PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
Not a member yet
    264 research outputs found

    20 Jahre _erinnern.at_ in der Bildungslandschaft Vorarlbergs

    Get PDF
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde an Österreichs Schulen über die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust jahrzehntelang nur spärlich berichtet. Teilweise wurde sogar zur Gänze zu diesem Thema geschwiegen und die Beteiligung von Österreicher*innen am nationalsozialistischen Regime und dessen Verfolgungs- wie auch Vernichtungspolitik wurden ausgeklammert. Seit 20 Jahren trägt _erinnern.at_ dazu bei, im Unterricht eine kritische Perspektive auf die Geschichte des Nationalsozialismus zu entwickeln und pädagogisch nachhaltige Prozesse zu initiieren. Ein wesentliches methodisch-didaktisches Prinzip ist dabei die Entwicklung einer gegenwartsbezogenen Perspektive, aus welcher die Bedeutung der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust für die Gegenwart reflektiert wird. Als Institut für Holocaust Education des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung verfügt _erinnern.at_ über Netzwerke in allen Bundesländern und bietet Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsveranstaltungen für Pädagog*innen und Unterstützung zur Realisierung von zeitgeschichtlichen Projekten an

    Begleitung von Schulentwicklungsprozessen mit Flourishing SE

    Get PDF
    Der folgende Artikel gibt einen Einblick in den Schulentwicklungsprozess Flourishing SE, der auf den Grundlagen der positiven Psychologie basiert und das Ziel einer ressourcenorientierten Schulentwicklung verfolgt. Bei Flourishing SE geht es darum, in der Rolle der Schulentwicklungsbegleitung die Akteure der Schulentwicklung in ihren Bedarfen zu erkennen und ernst zu nehmen und ihnen einen strukturierten Schulent-wicklungsprozess aufzuzeigen, den sie nach und nach selbst auszugestalten lernen. Koope-ration auf Augenhöhe, Befähigung zum professionellen Agieren sowie Orientierung an Ownership gelten dabei als zentrale Dimensionen

    Professionelle Lerngemeinschaften von Schulleitungspersonen – das Projekt HeadsUP

    Get PDF
    Professionelle Lerngemeinschaften (PLGen) gelten seit den 1990er Jahren als eines der wirkungsvollsten Instrumente der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Während über PLGen von Lehrpersonen zahlreiche Forschungsergebnisse vorliegen, gibt es über solche von Schulleitungspersonen nur vereinzelte wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Erasmus+-Projekt Heads Using Professional Learning Communities (HeadsUP) unter-sucht auf breiter Basis und in einem internationalen Kontext Möglichkeiten und Chancen sowie Gelingensbedingungen und Fallstricke von Schulleitungs-PLGen. Die vorliegende Arbeit skizziert das HeadsUP-Projekt und berichtet über erste Erkenntnisse und Tenden-zen

    Erste Hilfe Box für DaZ- Unterrichtende an VS und NMS

    Get PDF
    In diesem Beitrag präsentieren wir die „Erste Hilfe Box für DaZ-Unterrichtende an VS und NMS“, ein Leitfaden für die Arbeit mit SeiteneinsteigerInnen ohne Vorkenntnisse, den wir als Abschlussarbeit im Rahmen des Lehrgangs „Linguistisch basierte Deutschdidaktik“ (2015-2016), geleitet von Dr. Margit Ergert, erstellt haben. Dieses Konzept richtet sich an all jene LehrerInnen im Volks- und Mittelschulbereich, die SeiteneinsteigerInnen innerhalb weniger Wochen mit der Basis der deutschen Sprache im Rahmen einer additiven Unterrichtssituation vertraut machen sollen. Da es unserer Meinung nach dafür an probaten linguistisch basierten sowie spracherwerbsbezogenen Konzepten fehlt, haben wir einen Leitfaden entwickelt, der die SchülerInnen mittels aufeinander abgestimmter Wortschatz- und Themenbereiche, Sprechabsichten sowie grammatikalischer Strukturen zum A1-Niveau führt. Die begleitenden methodischen Vorschläge und die Hinweise in der Lehrerhandreichung bezüglich Materialien und deren Einsatzmöglichkeiten, Unterlagen und Links sollen die LehrerInnen bei der Umsetzung unterstützen

    Erstklässler entdecken die Orthographie als Hilfe für das Rechtlesen und Rechtschreiben Vorstellung des Schriftsprachstrukturierenden Konzeptes PALOPE

