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    Möglichkeiten zur Erhaltung der Gesundheit im Lehrberuf

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    Sowohl das Gesundbleiben bei anspruchsvoller Situation in der Schule als auch das ‚Zurück-springen‘ in einen akzeptablen Gesundheitszustand werden in dieser Arbeit behandelt. Das Ziel ist es, die Verschiedenheit der Herausforderungen zu erfassen und zu erkennen. Beachtet werden muss, dass trotz Belast- und Beanspruchung der Lehrberuf dauerhaft ausgeübt und Zufriedenheit bei dieser Tätigkeit erfahren als auch erhalten werden kann. Dazu werden folgende Forschungsfragen gestellt: „Was ist Gesundheit? Welche zentralen Möglichkeiten gibt es für den Erhalt der Gesundheit von pädagogischen Lehrkräften in Verbindung mit schulischen und anderen Belastungsfaktoren?“ Die Arbeit ist hermeneutisch angelegt, unterlegt mit den Ergebnissen der Interviews zweier langgedienter Lehrerinnen sowie eines Primararztes einer Schmerzklinik. Eingangs wird nach einem historischen Rückblick auf die Entwicklung des Berufs der Lehrer*innen, kurz auf Definitionen und Ebenen der Gesundheit eingegangen. Es werden wichtige Ergebnisse psychischer Gesundheit skizziert, ebenso Gesundheit in Zusammenhang mit Lehrpersonal in der Volksschule schwerpunktmäßig behandelt, und dabei ein besonderes Gewicht auf die subjektive Wahrnehmung von Belastungen in diesem Beruf gelegt. Der erste Hauptteil widmet sich theoretisch der Prävention, wobei vertieft auf ein Modell der Salutogenese eingegangen wird und Begriffe wie Gesundheit-Krankheit-Kontinuum, Kohärenzgefühl und Coping besprochen werden. Nach einem Blick auf die Gesunderhaltung wendet sich die Autorin im zweiten Hauptteil der Rehabilitation zu und beschäftigt sich mit Resilienz im Allgemeinen, gefolgt von praktischen resilienzfördernden Maßnahmen als Möglichkeit der Prävention. Anschließend werden praxisnahe Transferideen zur Salutogenese und Resilienzförderung vorgestellt. Im letzten Kapitel, im konkreten Selbstmanagement, wird auf das Thema Entspannung eingegangen und praktische Übungen besprochen. Das zentrale Ergebnis dieser Masterarbeit ist bei Berücksichtigung der individuellen Situationen der Betroffenen, die Komplexität der Herausforderungen dieses Berufs differenziert aufgezeigt zu haben und die Darstellung von Möglichkeiten gesundheitsfördernder Maßnahmen gezielt einsetzen zu können. Die Arbeit behandelt besonders die Situation neueinsteigender und langgedienter Lehrpersonen und weist auf die Wichtigkeit des Blickes auf die eigene Gesundheit hin.Both staying healthy in a challenging situation at school and 'jumping back' to an acceptable state of health are dealt with in this work. The aim is to grasp the variety of challenges and to recognize what needs to be considered so that the teaching profession can be racticed permanently despite the stress and strain and satisfaction which can be experienced. The following research questions were asked: “What is health? What central options are there for preserving the health of educational teachers, in connection with school and other stress factors?” The work is hermeneutical, underpinned by the results of interviews with two long-serving teachers and a managing doctor at a pain clinic. After a historical review of the development of the teaching profession, definitions and levels of health will be briefly discussed. Important results of mental health are outlined, as well as health in connection with teachers in elementary schools. Special emphasis is placed on the subjective perception of stress in this profession. The first part is dedicated about the theory of stress prevention. Looking in more detail at a model of salutogenesis and terms such as health-disease-continuum, sense of coherence and coping. After reviewing how to maintain health, the second part is about rehabilitation and deals with resilience in general, followed by practical measures to promote resilience as a preventive option. Subsequently, practical transfer ideas for salutogenesis and the promotion of resilience are presented. The last chapter is covering in particular self-management and the topic of relaxation as well as practical exercises. The main result of this master's thesis is to show the complexity of the challenges of the teaching profession in a differentiated way. Also taking into account the individual situations of those affected and to be able to use health-promoting measures in a targeted manner. Furthermore, the thesis deals especially with the situation of new and long-serving teachers and points out the importance of being mindful with one's own health

