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Schutzgebietsbetreuung in Deutschland | Status quo 2023
Die Schutzgebietsbetreuung in Deutschland hat sich seit den 1970er Jahren und besonders in der letzten Dekade stark weiterentwickelt. Dies belegt die Studie zur Situation der Schutzgebietsbetreuung in Deutschland 2023 durch den Anstieg auf aktuell 114 Einsatzstellen mit insgesamt 852 hauptberuflich Beschäftigten. Der vorliegende Bericht bietet einen Gesamtüberblick hinsichtlich der quantitativen und organisatorischen Aufstellung der Schutzgebietsbetreuung in den unterschiedlichen Schutzgebietskategorien in Deutschland.
Während die 16 Nationalparke über vergleichsweise personalstarke Rangerdienste verfügen, ist die Ausstattung der Biosphärenreservate sehr heterogen und als eher stagnierend zu bewerten. Hinsichtlich der Naturparke trugen der Beschluss des Wartburger Programms und die „Qualitätsoffensive Naturparke“ zur Schaffung neuer Rangerstellen bei. Zudem förderten mehrere Bundesländer die Einstellung hauptberuflichen Personals für die Betreuung von Natura 2000-Flächen. In mehreren Ballungsräumen, in denen nicht zuletzt seit der Corona-Pandemie der Druck auf urbane Naturräume gestiegen ist, wurden erstmalig Ranger*innen für den Außendienst eingestellt.
Ursprünglich waren die Aufgaben der Schutzgebietsbetreuung auf Arten- und Biotopschutz-maßnahmen, technische Arbeiten und Gebietskontrolle konzentriert. Mit der zunehmenden Bedeutung des Naturschutzes (Biodiversitätsstrategie, Klimainitiative, Natura 2000 Richtlinie, etc.), der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und der Digitalisierung hat sich das Berufsbild Ranger/Rangerin weiterentwickelt. Von einfachen Schutzmaßnahmen hin zu zunehmend komplexen Aufgabenstellungen haben Rangerdienste heute eine Schlüsselrolle zum Erreichen der Ziele des Gebietsschutzes und zur Erfüllung internationaler Verpflichtungen.
Der Wandel spiegelt sich auch in der wachsenden Zahl weiblicher und jüngerer Fachkräfte wider, ebenso wie in dem Trend zu höheren akademischen Qualifikationen. Angesichts der steigenden Anforderungen an die Rangerdienste ist es wichtig, diese Entwicklung fortzusetzen und den Generationswechsel als Chance für Verbesserungen zu nutzen.
Die EU-Biodiversitätsstrategie fordert bis 2030 ein effektives Management der bestehenden Schutzgebiete, ihre Ausweitung auf 30 % der Land- und Meeresfläche sowie einen strikten Schutz von 10 % dieser Gebiete. Um diese Ziele zu erreichen, ist nicht nur eine Professionalisierung des Schutzgebietsmanagements nötig, sondern auch ein Ausbau des Stellenkontingents erforderlich. Die zukünftige Gestaltung der Schutzgebietsbetreuung ist daher ein zentrales Thema im Kontext der Erreichung der Biodiversitätsziele
Exploring Transboundary Water Dependencies: Identifying the Berlin–Brandenburg Precipitationshed
Developing a deeper understanding of the interconnected atmospheric systems distributing the Earth's water resources is critical for managing scarce water supplies and maintaining water security in a changing climate. This study identifies and analyzes Berlin–Brandenburg’s precipitationshed, the primary evaporative moisture sources contributing to regional rainfall, using the WAM2layers moisture tracking model with ERA5 reanalysis data for the period 2000–2024.
By analyzing both seasonal patterns and interannual variability, including anomalous years marked by droughts and excessive rainfall, the study explores shifts in the balance between oceanic and terrestrial sources of moisture. Findings reveal a seasonally dynamic but stable precipitationshed: the North Atlantic Ocean dominates in winter, while terrestrial contributions from Germany, France, Poland, and the United Kingdom intensify during warmer months. Hydroclimatic extremes disrupt seasonal norms by reshaping the spatial distribution and relative intensity of key moisture sources, at times amplifying marine influence or reinforcing terrestrial recycling, depending on the nature and timing of the event. This is the first study to explicitly map Berlin–Brandenburg’s precipitationshed and assess the spatio-temporal consistency of its sources.
