VOADo (Univ. Vechta)
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    Reflexion und Handlungsoptionen zur Ethik des Gesamtsystems

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    Welche Zukünfte erwartet das Feld Designarbeit in transformativen wissen­schaftlichen Projekten (TWP) im Kontext der weiter andauern­den Großen Transformation? Welche Konzeptionen lassen sich hin­sichtlich dieser und des Umgangs mit ihnen aus wissenschaft­licher Literatur ableiten? Inwiefern bedarf es weiterer Handlungsop­tionen, nicht zuletzt hinsichtlich einer syste­misch gedachten Ethik, und wel­che Form könnten diese annehmen? Um diese drei Kernfragen zu beantworten, wurde mit einem zentra­len, so­wohl betrachtende als auch involvierte Disziplinen behandeln­den Literatur­korpus (N = 517) zum einen literaturbasiert interpretativ-analysierend gear­beitet und zum anderen gestalterische Synthese sel­ber als Forschungsmetho­de genutzt. Vorgehen und Aufbau der Arbeit gliedern sich in die Komponen­ten a) methodengeleitete Projektion möglicher Zukünfte, b) Analyse zeitge­mäßer Zugänge und Problem­lösungsansätze und c) Synthese optimierter An­sätze. Bei der Projekti­on wurde sich eines von Futures Literacy Labs und kulturwissen­schaftlicher Inhaltsanalyse gleichermaßen abgeleiteten, neuarti­gen, li­teraturbezogenen Verfahrens bedient, um den eigenen Reflexions- und Interpretationsraum zu erweitern und eine Vielfalt und Vielzahl an Perspek­tiven zu integrieren. Kernergebnisse sind 1) ein integratives Phasenmodell bezüglich TWP und Designarbeit, TWdP und 2) ein integratives Meta-Design unter­stützender Projektwerkzeuge. Aus der geschilderten Vorgehensweise ergeben sich gleichzeitig Geltungsbereich, Art und Umfang der Er­gebnisse: So versteht sich die vorliegende Arbeit als Meta-Design zur Verbesserung der Orientie­rungs- und Navigationsfähigkeit von Akteu­ren in TWdP und zielt auf eine bessere Befähigung zur Planung und Steuerung dieser Projekte. Mit dieser Arbeit wurde hierfür der Grund­stein gelegt, indem zunächst literaturbasiert erkundet und gesammelt wurde, woraufhin mittels eines produktiven episte­mischen Formats ein Impuls zur Selbst-Transformation in die Wissenschaftsgemein­schaft gegeben wurde

    Masterstudiengang Soziale Arbeit : Prüfungsordnung

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    Zusammenhänge zwischen Kastrationsstatus und Hundeverhalten unter besonderer Berücksichtigung der Hunderasse und verschiedener Gewichtsklassen