    FLINK in Mathe Digitale Materialien fördern Motivation und Lernfreude in der Sekundarstufe 1

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    Freude an Mathematik – (wie) ist das möglich? Die verbreitete Vorstellung vom Angstfach Mathematik zeigt einen dringenden Handlungsbedarf auf. Die Entwicklung von dynamischer Mathematiksoftware ermöglicht hierbei neue Aspekte für den Mathematikunterricht und bietet somit Potenzial für einen positiven Einfluss auf die Lernfreude von Schüler*innen. In diesem Beitrag wird das Projekt „FLINK in Mathe“ der Johannes Kepler Universität Linz vorgestellt, das Lehrkräfte bei der Integration digitaler Geräte im Mathematikunterricht unterstützen soll, welche in Österreich seit dem Schuljahr 2021/22 an Schüler*innen der 5. und 6. Schulstufe ausgegeben werden. In diesem Projekt werden für die Inhalte der Sekundarstufe 1 offene, digitale Materialien entwickelt. Durch eine sinnvolle Integration von Technologie zielen diese Materialien darauf ab, das mathematische Verständnis von Schüler*innen zu fördern, wobei die Voraussetzung erfüllt sein muss, dass durch den digitalen Charakter ein Mehrwert im Vergleich zu traditionellen Werkzeugen gegeben ist. Es werden die Struktur des Projekts sowie exemplarische digitale Materialien zu den Lernbereichen „Entdecken“ und „Üben“ von Inhalten der 5. Schulstufe vorgestellt und in einen evidenzbasierten Zusammenhang zu motivationalen Aspekten gestellt

    Die Sicherung des Unterrichtsertrags unter Berücksichtigung lernpsychologischer Aspekte

