OPUS-HSPF-Hochschulschriftenserver der Hochschule Pforzheim
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    Optionen - Grundlagen, Funktionsweisen und deren professioneller Einsatz im Bankgeschäft

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    Jeder wirtschaftlich Interessierte hat schon einmal von Optionen und Optionsscheinen gehört. Was Optionen und Optionsscheine genau sind und wie sie funktionieren, das wissen allerdings nur wenige. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Funktions- und Wirkungsweise dieser Finanzderivate. Schritt für Schritt werden die einzelnen Grundformen, Besonderheiten und Bewertungsmodelle erklärt. Zuletzt erfolgt eine Darstellung des Einsatzes von Optionen im Bankbereich, exemplarisch beim Management von Zinsänderungs-, Aktienkurs- und Währungsrisiken.Everyone interested in business has heard at least once of options and warrants. What exactly options and warrants are and how they work is something only a few know. The following article gives us a view of the functions and working methods of these financial derivatives. A step-by-step explanation of the individual basic forms, special characteristics and valuation models is given. Finally, a portrayal of the investment of options in the field of banking, exemplary in the management of interest rate management, stock market and currency risks is given

    Erscheinungsformen des Online-Research - Klassifikation und kritische Betrachtung

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    Online-Research steht im Kreuzfeuer der Diskussion. Während es die einen als revolutionäre Umwälzung der Marktforschung betrachten, warnen die anderen vor überzogener Euphorie. Dieser Beitrag fasst den Stand der Diskussion zusammen und beleuchtet das Für und Wider dieses neuen Marktforschungsansatzes. Aus einer grundsätzlich wohl wollenden Perspektive heraus werden manche Vorbehalte gegenüber Online-Research relativiert. Es wird ein Vorgehensmodell vorgestellt, mit dessen Hilfe qualitativ hochwertige, ggf. repräsentative Daten über das Internet erhoben werden können. Außerdem wird eine Systematik entwickelt, die verdeutlicht, dass Online-Research mehr ist als nur ein neues Instrument zur Datenerhebung. Es schließt auch alle Forschungsbemühungen ein, die den Internet-Nutzer oder die Internet-Inhalte genauer untersuchen sowie Ansätze, die das Internet als Datenquelle für "Web-Mining" verstehen.Online research is currently at the center of a controversial debate. Some researches stress its potential for revolutionizing the research market. Others warn against overrating its benefits. This paper summarizes the state of the controversy in Germany and analyzes the pros and cons of online research. Some reservations about online research will be disproved and the necessary steps to produce online research, of a high quality, are explained. Furthermore, this paper present a system for categorizing online research which demonstrates that online research involves more then simple data collection using the Internet. This system considers not only data collection but also the analysis of "internet users" (internet audience surveys), internet content (e.g. banner tests) and the use of the Internet as data-source for web-mining

