Journal of Family Research
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    On the Need for a Differentiated Approach to Trans- and Posthumanism in Religious Education: Religious-Pedagogical Considerations and Guidelines for Didactic Content

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    Angesichts aktuell präsenter post- und transhumanistischer Narrative, die in Form von Technologien auch die Lebenswelt von Jugendlichen zunehmend beeinflussen, wäre ein differenzierter Umgang mit solchen Strömungen notwendig. Der Religionsunterricht kann ein Ort sein, an dem sich Jugendliche v.a. mit deren anthropologischen und eschatologischen Aspekten kritisch-konstruktiv auseinandersetzen könnten, um sich zu diesen Phänomenen begründet zu positionieren. Vor diesem Hintergrund will der Beitrag eine begriffliche Klärung des Trans- und Posthumanismus aus theologischer Perspektive vornehmen, um anschließend religionspädagogische Überlegungen und didaktische Leitlinien für eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen zu entwerfen.Given the current prevalence of post- and transhumanist narratives, which also increasingly influence young people\u27s lives in the form of technologies, a nuanced approach to such insights would be necessary. Religious education can be a place where young people can critically and constructively engage with these ideas, especially their anthropological and eschatological aspects, to be able to take a reasoned position on these phenomena. Against this background, this article aims to clarify the concept of trans- and posthumanism from a theological perspective to then develop religious education considerations and didactic guidelines for a differentiated examination of these phenomena

    Worldview education in the Finnish public education: The whys and wherefores… and the quandaries

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    Ziel dieses Artikels ist es, die Frage der Weltanschauungen in der Religionspädagogik aus nordischer Perspektive und mit besonderem Schwerpunkt auf Finnland zu diskutieren. Zunächst werde ich die Begriffsgeschichte und den Hintergrund von Weltanschauungen in der finnischen Literatur und Religionspädagogik erläutern. Danach werde ich gesellschaftliche und lehrplanbezogene Aspekte diskutieren, die meiner Meinung nach zur Attraktivität der Verwendung von „Weltanschauungen” in der öffentlichen Bildung beigetragen haben. Anschließend werde ich mich auf vier zentrale konzeptionelle Fragen konzentrieren, die für eine gute Weltanschauung und Religionsunterricht in Finnland und anderswo gelöst werden müssen. Diese sind: 1) In welcher Beziehung stehen die Begriffe „Religion” und „Weltanschauungen” zueinander? 2) Welche Rolle spielen „Religion” und „Weltanschauungen” beim Lernen? 3) Was ist die disziplinäre Grundlage für Weltanschauungen im Lernen und Unterrichten? und 4) Was ist eigentlich Lernen in Bezug auf Weltanschauungen? In der Diskussion werde ich mit der fünften Frage abschließen: Wie sieht die Dynamik von Religion und Weltanschauungen im integrierten Unterricht aus? Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass der konzeptionelle Wandel hin zu „Weltanschauungen” sicherlich Vorzüge und Komplikationen mit sich bringt, und schlägt vor, dass nicht nur die Herausforderungen in verschiedenen Ländern gemeinsam sind, sondern wahrscheinlich auch die Lösungen.The aim of this article is to discuss the question of worldviews in religious education from a Nordic perspective and with a focus on Finland in particular. I will first elaborate the conceptual history and background of worldviews in Finnish literature and religious education in Finland. After that I will discuss societal and curricular aspects that in my view have added to the appeal of the use of “worldviews” in public education. After that I will focus on four key conceptual questions to be solved for good worldviews and religious education in Finland and elsewhere. These are: 1) What is the relationship between the concepts “Religion” and “Worldviews”? 2) What are the roles of “Religion” and “Worldviews” in learning? 3) What is the disciplinary basis for Worldviews in learning and instruction? And 4) What learning concerning worldviews actually is? In the discussion I will resolve with the fifth question: What are the dynamics of religion and worldviews in the integrated instruction?. The article concludes that there certainly are merits and complications related to the conceptual shift to “worldviews” and proposes that not only the challenges are shared in different countries but probably the solutions, too

    Learning environments, life course, and curricular relevance? : On the relationship between religious education and religious didactics

