Journal of Family Research
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Wissner, Golde (2024). Glaube in der Krise. Die Bedeutung krisenhafter Erfahrungen für die religiöse Entwicklung Jugendlicher: Eine religionspädagogische und religionspsychologische Studie. Münster: Waxmann. ISBN 978-3-8309-4866-7. 236 Seiten.
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Why Can\u27t We All Just Get Along? A Theology of Conflict
In diesem Beitrag argumentiere ich, dass Kontroversität ein notwendiges Merkmal der Theologie ist: Es ist eine vernünftige Erwartung, dass theologische Fragen kontrovers sein werden, weil die Theologie eine hermeneutische Wissenschaft ist: Sie versucht, die rationale Akzeptabilität des Glaubens in den Kontexten unserer Zeit zu begründen. Sie versucht nicht, den Akt des Glaubens in unumstrittenes Wissen oder unumstrittene Geschmacksfragen zu verwandeln. Ich entwickle drei Argumente zur Unterstützung dieser Hauptthese: Das Argument der Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen, das Argument des Konzepts der religiösen Wahrheit und das Argument des vernünftigen Pluralismus. Nach diesen erkenntnistheoretischen Überlegungen, die hauptsächlich aus der Systematischen Theologie stammen, ziehe ich am Ende des Aufsatzes einige Schlussfolgerungen für die Praktische Theologie und den Religionsunterricht.In this paper, I argue that controversiality is a necessary feature of theology: It is a reasonable expectation that theological issues will be controversial because theology is a hermeneutical science: It seeks to justify the rational acceptability of faith within the contexts of our time. It does not seek to transform the act of faith into either uncontroversial knowledge or uncontroversial matters of taste. In this paper, I offer three arguments in support of this main thesis: The argument from the distinction between faith and knowledge, the argument from the concept of religious truth and the argument from reasonable pluralism. After these epistemological considerations which come mainly from Systematic Theology, I draw some conclusions for Practical Theology and RE at the end of the paper. 
Developments of Islamic education in the Nordic countries: From public schools to Muslim communities
Die nordischen Länder haben zwar alle ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Besonderheiten, aber sie teilen eine Kultur, die einerseits stark vom lutherischen Protestantismus und andererseits von einem starken Säkularisierungsprozess geprägt ist. Sie alle profilieren sich als nordische Wohlfahrtsstaaten, in denen der Staat eine aktive Rolle bei der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen einschließlich der Bildung spielt. In diesem Artikel wird untersucht, wie und in welchen Formen die islamische Bildung in den nordischen Ländern entwickelt wurde. Obwohl es in den nordischen Staaten Ähnlichkeiten im Hinblick auf das Verständnis von Religion und ihrer Rolle in der Gesellschaft gibt, haben sich in diesen Ländern aufgrund der bestehenden Strukturen und Rahmenbedingungen des Religionsunterrichts unterschiedliche Formen des islamischen Religionsunterrichts herausgebildet. Der Artikel konzentriert sich auf Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland und befasst sich mit dem islamischen Religionsunterricht als Unterrichtsfach in öffentlichen Schulen und in privaten muslimischen Schulen in freier Trägerschaft sowie mit der Bereitstellung von islamischem Zusatzunterricht in Moscheen und Religionsgemeinschaften. Dabei werden einige Gemeinsamkeiten in den nordischen Ländern aufgedeckt, wie z. B. homogene nationale Vorstellungen, in denen der Islam und die Muslime als die „Anderen“ angesehen werden, und die wahrgenommene Bedrohung der nationalen Einheit und Integration durch den Islamunterricht.The Nordic countries, although each of them has their own history and particular features, share a culture that is strongly influenced by Lutheran Protestantism on the one hand and by a strong secularization process on the other. They all profile as Nordic welfare states, where the state has an active role in providing public services including education. This article looks at how and in what forms Islamic education has been developed in the Nordic contexts. Although there are similarities in the Nordic states in terms of how religion and its role in the society are understood, different forms of Islamic religious education have emerged in these countries due to the existing structures and frameworks of religious education in each country. Focusing on Sweden, Norway, Denmark and Finland, the article will look at Islamic religious education as a subject in public schools and privately run Muslim free schools, in addition to provision of Islamic supplementary education in mosques and religious communities. It will detect some similarities in the Nordic contexts such as homogeneous national imaginaries in which Islam and Muslims are seen as the “others” and the perceived threats of Islamic education to national unity and integration
Riegel, Ulrich / Zimmermann, Mirjam (Hg.) (2024). Digitale Sakralraumpädagogik. Stuttgart: Kohlhammer. ISBN 978-3-17-043900-9. 309 Seiten.
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