The results highlight the need to embed atmospheric moisture transport considerations into transboundary water governance frameworks, recognizing that land-use decisions and ecosystem management in both local and distant source regions directly influence regional water availability. As climate variability intensifies, coordinated action across these spatially connected landscapes will be essential to safeguard long-term water security.Die Entwicklung eines tieferen Verständnisses der verbundenen atmosphärischen Systeme, die die Wasserressourcen der Erde verteilen, ist entscheidend für das Management begrenzter Wasservorräte und die Aufrechterhaltung der Wassersicherheit in einem sich wandelnden Klima. Diese Studie identifiziert und analysiert das Precipitationshed von Berlin–Brandenburg, die wichtigsten Verdunstungs Quellen, die zu den regionalen Niederschlägen beitragen, unter Verwendung des Feuchtigkeitsverfolgungsmodells WAM2layers mit ERA5 Reanalysedaten für den Zeitraum 2000–2024.
Durch die Analyse sowohl saisonaler Muster als auch interannueller Variabilität, einschließlich anomaler Jahre, die durch Dürren und übermäßige Niederschläge gekennzeichnet sind, untersucht die Studie Verschiebungen im Gleichgewicht zwischen ozeanischen und terrestrischen Feuchtigkeitsquellen. Die Ergebnisse zeigen ein saisonal dynamisches, aber insgesamt stabiles Precipitationshed: Der Nordatlantik dominiert im Winter, während in den wärmeren Monaten die terrestrischen Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Polen und dem Vereinigten Königreich zunehmen. Hydroklimatische Extreme stören die saisonalen Normen, indem sie die räumliche Verteilung und relative Intensität wichtiger Feuchtigkeitsquellen verändern und je nach Art und Zeitpunkt des Ereignisses entweder den marinen Einfluss verstärken oder die terrestrische Wiederverwertung intensivieren. Dies ist die erste Studie, die die Niederschlagsverteilung in Berlin-Brandenburg explizit kartiert und die räumlich-zeitliche Konsistenz ihrer Quellen bewertet.
Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Überlegungen zum atmosphärischen Feuchtigkeitstransport in grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftungsrahmen einzubetten, wobei anerkannt wird, dass Landnutzungsentscheidungen und das Ökosystemmanagement sowohl in lokalen als auch in entfernten Quellregionen direkten Einfluss auf die regionale Wasserverfügbarkeit haben. Mit zunehmender klimatischer Variabilität wird eine koordinierte Zusammenarbeit über diese räumlich verbundenen Landschaften hinweg entscheidend sein, um die langfristige Wassersicherheit zu gewährleisten
Im Spannungsfeld zwischen Klimawende und Demokratie. Die Bedeutung von Demokratie für eine gelingende Klimawende in ländlichen Räumen am Beispiel Prignitz
In dieser Masterarbeit wird das Spannungsfeld zwischen Demokratie und Klimawende betrachtet. Dieses ist durch die globale demokratische Regression und durch die Dringlichkeit der Erreichung der Klimaziele besonders zugespitzt: Es gilt, die Klimaziele zu erreichen, ohne die Demokratie weiter zu gefährden, und anders herum, die Demokratie zu erhalten oder sogar zu stärken, ohne den Klimaschutz zu vernachlässigen. Demokratie und Klimawende müssen jedoch nicht grundsätzlich unvereinbar sein, sondern können sich sogar gegenseitig fördern. Das Spannungsfeld zwischen Demokratie und Klimawende findet in ostdeutschen ländlichen Räumen besondere Rahmenbedingungen. Der Landkreis Prignitz ist ein besonders anschauliches Beispiel für ostdeutsche ländliche Räume, wo sich ein relevanter Einfluss vom Zustand der Demokratie auf die Klimawende feststellen lässt.