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    In der vorliegenden Dissertation wurde das Sozialverhalten kastrierter und intakter Rüden untersucht. Insgesamt nahmen an den vier Studien dieser kumulativen Promotion N = 640 (n = 335 intakte und 305 kastrierte) Rüden teil. Das Studiendesign bestand aus einer Online-Umfrage, die sich aus einem Anamnesebogen und dem Budapester Persönlichkeitsfragebogen (basierend auf Turcsán et al. 2011) zusammensetzte, sowie Videoanalysen. Neben dem Kastrationsstatus wurden die Rasse und die Gewichtsklasse der Hunde als Einflussgrößen mit aufgenommen. In Anlehnung an Parker et al. (2017) standen die Rassekategorien ‚Shepherds‗, ‚Terrier‗, ‚Retriever‗, ‚Jagdhunde‗, ‚Huskies‗ und ‚Bulldogs‗ im Fokus. Zudem wurden in der vierten Studie Mischlingshunde untersucht. Die erste Studie zeigte signifikant mehr Panikverhalten bei Kastraten als bei intakten Rüden (multinomiale logistische Regression, p = 0.04). Ein höheres Stresslevel bei kastrierten Rüden konnte ebenfalls in drei Publikationen vermerkt werden (multinomiale logistische Regression, p < 0,001 & p = 0,001; Randomisierungstest, p = 0,005). Durch den Vergleich der Gewichtsklassen zeigte sich, dass sehr große Hunde weniger gestresst als kleinere Hunde sind (multinomiale logistische Regression, p = 0,05). Drei Veröffentlichungen zeigten, dass kastrierte Rüden allgemein aggressiver sind (multinomiale logistische Regression, p = 0,002 & p = 0,004). Während die Kastraten der zweiten Veröffentlichung aggressiver gegenüber Menschen waren (multinomiale logistische Regression, p = 0,002), zeigte sich in der vierten Veröffentlichung mehr Aggressivität beim Spaziergang für die kastrierten Mischlingshunde (multinomiale logistische Regression, p = 0,02). Insbesondere ‚Huskies‗ waren aggressiver gegenüber Hunden im Vergleich zu den ‚Bulldogs‗ (multinomiale logistische Regression, p = 0,04). Die Persönlichkeitsfragebögen ergaben innerhalb der Mischlingshundestudie, dass alle Kastraten emotional weniger stabil (multiple ordinale Regression, p = 0,03), weniger trainierbar, weniger gesellig (jeweils multiple ordinale Regression, p < 0,001) und weniger extrovertiert (multiple ordinale Regression, p = 0,04) als die intakten Rüden waren. Aus der Videostudie ergab sich, dass die Kastraten intensiv sexuell belästigt wurden durch die intakten Hunde, das sich unter anderem durch ‚Schnüffeln an den Genitalien‗ (Randomisierungstest, p* = 0,0008, OR = 4,0) und ‚Genitalien lecken‗ (Randomisierungstest, p*=0,001) äußerte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die kastrierten Rüden signifikant von intakten Rüden unterschieden und emotional instabiler sowie aggressiver waren als die intakten. Ebenso wurden sie intensiv sexuell belästigt. Mit Hilfe dieser Datengrundlage sollen pauschale Kastrationen vermieden und individuelle Entscheidungen gestützt werden.In this thesis, the social behaviour of castrated and intact male dogs was investigated. A total of N = 640 (n = 335 intact and 305 neutered) male dogs took part in the four studies of this cumulative dissertation. The study design consisted of an online survey made up of an anamnesis questionnaire and Budapest Personality Questionnaire (sensú Turcsán et al. 2011) as well as video analyses. In addition to neutering status, the breed and weight class of the dogs were included as influencing variables. Based on Parker et al. (2017), the focus was on the breed categories ‗Shepherds‘, ‗Terriers‘, ‗Retrievers‘, ‗Hunting dogs‘, ‗Huskies‘ and ‗Bulldogs‘. Mixed-breed dogs were also analysed in the fourth study. The first study showed significantly more panic behaviour in neuters than in intact males (multinomial logistic regression, p = 0.04). A higher stress level in castrated males was also noted in three publications (multinomial logistic regression, p < 0.001 & p = 0.001; randomisation test, p = 0.005). The comparison of weight classes showed that very large dogs were less stressed than smaller dogs (multinomial logistic regression, p = 0.05). Three of the four publications showed that neutered males were generally more aggressive (multinomial logistic regression, p = 0.002 & p = 0.004). While neuters in the second publication were more aggressive towards humans (multinomial logistic regression, p = 0.002), the fourth publication showed more aggression on walks for neutered mixed-breed dogs (multinomial logistic regression, p = 0.02). In particular, ‗Huskies‘ were more aggressive towards other dogs compared to ‗Bulldogs‘ (multinomial logistic regression, p = 0.04). The personality questionnaires within the mixed-breed dog study revealed that all neuters were less emotionally stable (multiple ordinal regression, p = 0.03), less trainable, less sociable (multiple ordinal regression, p < 0.001 in each case) and less extroverted (multiple ordinal regression, p = 0.04) than intact males. In the video study, neutered dogs were intensively sexually harassed by intact dogs, which manifested itself in sniffing of genitals (randomisation test, p* = 0.0008, OR = 4.0) and genital licking (randomisation test, p*=0.001). In conclusion, neutered males differed significantly from intact dogs and were more emotionally unstable and aggressive than intact males. They were also more sexually harassed. With the help of this data basis, generalised castrations should be avoided and individual decisions supported