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    Ausgehend von der These, dass in der Religionspädagogik als eine auf Praxis bezogene Wissenschaft sich ein ‚Doing wissenschaftliche Religionspädagogik‘ ganz unterschiedlich konturiert, werden vier Verhältnisbestimmungen von Religionspädagogik und Religionsdidaktik ausdifferenziert und erörtert. Diese gehen aus von Handlungsfeldern, der Theologizität, Fachdidaktikverständnissen sowie der Methodologie. Dabei wird jeweils aufgezeigt, wie sich das Verhältnis von Religionspädagogik zu Religionsdidaktik darstellt, wie sich dieses Verhältnis auch nicht harmonisieren lässt und welche Diskrepanzen in Form von offenen Rändern, fließenden Übergängen, Außenposten sowie zweiten Standbeinen bestehen (können). Dabei zeigt sich, dass von einem produktiv spannungsreichen Verhältnis von Religionspädagogik zu Religionsdidaktik auszugehen ist, wobei die Religionsdidaktik sowohl eine verbindende Position als auch eine ‚Außenpostenposition‘ einnimmt. Religionspädagogik wird bestimmt als wissenschaftliche Disziplin, die eine Theorie religiöser Bildung, Erziehung und Sozialisation darstellt und als eine auf das Subjekt bezogene Disziplin lernortübergreifend und lebenslaufbegleitend das Zusammenspiel der damit verbundenen Teildisziplinen im Blick behält. Religionsdidaktik ist damit die Teildisziplin innerhalb der Religionspädagogik, die religiöse und religionsbezogene Lernprozesse wahrnimmt, reflektiert und entwirft. Religionsdidaktik lässt sich jedoch nicht einem Lernort oder einer Lebensphase zuordnen, sondern durchdringt als eine Grundierung die Religionspädagogik als Ganze.Based on the hypothesis that since religious education is strongly related to practice, “doing scientific religious education” is contoured in very different ways. Four definitions of the relationship between religious education and religious didactics are differentiated and discussed. These are based on fields of action, theological dimensions, understandings of didactics and methodology. In each case, it is shown how the relationship between religious education and religious didactics is constituted and which discrepancies can exist in the form of open edges, fluid transitions, outposts and second pillars. It can therefore be assumed that the relationship between religious education and didactics of religion is productively tense, with the latter occupying a connecting position on the one hand and an \u27external position\u27 on the other. Religious education is defined as an overall academic discipline that represents a theory of religious education, upbringing and socialization and, as a discipline related to the subject, keeps an eye on the interplay of the associated sub-disciplines across learning environments and throughout the life course. Religious didactics is thus the sub-discipline within religious education that perceives, reflects and designs religious and religion-related learning processes. However, religious didactics cannot be assigned to a singular place of learning or a specific phase of life, but permeates all topics in religious education

    Pedagogies of Uncertainty: Navigating Doubts and Disputes in a Lebanese Shi‘i Seminary (hawza)

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    Dieser Artikel befasst sich mit den verschiedenen pädagogischen Ansätzen, die von den Dozierenden einer hawza entwickelt und eingesetzt werden, um künftige Generationen von schiitischen Gelehrten in die Lage zu versetzen, die Scharia zu vermitteln. Diese Pädagogik führt die Seminaristen weg von der Suche nach Gewissheiten, Wahrheiten oder gar Konsensen, die einen Großteil der modernen intellektuellen Überlegungen bestimmen. Stattdessen betonen sie die Zerbrechlichkeit und Kontingenz menschlichen Wissens. Um dieses Argument zu untermauern, untersuche ich die Rolle, die der Zweifel in diesen Pädagogiken spielt – die Debatten, die er auslöst, die Meinungsverschiedenheiten, die er zulässt, und die wissenschaftlichen Aktivitäten, die er ermöglicht. Ich betone die Arbeit des Zweifels auch, um zu zeigen, dass die Urteilsfähigkeit (ijtihad) nicht nur von Expertenwissen und Argumentationsoperationen abhängt, die in klassischen Abhandlungen gelernt wurden. Die intellektuellen Fähigkeiten und die Beweglichkeit, die erforderlich sind, um sich den Fragen unserer Zeit durch ijtihad zu stellen, werden auch durch bestimmte pädagogische Techniken und Strategien ermöglicht, die am besten ethnographisch untersucht werden.This article pays ethnographic attention to the different pedagogies developed and mobilized by seminary (hawza) teachers to enable future generations of Shi‘i scholars to disclose the shari‘a. These pedagogies lead seminarians away from the search for certitudes, truths, or even consensuses that drives much of modern intellectual production. Instead, they stress the frailty and contingency of human knowledge. To support this argument, I examine the role that doubt plays in these pedagogies—the debates it triggers, the disagreements it authorizes, and the scholarly pursuits it makes possible. I emphasize the work of doubt also to show that the ability to perform ijtihad hinges not only on expert knowledge and reasoning operations learned in classical treatises. The intellectual aptitudes and agility required to confront the questions of our times through ijtihad are also made possible by certain pedagogical techniques and strategies that are best studied ethnographically

