ULB : Dok (Univ. Innsbruck)
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Flexible Arbeitszeitmodelle : Möglichkeiten und rechtliche Grenzen
von Angelika BstielerDiplomarbeit Universität Innsbruck 202
Clustering of preferences in support of sustainable development goals
by Sigrid PrettnerAbstract in deutscher SpracheMasterarbeit University of Innsbruck 202
Feature-based tree species identification in alpine forests, combning LiDAR data and multispectral images - challenges and opportunities
Wälder spielen eine entscheidende Rolle im Erhalt der Biodiversität und der Bereitstellung zahlreicher wichtiger Ökosystemleistungen. Informationen über die räumliche Verteilung von Baumarten sind wertvoll für eine nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt, dieser wichtigen Ökosysteme. Fortschritte in der Fernerkundung bieten neue Möglichkeiten für kostengünstigere und häufigere Inventuren von Wäldern, einschließlich der Verteilung von Baumarten. Diese Studie untersucht das Potenzial der Kombination von hochauflösenden multispektralen PlanetScope-Daten mit LiDAR- Daten zur Klassifikation von Baumarten auf Baumebene in einem heterogenen Bergwald in Südtirol, Italien.
Die Studie verwendet allgemeine Trainingsdaten aus der italienischen Nationalen Waldinventur (INFC), um fünf Nadelbaumarten unter anspruchsvollen Gelände- und Bestandesbedingungen zu klassifizieren. Vier ML-Algorithmen – Support Vector Machine (SVM), Random Forest (RF), Artificial Neural Network (ANN) und k-Nearest Neighbors (KNN) – wurden unter verschiedenen Parameterkonfigurationen verglichen, einschließlich der Nutzung von einmonatigen im Vergleich zu mehrmonatigen Trainingsdaten. Die Klassifikationsergebnisse wurden anhand der Baumartenverteilung aus Feldinventurplots und internen Modellmetriken bewertet.
Die Ergebnisse zeigten, dass das ANN-Modell mit mehrmonatigen Trainingsdaten (OA: 50.9% - Forstinventar-Daten; 71% - Testdatenset), die besten Leistungen erzielte, gefolgt von den Ergebnissen basierend auf einmonatigen Trainingsdaten mit RF- Modellen (OA: 50% - Forstinventar-Daten; 98.3% - Testdatenset). Dominante Baumarten wie Picea abies wurden mit höherer Genauigkeit klassifiziert, während spärlich verteilte Arten wie Larix decidua und Pinus cembra durchgängig unterrepräsentiert waren. Die Verwendung externer Trainingsdaten aus der INFC erwies sich als effektiv für die Klassifikation von Baumarten außerhalb des ursprünglichen Trainingsgebiets und zeigt somit Potenzial für breitere Anwendungen. Die Studie hebt das Potenzial der Integration von PlanetScope- und LiDAR-Daten zur Baumartenklassifikation hervor und betont die Nutzbarkeit allgemeiner Trainingsdatensätze für Anwendungen über große Gebiete hinweg. Obwohl die Methode vielversprechend für praktische Anwendungen in der Forstwirtschaft ist, sind weitere Untersuchungen erforderlich, um den Ansatz zu verfeinern, insbesondere für komplexer Waldstrukturen und Bedingungen, welche in Bergregionen zu finden sind. Verbesserungen sollten sich vor allem auf die Trainingsdaten, Auswertungsmethode und die Integration weiterer LiDAR-Metriken in die Modelle konzentrieren. Die Ergebnisse tragen zur Weiterentwicklung kosteneffizienter und skalierbarer Arbeitsabläufe zur Baumartenkartierung für das Waldmonitoring und die Waldbewirtschaftung bei.Forests play a crucial role in biodiversity conservation and the provision of many important ecosystem services. Spatially explicit information on tree species distribution is valuable for the sustainable management and conservation of these important ecosystems. Advances in remote sensing offer new opportunities for cost-effective and frequent forests inventories, including tree species distribution. This study explores the potential of combining high-resolution multispectral PlanetScope data with LiDAR data for feature-based tree species classification in a heterogeneous mountain forest in South Tyrol, Italy.
