Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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    1565 research outputs found

    Lived space lichtenberg #1

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    Das lived/space/lab der Universität der Künste Berlin befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen den gebauten Räumen einer Stadt und dem gelebten Raum ihrer Bewohner. Während man Dinge wie Häuser, Straßen und Plätze vermessen, abbilden und beschreiben kann, ist das Leben, das sich darin abspielt, vielfältig und nahezu unsichtbar – und doch von entscheidender Bedeutung für den spezifischen Charakter, die Identität und die Qualitäten eines Quartiers.Documentation (part 1) of a phenomenologically inspired research and participation programme at the University of the Arts berlin (UdK

    Henri Matisse und das ikonische Bildverständnis. Die Wiederentdeckung der Ästhetik des östlichen Bildes in der Moderne

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    Ausgehend von Matisse' Russlandreise im Herbst 1911 und seiner Begeisterung angesichts der russischen Ikonen untersucht die Dissertation, inwiefern die Ästhetik der Ikonen für Matisse hilfreich gewesen ist, eigene Bildprobleme zu lösen. Der erste Teil der Arbeit ist theoretischer Natur. Es geht darum, die Herkunft des ikonischen Bilddenkens aus dem griechischen Osten zu erkunden und seine sprachlichen und begrifflichen Wurzeln herauszustellen. Dies wird durch eine Konfrontation mit dem abendländischen Bildverständnis erhellt: Das eikon hat seinen Ursprung in der griechischen Antike und verheißt im Gegensatz zur westlichen, auf Nachahmung bedachten imago eine unmittelbare Kraft zur Gegenwärtigung, was sich beispielsweise im Zutrauen an die Ikone zeigt, den dargestellten Heiligen zu präsentieren, als sei er leibhaftig anwesend. Das Bild gilt als reales Äquivalent. Der zweite Teil der Arbeit bringt die entwickelte Terminologie zur Anwendung und widmet sich zwei konkreten Fragestellungen, die Matisse in der Malerei beschäftigen. Zum einen kommt die Problematik des Bildraums zur Sprache: Seit dem 16. Jahrhundert gilt das mathematische Prinzip der Zentralperspektive in der abendländische Malerei als maßgebliches Instrument zur Erzeugung bildlicher Raumillusion. Matisse jedoch genügt das perspektivische Verfahren nicht, um seine Bildräume zu organisieren. Gerade im ROTEN ATELIER wird sein Bestreben deutlich, den Fokus aufzubrechen, um die Beziehungen zwischen Dingen herauszustellen, die durch das allgegenwärtige Rot nach vorne drängen. Die zirkulare Bildanlage weist bemerkenswerte Analogien zum byzantinischen Kuppelmosaik der HIMMELFAHRT CHRISTI im Markusdom zu Venedig auf, dessen goldener Grund den Anwesenden ohne jedes Illusionsbestreben in einer realen Architektur das Paradies verheißt. Zum anderen geht es um Matisse' Schwierigkeit, dem menschlichen Gesicht im Bild gerecht zu werden. Auch hier befriedigt ihn das seit der Renaissance tradierte, abendländische Streben nach größtmöglicher Ähnlichkeit mit dem Dargestellten nicht. Zugunsten einer generalisierenden Darstellung verzichtet er darauf, die Individualität des Porträtierten naturalistisch ins Bild zu setzen. Durch eine Bildanalyse von Matisse' PORTRÄT VON MADAME MATISSE und DEM PORTRÄT VON GRETA PROZOR wird deutlich, dass er sich auch hier die ästhetischen Wesensmerkmale der östlichen Ikonen zu eigen macht.Henri Matisse and iconic thinking. The rediscovery of Eastern esthetics in modernism Starting from Matisse's trip to Russia in the autumn of 1911 and his enthusiasm for Russian icons, this PhD thesis examines how the esthetics of the icons might have influenced Matisse in solving pictorial issues in his paintings. The first part is theoretical andexplores the Eastern origins of iconic thinking emphasizing its linguistic and conceptual derivations. This is further illuminated by contrasting it with Occidental esthetics: The eikon has its roots in Greek antiquity and holds the power of immediate representation. This is evident in the trust put in icons to not only visualize but make present the depicted saint. The icon is understood as an aequivalent for the real person. In contrast, the Western imago is understood as animitation and representation, therefore, a hierachy between the real person and its image is established. The second part of the thesis implements the terminology developed and attends to two concrete questions which Matisse dealt with in his paintings: On the one hand, there is the problem of the pictoral space. Since the 16th century the mathematical principle of central perspective applies in Western painting as an essential means to create illusory pictorial space. But this proved not an adequate option for Matisse as he set out to to organize the space in his paintings. In the RED STUDIO his endeavor to move beyond the concept of a single focus becomes evident as he tries to make visible the relations between the things which are pushed foward through the ever-present red. The circular composition shows striking analogies to the Byzantine mosaic of the ASCENSION OF CHRIST in the cupola of San Marco in Venice. Here the golden background promises the paradise in a real architectonic space without any effort to create pictoral illusions. On the other hand, there is Matisse's difficulty to do justice to the human face in his painting. He is not satisfied either with the occidental tradition dating back to the Renaissance of striving for the highest possible similarity with the person portrayed. In favor of a generalized representation, he renounces the naturalistic portrayal of the individual. The analyses of Matisse's PORTRAIT OF MADAME MATISSE and PORTRAIT OF GRETA PROZOR reveal that also when depicting the human figure Matisse internalizes the esthetic features of Eastern icons