    Get PDF
    Der Schriftspracherwerb ist fast 20 Jahre nach PISA noch immer in aller Munde. Dazu tragen nicht zuletzt die Veröffentlichung jeweils neuer Untersuchungsergebnisse der vergangenen Jahre bei, die zwar zwischendurch minimale positive Veränderungen, für 2016 aber eine erneute Verschlechterung vermelden konnten. Über die Ursachen des weiterhin geringen Erfolgs seit 2000 lassen sich trotz der Zunahme der Untersuchungen immer noch nur Vermutungen an stellen. Der folgende Beitrag fragt nach dem Anteil, den die unterrichtliche Präsentation des Bezugs zwischen der gesprochenen und der geschriebenen Sprache, ein wesentlicher Faktor beim schriftsprachlichen Lernen, an diesen Resultaten haben kann. Die Tatsache, dass diese zentrale Frage erst in den vergangenen Jahren gestellt wird, lässt viele Gründe annehmen. Einer wird sein, dass bis vor einiger Zeit ein anderer didaktischer Weg des Lesen- und Schreibenlernens als der tradierte unvorstellbar war. Seit Beginn der 90er Jahre werden jedoch alternative Modellierungen diskutiert. Sie nehmen Resultate der Kognitionsforschung auf, die belegen, dass Lernen nur dann gelingen kann, wenn es an bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten der Kinder anschließt und so ein regelbasiertes Lernen ermöglicht. Eine gegenstandsbezogene Entsprechung dieser Resultate bietet die Schriftforschung, der es gelungen ist, Schrift als ein nahezu ausnahmefreies System darzustellen. Entsprechend diesen unterrichtsrelevanten Resultaten wurde von uns, basierend auf einem Schriftsprachstrukturierenden Konzept, ein Lehrwerk entwickelt, das den Kindern ermöglicht, ihre Spracherfahrungen zu systematisieren und diese Systematik für ein kontinuierliches Erarbeiten von Wissen über deutsche Wörter, Sätze, Texte sowohl für das Lesen und Schreiben als auch für das Hören und Sprechen zu nutzen. Seit 2016 wird dieses Lehrwerk, das diese Hinführung zur Schrift, damit auch den Ausbau des sprachlichen Wissens und Könnens der Kinder zum Ziel hat, erprobt. Das Konzept wird im Folgenden in seinen Grundzügen durch die Darstellung der Erarbeitung von Wörtern exemplarisch dargestellt

    Zur Didaktik des Lesens im Anfangsunterricht

    Get PDF
    Der Beitrag gibt einen Überblick über Modelle des Wortlesens und diskutiert die Problematik der aktuellen Lesedidaktik im Anfangsunterricht, bei der die Vermittlung von Laut-Buchstaben-Beziehungen und die Synthese von Einzellauten im Mittelpunkt stehen. Auf Grundlage aktueller empirischer Untersuchungen zum Leseerwerb in den ersten Schulklassen werden alternative Zugänge zur Schriftsprache vorgestellt, die Silben und Morpheme von Beginn an berücksichtigen und den SchülerInnen aufzeigen, wie sie die Strukturen der Schrift für ein schnelles und sicheres Wortlesen nutzen können

    Dialekt als Grundlage der Sprachforschungsarbeit in der Schule

    Get PDF
    Die Vielschichtigkeit des Deutschen stellt ein großes Forschungsfeld dar und ermöglicht eine spannende und ergebnisreiche Auseinandersetzung mit dem Gerüst unserer Sprache. Payne beschreibt eine Varietät einer Sprache als eine Form, die die jeweiligen Sprecher und Sprecherinnen nicht eindeutig voneinander abgrenzt. Die Kommunikation ist so lange eingeschränkt, bis das Verständnis sowie die Produktion auch Variationen zulässt und diese verstanden werden (Payne, 1997, S. 18). Eine Varietät aus dieser Vielschichtigkeit zur Grundlage einer wissenschaftlichen Untersuchung zu machen, setzt eine intensive Auseinandersetzung mit der Ausgangssprache, der standardisierten Sprache, voraus. Ohne das Hintergrundwissen bezüglich des Aufbaus und der Struktur der Sprache ist es nur schwer möglich, sich mit einer Varietät einer Sprache zu beschäftigen und deren Besonderheiten herauszuarbeiten, da die bereits erforschte Vergleichsgröße fehlen würde. Aktuell wird darüber diskutiert, Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer variationslinguistisch auszubilden, da dies Voraussetzung dafür ist, dem Thema Dialekt in der Schule einen größeren Stellenwert einräumen zu können. Hochholzer begründet dies in seiner Habilitationsschrift Konfliktfeld Dialekt wie folgt: Die Schwierigkeiten der befragten Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer bei der bloßen Benennung des eigenen Dialekts zeugen von einem geringen dialektologischen Fachwissen und müssen in der Aus- und Fortbildung stärker berücksichtigt werden (Hochholzer, 2004, S. 328).Die Benennung der eigenen Dialekte wird meist nur geographisch, nicht linguistisch gemacht, was wiederum darauf hinweist, dass das Meta - Wissen über den eigenen Dialekt kaum ausgeprägt is