    Zur Theorie und Praxis der Regionalpolitik in der Europäischen Union

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    Enthält 2 Beiträge: Noll, Bernd: Die EU-Kommission als Hüterin des Wettbewerbs und Kontrolleur von sektoralen und regionalen Beihilfen (S. 3 - 26) Frankenfeld, Peter: Konzepte und Umsetzungsprobleme der gemeinschaftlichen Regionalpolitik sowie Anpassungserfordernisse angesichts der Osterweiterung (S. 27 - 52) ***** (Vorwort) Das vorliegende Heft der "Beiträge der Fachhochschule Pforzheim" befasst sich erneut mit regionalwirtschaftlichen Fragen. Im Heft 91 standen vom Strukturwandel getroffene altindustrialisierte Gebiete im Mittelpunkt, so zusagen die "Patienten" der Regionalpolitik. In diesem Heft liegt der Focus auf wettbewerbstheoretischen und wettbewerbspolitischen Fragen; wenn man im Bilde bleiben will, geht es also um die Gesundheitsprophylaxe, das theoretische Rüstzeug der Ärzte und die Kümmernisse der ärztlichen Praxis im Umgang mit gelegentlich schwiegen Patienten, die bei Schnupfen Antibiotika verlangen oder trotz hartnäckiger Gesundheitsprobleme am problematischen Lebenswandel festhalten. Die Arbeiten entstanden aus Vorträgen in Bremen und Pforzheim und vermitteln zusammen einen guten Überblick über die regionalpolitischen Aktivitäten in der Europäischen Union. Der Focus der Ausführungen von Bernd Noll liegt auf wettbewerbstheoretischen, insbesondere ordnungspolitischen Grundlagen der EU-Regionalpolitik. Er skizziert zunächst den wettbewerbsrechtlichen Rahmen, gibt einen knappen Überblick über Theorie und Praxis der EU-Kommission bei der Verhinderung von Wettbewerbsbeschränkungen und ungerechtfertigten, wettbewerbsverzerrenden nationalen Beihilfen. Den Abschluss bilden Überlegungen, wie man das Dilemma der Politik - einerseits gleiche Bedingungen für Alle zu setzten, andererseits den in diesem Regime nicht erfolgreichen Unternehmen und Regionen zu helfen - auflösen könnte. In der Arbeit von Peter Frankenfeld steht die zum Teil sehr widersprüchliche, häufig auch wenig transparente Praxis der EU-Regionalpolitik im Vordergrund. Zunächst zeigt er den Bedeutungsgewinn, den die Regionalpolitik im letzten Jahrzehnt innerhalb der EU gewonnen hat anhand der aufgewendeten Mittel auf: Sie haben sich vervierfacht. Ein wesentlicher Grund dafür ist nach seiner Ansicht, dass die makroökonomischen Instrumente zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit stumpf geworden sind, so dass die Regionalpolitik angesichts der brennenden Probleme vor Ort in die Bresche springen muss. Aus eigener Erfahrung als ehemaliger Fondsverwalter des Europäischen Regionalfonds EFRE kennt er die "Tricks", mit denen alle Regionen - die starken wie die schwachen - versuchen, sich im schärfer werdenden regionalen Wettbewerb zu behaupten; die Grenze zwischen erlaubten und unerlaubten Praktiken wird dabei nicht selten überschritten. Die Regionalpolitik in der EU steht nach seiner Diagnose in einer schwer aufzulösenden Zwickmühle: Die drängenden Forderungen aus den Regionen stoßen nicht nur auf ordnungspolitische Bedenken, sondern erreichen auch Grenzen der Finanzierbarkeit. Frankenfeld weist besonders darauf hin, dass mit der Osterweiterung der EU auch die Stunde der Wahrheit für die Regionalpolitik schlägt. Ohne grundlegende Reformen auf diesem Gebiet ist die EU seiner Ansicht nach nicht beitrittsfähig