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    Immer mehr Kinder benötigen in Bezug auf schulisches Lernen Hilfe und Unterstützung von ihren Eltern. Dies hat zur Auswirkung, dass die Anforderungen an das Elternhaus immer größer werden. Diesen Ansprüchen können viele Eltern nicht gerecht werden. Nachhilfe ist oftmals nicht leistbar. (Schule - Alle müssen mitkommen, 2018) Neben den Anforderungen an das Elternhaus, haben weitere sozioökonomische Faktoren auf den Lernprozess der Schüler*innen Einfluss. Dazu gehört unter anderem die Schichtzugehörigkeit, die Muttersprache, bestimmte Erziehungsstile oder der Status als Ausländer. (Schiesser & Theurl, 2001) Weiteres ist das Interesse der Schüler*innen ein bedeutender Aspekt für die Wissensaneignung. Das Ausmaß des Lernerfolges ist stark vom Interesse des Kindes abhängig. Aus pädagogischer Sicht betrachtet spielt die Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung sowie das Lehr- und Lernsetting für die Interessenentwicklung der Kinder eine große Rolle. Negative Emotionen und negativ motivationale Entwicklungen im Laufe der Schulausbildung führen zum Interessenverlust, welcher sogar bis zu einer Abneigung für bestimmte Themen oder Unterrichtsfächer führen kann. (Lewalter & Schreyer, 2000, S. 53–57) Die angeführten Gründe lassen schlussfolgern, dass eine Vielzahl der Kinder bereits im Grundschulalter in ihrem Lernprozess aufgrund unterschiedlicher Faktoren beeinträchtigt oder sogar gebremst werden. Daher ist ein Ziel dieser Arbeit, zu untersuchen, ob ein lernpsychologisch optimiertes Lerndesign für rein schulisches Lernen ausreichend ist. Unter rein schulischem Lernen wird im Rahmen dieser Arbeit verstanden, dass die Schüler*innen gewisse wichtige Inhalte zu einem bestimmten Thema im Unterricht erlernen, abspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wiedergeben können. Somit soll zu Hause oder außerhalb des schulischen Rahmens keine zusätzliche Zeit für das Lernen und Wiederholen des Inhaltes beansprucht werden. Um dies zu ermöglichen, wurde für diese Arbeit ein Lerndesign entwickelt, welches zwei wesentliche Faktoren berücksichtigt. Einerseits sind das die begrenzte Aufnahmekapazität des menschlichen Gedächtnisses, andererseits der Prozess des Vergessens gelernter Inhalte, welche nicht wiederholt werden. Daraus entstand ein Lerndesign, welches auf dem Konzept der Kerninformationen basiert und auf regelmäßig kurz- und langfristige Wiederholungen achtet. Somit soll die Aufnahmekapazität der Schüler*innen nicht überschritten und dem Vergessen entgegengewirkt werden. Dafür wurde ein ganzjähriges Projekt zum Thema „Honigbiene“ in einer zweiten Klasse der Volksschule Gortipohl durchgeführt. Neben dem Lernzuwachs der Schüler*innen im Laufe des Projektes wurde regelmäßig das Interesse sowie die Einstellung und das Verhalten zum Thema der Schüler*innen erhoben. Dies soll einen detaillierteren Aufschluss über die Ergebnisse bieten. Die erhobenen Daten zeigten, dass ein lernpsychologisch optimiertes Lerndesign den Lernzuwachs der Kinder und infolgedessen die Lern- und Behaltensleistung der Kinder fördern kann. Dadurch kann gesagt werden, dass rein schulisches Lernen unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren ausreichend sein kann. Zudem stellte sich heraus, dass entsprechend gestalteter Unterricht das Interesse der Kinder aufrechterhalten und/oder sogar steigern kann.More and more children need help and support from their parents when it comes to learning at school. This means the demands on the parental home are becoming ever greater. Many parents cannot keep up. Tutoring is often too expensive for them. (Schule - Alle müssen mitkommen, 2018) In addition to the demands placed on the home, other socioeconomic factors have an impact on student learning. This includes, for example, fitting into the class, native language, certain parenting styles, or status as a foreigner. (Schiesser & Theurl, 2001) On top of this, the interest of the students goes a long way when it comes to acquiring knowledge. The extent of learning success is strongly dependent on the child’s interest. From a pedagogical point of view, the teacher/student relationship and the teaching and learning setting play a major role in the development of children’s interests. Negative emotions and negative motivational developments during the course of classroom education lead to a loss of interest, which can even lead to a dislike of certain topics or subjects. (Lewalter & Schreyer, 2000, P. 53–57) The reasons specified lead to the conclusion that a large number of children are already impaired or even halted in their learning process at primary school age due to a number of factors. That’s why one goal of this paper is to investigate whether an optimised learning design based on learning psychology is sufficient for learning that takes place purely in the classroom. In the context of this work, learning that takes place purely in the classroom is understood to mean that students learn certain important contents on a specific topic during school lessons. They memorise this information and then are able to regurgitate it at a later point. In this regard, no additional time should be taken up at home or outside the school setting for learning and repeating the content. To make this possible, a learning design was developed for this work that takes into account two key factors. On the one hand this refers to the limited capacity of the human memory, on the other hand the process of forgetting the content you’ve already learned, which cannot be repeated. This resulted in a learning design based on the concept of core information and attention to regular short-term and long-term repetition. Therefore, the intake capacity of the students should not be exceeded and it should not be possible to forget the learned information. For this purpose, a year-round project on the topic of “honey bees” was carried out in a P3 class at Gortipohl Primary School. In addition to the students’ learning growth during the course of the project, the interest as well as the attitude and behaviour of the students in relation to the topic was regularly surveyed. This should provide more detailed insight into the results. The data collected showed that a learning design optimised in terms of learning psychology can promote children’s learning growth and, consequently, their learning and retention performance. This means that it can be said that purely classroom-based learning can be sufficient when certain factors are taken into account. Furthermore, it turned out that appropriately designed lessons can maintain and/or even increase the children’s interest

