PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
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    Berichte aus den Schulen: Die Verhaltensvereinbarung – ein Beitrag zur Individualisierung auf der Erziehungsebene

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    Individualisierung ist sicherlich das Schlagwort des pädagogischen Zeitgeistes. Lernen ist ein zutiefst individuell geprägter Vorgang mit einem völlig einzigartigen Ablauf, der nicht so einfach auf eine Gruppe von Menschen umgelegt werden kann. Zwischen den Vorgaben von Lehrplänen und der pädagogischen Alltagspraxis herrscht aber eine Kluft, deren Druck nicht nur Jugendliche, sondern auch Unterrichtende täglich spüren und der ein besonderes Feingefühl und Abwägen zwischen formulierten Zielen und den tatsächlichen Möglichkeiten der einzelnen Schülerin/des Schülers verlangt

    Co-Teaching im Rahmen einer interprofessionellen Kooperation in heterogenen Lerngruppen an einer Regelschule aus Schülerperspektive. Eine empirische Studie zur inklusiven Unterrichtsentwicklung

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    In den letzten Jahren ist eine inklusive Unterrichtsentwicklung verstärkt in den Fokus von Schulpädagogik und Bildungspolitik gerückt. In diesem Zusammenhang wird auch nach den Bedingungen gefragt, die in inklusiven Lehr-Lern-Settings das Lernen unterstützen können. Dem Aspekt des Co-Teachings wird darin eine positive Wirkung zugesprochen. Ausgehend von einer Darstellung theoretischer Konzepte und dem Forschungsstand zur interprofessionellen Kooperation in der Schule wird im vorliegenden Beitrag anhand einer schriftlichen Befragung von Schüler/innen der Frage nachgegangen, wie sie die individuelle Förderung und das lernförderliche Klima im Co-Teaching von Lehrkraft und Inklusionsassistentin einschätzen. Mittels inhaltlich strukturierender Inhaltsanalyse (Kuckartz 2014) werden die lernförderlichen Faktoren des Co-Teachings herausgearbeitet und abschließend kurz schulpädagogisch und forschungsmethodisch diskutiert

    Individuum gegen Ö-Norm

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    Der vorliegende Text entstand als Beitrag für den Sammelband zum Thema „Schwierige SchülerInnen im Kunstunterricht“, erschienen in der Schriftenreihe Medien – Kunst – Pädagogik, Band 7, Flensburg University Press, 2013. Die Texte sollten sich an Studierende der Kunsterziehung richten. „Was mache ich mit schwierigen bzw. unmotivierten SchülerInnen im Kunstunterricht?“ lautete die Forschungsfrage, sie bildet den Ausgangspunkt zu dieser Arbeit. Neben einer Reihe an unterschiedlichen Aspekten – sie werden im Verlauf des Textes ersichtlich – stellte sich die Frage nach dem Umgang mit Individualität im BE-Unterricht klar in den Vordergrund der Diskussio

    Berichte aus den Schulen: Mehrstufenklassen an der Nahtstelle Volksschule–Mittelschule

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    Drei Klassen der Stufen 4+5 starten im September 2016 altersheterogen. Ein Jahr später kommt ein weiterer Jahrgang dazu, sodass die Stufen 4+5+6 gemeinsam in einer Klasse unterrichtet werden. Dieses Konzept erfordert eine neue Aufarbeitung der Lerninhalte, ein anderes Rollenbild der Lehrperson und vor allem eine neue Haltung gegenüber Kindern und dem Lernen

    Schule für die Zukunft? Erfahrung, Aufgaben und Ziele von Schulentwicklung – Das Beispiel Jena

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    Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten Meer. [Antoine de Saint-Exupéry] Das System Schule ist eine konfliktreiche Bühne mit einem großen Orchester, dessen Instrumente immer wieder neu gestimmt werden müssen, damit ein harmonisches Zusammenspiel entsteht. [Aus der Konzeption der „Kulturanum“-Gemeinschaftsschule Jena] Über Schulentwicklung und eine „Schule für die Zukunft“ habe ich zu berichten, aber nicht aus der Sicht der Theorie, nicht aus der Sicht der Erziehungswissenschaft, sondern auf Grund meiner Erfahrungen aus über zwanzig Jahren konkreter Schulentwicklung in Jena – als Lehrerin, Schulleiterin und Beraterin. Das Beispiel Jena und die Jenaer Schullandschaft werden dabei als erfahrungsgestütztes Porträt konkreter Schulentwicklung „vor Ort“ im Mittelpunkt meines Textes stehen