    Texte verfassen im Spannungsfeld von Reproduktion und Innovation – ein Problemaufriss

    Get PDF
    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen Innovationsprozesse im schulischen Kontext nicht nur von Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von Schülerinnen und Schülern initiiert werden können. Diese Frage wird exemplarisch anhand einer Aktivität thematisiert, die auf den ersten Blick wenig mit einem Inno-vationsprozess gemein hat – anhand der Reformulierung fremder Texte im Zuge des Verfassens von Zusammenfassungen. Es wird erörtert, inwiefern Schreib- und Reformulierungsprozesse als Innovationsprozesse zu klassifizieren sind und welche Rolle der Wortschatz dabei spielt, dass Schreiberinnen und Schreiber zu neuartigen Lösungen für die ihnen gestellten Schreibaufgaben kommen. Der Beitrag plädiert auf der Grundlage dieser Überlegungen für eine Stärkung der Wortschatzarbeit in schreibdidaktischen Ansätzen

    Bilderbücher im DaF/DaZ/Sprachförderunterricht zur Unterstützung des Wortschatzerwerbs

    Get PDF
    Kinder lieben es, ihr Lieblingsbilderbuch immer wieder anzuschauen, vorgelesen zu bekommen und darüber zu reden. Sie freuen sich jedes Mal aufs Neue über bestimmte Passagen und können den Text bald auswendig mitsprechen. Durch diese intrinsische Motivation und die hohe Aufmerksamkeit lernen die Kinder wie von alleine und ohne Stress Wörter, deren Bedeutung und richtige Aussprache und grammatikalische Strukturen in einem für sie inhaltlich interessanten Kontext. Was so beim Bilderbuchlesen alles automatisch geschieht, klingt doch wie der perfekte Sprachunterricht und das könnte er – wenigstens teilweise – auch sein

    Die Regelhaftigkeit der Orthographie erkennen – der Schlüssel zur Schärfungsschreibung, ein silbenanalytisches Interventionsprojekt in einer vierten Klasse Volksschule

    Get PDF
    Die Frage, wie man Schüler erfolgreich im Lese und Schreiblernprozess unterstützen kann, ist eine stets aktuelle Frage in der Volksschuldidaktik. Nachfolgend wird dargestellt, dass die Grundlage dafür im systematischen Orthographieunterricht liegt, welcher die deutsche Orthographie als ein sehr regelhaftes System erkennt. Als Ziel dieses Unterrichts wird dargelegt, Schülern diese Strukturiertheit und Regelmäßigkeit nahezubringen, indem sie kindgerecht aufbereitet wird. Anschließend wird erläutert, dass Schülern dadurch ermöglicht wird, deklaratives Wissen über die deutsche Sprache aufzubauen und so sogar orthographische Phänomene wie die Schärfungsschreibung, die eine der größten Schwierigkeiten in der Volksschule darstellt, als durchschaubare Regelmäßigkeit zu erkennen. Spezifisches Wissen hat eine solche Macht, dass sogar geringe Intelligenz kompensiert werden kann. Systematischer Orthographieunterricht hilft so dabei, Orthographie für jeden Schüler durchschaubar zu machen. Die silbenanalytische Methode (SaM) nach Christa Röber bietet eine Möglichkeit, wie Orthographie systematisch erarbeitet werden kann. Die Darlegung eines silbenanalytischen Interventionsprojekts in einer vierten Klasse Volksschule im letzten Teil zeigt, welche Auswirkungen schon die geringe Arbeit mit der SaM hat. Dabei werden besonders die Auswirkungen systematischen Orthographieunterrichts auf die metasprachlichen Fähigkeiten und die Schärfungsschreibung hervorgehoben

    191

    full texts

    264

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