    Technik-Forum 2000: Prozessinnovationen bei der Herstellung kaltgewalzter Drähte

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    Die Technologieregion Nordschwarzwald mit Pforzheim als Zentrum zeichnet sich traditionell durch ihr breites Spektrum an Metall verarbeitender Industrie aus. Im Zuge eines mittlerweile sehr weit gediehenen Strukturwandels haben sich die Unternehmen der Metallver- und -bearbeitung, und hier insbesondere die aus dem Bereich der Kaltverformung von Metallen, eine ganz hervorragende Marktposition erarbeiten können. Die Anwendung neuester, innovativer Techniken in der Produktion und bei der Produktgestaltung führten in spezifischen Segmenten nicht selten sogar zu internationaler Marktführerschaft. Ein ganz wesentlicher Eckpfeiler dieser Erfolge ist die kontinuierliche Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten - in den Unternehmen, aber auch in Zusammenarbeit von Industrie und Hochschulen sowie im Bereich der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Auftragsforschung. Insbesondere bei letzterer kommt Stiftungen als Förderer von Untersuchungsprojekten angesichts der sinkenden staatlichen Finanzierungsbeiträge eine erhebliche, künftig wohl noch weiter wachsende Bedeutung zu. Auf dem Gebiet der Erforschung und Optimierung der Vorgänge bei der Kaltverformung von Metallen hat sich die Max- und Erni-Bühler-Stiftung schon seit langer Zeit als Anreger und Unterstützer von zukunftsweisenden Projekten engagiert. Mehrere Untersuchungen von renomierten Forschungsinstituten wurden in den letzten Jahren finanziell gefördert; so auch das Projekt "Grundlagenuntersuchungen zur Herstellung dünner Drähte durch Kaltwalzen" des Stuttgarter Fraunhofer Instituts für Produktion und Automatisierung (IPA), dessen Ergebnisse im Mittelpunkt der Fachtagung "Technik-Forum 2000" standen, die am 21. November an der Hochschule Pforzheim stattfand. An dem von der Max- und Erni-Bühler-Stiftung geförderten Forum nahmen rund 100 ausgewiesene Fachleute aus ganz Deutschland teil. Sie tauschten Forschungsergebnisse auf dem Vortrags-Workshop aus, informierten sich in einer Präsentation über innovative Maschinen der Bühler-Walzmaschinen GmbH, Pforzheim, konnten die technischen Labore des Studiengangs Maschinenbau der Hochschule Pforzheim besichtigten und zusammen mit weiteren Gästen den abschließenden Festvortrag zum Thema "Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt" genießen. Aufgrund der großen, positiven Resonanz bei Fachleuten aus Wirtschaft und Technik soll das "Technik-Forum" künftig regelmäßig, voraussichtlich in jährlichem Abstand, an der Hochschule Pforzheim stattfinden, bei dem über die Fortschritte auf dem Gebiet der Kaltverformung von Metallen berichtet und diskutiert werden soll. Die Veranstaltung ist eingebettet in eine weiter gehende Kooperation der Max- und Erni-Bühler-Stiftung mit dem Institut für Angewandte Forschung der Hochschule Pforzheim (IAF) und dem Studiengang Maschinenbau mit dem Ziel, Forschungsarbeiten in den Bereichen Werkstoffentwicklung und -optimierung sowie Fertigungstechnik durchzuführen. Das vorliegende Heft der "Beiträge der Hochschule Pforzheim" dokumentiert die Vortragsthemen des Technik-Forums 2000 in Form von Fachaufsätzen. An den Anfang wurde ganz bewusst die schriftliche Fassung des Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Peter Kern "Leben und Arbeiten in einer vernetzten Welt" gestellt. Peter Kern, Wilhelm Bauer und Rolf Ilg befassen sich im Stuttgarter Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) bzw. im Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) professionell mit dem Thema "Zukunft der Arbeit" und zeichnen in beeindruckend souveräner Weise ein facettenreiches und dennoch klares Bild der heutigen, von schnellen Wandlungen insbesondere im Bereich der so genannten "dot.community" geprägten Arbeitswelt. Sie heben den alle Bereiche umgestaltenden Wandel von der Industrie- hin zur Informations- und Wissensgesellschaft und dessen Auswirkungen auf die Unternehmen hervor. Weitere Schwerpunkte sind die Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialbeziehungen und die Konsequenzen für die zukünftige Entwicklung der Arbeitswelt. Von grundlegender Bedeutung in den davon beeinflussten Geschäftsprozessen sind für Kern et al. flexible Unternehmensstrukturen, die ein individuelles Wissensmanagement unterstützen, ganz nach dem Grundsatz "Das Kapital und die Zukunft unseres Landes liegt in den Köpfen der Menschen". Im ersten technischen Fachbeitrag berichtet Dipl. Ing. (FH) Heiko Dreyer vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) über "Grundlagenuntersuchungen zur Herstellung dünner Drähte durch Kaltwalzen". Er präsentiert die experimentellen Ergebnisse zur Reduzierung der zur Herstellung von Drähten notwendigen Umformschritte. Dreyer beschreibt ein innovatives, technisch und wirtschaftlich sehr zukunftsträchtiges Verfahren, mit dem die Anzahl der Fertigungsschritte bei gleicher oder besserer Qualität der Drähte deutlich, teilweise bis auf die Hälfte, herabgesetzt werden kann. Die sich damit eröffnenden Potenziale im Hinblick auf eine Reduktion der Produktionskosten sind überaus vielversprechend. Dr.-Ing. Johannes Wößner, ebenfalls vom IPA, behandelt in seiner Arbeit die rechnergestützte Auslegung von kompletten Drahtwalzwerken. Um die hohen kundenspezifischen Qualitätsanforderungen zu erfüllen, müssen viele verschiedene Maschinen- und Werkstoffparameter wie z.B. Werkstoffart, Antriebsleistung der Maschine, Verformungen in der Maschine usw. berücksichtigt werden. Wößner stellt verschiedene Softwareprogramme vor, die in Zusammenarbeit mit der Bühler Walzmaschinen GmbH entwickelt wurden. Sie ermöglichen eine optimale Maschinenauslegung durch gezielte Einstellmöglichkeiten. Mit diesem rechnergestützten Verfahren können nunmehr die Walz- und Maschinenparameter optimal aufeinander abgestimmt werden. Abschließend stellt Dr.-Ing. Rainer Menge vom Herborner Drahtbüro-Anlagenbau seine Ergebnisse zum Thema Prozessverknüpfung bei der kontinuierlichen Drahtfertigung vor. Besonderes Gewicht legt er dabei auf eine spezielle Art der Wärmebehandlung von Drähten mit Hilfe des so genannten "Inlineglühens". Menge erläutert insbesondere das äußerst komplexe Zusammenspiel der physikalischen Größen, die bei den thermo-mechanischen Behandlungen dieser neuen Art der Drahtfertigung von Bedeutung sind. Beispielhaft werden der spezifische elektrische Widerstand, die spezifische Wärme, die Wärmeleitfähigkeit, die Dichte sowie die Permeabilität genannt

