Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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    Algorithmus in G

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    Kompositio

    Der Zug des Feuervogels in den Westen. Präliminarien zu Interpretations-Studien über einen Orchesterhit

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    Ein Stück wie Stravinskys Feuervogel lässt einem den Gegenstand musikalischer Analysen abhanden kommen. Ist es die Partitur, die zu untersuchen ist? Oder ist es das Spiel? Die Fassungen des Feuervogels sind Niederschriften vorgestellter Aufführungen. Stravinskys Fortschreibungen des Stücks verwischen den Unterschied zwischen Text und Spiel. Der Komponist reagiert auf das jeweilige Uraufführungsorchester, und so verändern sich Zeit und Ort des Feuervogel-Textes. Für Paris schrieb Stravinsky 1910 die Premierenpartitur mit Ballett, für eine eigene kleine Tour 1911 und für Sankt Petersburg eine erste Suite, für Genf 1919 eine zweite, und 1945 entstand in San Francisco eine weitere Ballett-Version. Ausgewählt wurden für generelle Überlegungen zur Analyse von Orchestermusik Aufführungen der Feuervogel-Fassungen von 1910 und 1919, beide dirigiert von Valery Gergiev, die eine mit den Wiener Philharmonikern im Sommer 2000, die andere mit den Berliner Philharmonikern im Dezember 2018

    Stefan Prey 2022

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    Grußwor

    Vom Anfang des Anfangs des Alten Testaments. Bemerkungen zu BWV 846 bzw. 846a

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    Das Thema der C-Dur-Fuge aus dem ersten Band des Wohltemperierten Klaviers hat seine konkrete diastematische und rhythmische Gestalt insbesondere durch seine Verwendbarkeit für Engführungen im Quintabstand, wodurch es unterschieden ist von anderen Themen mit ähnlichen Konturen. Die zweite Hälfte der Fuge unterliegt dem Plan, neben den Engführungen im Quintabstand auch solche zu verwenden, die in allen Intervallen von der Prim bis zu Sextintervall enggeführt sind. Die sich dadurch ergebenden unterschiedlichen Einsatzabstände und Modifikationen der Themen werden diskutiert

    The Mind is a Muscle – or: the Muscle is a Mind?

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    Understanding dance as a sensory and mentally grounded organisation of movement is at the core of Stephanie Schroedter's reflections. Of particular interest is the “muscle” or “movement” sense, which Émile Jaques-Dalcroze already insisted upon with great clairvoyance to train the transformation of sounds into spatio-temporal and dynamic nuanced, “plastic” movement creations. Against this backdrop Schroedter traces the “discovery” of our kinaesthesia back to its beginnings – as a sense responsible for the perception of one’s own movements, but also for self-perception based on movements. Subsequently, from a phenomenological perspective, the concept of a “kinaesthetic hearing” is established as an immediate interweaving of auditory perception with (visible or imaginary) movements

    Anderes Wissen? Improvisation – Künstlerische Produktion zwischen Entwurf und Zufall

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    Die wirtschaftliche Organisationslehre schreibt dem künstlerischen Verfahren des Improvisierens einen Mehrwert zu, der auch für die Arbeitswelt nutzbar gemacht werden könnte. Eine Utopie? Wie und wo wird in den verschiedenen darstellenden Künsten Improvisation praktiziert? Und was für ein Wissen verbirgt sich dahinter

    Häuser im Herbarium : Medien der Architekturvermittlung am Beispiel der Internationalen Bauausstellung 1957

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    Als im Frühjahr 1957 der Katalog Wiederaufbau Hansaviertel zur Internationalen Bauausstellung Interbau in Westberlin erstellt wurde, waren die zugehörigen Bauten noch nicht fertiggestellt. Für eine fotografische Wiedergabe waren sie somit nicht verfügbar. Stattdessen wurden neben wenigen Perspektivzeichnungen vor allem Modellfotos der Wohnhäuser gezeigt. Im folgenden Essay werden die in der Publikation verwendeten Visualisierungsmedien, vornehmlich das Modell und die Modellfotografie, auf ihr eigenes Potential der Wissens- und Erkenntniserzeugung hin befragt. Das Beispiel ermöglicht einen kritischen Blick auf die Medien architektonischer Künftigkeit

    Sex, Schmutz, Xenophobie und ein lebendiger Staubsauger : Roee Rosens Operettenfilm The Dust Channel

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    The Dust Channel von Roee Rosen ist ein Film zur Sauberkeitsmanie mit gleichzeitig verdrängter Faszination für Schmutz, zum Warenfetischismus und zur restriktiven, sich nur scheinbar an internationale Konventionen haltende Asylpolitik Israels. Dabei lotet Rosen die Möglichkeiten der Vermischung einer Operette mit Avantgarde-Stummfilm-Ästhetik und zeitgenössischen Nachrichtenformaten aus. Was dabei herauskommt, ist eine Analyse der Ausübung struktureller Gewalt durch sprachliche und visuelle Metaphern, in der die ohnehin brüchige Unterscheidung von Privatem und Öffentlichem unterlaufen wird

    situieren

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    Was hat site-specificity mitsituated knowledges zu tun? Der Glossarbeitrag liest einen kunsthistorischen Aufsatz zur Geschichte der site-specificity mit dem Grundlagentext von Donna Haraway über situated knowledges zusammen, und kommt zu dem Schluss, dass es genau so wichtig ist, die site, an der man sich oder eine künstlerische Arbeit verortet, multidimensional zu verstehen, wie an einer partiellen Objektivität der eigenen Position festzuhalten

    Aspekte von Natur und Naturbeherrschung in der Musik des 18. Jahrhunderts

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    Zentral sind ›Natur‹ und kulturell definierte ›Naturbeherrschung‹ in Musik und Ästhetik des 18. Jhs.; die ›Compositionswissenschaft‹ zwischen Handwerk und tiefgründiger theoretischer Reflexion vermischte sich mit Naturbegriffen, die heterogen scheinen, dennoch untereinander verwoben sind: Noble simplicité (edle Einfalt), der Geniebegriff Kants, die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Tonsystems/der Harmonik/des Sensualismus bei Rameau, die Symbolik von C-Dur als Gravitationszentrum der Tonartenordnung, die Ästhetik des Erhabenen zwischen Schauer und Entzücken, Entsetzen und Überwältigung, Furcht und Staunen; ihnen entsprechen strukturell Monumentalität und Differenzierung, Erschütterung und Besonnenheit. 6 Vgl

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