    Kulturelles Wohlbefinden und Soziale Arbeit: Konzeptionelle Ansätze und deren Übertragung auf musikalische Angebote für ältere Menschen

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    The term ‘cultural well-being’ seems to be gaining in prominence in health and social care discourses. This paper surveys the existing use of the term in the literature base. Four concrete usage clusters are identified, largely distinct from each other. These are outlined, contrasted for commonalities and differences, and traced back to the discourses from which they originated. The applications for social work are discussed and illustrated with the particular cultural example of sound/music for older service users. This paper concludes by noting that social work can utilise the cultural well-being concept to broaden its traditional bio-psycho-social-spiritual perspectives.Der Begriff „kulturelles Wohlbefinden“ scheint in aktuellen Diskursen der Bereiche Gesundheit und Soziale Arbeit immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Dieser Beitrag gibt eingangs einen Überblick über die Verwendung dieses Begriffs in der Fachliteratur. Auf Basis dieser Literaturanalyse werden vier konkrete thematische Cluster identifiziert, die sich weitgehend voneinander unterscheiden. Diese werden inhaltlich umrissen, auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht und auf die Diskurse zurückgeführt, aus denen sie hervorgegangen sind. Exemplarisch wird die Bedeutung kulturellen Wohlbefindens in der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen anhand des Kulturbereichs Klang/Musik erörtert. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass Soziale Arbeit das Konzept des kulturellen Wohlbefindens nutzen kann, um ihre traditionellen bio-psycho-sozialspirituellen Perspektiven durch kulturelle Aktivitäten zu erweitern

    When humans and robots meet: intergroup contact in human-robot interaction

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    As technology advances at an accelerating pace, robotics is becoming an integral part of our everyday lives. The growing integration of robots into human environments necessitates a deeper understanding of human-robot interactions (HRI). In this context, adopting a social psychological perspective can be fruitful for exploring the social psychological processes that shape attitudes toward robots. Drawing on intergroup contact theory (ICT), the present paper investigates intergroup contact with robots. While existing research on ICT in HRI is sparse and predominantly investigates human-like robots, this study focuses on machine-like robots in an extension of the literature. To this end, a multiple group experiment was conducted that compared a contact condition (playing the “hot wire” game with a robot) to a control group (no contact with the robot). The participants of the contact condition were further divided into two groups, with one group cooperating and one group competing with the robot. Based on findings from intergroup relations in human-human interactions, it was expected that intergroup contact with robots results in favorable perceptions of and reactions to robots. The findings indicate that intergroup contact fosters positive attitudes towards robots and the support for pro-robot social change, while having no significant impact on the willingness for future interaction. Moreover, the comparison of cooperation with and competition against the robot reveals that the form of contact influences outcomes in a way that contradicts expected relationships, indicating that some mechanisms of ICT may not be directly transferable to robots and need to be considered more thoroughly

