PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
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    Vermittlung der Nominalphrase mit System und Mustern

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    In Kindergärten und Schulklassen treffen wir äußerst heterogene Sprachkenntnisse an. Sowohl Kinder mit Migrationshintergrund, als auch Kinder mit Deutsch als Muttersprache, weisen Probleme in der Unterrichtssprache Deutsch auf. Ohne gezielte Unterstützung von Anfang an können die betroffenen Schülerinnen und Schüler diese Defizite zumeist nicht von alleine aufholen. Ein systematisches Angebot von Sprachmustern, das Rücksicht nimmt auf die prosodischen und grammatischen Markierungen, kann Lernende auf ihrem Weg zur korrekten Sprache stützen und helfen Fossilierungen zu vermeiden. Aktuell wird in der Spracherwerbsforschung die Bedeutung sprachlicher Strukturen, wie sie in Reimen und Kinderliedern anzutreffen sind, thematisiert. Bekannte Sprachmuster oder Chunks werden von L1 und L2 Lernern in ihrer Kommunikation aufgegriffen, segmentiert und später auch analysiert. (Aguado, 2015, S. 7) Es stellt sich daher die Frage, wie Sprachmuster systematisch im Unterricht genutzt werden können

    Unterstreiche die Wörter, die sagen, wie etwas ist – Bildungsgangfokussierende Analyse von Lern- und Übungsaufgaben zur Wortartenkategorisierung

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    Gegenstand des Beitrags ist eine Analyse von Aufgaben in Schulbüchern für das Fach Deutsch in der Primarstufe und der Sekundarstufe I. Aufgaben nehmen eine mittelnde Position zwischen dem Sachgegenstand und den SchülerInnen ein, insofern als über das Material – in unserem Fall Lern- und Übungsaufgaben – bestimmte Kompetenzen erworben werden sollen. Hlebec (2015) betont, dass in einem induktiv ausgerichteten Unterricht den Aufgaben ein besonderer Stellenwert zukommt; umso überraschender ist sein Befund, dass das Thema Aufgaben in der Grammatikdidaktik bisher kaum Beachtung gefunden hat. Ziel unserer Analyse ist die Überprüfung von Aufgaben zur Wortartenkategorisierung im Hinblick auf die Qualitätsmerkmale, Standardorientierung und Gegenstandsorientierung (Behrens et al., 2014). Dabei wird untersucht, (i) inwiefern die Lerngegenstände den fachwissenschaftlichen Standards entsprechen, (ii) welche Kompetenzen bzw. welches Wissen durch die Bearbeitung der Aufgaben erworben wird und (iii) ob die Lernaufgaben den Erwerb der in den Bildungsstandards angezielten Kompetenzen ermöglichen

    Tastaturschreiben in der Schweizer Primarschule nach dem Lehrplan 21

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    Schwyz hat als erster Schweizer Kanton in sämtlichen Primarschulen (4.–6. Klasse) Tastaturschreiben eingeführt, wie das im neuen Lehrplan 21 vorgesehen ist. Dabei wurde ein umfassendes Konzept für die Umsetzung erstellt und auf ein webbasiertes Lernprogramm gesetzt. Die Pilotierung fand im Sommer 2018 ihren Abschluss und wurde drei Jahre lang forschend begleitet. Die hohe Zufriedenheit der Lehrpersonen, der dokumentierte Lernerfolg und die Ausweitung auf bislang zwölf weitere Kantone geben dem Konzept recht und bilden die Basis für weitere vergleichende Forschungsvorhaben

    Sprachliche Bildung in den Curricula des Bachelorstudiums Lehramt Primarstufe Eine kritische Analyse mit besonderer Berücksichtigung des Curriculums der Pädagogischen Hochschulen Vorarlberg und Tirol

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    Die Leistungen der österreichischen Schülerinnen und Schüler sind in hohem Maße von außerschulischen Faktoren wie etwa der Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen und Schichten abhängig, wie sowohl nationale als auch internationale Analysen des österreichischen Bildungssystems seit Jahren nicht müde werden zu betonen, zuletzt etwa der Nationale Bildungsbericht 2018 (Oberwimmer, Vogtenhuber, Lassnigg & Schreiner 2019, S. 248ff) und wie sich ebenfalls seit Jahren sowohl bei den nationalen Bildungsstandard- Testungen als auch bei internationalen Leistungsvergleichen wie PISA oder TIMMS erweist. Gleichzeitig ist unser Bildungssystem nicht wirklich in der Lage, das Handicap, das Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern in Bezug auf ihre kognitive Leistungsfähigkeit mit an den Start ihrer schulischen Laufbahn bringen, zu kompensieren: Seit Jahren ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die die Bildungsstandards nicht oder nur teilweise erreichen, konstant hoch und auch die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die nach neun Pflichtschuljahren nicht oder nur unzulänglich in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben,hat sich nicht wesentlich verringert