In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie die Klimawende in der Prignitz demokratisch gestaltet werden kann. Das Demokratieverständnis dieser Arbeit ist Demokratie als Gesellschafts- und Lebensform und umfasst elf Demokratie-Aspekte. Zudem wird auf die kommunale und regionale Politikebene fokussiert. Die demokratische Gestaltung der Klimawende in der Prignitz wird anhand zweier Fallstudien untersucht, in denen die Energie- beziehungsweise Mobilitätswende demokratisch verhandelt werden. In Fall 1 geht es um die Aufstellung des Sachlichen Teilplans Windenergienutzung (2024) und die Aktivitäten einer Bürger*inneninitiative, in Fall 2 um die Einrichtung einer Lastenradleihe in Wittenberge durch Bürger*innenbeteiligung. In der Arbeit werden nicht nur demokratische Ausgestaltungsmöglichkeiten der Klimawende, sondern zunächst die Bedeutung der Demokratie in der Prignitz für eine gelingende Klimawende analysiert. Hierzu werden fördernde und beeinträchtigende Wirkungen von Demokratie-Aspekten auf die Klimawende in der Prignitz betrachtet, um die folgenden Untersuchungsfragen zu beantworten: U1: Auf welche Aspekte einer funktionierenden Demokratie ist eine gelingende Klimawende in der Prignitz angewiesen? Und U2: Inwiefern erschweren Aspekte einer (nicht) funktionierenden Demokratie eine gelingende Klimawende in der Prignitz? Um diese Untersuchungsfragen beantworten zu können, wurde zunächst der Zustand der Demokratie in der Prignitz mithilfe von qualitativen Expert*inneninterviews und einer qualitativen Dokumentenanalyse erhoben. Darauf aufbauend, wurden qualitative Expert*inneninterviews zu beiden Fällen und je eine qualitative Dokumentenanalyse durchgeführt. Die Daten wurden mit einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Abschließend wurden die Fälle einander kontrastierend gegenübergestellt.
Die Ergebnisse zeigen, dass je nach Fall verschiedene Demokratie-Aspekte eine Rolle spielen und das mit einer unterschiedlichen Einflussstärke. Die wirkmächtigsten Demokratie-Aspekte sind in Fall 1 Gerechtigkeit, Bürger*innenbeteiligung und Diskurs- und Kompromissbereitschaft und Konfliktfähigkeit, und zwar sowohl auf eine fördernde als auch auf eine beeinträchtigende Weise. In Fall 2 sind es die Aspekte Bürger*innenbeteiligung, bürgerschaftliche Verantwortung und Engagement. In Bezug auf die Unterschiede zwischen den Fällen ist nicht klar, ob diese auf die spezifischen Fallbedingungen oder auf grundlegende Unterschiede zwischen der demokratischen Verhandlung von Energie- und Mobilitätswende zurückgeführt werden können. Selbst die wirkmächtigsten Aspekte haben nur eine sehr indirekte Wirkung. Fallübergreifend lässt sich zusammenfassen, dass nur funktionierende Demokratie-Aspekte förderlich wirken, und beeinträchtigend vor allem nicht funktionierende Demokratie-Aspekte. Anders formuliert, ist es bedeutend für den Energie- beziehungsweise Mobilitätswende-Erfolg in den Fällen, wenn auch nur indirekt, dass die Demokratie-Aspekte funktionieren. Die Vorschläge zur demokratischen Gestaltung der Klimawende zeigen, dass diese möglich und erwünscht ist. Insgesamt beziehen sich die Ergebnisse spezifisch auf eine gelingende Energie- beziehungsweise Mobilitätswende in den Fällen und nicht allgemein auf eine Klimawende in der Prignitz. Rückschlüsse von den erhobenen Daten auf eine gelingende Klimawende in der Prignitz sind sehr vorsichtig zu ziehen bis nicht möglich. Aufgrund dessen und aufgrund der Indirektheit der Wirkungen konnten die Untersuchungsfragen nicht beantwortet werden, sondern wurden anhand der vorhandenen Daten umformuliert und erst anschließend beantwortet.