    Soziale Wahrnehmung und Kategorisierung im Sportunterricht

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    Problemstellung Der Sportunterricht wird in vielfältiger Weise durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Bildungsziele sowie durch Erwartungen und Erfahrungen der Beteiligten geprägt. Seine spezifischen Strukturmerkmale beeinflussen die soziale Wahrnehmung, die Kommunikation und das Handeln von Sportlehrkräften und Schülerinnen. Aufgrund der hohen Aktionsdichte des Unterrichtsgeschehens entstehen wiederkehrende Wahrnehmungs- und Handlungsschemata. Daraus ergeben sich die folgenden Leitfragen: Inwiefern sind sich Sportlehrkräfte sozialer Kategorisierungsprozesse bewusst? Welche Handlungs- oder Kommunikationsroutinen lassen sich beobachten? Und wie nehmen Schülerinnen mögliche Kategorisierungen durch ihre Sportlehrkraft wahr? Methodisches Vorgehen Die Datenerhebung erfolgte 2009 im Rahmen einer umfassenden, mehrperspektivischen qualitativen und quantitativen Studie. Sportlehrkräfte wurden mithilfe eines halbstrukturierten Interviewleitfadens befragt, zudem wurden Unterrichtsstunden an Grund-, Haupt- und Real-schulen hospitiert. Ergänzend wurde eine Fragebogenerhebung an Grundschulen (N = 558) sowie an weiterführenden Haupt- und Realschulen (N = 457) durchgeführt. Ergebnisse Die befragten Sportlehrkräfte berichteten überwiegend von funktionalen Kategorisierungen nach Leistung oder Sozialverhalten, insbesondere zur Vor- und Nachbereitung ihres Unterrichts. In den Hospitationen zeigte sich, dass Schülerinnen häufig geschlechtshomogene Übungsgruppen bildeten. Die Sportlehrkräfte bemühten sich sichtbar um Unterstützung für sportschwächere Schülerinnen; der Umgang mit leistungsstärkeren Schülerinnen gestaltete sich hingegen differenzierter. Ein erheblicher Teil der Kommunikation und der sozialen Wahrnehmung der Lehrkräfte richtete sich auf sozial auffällige Schülerinnen, um einen störungsarmen Unterrichtsverlauf sicherzustellen. Die Fragebogenerhebung ergab zudem, dass sich ein Teil der Schüler*innen positiv oder negativ kategorisiert fühlt. Unterschiede in der wahrgenommenen Kategorisierung traten teils in Abhängigkeit vom Geschlecht der Sportlehrkraft oder der Schulform auf. In der Gesamtstichprobe konnten drei Cluster identifiziert werden, die sich hin-sichtlich der wahrgenommenen Kategorisierung und des Geschlechtsbezugs unterscheiden. Fazit Für eine bildungs-, gender- und chancengerechte Entwicklung der Schüler*innen im Sportunterricht sind reflektierte Sportlehrkräfte zentral, die ihre Interaktions-, Wahrnehmungs- und Handlungsroutinen kontinuierlich überprüfen und gegebenenfalls anpassen

    – Five essays in behavioral and experimental economics on physical activity, volunteering, and digital inclusion –

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    This dissertation brings together five essays in behavioral and experimental economics. The first three focus on topics in health economics with implications for labor economics, while the final two examine virtual volunteering and its effects on digital participation in later life. Chapter 1 derives the relevance and the connectedness of these topics for social services and the society as a whole. Chapter 2 is a systematic review and meta-analysis on the effects of monetary incentives and goal-setting in physical activity interventions. Results show that incentives raise attendance and steps, but their effectiveness depends critically on the design of reference groups. When both treatment and reference groups receive structured goals, the performance-enhancing effect of monetary incentives diminishes, underscoring the importance of careful study design. Chapter 3 reports a field experiment testing the behavioral effects of different goals under constant financial incentives. High-threshold goals resulted in significant and costefficient increases in daily steps, particularly among low performers, whereas open-ended instructions proved more effective for high performers. These findings highlight that aligning goal difficulty with baseline ability is a key condition. Chapter 4 examines team-based incentives in a field experiment. Assigning participants to two-person teams revealed that team incentives, where either the low performing or top performing team member is payoff relevant, substantially improved performance of low performers. However, capping the incentive at 10,000 steps constrained potential gains for top performers. The results demonstrate both the potential and the limits of peer-based motivational structures in health interventions. Chapter 5 evaluates two common behavioral interventions to foster volunteer engagement, Gift-Exchange and the Foot-in-the-Door technique. Contrary to expectations, neither strategy outperformed the control group. Responsiveness was concentrated among individuals who rated the project highly, indicating that mission appeal is more decisive than monetary incentives. Chapter 6 investigates an intergenerational, location-independent mentoring program designed to reduce the second-level digital divide among older adults. The analysis shows that the intervention significantly improved digital competence, reduced technology anxiety, and strengthened self-efficacy. Curricular service-learning modules enhanced competence, whereas voluntary tandems were more effective in reducing anxiety

    Fakultätsordnung der Fakultät I : Vierte Änderung, Neubekanntmachung

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    Masterstudiengang Management Sozialer Dienstleistungen : Prüfungsordnung

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