OPUS-HSPF-Hochschulschriftenserver der Hochschule Pforzheim
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Qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Universitäts- und Fachhochschulabsolventen
Mit Hilfe der 1%-Mikrozensus-Stichprobe des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2001 werden qualifikationsspezifische Einkommensunterschiede in Deutschland untersucht. Die Nettoeinkommen sind klar gestaffelt: Promovierte verdienen rund 50 % mehr als nicht promovierte Akademiker, nicht promovierte Akademiker haben einen durchschnittlichen Gehaltsvorsprung von reichlich 50 % auf Facharbeiter und diese wiederum von reichlich 50 % auf Ungelernte. Längere Ausbildungswege zahlen sich also stark aus. Der Vergleich der Einkommensunterschiede von Vollerwerbstätigen mit Universitäts- bzw. Fachhochschuldiplom ergibt für die wichtigsten Akademikergruppen geringe Unterschiede; Universitätsabsolventen liegen mit 3 bis 7 % mehr Gehalt nur knapp vorn.This paper analyzes human-capital-specific income differences based on the 2001 Microcensus sample of the Federal Statistical Office of Germany. The results are clear-cut: On average, holders of a doctorate have more than 50% higher net incomes as academics without doctorate; academics without doctorate have more than 50% higher net income as skilled workers; skilled workers have more than 50% higher net income as unskilled workers. In other words: higher education pays. A comparison of income differences between graduates of universities and graduates of universities of applied sciences reveals only minor differences for major academic professions: university graduates receive 3 to 7% higher net incomes
The European legislation on the new media : an appropriate framework for the information economy?
Der Beitrag analysiert die allgemeine Rahmenordnung für Telekommunikation und neue Medien in Europa. Unter Verwendung eines institutionenökonomischen Konzeptes werden die europäischen Marktstrukturen analysiert. Verglichen mit der amerikanischen Regulierungsphilosophie ist festzustellen, daß Europa über einen vergleichsweise stärker regulierten Markt verfügt. Allerdings ist die europäische Rahmenordnung für Medien und Telekommunikation insgesamt durchaus zufriedenstellend. Die Gründe für die vergleichsweise schwächeren Wachstumsimpulse des IT-Bereiches in Europa dürften weniger in der Medienordnung, sondern vor allem in den stark regulierten Arbeitsmärkten zu suchen sein.This paper analyzes the legal framework for telecommunications and the new media in the European Union. Based on an institutional economics model, the different levels of institutional interaction within the EU media regulation are explored. Compared to the US, the European market seems to possess comparable human resources and technical infrastructure. And even though the EU’s regulation philosophy is less market-friendly in the field of digital media, the overall per-formance of the legal framework is quite satisfactory. The reason for the relative smaller impact of IT investment for economic growth in Europe can be found in the less market-oriented institutions in the surrounding business environment and strong restrictions on the labor markets
Produkt- und prozessorientiertes Controlling als Instrument eines erfolgreichen Informationstechnologie-Managements
Im IT-Bereich muss der Controlling-Fokus auf die Bereitstellung wertschöpfender Aktivitäten gelegt werden. Auf der Basis transparenter Leistungen für die Fachbereiche bietet sich der Einsatz eines standardisierten und integrierten Werkzeugkastens zur Effizienz-Messung von IT-Prozessen an. Der koordinierte Einsatz des in diesem Beitrag beschriebenen Instrumentariums soll zum Wandel der IT Abteilung vom "Closed Shop" zum Service- und Problemlösungsanbieter führen.IT-controlling has to focus on the supply of value-adding activities by the IT department. Transparent services for client departments are the base for the usage of a standardized and integrated toolbox that measures IT-process efficiency. The coordinated implementation of the instruments proposed in this article enables the IT department to change from a "closed shop" into a service provider
Technik-Forum: Materialentwicklung für die Kaltumformtechnik
Tagungsband mit Beiträgen des Technik-Forums 2003 der Max-und-Erni-Bühler-Stiftung, das am 03.12.2003 in der Hochschule Pforzheim stattfan
E-Learning an der Hochschule Pforzheim
E-Learning bietet Unternehmen und Hochschulen neue Wege sowohl in der Aus- als auch in der Weiterbildung. Heute setzen bereits neun von zehn deutschen Hochschulen den Computer in unterschiedlichsten Formen für ihre Lehrveranstaltungen ein, und zwei Drittel von ihnen messen E-Learning eine strategische Bedeutung bei. Dieses Papier beschäftigt sich mit der Einführung, Integration und Anwendung von E-Learning an der Hochschule Pforzheim, wo seit drei Semestern ein Projektteam die Hochschulangehörigen bei der Nutzung elektronischer Lehr-/Lernformen unterstützt. Diese Arbeit stellt neben Grundlagen und konzeptionellen Aspekten vor allem die Realisierung einer integrierten Lehr-/Lernumgebung vor und geht dabei insbesondere auf Nutzungsmöglichkeiten und Einsatzszenarien ein.E-Learning offers enterprises as well as universities new possibilities both in education and professional training. Today, nine out of ten German universities utilize computers within their courses in various ways. With that, two thirds of those universities attach a strategic meaning to "E-Learning". This paper specifically deals with the introduction, integration, and use of E-Learning at the University of Applied Sciences Pforzheim. Over a period of three semesters a project team has supported university members in the application of electronic training and learning forms. Beside basic and conceptional aspects, this paper informs about the realization of an integrated training and learning environment and deals in particular with user possibilities and employment scenarios