    Theorie und praktische Umsetzung eines Risikomanagementsystems nach KonTraG am Beispiel einer mittelständischen Versicherung

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    Die den börsennotierten Gesellschaften durch die Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) auferlegten Pflichten und die sich daraus ableitenden strategischen und operativen Aufgaben im Bereich des Risikomanagements sind Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. In einem theoretischen Teil werden zunächst Kernelemente der Risikotheorie und das darauf aufbauende Risikokreislaufmodell eines funktionierenden Risikomanagementsystems erläutert. Die Anwendung dieses Ansatzes in der Praxis erfolgt am Beispiel eines mittelständischen Versicherungsunternehmens. Schwerpunkt der Untersuchung ist dabei die Frage, wie die komplexen Risikosachverhalte durch eine von den damit befassten Mitarbeitern leicht nachvollziehbare Systematik erfasst und gesteuert werden können. Ein schnell verfügbarer, einfach zu implementierender, kostengünstiger und dennoch praktikabler Ansatz, der die vom KonTraG verlangten Anforderungen an das Risikomanagement erfüllt und die Basis für komplexere Steuerungsaufgaben legt, wird vorgestellt.The following work examines the requirements of those companies listed on the stock market exchange through the implementation of laws for control and transparency in the corporate area KonTraG (German Laws Regarding Corporate Governance), and the derived strategic and operative tasks in the areas of risk management. In a theoretical part core elements of Risk Management systems and a subsequent risk cycle model of a functioning risk management system will be explained. The use of this model is based on an example of a medium sized insurance company. The main point of the abstract is the question of how can complex risk issues be expressed and controlled by an appropriate member of staff using a simple and comprehensible system. A readily available, simple to use inexpensive yet practical example is presented. It fulfils the requirements of the "KonTraG" for risk management and lays the basis for more complex controlling tasks

    EU-Regionalpolitik und Konsequenzen der Osterweiterung

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    Regionalökonomie und -politik - insbesondere auf europäischer Ebene - ist seit mehr als einem Jahrzehnt zum Fokus einer aktiven Wirtschaftspolitik avanciert und wird mit den bevorstehenden Osterweiterungen der EU noch an Bedeutung zunehmen. Manche sprechen auch von einem Keynes-Ersatz. Dabei steht die regionale Wirtschaftspolitik - verstanden als Standortwettbewerb im Prozess der Globalisierung - in der traditionellen Theorie noch unter dem Vorzeichen einer Nachteilsausgleichs-Politik, die eher mit außerökonomischen Argumenten begründet wird. Jedoch bei Lichte besehen und auf eine breitere theoretische Basis gestellt gerät regionale Wirtschaftspolitik zu einem zentralen Element einer allgemeinen Theorie der Wirtschaftspolitik. Vor allem die europäischen Strukturfonds haben durch ihre Programm-Planung einer neuen Kultur der Regionalpolitik zum Durchbruch verholfen. Aber im Gegensatz zu der überzeugenden Konzeption ist die europäische Regionalpolitik mit ungeheuren Umsetzungsschwierigkeiten belastet. Diese dürften sich bei der Anwendung der Strukturfonds in den MOEL noch nachhaltig verstärken und den europäischen Integrationsprozess behindern.Since more than ten years especially on the European level regional economics and regional economic policy have moved into the centre of an active economic policy and will even become more relevant in the accession countries in middle and east Europe. Some spoke of regional policy as a substitute for Keynesianism. Regional economic policy can be characterized as a competition struggle between locations that are points of investments in a process of globalisation. But in terms of the traditional economic theory it is mainly understood as a compensation policy that is mostly founded on non-economic reasons. Hold up to the light and put on a broader theoretical basis regional economic policy changes to a central element of a general theory of economic policy. Above all the European Structural Funds and their approach of programme planning have developed a new culture of regional policy. In contrary to the convincing concept there are a bunch of severe problems in the implementation process. It is to be expected that these problems will increase by the application of the European Structural Funds in the middle and east European countries and will hamper the process of European integration