    Dealing with heterogeneity in religious education : attitudes of religious education teachers and their significance for heterogeneity-sensitive religious learning processes with art

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    Der Beitrag untersucht die Einstellungen von Religionslehrkräften zu Heterogenität und Kunst. Basierend auf halbstrukturierten Interviews werden affektive, kognitive und konative Dimensionen der Einstellungen analysiert, um deren Einfluss auf heterogenitätssensible Unterrichtspraktiken zu bewerten. Die Lehrkräfte äußern eine grundsätzliche Wertschätzung von Vielfalt und Kunst, verbunden mit einer Absenkung kognitiver Anforderungen. Gleichzeitig werden soziale Ungleichheiten und persönliche Herausforderungen bei religiösem Lernen im Allgemein sowie bei der Kunsterschließung im Speziellen selten kritisch reflektiert. Bei der Interpretation von Unterrichtsprozessen zeigt sich, dass differenzierte Einstellungen zu lernförderlicheren Unterrichtsmustern beitragen können. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von professioneller Reflexion im Umgang mit Heterogenität.This article examines the attitudes of religious education teachers towards heterogeneity and art. Based on semi-structured interviews, affective, cognitive and conative dimensions of attitudes are analyzed to assess their influence on heterogeneity-sensitive teaching practices. Teachers express a fundamental appreciation of diversity and art, combined with a lowering of cognitive demands. At the same time, social inequalities and personal challenges in religious learning in general and in the exploration of art in particular are rarely critically reflected upon. When interpreting teaching processes, it becomes obvious that differentiated attitudes can contribute to teaching patterns that are more conducive to learning. The results highlight the importance of professional reflection in dealing with heterogeneity

    Reiner, Martina (2025). Religiöse Aneignung bei Jugendlichen. Sozialwissenschaftliche Perspektiven. Bielefeld: transcript. ISBN: 9783837675511. 352 Seiten.

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    Preface

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    Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, das nächste offene Heft der RpB veröffentlichen zu können. Neben den Special Issues, die einem konkreten Thema gewidmet sind, spiegeln die offenen Hefte die Breite religionspädagogischer Forschung wider. Im vorliegenden Heft zeigt sich diese Breite zum einen in thematischer Hinsicht. So werden Vorstellungen von Schüler:innen untersucht (Karin Peter), Möglichkeiten liturgischer Bildung in einer digitalen Umgebung ausgelotet (Mariusz Chrostowski), das Verhältnis zwischen Religionspädagogik und -didaktik diskutiert (Ulrike Witten) oder Leitlinien für einen religionsdidaktisch verantwortlichen Umgang mit dem Phänomen des Posthumanismus vorgeschlagen (Mariusz Chrostowski & Elisabeth Fock). Das Heft spiegelt aber auch die große methodische Bandbreite religionspädagogischen Forschens, die von historischen Zugängen (z.B. Matthias Werner) über hermeneutische Arbeiten (z.B. Bernhard Grümme) bis zu empirischen Beiträgen (z.B. Claudia Gärtner & Annalena Sieveke) reicht. Schließlich findet sich mit dem Beitrag von Martin Ubani wieder ein Einblick in den internationalen Kontext im Heft. Wir denken, dass das offene Heft im Jahr 2025 damit einen weitgehend repräsentativen Einblick in das eröffnet, was aktuell vor allem im deutschsprachigen Raum religionspädagogisch und -didaktisch beforscht und bedacht wird.Dear Readers, We are pleased to announce the publication of the next open issue of RpB. In addition to special issues devoted to specific topics, open issues reflect the breadth of religious education research. In this issue, this breadth is evident in terms of subject matter. For example, students\u27 conceptual ideas are examined (Karin Peter), possibilities for liturgical education in a virtual environment are explored (Mariusz Chrostowski), the relationship between religious education and religious didactics is discussed (Ulrike Witten), and guidelines for a didactically responsible approach to the phenomenon of posthumanism are proposed (Mariusz Chrostowski & Elisabeth Fock). However, the issue also reflects the wide methodological range of religious education research, which extends from historical approaches (e.g. Matthias Werner) to hermeneutic works (e.g. Bernhard Grümme) to empirical contributions (e.g. Claudia Gärtner & Annalena Sieveke). Finally, Martin Ubani\u27s contribution provides insight into the international context. We believe that the open issue in 2025 will thus provide a largely representative insight into what is currently being researched and considered in religious education and religious didactics, especially in German-speaking countries

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