PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
Not a member yet
    264 research outputs found

    Wege in Manhattan Ein Beispiel für Potenziale natürlicher Differenzierungen im inklusiven Mathematikunterricht durch Öffnungen ausgehend vom Fach

    Get PDF
    Unter schulpädagogischer Perspektive soll Inklusive Bildung die unterschiedlichen Potenziale von Lernenden gewinnbringend für die Gestaltung von Lernprozessen nutzen. Doch wie lässt sich dies unterrichtspraktisch realisieren? Der Beitrag stellt hierzu einen Ansatz vor, der ausgehend von einer Öffnung ‚vom Fach aus‘ das Potenzial natürlicher Differenzierungen für inklusiven Mathematikunterricht anhand eines Beispiels aufzeigt

    Begabungen individuell fördern mit dem multidimensionalen Begabungs-Entwicklungs-Tool (mBET)

    Get PDF
    Das multidimensionale Begabungs-Entwicklungs-Tool (mBET) gibt Schulen die Möglichkeit, Schüler/innen auf Grundlage der Einschätzung von Eltern, Lehrer/in und der Schülerin/des Schülers selbst individuell in ihren Stärken, Begabungen und Interessen zu fördern. Gemeinsam mit Eltern und Kind können schulische und außerschulische Fördermöglichkeiten diskutiert und entwickelt werden. Grundlage dafür sind drei Einschätzungsbögen (für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen) und ein geleitetes mBETFördergespräch. Im Beitrag werden das mBET und die mBET-Gesprächsführung skizziert sowie mBET-Ausbildungen und Erfahrungen aus dem mBET-Einsatz vorgestellt

    Unterricht als Ort der Begabungsförderung Eine praxisnahe Handreichung zu Methoden der Begabungs- und Begabtenförderung

    Get PDF
    Pädagoginnen und Pädagogen möchten ihren Schülerinnen und Schülern trotz deren unterschiedlicher Voraussetzungen und Fähigkeiten einen begabungsfördernden Unterricht bieten. Dazu nutzen sie diverse Strategien und Arbeitsweisen. Die Methodensammlung „Wege in der Begabungsförderung“ bietet einen praxisnahen Überblick über begabungsfördernde Unterrichtsmethoden und Lernarrangements aus Akzeleration und Enrichment, sowie Materialien für den unmittelbaren Einsatz in der Schulpraxis

    Die Individuelle Projektarbeit – interessens- und ressourcenorientierte individuelle Lerngelegenheiten ermöglichen und fördern

    Get PDF
    Von 1998 bis 2012 war der Verfasser Leiter einer bilingualen Privatschule (Englisch und Deutsch als gleichwertige Unterrichtssprachen). Diese Schule umfasste sämtliche Schulstufen von der Volksschule bis zur Matura und war konzeptionell als gemeinsame Schule der 6 bis 15-jährigen geführt. Nach der 9. Schulstufe wechselte ein Großteil der Schülerinnen und Schüler in die Berufsausbildung, für die anderen fand der Übertritt in die gymnasiale Oberstufe fließend entweder nach der 8. oder der 9. Schulstufe statt. Die Schule war gemäß ihrem Motto „Stärken radikal" ressourcenorientiert, die bestmögliche persönliche Entwicklung jedes und jeder einzelnen stand im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen, allfällige Schwächen oder Defizite der Schüler/innen hatten so gut wie keinen negativen Einfluss auf deren schulisches Fortkommen. Das Unterrichtsmodell „Lernen unter Selbstkontrolle“ (Guttmann, 1990) im Besonderen und die gezielte Berücksichtigung von lernpsychologischen Erkenntnissen im Schulalltag im Allgemeinen gewährleisteten eine schnelle und nachhaltige Aneignung des Lernstoffs in Form von Kerninformationen. Regelmäßige kontemplative Phasen sowie angstreduzierende, persönlichkeitsstärkende und ressourcenaktivierende Maßnahmen schufen ein stressfreies, entspanntes und trotzdem leistungsorientiertes Lernklima. Eine wichtige Besonderheit im pädagogischen Konzept der Schule stellte die sogenannte „Individuelle Projektarbeit“ dar, eine fest in den Stundenplan verankerte Arbeitsform, in der die Schüler/innen alleine oder in Gruppen ein selbstgewähltes Thema bearbeiteten, ihre Arbeitsergebnisse schriftlich zusammenfassten, in öffentlichen Vorträgen präsentierten und laufend ihre Arbeitsfortschritte reflektierten und dokumentieren

