PubVorarlberg (PH Vorarlberg)
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Bilderbuchpräsentation mit Untertitelung als Unterstützung im Leseerwerbsprozess
oai:phv.opus.hbz-nrw.de:3Im nachfolgend beschriebenen Unterrichtskonzept wird die Idee von Same Language Subtitling (SLS) aufgegriffen, adaptiert und für den Erstleseunterricht im ersten Grundschuljahr nutzbar gemacht. In einem Kooperationsprojekt mit der Praxisschule der PHV wurde das Unterrichtskonzept im Schuljahr 2020/21 pilotweise von einer Klassenlehrperson umgesetzt und erprobt und von der Autorin fallanalytisch ausgewertet. Dadurch können die Praxistauglichkeit und Entwicklungsmöglichkeiten des Konzepts beschrieben und aufgezeigt werden
Bridging the Gap: eine Pilotstudie zur Akzeptanz einer gemeinsamen Lehrveranstaltung der Primar- und Sekundarstufe zum Thema Übergang im Fachbereich Englisch
Aktuelle bildungspolitische Veränderungen speziell für das Schulfach lebende Fremdsprache in Österreich – Aufwertung des Fremdsprachenunterrichts zu einem Pflichtgegenstand in der 3. und 4. Schulstufe, Einführung der Grundkompetenzen GK4 sowie die Überarbeitung der Lehrpläne für die Primar- als auch Sekundarstufe – rücken den Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe in den Fokus der fachdidaktischen Forschung. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Herausforderungen des Übergangs vor allem in der fehlenden Differenzierung im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe, im mangelnden Wissen der Lehrpersonen über die andere Schulform, in der fehlenden Kommunikation/Kooperation der beiden Schulformen sowie in der unterschiedlichen Unterrichtsgestaltung liegen. Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen, kann in einer gemeinsamen Lehrveranstaltung für Studierende der Primar- und Sekundarstufe liegen. Aus diesem Grund wurden im Rahmen einer Pilotstudie in einem Workshop an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg studienübergreifend fachdidaktische Inhalte vermittelt und die Akzeptanz dieser gemeinsamen Lehrveranstaltung anhand eines Fragebogens erfasst. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Akzeptanz seitens der teilnehmenden Studierenden und lassen somit auf das Potential einer gemeinsamen Lehrveranstaltung schließen
Kooperation von _erinnern.at_ und PH Vorarlberg
Dieser Artikel knüpft an den Beitrag von Johannes Spies in der F&E Edition 26 (2020) an, in welchem u.a. der grundlegende Ansatz sowie die zahlreichen Tätigkeiten und Angebote von _erinnern.at_ in Vorarlberg beschrieben werden. Der vorliegende Text beleuchtet die Zusammenarbeit von _erinnern.at_ und PH Vorarlberg, indem u.a. die bisherigen, gegenwärtigen und zukünftig geplanten Aktivitäten dargestellt werden. Das zentrale Anliegen ist eine Kooperation, die auf gemeinsamen Zielen basiert und die in den kommenden Jahren verstärkt werden soll
Digitalisierung durch Schüler*innenaugen - kollaborative kreative Aufgaben mit iPads
Im Rahmen des Acht-Punkte-Plans zur Digitalisierung der Schulen in Österreich wurden im Schuljahr 2021/22 alle Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs mit Laptops oder Tablets ausgestattet. Wie Lehrer*innen das sehen, variiert je nach Alter, Erfahrungen mit moderner Technologie und Geschlecht. Die Schüler*innen – oft als Digital Natives bezeichnet – äußerten sich positiv über die Implementierung moderner Technologie im Unterricht. Obwohl viel über die Anliegen der Lehrer*innen geforscht wurde, konzentriert sich die Forschung viel weniger auf die Perspektiven der Schüler*innen. In diesem Beitrag wird daher die Frage gestellt: (a) Was waren die Erwartungen der SuS? (b) Werden diese Erwartungen erfüllt? (c) Welche Aufgaben finden die Studierenden lehrreich? Es wurde festgestellt, dass die Häufigkeit der Verwendung von iPads nicht vom Fach, sondern vom Lehrer*in abhing, wobei festgestellt wurde, dass die Erwartungen und Wahrnehmungen der Schülerinnen und Schüler darin bestehen, dass sie die passiven Empfänger sind und nichts aktiv erstellen müssen. Die Kinder wünschen sich Spiele, kreative Aufgaben wie Videos, Podcasts oder einfach nur Zeichnen, aber vor allem die Arbeit in Teams. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird ein Pilotprojekt vorgestellt, bei dem die Schüler*innen in Zusammenarbeit mit einem Kunstlehrer mithilfe von Tablets gemeinsam kurze Videos vorbereiten
Schulpraxis international: ein mehrsprachiges Lesetheaterprojekt von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg am Beit Berl College in Israel
Internationale Bildungskooperationen können einen wertvollen Beitrag zur Professionalisierung der Ausbildung von Lehramtsstudierenden leisten. In diesem Artikel wird ein Schulpraxisprojekt am Beit Berl College, Israel, vorgestellt, im Rahmen dessen Erasmus-Studierende der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg das innovative Unterrichtsdesign Mehrsprachiges Lesetheater kennenlernten und mit Schüler*innen der 5.Schulstufe praktisch erprobten. Die qualitative Evaluierung des Projekts mittels Fragebögen weist darauf hin, dass das Mehrsprachige Lesetheaterprojekt Aladdin’s Lamp positive Auswirkungen auf den Prozess des Fremdsprachenlernens der Schüler*innen hatte und gleichzeitig den teilnehmenden Studentinnen die Gelegenheit bot, ihre pädagogischen, sprachlichen und didaktischen Kompetenzen zu erweitern und wertvolle Erfahrung im Unterrichten der Fremdsprache Englisch in einem mehrsprachigen Setting zu sammeln. Der vorliegende Beitrag will Lehrende und Studierende ermutigen, die Chancen der gemeinsamen Lehre, Praxis und Forschung mit internationalen Partneruniversitäten verstärkt zu nutzen
Wenn die Kinderseele leidet
Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern. Wird von Angehörigen psychisch kranker Menschen gesprochen, so wird in vielen Fällen vorwiegend an die*den Partner*in gedacht, doch oft nicht an die Kinder der psychisch Erkrankten, obwohl Erkrankte meist auch Eltern sind. (Lenz 2014) Im Vergleich zu anderen Erkrankungen, betreffen psychische Erkrankungen nicht nur die*den Betroffene*n, sondern können als „Familienkrankheit“ betrachtet werden, da unter Umständen das ganze Familiensystem davon betroffen ist (Pretis /Dimova 2016). Psychische Erkrankungen sind bis heute immer noch ein Tabuthema, wobei psychische Erkrankungen bei Eltern ein erhöhtes Risiko für mögliche Entwicklungsstörungen bei Kindern darstellen. Auch können psychische Erkrankungen der Eltern psychische Störungen bei den Kindern hervorrufen. (Lenz 2014) So haben beispielsweise Mütter mit einer schizophrenen Erkrankung einen deutlich vermindert passenden Umgang mit ihren Kindern (Wiefel /Lehmkuhl 2004). Auch führen zahlreiche Studien darauf hin, dass ein erhöhtes Gefährdungspotential für das Kindeswohl bei Kindern psychisch kranker Eltern vorhanden ist (Lenz 2014). Einerseits das Risiko selbst psychisch zu erkranken und andererseits sonstige Defizite in der Entwicklung zu erleiden, weist darauf hin, wie wichtig Prävention und Intervention ist (Lenz 2010). Diese Masterarbeit setzt sich mit der Thematik auseinander, welche Unterstützungs und Begleitungsmöglichkeiten Kinder seitens Familie, Schule und durch sonstige Institutionen benötigen, wenn eine elterliche psychische Erkrankung vorliegt. Des Weiteren wird ein Vergleich zu vorhandenen Konzepten und zu der aktuellen Praxis hergestellt. Es soll aufgezeigt werden, was Kinder an Unterstützung und Begleitung brauchen und was Kinder tatsächlich erhalten. Auch soll in dieser Arbeit die Frage nach dem Kindeswohl im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung eines oder beider Elternteile geklärt werden