The study uses general training data from the Italian National Forest Inventory (INFC) to classify five coniferous tree species under challenging terrain and stand conditions. Four machine learning (ML) algorithms—Support Vector Machine (SVM), Random Forest (RF), Artificial Neural Network (ANN), and k-Nearest Neighbors (KNN)—were compared under multiple parameter setups, including single-month versus multi- month training data. The classification results were evaluated against species distributions from field inventory plots and internal model metrics.
Results showed that the ANN model performed best with multi-month training data (Overall Accuracy (OA): 50.9% for ground truth data; 71% for test data), followed by RF models using single-month training data (OA: 50% for ground truth data; 98.3% for test data). Dominant species such as Picea abies were classified with higher accuracy, while sparsely distributed species like Larix decidua and Pinus cembra were consistently underrepresented. The use of external training data from the INFC proved effective for species classification outside the original training area, demonstrating its potential for broader applications.
The study highlights the potential of integrating PlanetScope and LiDAR data for tree species classification, emphasizing the applicability of general training datasets for large-scale applications. While the method shows promise for practical applications in forestry, further research is needed to refine the approach, especially in complex forests and challenging conditions found in mountain areas. Improvements should focus particularly on improving training data, refining evaluation methods and integrating more LiDAR metrics into the models. The findings contribute to the ongoing
development of cost-efficient, scalable workflows for tree species mapping to support forest monitoring and management.Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Temperature and precipitation seasonal forecast verification over Northern Italy
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
EMT/ZEB1-dependent consequences of an interference with retinoic acid biosynthesis on the cell cycle and survival of breast cancer cells
Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Terminologie in der Glasherstellung : mit besonderem Fokus auf Fachphraseologismen
In dieser Masterarbeit wird die Fachsprache innerhalb der Domäne der Glasherstellung behandelt, wobei ein besonderer Fokus auf die darin auftretende Fachphraseologie gelegt wird. Im Zuge dessen werden fachspezifische Einworttermini in Form von Kollokationen, Mehrworttermini und Komposita analysiert.
Grundlage der Arbeit bildet ein Korpus domänenspezifischer Texte, das eine fundierte Erforschung der Terminologie in der Glasherstellung ermöglicht. Anhand dieses Korpus werden zentrale Termini identifiziert und analysiert, um deren Verwendung und Struktur innerhalb der Domäne genauer zu verstehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Synonymie und deren Einfluss auf die fachsprachliche Kommunikation.
Eine kontrastive Analyse der Fachphraseologismen zwischen der englischen und deutschen Sprache gibt weitere Einblicke über mögliche Äquivalente, terminologische Lücken und Herausforderungen bei der Übersetzung technischer Fachsprache.
Ziel dieser Arbeit ist es demnach, die Terminologie und Fachphraseologismen der Glasherstellung zu beschreiben und zu kategorisieren. Damit soll ein Beitrag zur Linguistik der technischen Fachsprache in der Glasherstellung geleistet werden, der neue Perspektiven für die Terminologiearbeit, Synonymie und Übersetzung in diesem bisher wenig erforschten Fachgebiet eröffnet.This master’s thesis discusses the technical language used in glass production, focusing on specialised phraseology. Consequently, single word terms in the form of collocations, multi word terms and compounds will be analysed.
A corpus of domain specific texts enables thorough research of the terminology used in glass production. This corpus is used to identify and analyse key terms in order to understand their use and structure within the domain in more detail. Special attention is also paid to synonymy and its influence on technical language communication.
A contrastive analysis of technical phraseology between English and German will provide further insights into possible equivalents, terminological gaps and challenges in the translation of technical terminology.