    Begabung – Intelligenz – Lernen – Kreativität

    Get PDF
    „Das gehört nicht in Deinen Verantwortungsbereich“– „Es funktioniert doch gut so wie es ist“ – „Wir haben es immer schon so gemacht“ oder „Denk bloß an die ganze Bürokratie, die dafür nötig ist“ hat wohl jeder schon mal zu hören bekommen oder selbst genutzt. Auch als Kreativitätsforscher ist man immer wieder mit solchen Killerphrasen konfrontiert „Kreativität kann man nicht messen“ weil „Kreativität viel zu unterschiedlich ist, um empirisch erforscht zu werden“, weil „man den Einfluss einer Idee, Erfindung oder eines Kunstwerkes nicht messen“ kann. Ich kontrastiere das im Folgenden mit meiner Antithese „Kreativität kann und soll wissenschaftlich untersucht werden“. Denn Kreativität ist nach Jung (2014) ein Hauptmerkmal der Menschheit, eine zentraler evolutionärer Faktor und das gilt für Kreativität in Kunst, Wissenschaft und Kultur, aber auch für die Bedeutung der Kreativität und Innovation aus ökonomischen Gründen und schließlich wird Kreativität auch als Zeichen mentaler Gesundheit und emotionalem Wohlbefindens gesehen. „Kreativität führt uns dazu, unser Denken über Dinge zu ändern und wird als treibende Kraft angesehen, die die Zivilisation vorwärts bewegt“ Wann ist ein Produkt oder eine Idee kreativ? Zum einen, wenn sie als neuartig und ungewöhnlich, sowie gleichzeitig als nützlich und zweckmäßig (oder clever, interessant, schön,…) gesehen wird. Das hängt sowohl vom Zeitgeist als auch dem Auge des Betrachters ab. Als bekanntes Beispiel kann hier die Erfindung der Schreibmaschine aus dem Jahr 1864 genannt werden: Der Österreicher Peter Mitterhofer entwickelte 1864 die erste vollständig funktionierende Schreibmaschine, deren Nutzen die kaiserlichen Gutachter (von Franz Joseph I.) nicht erkannten. 10 Jahre später gelang es einem Amerikaner, Christopher Scholes, das US-Unternehmen Remington zu überzeugen, in die Serienproduktion mit einer vergleichbaren Schreibmaschine zu gehen. Eine Inschrift auf Mitterhofers Grabstein verweist darauf: „Die Anderen, die von ihm lernten, durften die Früchte seines Talentes ernten“. Aber wie kann man Kreativität messen? Wer ist kreativ? In einem Versuch, so unterschiedliche Formen der Kreativität wie die von bekannten Wissenschaftlern, Künstlern aus verschiedensten Richtungen, aber auch in der Wirtschaft oder in Kindheit und Jugend zu systematisieren, stellt das Modell von Kaufmann & Beghetto (2009) dar: Dieses unterscheidet gleichsam in einer Pyramide auf der untersten Ebene die das „Little-C“, die Alltags-Kreativität, welche für täglichen Einfallsreichtum, für persönliche kreative Tätigkeiten steht. Darüber angesiedelt ist im mittleren Segment das „Pro-C“, das für professionelle Kreativität steht und umschrieben wird mit: Kreative Fachleute, Experten, die ihre Zeitgenossen beeinflussen (z.B. Don Draper). An der obersten Spitze der Pyramide steht das „Big-C“ für herausragende Kreativität, wie sie Genies wie Einstein, Bach, da Vinci, Darwin und viele andere beschreibt. Aber wie kann man diese ganz unterschiedlichen Formen der Kreativität wissenschaftlich untersuchen und beschreiben? Im Folgenden soll ein kleiner Auszug aus der sehr vielfältigen psychologischen Kreativitätsforschung gegeben werden

    Lernsystem Le.Ple.fE Individuelles und gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen

    Get PDF
    Der Beitrag stellt das Lernsystem Le.Ple.fE zur Initiierung und Unterstützung individueller und gemeinsamer Lernprozesse in seinen Grundzügen vor. Dabei wird die Konzeptbildung auf Basis empirischer Daten aus den Feldern der Lehr-Lernforschung sowie der positiven Psychologie beschrieben. Exemplarisch wird die Pilotierung der Buchstabenberge, eines Le.Ple.fE-Beispiels zum Lesen und Schreiben lernen in der Schuleingangsphase, aufgezeigt. Dazu werden das Material skizziert sowie eine Auswahl zentraler Ergebnisse der Vorstudie dargestellt