    Philosophieren mit Kindern – Rahmenbedingungen für das Philosophieren mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Philosophieren mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen im Unterricht der Primarstufe. In österreichischen Volksschulen stellt die Mehrsprachigkeit eine Normalität dar und zunehmend mehr Kinder sprechen eine andere Erstsprache als Deutsch. Daraus resultiert, dass immer mehr Kinder über geringere Deutschkenntnisse verfügen. Philosophieren ist eine sprachliche Handlung, wofür das Beherrschen der Sprache Voraussetzung ist. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Rahmenbedingungen und Faktoren das Philosophieren mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen ermöglichen können, damit dessen Potential ausgeschöpft und sprachliche, persönliche sowie soziale Fähigkeiten und Kompetenzen ausgebaut werden können. Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage wurde eine qualitative Studie anhand von Expert*inneninterviews durchgeführt. Einleitend wird einerseits das Philosophieren mit Kindern und andererseits die Sprachdidaktik in Bezug auf Deutsch als Zweitsprache theoretisch aufgearbeitet. Weiters wird der aktuelle Forschungsstand zum Philosophieren mit Kindern mit der Fokussierung auf die Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten thematisiert. Die Arbeit schließt mit einem empirischen Teil, in dem das erhobene Datenmaterial analysiert, beschrieben und interpretiert wird. Rahmenbedingungen und Faktoren, die das Philosophieren mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen ermöglichen, werden definiert. Es zeigt sich, dass die sprachliche Entwicklung durch Philosophieren im Unterricht der Primarstufe unterstützt werden kann.The present master's thesis deals with philosophising with children with limited German language proficiency in primary school education. Multilingualism is commonplace in Austrian primary schools, with an increasing number of children speaking a first language other than German. This results in more and more children having limited German language proficiency. Philosophising is a linguistic action that requires mastery of the language. The aim of this thesis is to investigate the framework and factors that can enable philosophising with children with limited German language proficiency, in order to maximize its potential and develop linguistic, personal, and social skills and competencies. To answer this research question, a qualitative study was conducted using expert interviews. Firstly, philosophising with children and secondly, language didactics in relation to German as a second language, are theoretically elaborated. Furthermore, the current research on philosophizing with children, with a focus on the development of linguistic skills, is discussed. The thesis concludes with an empirical section in which the collected data is analysed, described, and interpreted. Framework and factors that enable philosophising with children with limited German language skills are defined. It becomes apparent that linguistic development can be supported through philosophising in primary school education

    Lernen mathematischer Ideen mit programmierbaren Robotern aus der Perspektive der Lernenden Ergebnisse einer qualitativen Studie zu einer Unterrichtsreihe in einer Schulklasse der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg

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    Der Einsatz von programmierbaren Robotern bietet die Möglichkeit für die Gestaltung eines motivierenden und sinnstiftenden Mathematikunterrichts, der mit den grundlegenden Konzepten der Informatik verknüpft ist. Die Erfahrungen, welche die Lernenden in einem Mathematikunterricht unter Verwendung derartiger Werkzeuge machen, steht im Mittelpunkt dieses Beitrags. Hierfür wurde eine Unterrichtsreihe zu unterschiedlichen mathematischen Themen in einer Klasse der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg erprobt. Daten wurden mit einem schriftlichen Rückmeldebogen erhoben und anschließend mittels thematischer Analyse qualitativ analysiert. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein derartiger Unterricht aus der Perspektive der Lernenden grundsätzlich als attraktiv eingestuft werden kann. Hierfür zuträgliche Aspekte sind aus der Sicht der Lernenden insbesondere das eigenständige Arbeiten mit einem Roboter, das Programmieren, eine problemorientierte Herangehensweise, die ein Arbeiten auf unterschiedlichem Anforderungsniveau ermöglicht, flexible Unterstützungsmaßnahmen, ein gewisses Ausmaß an Selbstbestimmung, die Zusammenarbeit in Kleingruppen, Aufgaben die einen „Spiel-Charakter“ aufweisen wie auch eine adäquate Gestaltung der Arbeitsbedingungen