Mathematik der Lehrlinge
Viele Schülerinnen und Schüler entscheiden sich nach der Pflichtschule für einen Lehrberuf. Diesen Ausbildungsweg kennen die meisten angehenden
Lehrerinnen und Lehrer nicht, da sie über eine klassische Schul- und Studienlaufbahn verfügen. Studierende der Lehramtsausbildung Mathematik
für Sekundarstufe interviewen Lehrlingsausbildnerinnen, Lehrlingsausbildner und Lehrlinge. Dadurch können wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Unterricht an der Sekundarstufe I gewonnen werden
Professionelle Lerngemeinschaften im Bachelorstudium „Lehramt Primarstufe“ - neue Wege in den pädagogisch-praktischen Studien
Professionelle Lerngemeinschaften sind ein weitverbreitetes und gut evaluiertes Konzept in der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der Professionalisierung von Schulleitungspersonen. Für ihre Wirksamkeit in der hochschulischen und universitären Ausbildung liegen allerdings so gut wie keine Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse vor. An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg werden im Rahmen des Erasmus+ Projekts „TePinTeach“ seit dem Sommersemester 2020 Professionelle Lerngemeinschaften von Studierenden im Tagespraktikum als Mittel des gezielten Kompetenzerwerbs und der Professionalisierung von Studierenden eingesetzt und wissenschaftlich begleitet.
Erste Ergebnisse einer im Wintersemester 2022 durchgeführten Evaluation mittels Online Fragebogen, Analyse von Aktionsplänen der Studierenden und Fokusgruppen Interviews zeigen, dass es möglich ist, Professionelle Lerngemeinschaften, die hohen Qualitätsanforderungen entsprechen und von den Studierenden gut angenommen werden, in der Lehramtsausbildung zu implementieren.
Die Studierenden eignen sich mit dieser Lern und Arbeitsform gezielt persönlichkeitsrelevante und methodisch-didaktische Kompetenzen sowie
solche, die sie für die Arbeit in der Professionellen Lerngemeinschaft benötigen, an. Sie erwerben eine reflektierende Grundhaltung und eine positive Einstellung gegenüber kooperativem Arbeiten im Lehrberu
Haltung gibt Halt. Mehr Gelassenheit in der Erziehung von Eva Maria Waibel
Fachwissen bringt uns in der Pädagogik nicht unbedingt weiter, kann sogar hinderlich sein. Rezepte gibt es auch keine. Warum sollten wir dann ein Buch über Erziehung lesen
Schulgärten in Vorarlberg – Eine Bestandsaufnahme
Schulgärten sind Lernorte, an denen Schüler*innen nicht nur ihr Wissen aufbauen, sondern in besonderem Maße auch Werte und Einstellungen sowie Kompetenzen entwickeln können, die für ein nachhaltiges Agieren in der Gesellschaft notwendig sind. In der vorliegenden Studie wurde mittels Online-Fragebogen die Beschaffenheit von Schulgärten, die unterrichtlichen Ziele der schulgärtnernden Lehrpersonen sowie die der Schulgartenarbeit entgegenwirkenden Probleme an Vorarlbergs Schulen erhoben. Die Ergebnisse aus 78 Fragebögen (25% Rücklauf) erlauben keine endgültigen Rückschlüsse auf die Gesamtsituation der Vorarlberger Schulgärten. Dennoch zeigt sich, dass mehr als die Hälfte dieser Schulen die Chancen und Möglichkeiten eines Schulgartens in vielfältiger Weise nutzen. Bei den verfolgten Bildungszielen stehen häufig Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Produktion von Nahrungsmitteln inklusive der dafür nötigen Kulturtechniken sowie die Förderung von Sozial- und Selbstkompetenzen der Schüler*innen im Vordergrund. Als hauptsächliche Hürde für die Schulgartenarbeit wird vor allem die dafür benötigte Zeit angegeben. Wünschenswert wäre eine starke Förderung von Schulgärten, sodass deren Zahl in Vorarlberg weiter zunimmt. Dafür bedarf es guter Konzepte, aber vor allem auch die langfristige Bereitstellung der benötigten Ressourcen