    Forder-Förder-Projekt im Drehtürmodell Eine schulische Maßnahme zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit hohem Potenzial

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    Die pädagogische Ausgestaltung begabungsfördernder Räume, aber vor allem die Richtungsänderung weg vom reinen Lehren tradierter Wissensgebiete hin zu interessensgeleitetem Wissenserwerb vor dem Hintergrund unterschiedlich ausgeprägter Begabungsfacetten bedarf vieler Initiativen innerhalb und außerhalb der Institution Schule. Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel hin zu einer inklusiven Pädagogik, die im besten Falle alle Diversitätsbereiche berücksichtigt. Hier muss ein Spagat zwischen links und rechts der Gaußschen Glockenkurve erst geschafft werden. Dies hat auch praktische Folgen: Es geht um Begabungs-Förderung versus Begabtenförderung. Werden alle vorhandenen Begabungen berücksichtigt oder werden einzelne Kinder individuell herausgefordert? Ich meine, beides muss eine inklusive Pädagogik leisten. Platz schaffen für viele unterschiedliche Voraussetzungen und Förderung einzelner hochbegabter Kinder im Klassenverband. Das ist die Herausforderung

    Rückblick auf die Workshops des Symposiums „Begabungen fördern – Chancen eröffnen“ | Oktober 2017, PH Vorarlberg

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    Am Nachmittag des 3. Bildungssymposiums “Begabungen fördern - Chancen eröffnen” gingen die zahlreichen Teilnehmer/innen den Fragen nach der konkreten Umsetzung der Begabungsförderung auf den Grund. Möglichkeiten dazu boten sich in drei Workshops, die von Expertinnen des Österreichischen Zentrums für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) aus Salzburg angeboten wurden. Die zahlreichen Teilnehmer/innen aus verschiedensten Schultypen konnten zwischen einem didaktischen, einem analytischen und einem entwickelnden Workshop wählen

    Notwendigkeit von mathematischem Fachwissen — Erläuterungen mittels Geometrie, dynamischen Systemen und Informationstechnik

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    Die Bedeutung von mathematischem Fachwissen für Lehrpersonen in der Primarstufe wird anhand von ausgewählten Gebieten erläutert. Behandelt werden die Bedeutung von geometrischem Wissen, die Bedeutung von mathematischen Fakten, die Nützlichkeit der mathematischen Modellierung mittels dynamischen Systemen und die Bedeutung von Wissen über informationstechnische Systeme. Die Wichtigkeit von Fachwissen für die Vorbildfunktion von Lehrpersonen wird thematisier

    Begabungsförderung inklusiv – theoretische Basis und praktische Umsetzung

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    Im Zuge diversitätsorientierter Lehrer*innenbildung ist häufig eine Schwächenorientierung zu beobachten; z.B. wird individuelle Förderung mit Anspruchsreduzierung gleichgesetzt. Wenn Potenziale als Basis für inklusionssensible Lehr-Lern-Prozesse sind und Begabungsförderung für Schul- und Unterrichtsentwicklung wie auch Lehrer*innenbildung Ausgangspunkt genommen wird, ergeben sich Chancen sowohl für individuelle als auch institutionelle Entwicklungen. Diesem Gedanken wird im folgenden Artikel nachgegangen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten anhand eines Lehr-Lern-Projekts im Bereich der Lehrer*innenbildung inklusive Evaluationsergebnissen aufgezeigt. Zunächst erfolgt jedoch eine theoretische Einordung in das Themenfeld inklusiver Begabungsförderung

    Sozialisation

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    In den westlichen Industriegesellschaften wird die Verantwortung für die Planung des eigenen Lebens und seine Gestaltung zunehmend an die Individuen übergeben. Für die Lebensgestaltung benötigen Kinder und Jugendliche eine starke Persönlichkeit, Konfliktlösungspotential und Frustrationstoleranz – vor allem aber auch die Unterstützung von Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen. Entlang der Entwicklungsaufgaben des Jugendalters zeichnet der vorliegende Beitrag exemplarisch die Herausforderungen für die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter nach und zeigt Ursachen für problematisches Verhalten sowie Beispiele für Unterstützungsmöglichkeiten auf

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