Professionalisierung und Doping im Sport
Der Beitrag untersucht Zusammenhänge zwischen der zunehmenden Professionalisierung des Sports und dem Anstieg von Dopingvergehen. Er zeigt, dass im historischen Vergleich beide Phänomene nicht neu sind, dass sich die Probleme aufgrund der steigenden Bedeutung des Leistungssports aber zugespitzt haben. Ausgehend von einer juristischen und sozio-ökonomischen Analyse der Anreize zu Doping werden Lösungsvorschläge entwickelt.The author analyzes the interdependencies between a growing commercialization of sports and the increase of doping delicts. He shows that both, commercialization and doping, is not new from a historic point of view. However, due to the increased importance of sports as a profession problems have grown. Therefore, based on a juridical and socio-economic analysis of doping incentives, the author derives several proposals to tackle the problem of doping
Korruption in Unternehmen - Typologie und Prävention
Der Beitrag beschreibt anhand eines Fallbeispiels das Phänomen der Korruption im geschäftlichen Verkehr, die daraus für Unternehmen resultierenden Schäden und zeigt Präventionsmöglichkeiten auf.The author presents several case studies on the phenomenon of corruption. She shows the damages caused by corruption as well as the consequences for companies affected by it. She finally derives practical proposals to prevent corruption in business companies
Lohn, Zins, Preise und Beschäftigung - eine empirische Analyse gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge in Deutschland
Mit Hilfe ökonometrischer Methoden werden grundlegende Beziehungen zwischen makroökonomischen Variablen in der Bundesrepublik Deutschland empirisch bestimmt. Die Verbrauchsausgaben erweisen sich als konjunkturstabilisierende Kraft, während die Exporte und mehr noch die Investitionen als Zyklusverstärker wirken. Die Entwicklung des Preisniveaus hängt im Kern von den Lohnstückkosten ab, die von der anhaltenden Massenarbeitslosigkeit kaum beeinflusst werden, obwohl von ihnen spürbare Entlastungseffekte ausgehen könnten: Blieben die Lohnstückkosten über 5 Jahre konstant, so würde die Arbeitslosigkeit um rund 20 % sinken, und die Zahl der Beschäftigten würde kräftig steigen, weil die Erwerbsbeteiligung bei sich verbessernder Situation auf dem Arbeitsmarkt zunimmt. Wachstum schafft also nach wie vor Beschäftigung, allerdings nur, wenn die Lohnentwicklung dafür Raum lässt. Die zentrale Rolle der Lohnpolitik für mehr Beschäftigung wird durch eine Re-interpretation der "Phillips-Kurve" unterstrichen: Der inverse Zusammenhang von Inflationsrate und Arbeitslosenquote ist eine statistische Illusion, die aus der Kombination von zyklisch reversiblen Kreisbewegungen und längerfristigen Trends entsteht.In this paper fundamental relations between different macroeconomic variables of the German economy are determined based on econometric models. The results show that consumer spending tends to stabilize economic cycles, whereas export trade and (even more) capital spending tend to boost cycles. The price level is mainly determined by unit labour costs, which (in spite of mass unemployment) have not decreased. The estimations show that unit labour costs hold constant over a period of 5 years could help to decrease unemployment by approximately 20 %. Following this, economic growth will increase the rate of employment, only if wage policy is flexible enough. The importance of this policy as a mean to increase employment is analyzed by a reinterpretation of the Phillips curve. It is shown that the inverse link between the inflation rate and the rate of unemployment is in fact a statistical illusion, caused by a combination of cyclical movements and long run trends
Technik-Forum 2002: Innovative Verfahren zur Materialoptimierung
Tagungsband mit Beiträgen des Technik-Forums 2002 der Max-und-Erni-Bühler-Stiftung, das am 20.11.2002 in der Hochschule Pforzheim stattfan
Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der deutschen Automobilindustrie
Das "Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" (KonTraG) verpflichtet insbesondere Kapitalgesellschaften zur Einrichtung eines Risikomanagementsystems, um bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig wird von Kapitalgesellschaften und Konzernen verlangt, in ihren Lageberichten auf die Risiken der künftigen Entwicklung einzugehen. Neben den gesetzlichen Vorschriften ist dabei auch DRS 5 zu beachten. Das Ziel dieser Arbeit ist die empirische Untersuchung der Risikoberichte von 9 Unternehmen der deutschen Automobilindustrie für das Geschäftsjahr 2001. Dabei geht es hauptsächlich um die Erbringung des Nachweises, wie konsequent diese Risikoberichte nach den neuen Regeln des DRS 5 erstellt worden sind. Außerdem wird der im Hinblick auf Umfang und Qualität beste Risikobericht ermittelt. Schließlich soll auch kurz dazu Stellung genommen werden, ob der DRS 5 schon zu einer Verbesserung der Risikoberichterstattung geführt hat.In an effort to force companies to disclose their risks the law to promoted transparency (Kontrag) was passed. This has prompted the majority of public companies to institute risk management systems to identify, evaluate and forecast the development their risks. At the same time companies must also comply to DSR 5. This article describes an empirical analysis of the risk reports of 9 German automobile companies in 2001. The main issue analysed is how the risk statements made can be proved and how they conforms to the new rules according to DSR 5. A second issue is an evaluation of the scope and quality of the risk information provided. The article closes with a statement whether DSR 5 improves the declaration of risk