Die Untersuchung verdeutlicht schließlich, dass eine funktionierende Demokratie und eine gelingende Energie- beziehungsweise Mobilitätswende in der Prignitz keine grundsätzlichen Widersprüche sein müssen, sondern überwiegend miteinander vereinbar sind. Dementsprechend zielen auch Vorschläge für eine demokratische Gestaltung der Energie- und Mobilitätswende in den Fällen darauf ab, funktionierende Demokratie-Aspekte auszubauen und vor allem, nicht funktionierende Demokratie-Aspekte zu beheben. Die Empfehlungen, die aus dieser Arbeit abgeleitet werden können, umfassen weiteren Forschungsbedarf, Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie in der Prignitz sowie Vorschläge zur demokratischen Gestaltung der Klimawende in der Prignitz. Insgesamt leistet die Arbeit einen theoretischen Beitrag durch die explizite Fokussierung auf Demokratie als Gesellschafts- und Lebensform, durch die detaillierte Betrachtung einzelner Demokratie-Aspekte und die Verknüpfung dieser mit spezifischen Wenden der Klimawende
Daten zum W 1.2.6 Gemeinsamer Lessons Learned-Bericht zu Veranstaltungen
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Titel: Daten zum W 1.2.6 Gemeinsamer Lessons Learned-Bericht zu Veranstaltungen
Datum der Datenerhebung: Juni bis November 2024
Erhebungsinstrument: LimeSurvey
Finanzierung: BMFTR
TEILEN/ZUGANGSINFORMATIONEN
Lizenzen/Einschränkungen für die Daten: Diese Daten sind unter einer CC BY 4.0 license verfügbar.
Links zu Veröffentlichungen, die die Daten zitieren oder verwenden:
Wolff, I. (2025). IN-FDM-BB Werkstattbericht: W 1.2.6 Gemeinsamer Lessons Learned-Bericht zu Veranstaltungen. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.15077503
DATEN- & DATEIÜBERSICHT
Dateiliste
· A. Filename: Daten
|---Rohdaten
|---Angaben_zur_Lehrveranstaltung
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .pdf
|---Nachbereitung_der_Lehrveranstaltung
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .pdf
|---Teilnehmendenbefragung
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .csv
|---aggregierte_Daten
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .csv
· B. Filename: Erhebungsinstrumente
|---Angaben_zur_Lehrveranstaltung
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .pdf und .docx
|---Nachbereitung_der_Lehrveranstaltung
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .pdf und .docx
|---LimeSurvey
kurze Beschreibung: Datensatz, Formate .lss und .xml
· C. Filename: Codebook
kurze Beschreibung: Codebook, Format .pdf
· D. Filename: Datenmanagementplan
kurze Beschreibung: Datenmanagementplan, Format .pdf
METHODISCHE HINWEISE
Beschreibung der Methoden zur Erhebung/Generierung von Daten:
Zur Verbesserung von Veranstaltungen im Forschungsdatenmanagement wurden die Zielgruppen der Lehrenden und Teilnehmenden mit jeweils unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten befragt. Die Lehrenden wurden anhand eines Fragebogens vor der Veranstaltung (13 Fragen) und nach der Veranstaltung (10 Fragen) befragt. Die Veranstaltungsteilnehmenden füllten nach der Veranstaltung ein LimySurvey (12 Fragen) aus. Es wurden 25 Veranstaltungen durchgeführt und die Veranstaltungsteilnehmenden füllten 93 Fragebögen aus.
Methoden zur Verarbeitung der Daten:
Die Daten der Teilnehmendenbefragung wurden zur besseren Auswertbarkeit in Microsoft Excel geringfügig angepasst. Eine Übersicht ist in der README-Datei zu finden
Zur Interpretation der Daten erforderliche instrumenten- oder softwarespezifische Informationen:
Die Umfrage wurde steht im .lss und als .xml und .pdf Format zur Verfügung. Für die Vorab- und Nachbefragung der Lehrenden Microsoft Word genutzt. Die Befragungen liegen als .docx und .pdf vor. Die Auswertung der Daten fand in Microsoft Excel statt. Die Rohdaten und die aggregierten Daten liegen als .csv vor
Correction: Exploring farmer-driven approaches for sustainable cocoa livelihoods in Côte d’ivoire
Research Data Policy (02/2025)
Diese Leitlinie wurde am 10. Dezember 2024 von der Kommission für Forschung und Transfer, am 15. Januar 2024 vom Präsidium und am 26. Februar 2025 vom Senat der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNEE) zur Kenntnis genommen
Cross-border rail travel in Europe – Scenario analysis of factors influencing travel and booking decisions
The research objective of this study was to derive short- to medium-term measures for actors along the customer journey that satisfy the needs of train travelers and promote the decision to travel by train. The aim is to gain an in-depth understanding of the socio-demographic characteristics of current cross-border travelers and their needs along the customer journey. Cross-border train journeys should be designed in a timely manner so that the touchpoints of the customer journey are designed to be traveler-friendly to have a positive impact on the travel and booking decision.