    Altersgemischter Unterricht in kleinen Schulen mit Montessori-Schwerpunkt

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    Der altersgemischte Unterricht erfreut sich im deutschsprachigen Raum seit einigen Jahren steigender Beliebtheit - immer mehr Grundschulen führen mittlerweile altersgemischte Klassen. Der altersgemischte Unterricht hat auch in kleinen Schulen im ländlichen Raum eine lange Tradition. Im Interreg Forschungsprojekt „Kleine Schulen im alpinen Raum“ wird die didaktische Umsetzung des altersgemischten Unterrichts in kleinen Volksund Primarschulen in den Regionen Vorarlberg, Graubünden und St. Gallen untersucht. Im Rahmen dieses Beitrags wird die Umsetzung des altersgemischten Unterrichts sowie die damit zusammenhängenden Chancen und Herausforderungen auf der Basis von drei Vorarlberger Fallschulen mit Montessori-Schwerpunkt analysiert

    Beiträge reformpädagogischer Modelle zur aktuellen Schulreform

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    Mein selbst gewähltes Thema versteckt ein kleines Dilemma. Das Thema das Referates beinhaltet zwei Schlüsselbegriffe: „reformpädagogische Modelle“ und „aktuelle Schulreform“. Über reformpädagogische Modelle ist schon ausführlich referiert worden. Daher werde ich mich entscheiden, den Schwerpunkt meines Beitrages auf den zweiten Schlüsselbegriff zu verlegen: die aktuelle Schulreform. Sie werden sich nun vielleicht fragen: „Welche aktuelle Schulreform?“ Da ich darauf mangels einer aktuellen Schulreform in Österreich leider keine Antwort weiß, möchte ich ihnen vorschlagen, dass ich ihnen eine Skizze bieten darf, wie eine aktuelle Schulreform in Österreich aussehen könnte, die auf den didaktischen Werten einiger reformpädagogischer Modelle beruht. Es sind dies die folgenden Modelle: -- Montessori-Pädagogik (Maria Montessori) -- Jenaplan-Pädagogik (Peter Petersen) -- Freinet-Pädagogik (Célestin Freinet) -- Daltonplan-Pädagogik (Helen Parkhurst

    Lernwerkstatt als Ort der Öffnung von Unterricht

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    „Machst du auch offenen Unterricht?“ Diesen und ähnliche Sätze hört man oft unter Lehrpersonen in Schulen, Fortbildungen und Fachgruppen. Doch was ist damit eigentlich gemeint

    Lernwerkstatt – Chance und Notwendigkeit in der LehrerInnenbildung

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    „Denn weise hat der gesprochen, welcher gesagt hat, die Schulen seien Werkstätten der Menschlichkeit, insofern sie nämlich bewirken, dass der Mensch wirklich Mensch werde“. (Johann Amos Comenius, 1592 - 1670) Ich bin überzeugt, dass es ein Anliegen aller in unserer Gesellschaft ist, dass Schulen ein Ort der Menschlichkeit sein sollen, ja müssen! Demnach müsste es das oberste Gebot jeder Schule sein, ihr pädagogisches Konzept und auch die Haltung der PädagogInnen danach zu richten. Eine von mehreren Möglichkeiten, zu einer menschlicheren Schule bzw. Ausbildung zu gelangen, sind Lernwerkstätten. Beim Terminus „Lernwerkstatt“ gibt es ganz unterschiedliche Assoziationen. Jedenfalls inkludiert das Kompositum die Begriffe „lernen“ und „Werkstatt“, beides Begriffe, die sowohl im Schulalltag als auch in der Arbeitswelt zu verorten sind, also letztlich uns alle tangiert. Beide korrelieren sehr eng miteinander, denn sowohl in der Schule als auch in der Arbeitswelt wird gelernt und gearbeitet. Und doch ist mit „Lernwerkstatt“ ein pädagogisches Konzept gemeint, das in diesem Aufsatz näher erläutert werden soll

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