Based on these experiments, this thesis aims to describe and categorise the specialised terminology and phraseology in the domain of glass production. Furthermore, it seeks to contribute to the field of linguistics of technical terminology and presents new perspectives for terminology work, synonymy and translation in this unexplored field.Nadine AusserhoferAbstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202
velocity-based training
Einleitung:
Geschwindigkeitsbasiertes Krafttraining (VBT) beschreibt eine Trainingsform, die auf dem Zusammenhang von konzentrischer Bewegungsgeschwindigkeit und relativer Last bzw. der Nähe zum Muskelversagen basiert. Die Bewegungsgeschwindigkeit sinkt linear mit zunehmender Last. VBT-Messgeräte müssen die Bewegung des Trainingsgeräts präzise im zeitlichen Verlauf einer Wiederholung messen können, um relevante Daten zur Trainingssteuerung zu liefern. Geräte mit physischer Verbindung zum Trainingsgerät, sogenannte linear position transdurcers (LPT), werden als Goldstandard in der Literatur gesehen. VBT-Apps für Mobilgeräte verfolgen das Trainingsgerät mit der Gerätekamera, waren in der Vergangenheit jedoch oft ungenauer als LPTs und wurden nicht für den praktischen Gebrauch empfohlen. Eine iOS-App namens Metric VBT wurde in drei Vergleichsstudien mit Goldstandardmethoden verglichen und produzierte gemischte Resultate. Die vorliegende Studie hatte das Ziel, Metric VBT mit dem GymAware PowerTool (LPT) zu vergleichen. Hierfür wurden dynamische Ober- und Unterkörperübungen mit der Langhantel über eine große Spanne von relativen Lasten analysiert.
Methoden:
27 TeilnehmerInnen (14 Frauen, 13 Männer, Alter = 26.0 ± 5.0 Jahre) wurden für diese Untersuchung rekrutiert. Die TeilnehmerInnen führten einen submaximalen Test zur Schätzung des Einwiederholungsmaximums (1RM) mithilfe des GymAware PowerTools durch. Basierend auf den Ergebnissen führten die ProbandInnen anschließend je drei Wiederholungen mit 40%1RM, 60%1RM und 80%1RM im Standumsetzen durch. Nach demselben Prinzip wurden ebenfalls drei Sätze Kniebeugen und Bankdrücken durchgeführt, wobei hierbei der letzte Satz mit 80%1RM ein offener Satz war, bei dem bis zum technischen Limit trainiert wurde. Alle Wiederholungen sollten mit einer möglichst schnellen Konzentrik ausgeführt werden. Geschwindigkeitsdaten wurden mittels Metric VBT auf einem iPad Pro 11”, 4. Generation und dem GymAware PowerTool erfasst. Mittlere konzentrische Geschwindigkeit (MCV), maximale konzentrische Geschwindigkeit (PCV), Wiederholungsamplitude (ROM) and die exzentrische Dauer wurden zwischen beiden Geräten verglichen. Dabei wurde unterschieden zwischen allen Wiederholungen einer Übung und den einzelnen relativen Lasten (40, 60, 80%1RM). Der Zusammenhang wurde mittels Intraklassenkorrelationskoeffizienten (ICC) ermittelt, während Bland-Altmann Plots die Übereinstimmung der Werte zeigten. Grenzwerte für akzeptable Unterschiede für MCV und PCV wurden auf Basis der Literatur festgelegt.
