bedeutung von Autonomie Kompetenzerleben und sozialer Eingebundenheit zu verstehen Anschliessend wurde die Attributionstheorie von Weiner 2010 eingehend behandelt um zu untersuchen wie Schülerinnen und Schüler ihre Erfolge und Misserfolge erklären und welche Auswirkungen diese Erklärungen auf die Motivation haben Ergänzend dazu wurde auf die paradoxen Effekte von Lob und Tadel eingegangen um zu analysieren inwieweit diese Rückmeldungsformen die Lern- und Leistungsmotivation von Schülerinnen und Schülern beeinflussen können Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Befragung von 65 Lehrpersonen Dinkelmann 2018 die durch deduktive Inhaltsanalyse ausgewertet wurde Die Ergebnisse bieten einen vertieften Einblick dass Lehrpersonen Attributionen primär als Mittel zur Ursachenzuschreibung verwenden anstatt diese zur Förderung der Lern- und Leistungsmotivation einzusetzen Lob wird häufig verwendet jedoch ohne Beachtung der drei förderlichen Faktoren Die Arbeit und deren Ergebnisse sollten nicht isoliert betrachtet werden sondern sind im Kontext des gesamten Themenclusters zu verstehen das aus vier Arbeiten zum Thema Motivationsförderung auf der Primarschule besteht

    Mehrsprachigkeit aus Elternperspektive: Mütter migrationsbedingter mehrsprachiger Kinder über Mehrsprachigkeit und den Umgang damit im Bildungssystem

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Mehrsprachigkeit migrationsbedingter mehrsprachiger Kinder aus der Perspektive ihrer Mütter. Trotz der wachsenden Zahl mehrsprachig aufwachsender Kinder gibt es bislang nur wenige Studien, welche die Sicht der Eltern auf die sprachliche Bildung und Entwicklung ihrer Kinder im Bildungssystem einbeziehen („Legislaturindikator“, 2024). Mit dieser Bachelorarbeit wird untersucht, wie Mütter migrationsbedingte mehrsprachige Kinder die Mehrsprachigkeit ihrer Kinder und den Umgang damit im Bildungssystem erleben. Um diese Frage beantworten zu können, wird für diese Bachelorarbeit ein qualitatives Forschungsdesign mit narrativen Interviews angewendet. Die Interviews werden mit drei Müttern geführt, die unterschiedliche mehrsprachige Hintergründe aufweisen. Der kollaborativ entwickelte Leitfaden enthält sowohl narrative als auch problemzentrierte Fragen. Die Transkription erfolgt grösstenteils manuell, wobei standardisierte Regeln zur Einheitlichkeit der Daten verwendet werden. Die Datenanalyse basiert auf der Grounded Theory, wobei die Interviews in mehreren Codierungsphasen (offenes, axiales, selektives Codieren) systematisch ausgewertet werden. Daraus werden Kernkategorien abgeleitet, die zentrale Aspekte der elterlichen Wahrnehmung von Mehrsprachigkeit widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mütter die Mehrsprachigkeit ihrer Kinder als Bereicherung wahrnehmen, insbesondere im Hinblick auf die persönliche Entwicklung, kognitive Fähigkeiten und soziale Integration. Gleichzeitig berichten sie jedoch auch von Herausforderungen, insbesondere im schulischen Kontext, wo sprachliche Barrieren den Bildungserfolg beeinflussen können. Die Interviews verdeutlichen, dass das Schweizer Bildungssystem primär auf Deutsch als Unterrichtssprache ausgerichtet ist und alternative sprachliche Ressourcen von Kindern mit Migrationshintergrund oft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Während einige Kinder gezielte sprachliche Förderung erhalten, fehlen anderen adäquate Unterstützungsangebote. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer flexibleren und individuell angepassten Sprachförderung, um Bildungsungleichheiten zu reduzieren und damit Chancengleichheit zu gewährleisten

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