This work is based on a purely qualitative research design with two different forms of data collection to be able to take the perspective of both the travelers and the actors in European rail transport. The qualitative research approach was tested in the run-up to this work in the form of a pre-test. This took the form of a qualitative semi-structured survey and was found to be suitable for the research objective and topic of this thesis. The findings were incorporated into the research of this thesis, which took the form of semi-structured qualitative interviews in cross-border trains in different regions of Europe. A total of 61 people were interviewed. The results of the interviews and other questions were then discussed in a qualitative focus group discussion with eleven stakeholders in European rail transport, which took place online. The results of the interviews and the focus group discussion were analyzed using MAXQDA software and a qualitative content analysis. The theoretical basis of the research is the customer journey, which describes the traveler's process and touchpoints and the influence of the traveler's needs on the travel and booking decision. To classify the customer journey, the methodology of scenario analysis is used to portray the current state and future possibilities of cross-border European rail travel.
The results of this work show that cross-border train passengers are a diverse target group with a wide range of needs and expectations of cross-border train travel. They show that some needs are already being met in the current customer journey. Other needs are not yet met and offer great potential for optimization in European cross-border rail travel. Digital solutions can be particularly highlighted here, as they are currently accepted by most travelers and yet pose major challenges. Awareness of these challenges was emphasized by the stakeholders and addressing them was seen as a priority. Nevertheless, satisfying the needs is only possible if all stakeholders act in a traveler-oriented manner in all phases and touchpoints of the customer journey, so that the travel decision is favored for the train in the short and medium term.
The research in this paper is limited in that it only looks at the phases of the customer journey that lead up to the travel and booking decision. However, the phase during the trip and after the trip are also essential for the implementation of the measures. There is a need for further research in an overall view of all actors and political decision-makers involved, from the infrastructure to after the trip, to analyze their influence on the travel and booking decision and to be able to specifically identify optimization potential
Market Gardening in Deutschland. Eine explorativ-praxisorientierte Analyse von Akteurs- und Betriebsmerkmalen mit Fokus auf Bedarfe, Herausforderungen und Präferenzen sowie Einstellungen zu zwischenbetrieblicher Kooperation und Nutzung von Dienstleistungen.
Diese Masterarbeit untersucht die Zusammensetzung, Bedarfe und Kooperationsbereitschaft der deutschen Market-Gardening-Nische. Ausgangspunkt ist die im Forschungsprojekt KOPOS untersuchte Vision einer „virtuellen Großfarm“ des Modellprojekts TinyFarms GmbH. Ziel der Studie ist es, erstmals systematisch empirische Daten zu unterschiedlichen Akteurs- und Betriebstypen der deutschen Market-Gardening-Nische sowie deren Einstellungen zu Kooperation und Dienstleistungsnutzung im deutschen Kontext zu erheben.
Die Untersuchung folgt einem induktiv-explorativen Design und basiert auf einer standardisierten Onlinebefragung von Personen mit Professionalisierungs-, Gründungs- oder Optimierungsabsichten im Market Gardening. Unterschieden wurden vier Grundtypen: Professionalisierer*innen, mittel- und kurzfristige Gründer*innen sowie Optimierer*innen. Die Auswertung erfolgte mittels deskriptiver und inferenzstatistischer Verfahren.
Die Ergebnisse zeigen eine hohe Frauenquote, ein überwiegend mittleres Erwachsenenalter, ein hohes Bildungsniveau und geringe landwirtschaftliche Vorerfahrungen unter den Neueinsteiger*innen. Autodidaktische und alternative Ausbildungswege dominieren und gehen häufig mit Defiziten im anbaupraktischen Know-how einher. Die Bedarfe unterscheiden sich deutlich zwischen den Grundtypen und stehen in engem Zusammenhang mit Lebensphase und Professionalisierungsgrad. Zentrale Herausforderungen stellen finanzielle Hürden, Flächenverfügbarkeit, bürokratischer Aufwand, Vermarktungsprobleme und eine belastende Work-Life-Balance dar.