Ergebnisse:
956 Wiederholungen wurden analysiert. Metric VBT erkannte über 95% der Wiederholungen. Die meisten fehlenden Wiederholungen gab es beim Datenset des 80%1RM Bankdrücken und des 40%1RM im Standumsetzen. Die Korrelation der gesamten MCV-Messung war moderat bei Standumsetzen (ICC = 0.530), und exzellent für die Kniebeuge und das Bankdrücken (ICC = 0.953; ICC = 0.953). Bland-Altmann Plots für MCV im Standumsetzen zeigten einen kleinen Bias bei allen vier Bedingungen, der zwischen -0.03 and 0.03 m/s lag. Bias in der Kniebeuge war niedrig, zwischen 0.02 und 0.04 m/s. Beim Bankdrücken zeigte sich ein kleiner positiver Bias zwischen 0.00 und 0.02 m/s. Insgesamt zeigte MCV wenig systemischen Bias aber inakzeptable Variabilität. Die Messgenauigkeit schien mit abnehmender Bewegungsgeschwindigkeit zu steigen. Die Korrelation der PCV-Werte im Standumsetzen war insgesamt schwach, mit Ausnahme von 80%1RM (ICC = 0.667). Kniebeugen zeigten moderate bis gute Korrelation. Im Bankdrücken war die Korrelation exzellent (ICC = 0.959). Der durchschnittliche Bias für PCV im Standumsetzen war negativ, mit Werten zwischen -¬0.16 to -0.31 m/s. Bei der Kniebeuge zeigte sich ebenfalls ein negativer Bias, zwischen -0.09 und -0.04 m/s. Beim Bankdrücken zeigte sich ein kleiner positiver Bias von 0.02 m/s für alle Wiederholungen kombiniert. Die Korrelation der Bewegungsamplitude war schwach beim Standumsetzen (ICC = 0.163). Bei Kniebeugen zeigte sich ein guter bis exzellenter Zusammenhang. Die Korrelation beim Bankdrücken war insgesamt moderat (ICC = 0.648). Der Toleranzbereich für die Bewegungsamplitude war groß bei allen Übungen. Exzentrische Dauer zeigte schwache Korrelationen beim Standumsetzen, während Kniebeugen und Bankdrücken gute Zusammenhänge aufwiesen (ICC = 0.750, 0.795).
Diskussion:
Dies ist die bis dato größte Studie über Metric VBT mit der größten Stichprobe und den meisten analysierten Wiederholungen. Es ist zugleich die erste Studie, bei der mit Standumsetzen eine ballistische Übung mit Metric VBT analysiert wird. Auch die Inklusion von offenen Arbeitssätzen mit einer Ausbelastung und sehr langsamen konzentrischen Geschwindigkeiten liefert neue Erkenntnisse. Der Toleranzbereich für MCV und PCV wurde bei allen untersuchten Übungen überschritten, wenngleich wenig Bias gefunden wurde. Metric VBT wird daher aktuell nicht als Ersatz für Goldstandard VBT-Geräte gesehen, und von der Nutzung zur Trainingssteuerung wird abgeraten. Dies deckt sich mit den Ergebnissen anderer Studien über Metric VBT und anderen Apps. Die Ergebnisse dieser Studie sind möglicherweise nicht übertragbar auf alle anderen ¬iOS¬Geräte, da nur eine Hardwarekonfiguration in Form des iPads getestet wurde. Der Einfluss von Hardware, Kameraposition und Lichtverhältnissen bleibt jedoch offen.
Fazit:
Basierend auf dieser Studie, kann Metric VBT aktuell nicht zur Trainingssteuerung mittels MCV und PCV empfohlen werden. Die App liefert zudem keine verlässlichen Daten über Bewegungsamplitude und exzentrisches Bewegungstempo. Große Toleranzbereiche bei allen Übungen und relative Lasten überschreiten die akzeptablen Abweichungen vom Goldstandard und der praktischen Nutzbarkeit. Die Genauigkeit der App war am geringsten beim Standumsetzen und am besten beim Bankdrücken. Dieser Trend passt zur Datenlage in der Literatur und unterstreicht die Annahme, dass kamerabasierte Apps durch hohe Bewegungsgeschwindigkeiten schlechtere Ergebnisse liefern. Nutzer können zum aktuellen Zeitpunkt Metric VBT zur Zählung von Wiederholungen und zur Analyse des Hantelwegs nutzen. Es wird empfohlen, in Zukunft eine aktualisierte Version der App unter ähnlichen Bedingungen zu testen.Introduction:
Velocity-based training (VBT) describes resistance training guided by the relationship of concentric repetition velocity and relative load or proximity to failure. Velocity decreases linearly with increased load and exertion. VBT devices need to accurately measure bar displacement over time to provide relevant data. Linear position transducers with physical attachments to the training implement are seen as the gold standard measurement device. Mobile applications that track implements using the camera have often been shown to be unreliable and inferior to linear position transducers in the past. A recent iOS App named Metric VBT has been compared to criterion devices with mixed results in previous research. The current study aimed to compare Metric VBT to the GymAware PowerTool during dynamic upper and lower body free weight barbell strength exercises over a wide range of relative loads.