    Math goes to Hollywood Stereotypen in Filmen und Serien dekodieren

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    Stereotype Vorstellungen von Mathematik und Mathematiker*innen beeinflussen das Interesse von Jugendlichen an MINT-Fächern. Daher plädiert dieser Beitrag dafür, populäre Filme und erfolgreiche Serien nicht nur im Fremdsprachenunterricht, sondern auch im Mathematikunterricht einzusetzen. Durch die Analyse audiovisueller Medien im Unterricht können verzerrte Darstellungen über Mathematiker*innen erkannt, die Gründe dafür benannt und alternative Sichtweisen entwickelt werden. Dies trägt dazu bei, das Bild der Mathematik zu entmystifizieren und den Spaß an Mathe und Englisch zu fördern. Die Einbindung sozialwissenschaftlicher Themen steigert zudem die Motivation der Schüler*innen

    „Embodied Reading“ Multimodales Lesenlernen am Beispiel des fachdidaktischen Konzepts KUL®

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    Lesen als Kulturtechnik ist eine wichtige Schlüsselkompetenz, die im Rahmen des Erstsprachunterrichts gut abgesichert werden muss. Da Kinder mit unterschiedlichen Vorläuferfertigkeiten in die Schule kommen, resultieren daraus immer häufiger Lautsynthese- und -analyse-Schwierigkeiten. Nach Erkenntnissen aktueller lerntheoretischer Forschungen ist auch der Leselernprozess als handlungsorientierter Prozess zu sehen. Unter Einfluss neurowissenschaftlicher Erkenntnisse der „Embodied Cognition“ versteht die Autorin daher das Lesen (lernen) als einen „Embodied Reading“-Prozess. Der folgende Beitrag versucht am Beispiel des fachdidaktischen Konzepts KUL® darzulegen, inwiefern Forschungen im Bereich der Neurowissenschaften sowie der Sprachwissenschaften genutzt werden können, um die Bedeutung „multimodalen Inputs“ anhand visueller und motorischer Artikulationshilfen für das Lesenlernen herauszustreichen. Die Umsetzung multimodaler (Lese-)Lernhilfen erfolgt bei KUL® durch den Einsatz von Mundbildern sowie artikulatorischer und motorischer Gesten. Einen besonderen Stellenwert hat die Lautsprache – also das bewusste Sprechen von Lauten und Wörtern, weshalb relevante Aspekte der deutschen Phonematik1, mit Fokus auf das deutsche Lautprinzip – in den didaktischen Übungsformen berücksichtigt werden. Der Vorschlag eines stufenweisen Kompetenzaufbaus soll die Relevanz gut abgesicherter Vorläuferfertigkeiten für den Schriftspracherwerb untermauern, um schließlich darauf aufbauende körperbasierte Übungen des Konzepts KUL®, deren Umsetzung auch gut im Primarstufenunterricht möglich ist, exemplarisch darzulegen

    Spielen im Mathematikunterricht Wie Game-based Learning das Lernen bereichern kann

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    Spielerisches Lernen kann Spaß am Mathematiklernen merklich erhöhen. In diesem Artikel stellen wir zwei design-basierte Forschungsprojekte vor, die durch den Einsatz von Spielelementen im Mathematikunterricht der Sekundarstufe dieses Ziel erreichen. Nach einem kurzen theoretischen Überblick zu Game-based Learning und Gamification im Unterricht werden aufbauend auf fachlichen und fachdidaktischen Überlegungen das Design (1) eines analogen Krimidinners als Rollenspiel zur mathematikhistorischen Problemstellung der Winkeldreiteilung und (2) eines digitalen Lernpfades zur Höhenbestimmung mit dem Försterdreieck beschrieben. Aus den Ergebnissen der Studien werden zentrale Design-Prinzipien abgeleitet, die für die Erstellung weiterer derartiger Lerndesigns herangezogen werden können. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die exemplarischen Lernspielgelegenheiten einen gewinnbringenden Beitrag zur Förderung von Motivation und Spaß im Fach Mathematik leisten können