Es konnte eine erhöhte Bereitschaft zur Auslagerung administrativer und vermarktungsbezogener Aufgaben festgestellt werden, insbesondere im Finanzmanagement und in der Logistik, während die Offenheit gegenüber der Auslagerung produktionsbezogener Tätigkeiten gering ist. Zudem besteht eine hohe Offenheit für Kooperationen in gemeinsamer Beschaffung, Vermarktung und Weiterverarbeitung.
Die Studie liefert eine empirische Grundlage für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Beratungs-, Dienstleistungs- und Kooperationsangebote zur Förderung der Market-Gardening-Nische in Deutschland
Entwicklung einer webbasierten Online-ReputationsmanagementPlattform in Deutschland
In Germany, online reputation management is mainly done by specialized firms that offer
customized reputation management plans for their clients. Individuals and businesses need
to continuously work with specialized firms by investing time and a large amount of money
to manage their online reputation. Although there are a large number of online platforms on
the Internet, none of them has been explicitly developed for the German market. The aim of
this research is to analyze the requirements, design and develop an online reputation
management platform suitable for Germany.
Based on the existing platforms and the opinions of industry experts, six key reputation
related functionalities are identified: 1). Reputation overview, 2). Optimize positives, 3).
Clean up social media, 4). Dark web scan, 5). Web scan and 6). Image scan. Reputation
overview was analyzed using the search results from Google.de domain. The user was asked
to label the search results into four categories: positive, negative, neutral and not belongs.
The reputation score was calculated by an algorithm initialized with the predefined values
for each label according to the position of the search result and considering various
parameters such as label, presence of any negative results and domain authority score.
Analyzing Facebook and Twitter social media profiles for better search engine optimization
and creating local high domain authority (DA) profiles like n-tv.de, focus.de and fr.de wereimplemented under the optimize positives functionalities. Social media photos and text
content that can be harmful to a user's online reputation were identified using the Google
Vision API and the in-house wordlist database in the social media cleanup section.
The dark web scan was implemented using an external API to capture any data breaches
related to the user. The functions to monitor the content and the images indexed by Google
were developed in the web scan and the image scan, respectively. A dedicated server
configured with a web server (Nginx and Apache), a database server (MySQL), Redis, cron
jobs, PHP, Composer, Node and a firewall was used to host the entire platform. The platform
was developed in two parts as 01). front-end and 02). back-end. The front-end was developed
as a universal application using HTML, CSS, JavaScript and two JavaScript frameworks
called Vue.js and Nuxt.js. The back-end was developed as a RESTful API using PHP and
the Laravel framework. Two main subscription options as Free and Premium and additional
subscription plans for high DA profile creation was developed. Payment processing was
implemented to allow users to pay via credit card, direct debit or PayPal through the Mollie
payment gateway. The token-based authentication system, subscription management,
platform administration and language translations were also developed to ensure the proper
functioning of the platform.
The front-end presented to the users was simple, clean and fast, which provided a better user
experience. The front-end was used with the RESTful API to perform back-end operations
and negerate appropriate exceptions in case of errors. Regarding reputation-related features,
data fetching and processing using the external APIs such as Google Vision API, SERP API
(Google search results and Google image search results), Facebook and Twitter were
performed without any major issues. The other functionalities that were developed to support the overall platform functionalities such as authentication, subscription management,payment processing and platform administration were performed smoothly as expected.
The Google search engine results retrieved from the SERP API for a particular user was a
critical factor to consider, as all reputation analysis was performed on this basis. It could
lead to an incorrect online reputation overview if the results retrieved from the platform
differed from the actual Google search results. The platform was tested with different
keywords and the results obtained from the platform and Google search website were
compared to confirm the accuracy of the data. The biggest limitation of the platform wasthat a single user account can only monitor one keyword, one Facebook profile and one
Twitter profile. Users who need to monitor multiple keywords and social media profiles
must create a separate user account for each of these profiles. This forces users to monitor
more than one user account at a time, making it difficult to maintain the concept. In the
future, it is important to update the platform to accommodate multiple keywords and social
media profiles for a single user account.