    Chancen, Risiken und Grenzen des M-Commerce

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    Bislang waren das Internet und die mobile Kommunikationstechnik weitgehend getrennte Bereiche. Es gibt allerdings immer mehr Ansätze, aus beiden Elementen neue Angebote für Unternehmen und Haushalte zu entwickeln, die zusammenfassend als M-Commerce (mobile commerce) bezeichnet werden. Die Arbeit stellt die grundlegenden technischen Voraussetzungen und potenzielle Anwendungsbereiche vor. Mit den sich abzeichnenden Effizienzsprüngen bei der Datenübertragung wird das Mobiltelefon zunehmend zum "Alleskönner", über das der Nutzer eine Vielzahl von personen- und ortsbezogene Diensten abrufen kann.Up till now the fields of mobile communications and the Internet were, for the most part, fully separate areas. There are, however, more and more attempts to develop new products for both businesses and households from both elements, which together can be termed M-Commerce (mobile commerce). The article lays out the basic technical requirements and potential areas of application. With the looming leaps in efficiency in data transfer, the cell or mobile telephone is increasingly becoming a "jack of all trades" tool with which the user can call up a wide variety of personal and local services

    Prozessuale Probleme bei Beschlussmängelstreitigkeiten in Personengesellschaften

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    1. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts war das Verhältnis der Gesellschafter untereinander im Gesetz (vgl. § 109 HGB; § 45 GmbHG) ausschließlich vom Grundsatz der Vertragsfreiheit geprägt. Das schloss ein: Wer die Macht, d.h. die Mehrheit hat, hat das Recht. Sieht man von den seltenen Fällen der Sittenwidrigkeit ab, gab es von daher keine Notwendigkeit, Beschlüsse der Gesellschafter einer gerichtlichen Überprüfung zu unterziehen. 2. Die Rechtsprechung insbesondere die des zweiten Senats des Bundesgerichtshofes hat in den letzten Jahren ein Instrumentarium entwickelt, das dem Minderheitsgesellschafter Rechte zuspricht, auch wenn er formal überstimmt wurde. In erster Linie wurde die Treuepflicht der Gesellschafter untereinander, die Pflicht der gegenseitigen Rücksichtnahme und die Pflicht eigene Interessen hinter denen der Gesellschaft zu stellen in vielen Fallkonstellationen konkretisiert. Es folgte die sog. "Kernbereichslehre", die besagt, dass Kernrechte eines Gesellschafters nicht angetastet werden dürfen. Daraus entwickelte sich z.B. das Verbot einen Gesellschafter ohne Grund durch Beschluss auszuschließen oder nur minimale Abfindungen im Falle des Ausscheidens zu gewähren. 3. Zu den materiellen Rechten musste die Grundlage geschaffen werden, damit diese Rechte auch prozessual durchgesetzt werden können. Die Personengesellschaften haben dabei eine wegen ihrer personalistischen Struktur andere Behandlung erfahren als die Kapitalgesellschaften. Die beanstandeten Gesellschafterbeschlüsse müssen mit Feststellungsklage angegriffen werden. Klagegegner sind die übrigen Gesellschafter, eine Frist zur Klageerhebung gibt es grundsätzlich nicht, die Entscheidungen sind auch vor Schiedsgerichten möglich. 4. Die Rechtsentwicklung ist noch nicht abgeschlossen, insbesondere im Hinblick darauf, inwieweit gesellschaftsvertraglich andere Regelungen eingeführt werden können. Die hoch umstrittene, aber nicht mehr rückgängig zu machende grundsätzliche Zulässigkeit von einstweiligen Verfügungen in Beschlussmängelstreitigkeiten öffnet eine neue Rechtsentwicklung. Roman Herzog, der frühere Bundespräsident und Präsident des Bundesverfassungsgerichtes hat einmal gesagt: Gerechtigkeit bedeutet auch und besonders die effektive Rechtsgewährung. Gerade diese Forderung scheint in Beschlussstreitigkeiten durch die Zulässigkeit einer einstweiligen Verfügung verwirklicht zu werden.1. Up until the 80s of the 20th century, shareholder relationships in law were exclusively based on the principle of contractual freedom. This included: he who has the power, i.e. the majority, is right. Apart from a few cases impropriety, there was never a need for a judicial review of a motion passed by shareholders. 2. In the last few years, legal decisions especially that of the second Senate of the Federal Court have developed instruments granting minority shareholders rights even when they have been formally outvoted. Established were the primary duty of shareholders to one another, the reciprocal duty of consideration and the duty of subordinating self-interest below that of the company in several judgements. What followed was the so-called "Core Area Doctrine" which states that the core rights of a shareholder may not be infringed upon. From this developed e.g. the prohibition against the expulsion of a shareholder without cause via a motion, or granting a shareholder only minimum compensation in case of departing the company. 3. The material laws had to have a basis created so that these laws could be used in a court of law. Partnerships, due to their structural nature, have had different experiences than corporations. The shareholder resolution in question must be attacked using an action for declaratory judgement. Defendants are the rest of the shareholders as a rule there is no statute of limitations and a decision from a court of arbitration is also possible. 4. The development of these laws has not been finalized especially regarding how far in share-holder contracts other regulations can be introduced. Roman Herzog, the previous Federal President and President of the Federal Constitutional Court, once said, "Justice means also and especially effective protection under the law." Precisely this challenge seems to have become reality in judgements allowing these legal instruments