    Erstellung von Unterrichtsmaterial zum Thema „Strom und Elektrizität“ in Kooperation mit dem Arbeitskreis Schule Energie|illwerke vkw

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    Der naturwissenschaftliche Unterricht in der frühkindlichen Bildung spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung eines Kindes im Volksschulalter. Deshalb besteht eine wichtige Aufgabe einer Volksschullehrperson darin, Themen der belebten und unbelebten Natur zu vermitteln. Dabei ist entscheidend, geeignete didaktische Methoden einzusetzen, um einen spielerischen Zugang zu ermöglichen. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, grundlegende Erkenntnisse im Bereich Elektrizität sowie den damit zusammenhängenden Formen von Energie für den Einsatz im Primarunterricht aufzubereiten. Dafür wird ein Forscherheft für Schülerinnen und Schüler sowie Begleitmaterial für die Lehrperson erstellt, welches auch in der Praxis erprobt wird. Um die grundlegenden Kompetenzen und Fähigkeiten auf diesem Themengebiet zu vermitteln, werden unterschiedliche Methoden der Veranschaulichung im Unterricht eingesetzt. Aus der Auswertung des durchgeführten Fragebogens mit Lehrpersonen geht hervor, dass durchaus Bedarf an ausgearbeitetem Unterrichtsmaterial besteht. Die Bedürfnisse der Befragten werden bei der Erstellung der Unterrichtseinheiten berücksichtigt und dienen als Input für das Begleitmaterial. Vor der praktischen Erprobung der Module wird der Wissensstand von 15 Vorarlberger Schülerinnen und Schüler mittels eines Quiz erhoben. Nach der Durchführung der geplanten Einheiten absolvieren die Lernenden das gleiche Quiz noch einmal. Aus der Auswertung dieser Ergebnisse geht hervor, dass eine frühe Sensibilisierung für wissenschaftliche Themen mithilfe des richtigen Materials bereits im Volksschulalter gelingen kann.Science education plays an essential role a child’s development during elementary school age. Therefore, an important task of an elementary school teacher is to teach topics of living and non‐living nature. It is crucial to use appropriate didactic methods to enable a playful approach. The aim of this work is to develop basic knowledge considering electricity and related forms of energy for use in primary education. For this purpose, a research booklet for pupils with accompanying material for the teacher is created, which will also be tested in practice. In order to teach the competencies and skills in this subject area, different methods of visualization are used in the classroom. The evaluation of the teachers’ questionnaire shows that elaborated teaching material is needed. The demands of the interviewed educators were considered for the preparation of the teaching units and an accompanying booklet was created. Before the practical testing of the units, the level of knowledge of 15 students was assessed using a quiz. After completing the designed units, the students took the same quiz again. From the evaluation of these results, it appears that early sensitization to scientific topics can succeed with the help of the right material

    Die Qualität von Interaktionen in Kindertageseinrichtungen. Einflussfaktoren gelingender Interaktionsgestaltung im KiTa-Alltag

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    Die Qualität von Fachkraft-Kind-Interaktionen hat einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. Um mögliche Unterschiede im Interaktionsverhalten der Fachkräfte mit verschiedenen Ausbildungsniveaus und in divergierenden Situationen festzustellen, wurde in 40 Kindergärten videografiert, jeweils eine ca. 15-minütige Freispiel- und Essenssituation und somit insgesamt rd. 1200min mit 2086 beobachtbaren Interaktionen ausgewertet und analysiert. Dafür wurde ein niedrig inferentes Kodierverfahren mit Ereignisstichprobenplan eingesetzt sowie eine qualitative videobasierte Inhaltsanalyse durchgeführt. Unterschiede im Handeln und Kommunizieren der Fachkräfte je nach Situation und Ausbildungsniveau wurden festgestellt sowie interaktionsfördernde Strategien wie (non)verbales Zeigen von Interesse, offene Fragen, Verbalisieren von Handlungen und das Folgen kindlicher Logik identifiziert

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