Keywords: online reputation, online reputation management platform, reputation
overview, social media clean up, Google searchIn Deutschland wird das Online-Reputationsmanagement hauptsächlich von spezialisierten
Firmen durchgeführt, die maßgeschneiderte Reputationsmanagementpläne für ihre Kunden
anbieten. Privatpersonen und Unternehmen müssen kontinuierlich mit spezialisierten
Firmen zusammenarbeiten, indem sie Zeit und eine große Menge Geld investieren, um ihre
Online-Reputation zu verwalten. Obwohl es eine große Anzahl von Online-Plattformen im
Internet gibt, ist keine davon explizit für den deutschen Markt entwickelt worden. Ziel dieser
Arbeit ist es, die Anforderungen zu analysieren und eine für Deutschland geeignete OnlineReputationsmanagement-Plattform zu konzipieren und zu entwickeln.
Basierend auf den bestehenden Plattformen und den Meinungen von Branchenexperten
werden sechs zentrale reputationsbezogene Funktionalitäten identifiziert: 1).
Reputationsübersicht, 2). Positives optimieren, 3). Soziale Medien bereinigen, 4). DarkWeb-Scan, 5). Web-Scan und 6). Bild-Scan. Die Reputationsübersicht wurde anhand der
Suchergebnisse der Domain Google.de analysiert. Der Benutzer wurde gebeten, die
Suchergebnisse in vier Kategorien einzuordnen: positiv, negativ, neutral und gehört nicht
dazu. Der Reputations-Score wurde durch einen Algorithmus berechnet, der mit den
vordefinierten Werten für jedes Label entsprechend der Position des Suchergebnisses und
unter Berücksichtigung verschiedener Parameter wie Label, Vorhandensein jeglicher
negativer Ergebnisse und Domain Authority Score initialisiert wurde. Die Analyse vonFacebook- und Twitter-Social-Media-Profilen für eine bessere Suchmaschinenoptimierung
und die Erstellung von lokalen Profilen mit hoher Domain-Autorität (DA) wie n-tv.de,
focus.de und fr.de wurden unter den Funktionen zur Optimierung von Positiven
implementiert. Social Media Fotos und Textinhalte, die der Online-Reputation eines Nutzers
schaden können, wurden mit Hilfe der Google Vision API und der hauseigenen WordlistDatenbank im Bereich Social Media Cleanup identifiziert.
Der Dark-Web-Scan wurde mithilfe einer externen API implementiert, um alle
Datenverstöße in Bezug auf den Benutzer zu erfassen. Die Funktionen zur Überwachung des
Inhalts und der von Google indizierten Bilder wurden im Web-Scan bzw. im Image-Scan
entwickelt. Ein dedizierter Server, der mit einem Webserver (Nginx und Apache), einem
Datenbankserver (MySQL), Redis, Cron-Jobs, PHP, Composer, Node und einer Firewall
konfiguriert war, wurde zum Hosten der gesamten Plattform verwendet. Die Plattform wurde
in zwei Teilen entwickelt als 01). front-end und 02). back-end. Das Front-End wurde als
universelle Anwendung mit HTML, CSS, JavaScript und zwei JavaScript-Frameworks
namens Vue.js und Nuxt.js entwickelt. Das Back-End wurde als RESTful API unter
Verwendung von PHP und dem Laravel-Framework entwickelt. Es wurden zwei
Hauptabonnement-Optionen als Free und Premium und zusätzliche Abo-Pläne für die
Erstellung von hohen DA-Profilen entwickelt. Die Zahlungsabwicklung wurde so
implementiert, dass die Benutzer per Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal über das MollieZahlungsgateway bezahlen können. Das Token-basierte Authentifizierungssystem, die
Abonnementverwaltung, die Plattformadministration und die Sprachübersetzungen wurden
ebenfalls entwickelt, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Plattform zu gewährleisten.
