Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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    Starke musikalische Erlebnisse als Resonanzerfahrungen im Sinne Hartmut Rosas. Eine Untersuchung am Beispiel des human requiem von Johannes Brahms / Jochen Sandig und Sasha Waltz & Guests / Rundfunkchor Berlin (UA Berlin 2012)

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    Ausgehend von der Frage, inwiefern Konzerte das menschliche Grundbedürfnis nach einer resonanten Weltbeziehung bedienen, wird in der vorliegenden Arbeit die aktuell in Fachkreisen intensiv diskutierte Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa mit konkreten musikalischen Erlebnissen in LIVE-Konzerten verknüpft. Als Gegenstand der Studie diente die Konzert-Performance human requiem des Rundfunkchor Berlins, bei der das Deutsche Requiem op. 45 von Johannes Brahms, in Szene gesetzt von Jochen Sandig, Sasha Waltz und anderen, erklang. Dabei wurden Gästebucheinträge mit einem auf der Resonanztheorie basierenden Kategoriensystem codiert und inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Ergebnisse wurden entlang der Merkmale von Resonanzerfahrungen (Affizierung, Emotion, Transformation) eingeordnet und im Hinblick auf ein mögliches Entfremdungspotential, eine zunehmende Erlebnisorientierung und Limitationen der Studie diskutiert. So konnten intersubjektive Faktoren des Formats ‚Konzert‘ identifiziert werden, die Resonanzerfahrungen in besonderer Weise ermöglichen

    Das Unwissen der Künste : Eine Besprechung von On Not Knowing. How Artists Think, hg. von Elizabeth Fisher und Rebecca Fortnum (London 2013)

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    On Not Knowing demonstriert, inwiefern Unwissen und die Verweigerung von Wissensproduktion als ein zentrales Element der künstlerischen Praxis gesehen werden können. An sich ist dies zwar keine überraschende Einsicht, jedoch zeigt das Buch, dass es sich lohnt, eine Differenzierung von Unwissensformen vorzunehmen

    Medienreflexion im Kippmoment : Kinematografische Modelle

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    Inwiefern vermag ein Modell unsere Wahrnehmung so zu irritieren, dass wir sowohl das entsprechende Objekt als auch unsere eigene Wahrnehmung zu überdenken beginnen? Anhand von Modellen aus der architektonischen und kinematografischen Praxis wagen die beiden Autorinnen Stefanie Bräuer und Sarine Waltenspül ein Schreibexperiment: Ausgehend von gemeinsamen Thesen befragen sie die Modelle nach ihrer aktiven Rolle in Produktions- und Reflexionsprozessen. Sie leiten ihre Texte mit einer gemeinsam formulierten Fragestellung ein und gleichen ihre jeweiligen Befunde in einem zusammen verfassten Schlussteil ab

    Kastanienallee 8

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    Die Berliner Künstlerin Katharina Lüdicke ergründet mit ihren Eingriffen in den Stadtraum die (utopischen) Potenziale provisorischer Architektur. Im Sommer 2015 fand ihre Aktion „Kastanienallee 8“ statt. Lüdicke hat uns nicht nur das Video zur Aktion bereitgestellt, sondern auch umfassend auf unsere Fragen geantwortet

    Performance und Architektur – Realisationen (in) der Fotografie? Gesprächsfäden, Gedankenskizzen, Ausblicke

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    Die Organisator_innen des Workshops „Performance und Architektur – Realisationen (in) der Fotografie?“, aus dem die fünfte Ausgabe von wissenderkuenste.de hervorgeht, haben sich für eine Nachlese getroffen und ein Gespräch über ihre Ausgangpunkte, Erkenntnisse und Fragen aus den zwei Workshop-Tagen geführt. Sie stellen neue Fragen, führen alte weiter und geben damit einen Ausblick auf die Fortführung der Diskussion über die Rolle der Fotografie für Architektur- und Performanceforschung

    09.01.2017 „Schiffbruch mit Zuschauer: Philip Scheffners Havarie und die Arbeit des Dokumentarfilms an einer Daseinsmetapher“

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    In seinem Vortrag diskutierte Friedrich Balke den Film Havarie von Philip Scheffner als eine komplexe Auseinandersetzung mit dem von Hans Blumenberg eingeführten Topos Schiffbruch mit Zuschauer. Ganz ähnlich der Videoaufnahmen der Zuschauenden, die als Ausgangsmaterial des Films die Havarie beweisen, haben wir versucht, die Vortragssituation in der Berliner Universität der Künste mittels eines 3D-Laser-Scans festzuhalten

    The Path of Conocimiento, 2018

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    In this work, I relate to the path of conocimiento, a concept developed by Gloria Anzaldúa, which is a form of spiritual inquiry/activism, reached via creative acts—writing, art-making, dancing, healing, teaching, meditation, and spiritual activism. In writing and drawing, I weave lines to different realities: the rural upbringings of the women who raised me, my migration from the Third World, the meaning of home and belonging, and my connection to all that exists on the planet as political consciousness

    Das Gaffa-Tape als Material des Provisorischen

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    Gaffa-Tape: Ein Material, das wie kaum ein anderes derzeit eine eigene Fankultur um sich schürt. So heißt es in dem Song Schwarze Wolke des deutschen Rappers Prince Pi von 2013: „ … jedes Problem lösbar mit Gaffa und Schweizer, der gute alte MacGyver …“. (Prince Pi: Schwarze Wolke, Album: Kompass ohne Norden) Der Verweis auf die TV-Figur Angus MacGyver, bekannt für die Fähigkeit, die unmöglichsten Probleme mit simplen Materialien lösen zu können, weist nicht nur auf die Beliebtheit des Klebebandes, sondern auch auf dessen Potenziale bezüglich eines intelligenten, provisorischen Problemlösens hin

    Lullaby of Birdland

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    Arrangement (Manfred Hüneke), Begleittext (George David Weiss) und Komposition (George Shearing

    Fuge in d-Moll

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    Komposition und Begleittex

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