Methods:
27 participants (14 female, 13 male, age = 26.0 ± 5.0 years) were recruited for this study. Participants performed a submaximal test to estimate their one-repetition maximum (1RM) for each exercise based on an individual load-velocity profile using the GymAware PowerTool. Based on the result, participants then performed three repetitions at 40%1RM, three repetitions at 60%1RM and three repetitions at 80%1RM of their estimated one-repetition maximum for the power clean. Afterwards, a similar procedure was completed for the back squat and the bench press, but the last set with 80%1RM was performed as an open set until technical failure. Participants had to perform all repetitions as fast as possible during the concentric portion of the lift. Positional and velocity data was collected using the Metric VBT iOS App on an iPad Pro 11”, 4th generation and the GymAware PowerTool. Mean concentric velocity (MCV), peak concentric velocity (PCV), range of motion (ROM) and eccentric duration was compared between both devices for all repetitions combined and separated for each loading condition. Correlation was assessed using intraclass correlation coefficients (ICC) and agreement was assessed using Bland-Altmann plots. Acceptable limits of agreement for mean and peak concentric velocity were set for each exercise based on the literature.
Results:
956 repetitions were analysed. Metric VBT detected over 95% of repetitions correctly. Most missing repetitions were counted in the 80%1RM bench press and the 40%1RM power clean. Correlation of total MCV measures was moderate for the power clean (ICC = 0.530), and excellent for the squat and bench press (ICC = 0.953; ICC = 0.953). Bland-Altmann plots for MCV in the power clean showed small mean bias for all four conditions, ranging between -0.03 and 0.03 m/s. Bias was low in the squat, ranging between 0.02 and 0.04 m/s. For the bench press, a small positive bias between 0.00 and 0.02 m/s was found. Overall, results for MCV showed little mean bias but unacceptable variability with wide limits of agreement. Accuracy seemed to increase with decreased velocity and higher relative load. Correlation of PCV for the power clean was poor overall, except for 80%1RM (ICC = 0.667). Squats showed good to moderate correlations. Bench press correlation was overall excellent (ICC = 0.959). Mean bias for power clean PCV was consistently negative with values ranging from -¬0.16 to -0.31 m/s. Squat PCV showed consistent negative bias for all conditions, ranging from -0.09 to -0.04 m/s. Bench press PCV bias was small at 0.02 m/s for total repetitions. ROM correlation was poor for power cleans overall (ICC = 0.163). Squat ROM showed good to excellent correlation. Bench press correlation was moderate overall (ICC = 0.648) and for all subsets. Limits of agreement for ROM were large for all exercises. Eccentric tempo ICC for the power clean was poor, while squat and bench press showed good correlation (ICC = 0.750, 0.795).
Discussion:
This is the largest Metric VBT study to date regarding participants and total repetitions analysed. It is also the first study to analyse Metric’s accuracy with the power clean and very slow velocities around technical failure for bench press and squat. Overall, bias for MCV and PCV was below the acceptable threshold, but limits of agreement were consistently large on all exercises, advising against the use of MVBT in place of a criterion VBT device. Metric’s accuracy increased with decreased repetition velocity. This is in line with other studies on Metric VBT and other mobile Apps. The findings might not be applicable for all other iOS devices, as only one device was compared. The effect of hardware differences, camera placement and lighting remain unknown.