Das Frontend, das den Benutzern präsentiert wurde, war einfach, sauber und schnell, was
eine bessere Benutzererfahrung ermöglichte. Das Front-End wurde mit der RESTful-API
verwendet, um Back-End-Operationen durchzuführen und im Falle von Fehlern
entsprechende Ausnahmen auszulösen. In Bezug auf reputationsbezogene Funktionen wurde
das Abrufen und Verarbeiten von Daten über die externen APIs wie Google Vision API,
SERP API (Google-Suchergebnisse und Google-Bildersuchergebnisse), Facebook und
Twitter ohne größere Probleme durchgeführt. Die anderen Funktionalitäten, die zur
Unterstützung der Gesamtfunktionalität der Plattform entwickelt wurden, wie z. B.
Authentifizierung, Abonnement-Verwaltung, Zahlungsabwicklung und PlattformAdministration, wurden wie erwartet reibungslos ausgeführt.Die von der SERP-API abgerufenen Google-Suchmaschinenergebnisse für einen bestimmten Benutzer waren ein kritischer Faktor, der berücksichtigt werden musste, da die gesamte Reputationsanalyse auf dieser Basis durchgeführt wurde. Es könnte zu einem falschen Online-Reputationsüberblick führen, wenn die von der Plattform abgerufenen Ergebnisse von den tatsächlichen Google-Suchergebnissen abweichen. Die Plattform wurde mit verschiedenen Schlüsselwörtern getestet und die von der Plattform und der GoogleSuchwebsite erhaltenen Ergebnisse wurden verglichen, um die Genauigkeit der Daten zu bestätigen. Die größte Einschränkung der Plattform war, dass ein einzelnes Benutzerkonto nur ein Schlüsselwort, ein Facebook-Profil und ein Twitter-Profil überwachen kann.
Benutzer, die mehrere Keywords und Social-Media-Profile überwachen müssen, müssen für
jedes dieser Profile ein eigenes Benutzerkonto erstellen. Dies zwingt die Benutzer dazu,
mehr als ein Benutzerkonto gleichzeitig zu überwachen, was es schwierig macht, das
Konzept beizubehalten. Für die Zukunft ist es wichtig, die Plattform zu aktualisieren, um
mehrere Keywords und Social-Media-Profile für ein einziges Benutzerkonto zu
ermöglichen.
Schlüsselwörter: Online-Reputation, Online-Reputationsmanagement-Plattform,
Reputationsübersicht, Bereinigung von Social Media, Google-Such
Habitat Quality Dynamics in Urumqi over the Last Two Decades: Evidence of Land Use and Land Cover Changes
The integrity of habitat quality is a pivotal cornerstone for the sustainable advancement of local ecological systems. Rapid urbanization has led to habitat degradation and loss of biodiversity, posing severe threats to regional sustainability, particularly in extremely vulnerable arid zones. However, systematic research on the assessment indicators, limiting factors, and driving mechanisms of habitat quality in arid regions is notably lacking. This study takes Urumqi, an oasis city in China’s arid region, as a case study and employs the InVEST and PLUS models to conduct a dynamic evaluation of habitat quality in Urumqi from 2000 to 2022 against the backdrop of land use changes. It also simulates habitat quality under different scenarios for the year 2035, exploring the temporal and spatial dynamics of habitat quality and its driving mechanisms. The results indicate a decline in habitat quality. The habitat quality in the southern mountainous areas is significantly superior to that surrounding the northern Gurbantunggut Desert, and it exhibits greater stability. The simulation and prediction results suggest that from 2020 to 2035, habitat degradation will be mitigated under Ecological Protection scenarios, while the decline in habitat quality will be most pronounced under Business-As-Usual scenarios. The spatial distribution of habitat quality changes in Urumqi exhibits significant autocorrelation and clustering, with these patterns intensifying over time. The observed decline in habitat quality in Urumqi is primarily driven by anthropogenic activities, urban expansion, and climate change. These factors have collectively contributed to significant alterations in the landscape, leading to the degradation of ecological conditions. To mitigate further habitat quality loss and support sustainable development, it is essential to implement rigorous ecological protection policies, adopt effective ecological risk management strategies, and promote the expansion of ecological land use. These actions are crucial for stabilizing and improving regional habitat quality in the long term