    Die Wichtigkeit des Inputs: (Aus-)Wirkung von sprachlichen Stimuli auf die Sprachentwicklung

    Get PDF
    Der Begriff „Input“ beschreibt in diesem Zusammenhang die sprachlichen Handlungen, die ein Kind in seinem Umfeld – sei es im familiären oder im institutionellen Kontext – von seinen Bezugspersonen erfährt. Dabei spielen die Qualität und die Quantität des Inputs, dem die Kinder ausgesetzt sind, bzw. den sie erfahren, eine große Rolle, da von diesem die Entwicklung der sprachlichen Kompetenzen abhängt und direkt beeinflusst wird. Das Bewusstmachen dieser Abhängigkeit sowie der weiterführenden Konsequenzen im (schulischen) Leben ist unabdingbare Voraussetzung für ein Umdenken bei der Planung und Umsetzung sprachförderlicher Maßnahmen in institutionellen, pädagogischen Einrichtungen

    Schule der 10- bis 14-Jährigen in Vorarlberg Individualisierendes Lehrverhalten in der Wahrnehmung von Eltern und Schüler/innen

    Get PDF
    Im Rahmen einer umfassenden Befragung an Vorarlberger Neuen Mittelschulen und gymnasialen Langformen zu verschiedenen schulischen Qualitätsbereichen wurden u.a. Erwartungen und Befürchtungen an eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen erhoben. An der Befragung haben sich 15.700 Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen beteiligt. Der Rücklauf lag damit bei 84%. Die Ergebnisse zeigen einerseits hohe Erwartungen an mehr Chancengerechtigkeit des Schulsystems und erwartete Vorteile für die Kinder bei einer späteren Trennung. Andererseits bestehen Bedenken, ob es gelingen kann, bei heterogenen Schülergruppen in einer gemeinsamen Schule den individuellen Fähigkeiten der Schüler/innen gerecht zu werden. Ein an den unterschiedlichen Fähigkeiten der Schüler/innen orientiertes Lernangebot ist neben anderen wesentlichen unterrichtlichen Elementen ein unbestrittenes Merkmal guten Unterrichts. Für den vorliegenden Beitrag wurden die Ergebnisse der Befragungen im Hinblick auf einen individualisierenden bzw. personalisierenden Unterricht erneut aufgenommen. Dabei wurde zum einen die Wahrnehmung von Eltern und Schüler/innen zu individualisierendem Lehrverhalten ausgeleuchtet, wobei sich deutliche positive Zusammenhänge zu verschiedenen Aspekten der Lern- und Schulzufriedenheit ergaben. Zum anderen wurde das schulische Anforderungserleben als Indikator für Individualisierungsbedarf analysiert. Auch hier zeigen sich positive Zusammenhänge mit dem Erleben, in der Schule gerade richtig gefordert zu sein und der Zufriedenheit mit der Schule, der Freude am Lernen und dem Interesse am Unterricht

    Umsetzung individualisierten Unterrichts in jahrgangsgemischten Klassen: Einblicke in den Schulentwicklungsprozess der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg

    Get PDF
    In diesem Beitrag werden der Schulentwicklungsprozess der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgestellt. Der Schulentwicklungsprozess umfasst mehrere Bereiche, unter anderem die Umstellung auf jahrgangsgemischte Klassen in der Grundstufe 1 sowie den Ausbau individualisierten Unterrichts

    Mathematik in altersdurchmischten Klassen unterrichten: ein Umsetzungsvorschlag und eine mögliche Konkretisierung für die 5./6. Klasse

    Get PDF
    Der vorliegende Beitrag zeigt an einem Thema aus dem Mathematikunterricht für die 5. und 6. Klasse, wie in altersdurchmischten Klassen gemeinsam gearbeitet werden kann. Dabei wird auf das Prinzip der Parallelisierung von Lerninhalten zurückgegriffen. Dadurch können sowohl altersdurchmischte wie jahrgangsbezogene und individualisierte Lernangebote geschaffen werden, die sich alle auf das gleiche Thema beziehen und somit sozialen Austausch zum fachlichen Lernen ermöglichen

    191

    full texts

    264

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