Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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    Kulturelle Bedingungen wissensbasierter Kollaborationen

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    Die breite Verfügbarkeit des Internets und der Einsatz interaktiver Kommunikationsmedien haben die Entwicklung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft sowie den Wandel zur kollaborativen Web 2.0- Kultur maßgeblich geprägt. Technologische Neuerungen offenbaren hinsichtlich der virtuellen Zusammenarbeit einerseits eine Vielfalt an Möglichkeiten, stellen die beteiligten Akteure jedoch andererseits auch vor Herausforderungen. Davon sind sowohl Arbeitsformen in der Wirtschaft als auch Forschungspraktiken in der Wissenschaft betroffen. Wissensbasierte Kollaborationen implizieren neben einer Arbeits- auch die Wissensteilung der Akteure, wofür das Internet eine Vielzahl neuer Werkzeuge bereitstellt. Dies wirft wiederum die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen Menschen bereit sind, ihr Wissen im virtuellen Raum zu teilen, gemeinsam Probleme zu lösen - und somit den Erkenntnisfortschritt voranzutreiben. Um diese kulturspezifischen Faktoren zu analysieren, wird ein Bezug zu Vordenkern wie Immanuel Kant und Francis Galton sowie den frühen Ansätzen der kollektiven Intelligenzforschung hergestellt. Hinsichtlich gegenwärtig zu beobachtender Phänomene wie Crowdsourcing und Open Innovation im wirtschaftlichen Kontext, sowie der Open Science-Bewegung im wissenschaftlichen Bereich, wird anhand von Fallbeispielen veranschaulicht, inwiefern der Zusammenhang von Wissen und Macht bei internetbasierten Arbeitsprozessen innerhalb und außerhalb von Organisationen eine entscheidende Rolle spielt. Im Sinne eines Vorschlags zur Optimierung der kollaborativen Forschungsarbeit wird ein praxisorientierter Leitfaden für die Konzeption wissenschaftlicher Online-Plattformen präsentiert. Letztlich wird dargelegt, weshalb bestimmte kulturelle Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein innovationsfreundliches Umfeld, in dem neues Wissen kollaborativ entsteht, geschaffen werden kann und die verschiedenen Formen internetbasierter Zusammenarbeit effizienter und erfolgreicher genutzt werden können

    Kantate BWV 9, Aria und Choral

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    Serenade No. 2

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    Tender loving care

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    Durch die Unterstützung der Firma Medi, der Innovationsstiftung Ulrike Sauer und der Friede Springer Stiftung wurde es möglich, der Utopie „Mode und Medizin“ im Rahmen eines Semesterentwurfsprojektes an der Universität der Künste Berlin Gestalt zu geben. Mit meiner wunderbaren künstlerischen Mitarbeiterin Melanie Freier und einer Gruppe von talentierten und motivierten Mode- und Produktdesignstudenten realisierten wir das Projekt „Tender Loving Care“. Die Studierenden näherten sich dem Thema mit „zärtlich liebevoller Fürsorge“, Achtsamkeit und Empathie. Krankheit und Verfall gehören zu den letzten Tabus unserer westlichen, vom Jugendwahn besessenen und zugleich kontinuierlich alternden Leistungsgesellschaft. Krankheit und Rehabilitation haben ein negatives Image. Medizinische Textilien, Bandagierungen und klinische Farbgebung verstärken diese Stigmatisierung. Rehabilitationstextilien und -produkte wurden bisher ausschließlich im Sanitätsfachhandel und in Apotheken vertrieben und keinesfalls mit Mode in Verbindung gebracht. Die Medizintechnik ist hoch entwickelt, doch auch das beste Produkt hilft nichts, wenn es nicht getragen wird. Die Formgestaltung von Rehabilitationsprodukten muss selbstverständlich funktional sein. Dies schließt ein ästhetisch ansprechendes Design jedoch nicht aus. Die Studierenden hatten zum Ziel, hilfreiche medizinische Produkte so zu gestalten, dass der Anwender sie nicht verbergen, sondern selbstbewusst zeigen möchte. Sie beschlossen, die Sichtbarkeit der medizinischen Hilfsmittel zu verstärken und sie zugleich mit hochwertigen natürlichen Materialien attraktiv zu gestalten. Es entstanden anspruchsvolle modische Accessoires und luxuriöse Bekleidungsstücke mit heilenden Funktionen - mutige Akzente gegen Scham und Stigmatisierung. Es ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass Selbstheilungskräfte die wichtigsten Heilmittel sind. Unsere Umgebung hat einen nachgewiesenen Effekt auf unser Wohlbefinden. Medizin-therapeutische Aspekte spielen in Architektur, Innenarchitektur, Städteplanung und Landschaftsgestaltung eine Rolle und hier zum ersten Mal in der Mode. Die Dinge, die wir direkt am Körper tragen - Bekleidung, Accessoires und medizinische Hilfsmittel - beeinflussen unser Wohlgefühl und begünstigen, unterstützen und aktivieren dadurch unsere Selbstheilungskräfte. Mode ist Medizin

    BWV 107, No. 3 Aria

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    Chanson perpétuelle ; op. 37

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    We love Africa:Theater-Performance-Installation

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    In der Bachelorarbeit unterwirft Frau Rose Pollozek das im Oktober 2012 in Berlin aufgeführte und von der Verfasserin besuchte Theaterstück "We love Africa (and Africa loves us)" einer eingehenden ästhetischen Analyse. Sie konzentriert sich dabei auf den künstlerischen Umgang mit dem Theater- und Zuschauerraum und den audiovisuellen Medien, sowie auf den Gebrauch der Dinge (und ihre wandelnde Bedeutung) während des Stücks. Die wahrnehmungsästhetische Spezifik des Stücks wird zwischen bildkünstlerischer und theatraler Ausdrucksform herausgearbeitet

    Preparatory studies for sonata for solo violin by Béla Bartók

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    Berühmtes Largo

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