    Der Blick über den Tellerrand - zur Konzeption und Durchführung eines "Studium Generale" an Fachhochschulen

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    Das Studium Generale an den Universitäten hat eine lange Tradition. Mit der Etablierung einer akademischen Alternative in Form der Fachhochschulen stellte sich die Frage, in welcher Weise auch hier fächerübergreifende Veranstaltungen angeboten werden sollten. Die vorliegende Arbeit stellt die Pforzheimer Konzeption des Studium Generale vor und berichtet über die langjährigen Erfahrungen bei deren Umsetzung mit dem Ziel, die Diskussion innerhalb der Fachhochschulen anzuregen.General Studies has a long tradition at the University. It was established to promote the open discussion of inter disciplinary problems within the University. The following report describes Pforzheim's concept for General Studies together with the experience gained to date

    Probleme des sektoralen und regionalen Wandels am Beispiel des Ruhrgebiets

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    Das Ruhrgebiet ist ein wichtiges Beispiel für regionale Anpassungsprobleme als Folge sektoralen Wandels. Die Untersuchung gliedert sich in drei Teile. Zunächst werden theoretische Ansätze zur Erklärung regionalen und sektoralen Strukturwandels vorgestellt und mit Blick auf die Anpassungsschwierigkeiten altindustrieller Regionen ausgewertet. Der zweite Teil gibt zunächst einen kurzen Abriss der Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebiets. Im Kern handelt sie vom Aufstieg und den Niedergang der Montanindustrie. Bedingt durch die einseitige sektorale Prägung wurden die Keime der gegenwärtigen Anpassungsschwierigkeiten schon im regionalen Aufstiegsprozess gelegt. Erste Schwächezeichen zeigten sich in der Zwischenkriegszeit, jedoch bewirkten die Aufrüstungspolitik und das "Wirtschaftswunder" eine Renaissance von Kohle und Stahl, die die Montanprägung der Region noch verstärkte. Die Krise setzte seit 1958 bei der Kohle, seit 1975 dann auch bei der Stahlindustrie ein und zog den Arbeitsmarkt schwer in Mitleidenschaft. Es werden die Gründe dafür dargelegt und die politischen Anpassungsmaßnahmen geschildert. Im dritten Teil wird schließlich Bilanz gezogen, wie weit der Anpassungsdruck verarbeitet worden ist. Das Ergebnis ist zwiespältig: auf der einen Seite sind beachtliche Erfolge vorzuweisen, auf der anderen Seite sind Entwicklungsschwächen nach wie vor nicht zu übersehen.The Ruhr area is a prime example for regional adjustment problems resulting from sectoral change. This paper deals with three major topics. In the first chapter different theories of sectoral and regional change are examined in order to explain the difficulties which areas of industrial decline have to face. In the second chapter regional economic history of the Ruhr area is described briefly. The main theme is the rise and fall of the coal and steel industries. Ironically, this mono-structured industry, which was highly successful in the past, caused the problems the region has to face at present. First signs of weakness appeared between the first and second World Wars. However, the rearmament together with the rebuilding policies of the 50's ("Wirtschaftswunder") resulted in a renaissance of the coal and steel industry. And as a consequence the region became even more dependent on these industries. The coal crisis started in 1958 followed by the steel crisis in 1975. Both events strongly influenced the local labour markets causing high unemployment in the region. The reasons for this development and political countermeasures are explained. In the third chapter the conclusions are presented. Although reasonable success in restructuring and adapting to changing circumstances has been demonstrated a number of development problems are still evident

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