Conclusion:
Based on this study, Metric VBT is currently not suited to guide training decisions based on MCV or PCV. The App cannot accurately detect differences in ROM and repetition duration, negating the use for technique analysis. Large limits of agreement and biases across exercises and variables consistently violated the acceptable limits of variability. Performance was worst for the power clean and best for the bench press. This trend is in line with former VBT research comparing strength exercises, supporting the assumption that mobile devices show decreased accuracy with faster velocities. Users may currently use the App to count repetitions or analyse bar path. It is recommended to examine an updated version of Metric VBT in the future.submitted by David Michell, BScAbstract in englischer SpracheMasterarbeit Universität Innsbruck 202
A novel framework for the definition of “Gerinneschutzwald” protection forests in South Tyrol
In der alpinen Region sind Murgänge und Übersarungen häufige Gefahren die in Gebirgsbächen auftreten und große Mengen an Wasser und Sediment mit sich bringen. Sie stellen erhebliche Risiken für die Bevölkerung und die Infrastruktur dar und verursachen jedes Jahr große Schäden. Wälder können einen wirksamen Schutz vor diesen Naturgefahren bieten: sie reduzieren den Oberflächenabfluss, verhindern den Sedimenteintrag in Bäche und stabilisieren Ufer. Sie sind daher für eine Vielzahl von Gerinneprozessen relevant. In der Schweiz werden Wälder, die diesen spezifischen Schutz bieten, mit dem Begriff „Gerinneschutzwald“ bezeichnet. Sie sind definiert, kartiert und in schweizerische Datenbanken sowie in die Waldbewirtschaftungsrichtlinien aufgenommen. Da Südtirol sehr anfällig für Phänomene wie Murgänge und Übersarungen ist, befasst sich diese Masterarbeit mit der Anpassung und Anwendung dieses Konzepts auf das Südtiroler Gebiet. Daher wurde eine Methode entwickelt, um „Gerinneschutzwald“ in Südtirol zu identifizieren und zu kartieren, indem die zugrunde liegenden Prozesse analysiert und die schweizerischen Richtlinien an die Daten und Algorithmen der Autonomen Provinz Bozen angepasst wurden. Die entwickelte Methode musste GIS-basiert, weitgehend automatisiert und mit den bestehenden Verfahren vereinbar sein. „Gerinneschutzwald“ wurde auch in die gesamte Schutzwaldhinweiskarte integriert, indem zwischen Standort- und Objektschutzwald unterschieden wurde. Dies ist wichtig, um zu identifizieren, welche Waldgebiete Siedlungen und Infrastruktur vor Murgängen und Übersarungen schützen, und um Prioritäten für die Erhaltung des Schutzwalds setzen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit war die Bereitstellung allgemeiner Managementprinzipien für „Gerinneschutzwald“, die im gesamten Gebiet Südtirols angewendet werden können. Dies geschah auf Grundlage der Schweizer Richtlinien, anderer wissenschaftlicher Arbeiten und einiger Analysen, die in „Gerinneschutzwald“-Gebieten hinsichtlich des Ausmaßes des Waldflächenverlusts in den letzten zwei Jahrzehnten und der Verteilung der Waldtypen durchgeführt wurden. Die Entwicklung praktischer Richtlinien sowie die räumliche Identifizierung von Schutzwäldern sind in der Tat von entscheidender Bedeutung, um eine aktive und gezielte Waldbewirtschaftung zu fördern. Wälder können tatsächlich nur dann eine Schutzfunktion erfüllen, wenn sie richtig und nachhaltig bewirtschaftet werden. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil es derzeit immer mehr natürliche Störungen gibt, die auch durch den Klimawandel ausgelöst werden und die Risiken durch Naturgefahren erhöhen sowie die Stabilität der Wälder schwächen.In alpine regions, debris flows and torrential flooding are common hazardous processes that occur in mountain streams and involve high quantities of both water and sediment. They pose significant risks to human populations and infrastructure and cause major damages every year. Forests can provide effective protection against these natural hazards: they reduce surface runoff, hinder sediment input into streams, and stabilize channel banks. They are therefore relevant for a wide range of channel processes. In Switzerland, forests providing this specific type of protection are named with the German term “Gerinneschutzwald”. They are described, mapped and included in the Swiss databases and forest management guidelines. Since South Tyrol is highly susceptible to phenomena such as debris flows and flash floods, this thesis work proposes the adaptation and application of this concept to the South Tyrolean territory. Therefore, a method was developed to identify and map “Gerinneschutzwald” protection forests in South Tyrol by analysing the underlying processes and adapting the Swiss guidelines to the data and algorithms of the Autonomous Province of Bolzano. The developed method had to be GIS-based, largely automated and consistent with the existing procedures. “Gerinneschutzwald” was also integrated in the overall map of protection forests, by making a distinction between site and object protection functions of forests. This is essential to identify which forest areas protect settlements and infrastructure from debris flows and torrential flooding, allowing to set priorities for protection forest maintenance. Another focus of this work was providing general management principles for “Gerinneschutzwald” that could be applied across the entire South Tyrolean territory. This was done based on the Swiss guidelines, other scientific papers, and some analyses that were performed on “Gerinneschutzwald” areas regarding the amount of forest cover loss in the last two decades and the distribution of forest types. The development of practical guidelines, together with the spatial identification of protection forests, are indeed essential to promote an active and targeted forest management. Forests can indeed play a protective function only if they are properly and sustainably managed. This is becoming particularly important considering the current increase in natural disturbances, also triggered by the changing climate, which causes higher risks from natural hazards and weakening of forest stability.Masterarbeit Universität Innsbruck 202
Grenzen der inhaltlichen Ausgestaltung von Genussrechten
von Jan KirnbergerDiplomarbeit Universität Innsbruck 202
Maria Stern : Bauforschung an der Wallfahrtskirche Neukirchen am Simssee
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Baugeschichte der Wallfahrtskirche St. Johannes der Täufer in Neukirchen am Simssee, Riedering, und stützt sich auf die Analyse historischer Quellen sowie Untersuchungen am Bauwerk. Ziel der Forschung war es, die Entwicklung des Bauwerks nachzuvollziehen und bestehende Annahmen zur Baugeschichte zu überprüfen.
Zu Beginn wurde eine detaillierte Baubeschreibung erstellt, die sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch die inneren Merkmale der Kirche dokumentiert. Darauf aufbauend wurde eine Chronologie der Baugeschichte erarbeitet, die auf Archivdokumenten, vorhandener Literatur und Beobachtungen während einer Innensanierung basiert. Diese Chronologie fasst die Ergebnisse in fortlaufender Reihenfolge zusammen und illustriert sie anhand von Text- und Bildmaterial.
Das zentrale Resultat ist die Bauphasenkartierung, die das Alter einzelner Bauteile visuell auf Plänen darstellt und eine anschauliche Rekonstruktion der Baugeschichte ermöglicht. Eine dendrochronologische Untersuchung des Dachtragwerks ergab, dass das verwendete Holz bereits 1442/43 geschlagen wurde, womit die bislang angenommene Erneuerung des Dachstuhls um 1750 widerlegt werden konnte. Die Analyse eines bemalten Frieses in der dritten Turmebene ergab zudem, dass es sich um ein Originalbauteil aus der Mitte des 15. Jahrhunderts handelt.
Trotz offener Fragen, insbesondere zur Bauzeit der Sakristei und eines mittleren Turmabschnitts, liefert die Arbeit eine fundierte Chronologie der Baugeschichte. Sie zeigt, wie die Kombination aus Archivforschung und Bauuntersuchung eine Rekonstruktion historischer Bauten ermöglicht.This thesis is dedicated to the architectural history of the pilgrimage church of St. John the Baptist in Neukirchen am Simssee, Riedering, and is based on the analysis of historical sources and investigations of the building.
The aim of the research was to trace the development of the building and to verify existing assumptions about its history.
To begin with, a detailed description of the building was compiled, documenting both the external appearance and the internal features of the church. Building on this, a chronology of the buildings history was developed based on archive documents, existing literature and observations made during an interior renovation. This chronology summarizes the results in consecutive order and illustrates them using text and image material.
The central result is the building phase mapping, which visually depicts the age of individual components on plans and enables a clear reconstruction of the building‘s history. A dendrochronological examination of the roof structure revealed that the timber used was felled as early as 1442/43, thus disproving the previously assumed renewal of the roof truss around 1750. The analysis of a painted frieze in the third tower level also revealed that it is an original component from the middle of the 15th century.
Despite unanswered questions, particularly regarding the construction period of the sacristy and a central section of the tower, the work provides a well-founded chronology of the buildings history.
It shows how the combination of archival research and building investigation enables a reconstruction of historical buildings.Birgit StröbitzerMasterarbeit Universität Innsbruck 202