    Trashkultur und Opernarien - über das Feuilleton von heute und seine Chancen im digitalen Zeitalter

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    Trashkultur und Opernarien - über das Feuilleton von heute und seine Chancen im digitalen Zeitalte

    Das Stern'sche Konservatorium der Musik in Berlin. Rekonstruktion einer verdrängten Geschichte

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    Das Stern’sche Konservatorium der Musik zu Berlin ist das älteste Konservatorium der Stadt, welches 1850 mit privaten Mitteln gegründet wurde und 86 Jahre in dieser privaten Form neben der Königlichen Hochschule für ausübende Tonkunst und vielen anderen großen und kleinen privaten Musikinstitutionen bestand. Auf die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umbrüche reagierte das Unternehmen flexibel und sicherte damit sein Bestehen. Unzählige Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen der Welt haben hier ihre Ausbildung erhalten und den Ruf des Stern’schen Konservatoriums verbreitet. In Verbindung mit dem Stern’schen Gesangverein und dem Stern’schen Orchesterverein hat es das Musikleben der Stadt entscheidend geprägt, musikgeschichtliche Entwicklungen beschleunigt und Musiker aus den verschiedensten Bereichen miteinander in Verbindung gebracht. Trotz dieser enormen Bedeutung war seine Geschichte bisher nur unzureichend erforscht. Die Rekonstruktion der Geschichte des Stern’schen Konservatoriums stellte aufgrund der Lückenhaftigkeit der überlieferten Quellen eine besondere Herausforderung dar. Anders als bei Institutionen in staatlicher Trägerschaft fanden sich Quellen weniger in öffentlichen Archiven als vielmehr in privaten Nachlässen. Daran zeigt sich die enge Verflechtung der Überlieferungsgeschichte einer privaten Institution mit den Biografien der Personen, die es geleitet haben. Eine methodische Entscheidung war es, die Geschichte dieses Instituts nicht als die eines Wirtschaftsunternehmen zu erzählen, sondern über die Personen einen Blick auf die Institution zu bekommen und dabei Anregungen aus der Genderforschung aufzunehmen. Es ist es tatsächlich historiografisches Neuland, Institutionengeschichte so eng mit Biografik zu verknüpfen. Eine weitere Besonderheit ist, dass alle drei Besitzerfamilien jüdisch waren. Die Zeit des Nationalsozialismus hat die Überlieferungslage deshalb noch zusätzlich verschlechtert. Orientiert an den Methoden aus der Biografik speziell weiblicher Lebensläufe, habe ich für diese Arbeit eine der Materiallage angepasste Darstellungsmethode entwickelt, der das Konzept der „gebrochenen Chronologie“ zugrunde liegt: Es gibt zwei Stränge der Darstellung (PHASEN und ASPEKTE), die durch Ziffern und Buchstaben kenntlich gemacht sind und unterschiedlichen Strukturprinzipien gehorchen. Hinzu kommen biografische Exkurse zu den Leitungspersönlichkeiten. Der eine Erzählstrang aus chronologischen Kapiteln (PHASEN) beschreibt jeweils eine zeitlich eingegrenzte Epoche in der der Quellenlage entsprechend möglichen Form, manchmal auch nur einzelne Aspekte daraus. Dabei wird der Fokus auf die jeweiligen Leiter beziehungsweise Besitzer des Konservatoriums und auf die von ihnen in den einzelnen Entwicklungsphasen umgesetzten Konzepte gerichtet. Daneben werden – sozusagen vertikal – an vernetzbaren Stellen thematische Achsen eingezogen (ASPEKTE), die sich überblicksartig speziellen Einzelthemen widmen. Diese betreffen jeweils die Gesamtentwicklung des Konservatoriums und verfolgen die Entwicklung eines Teilbereichs durch die unterschiedlichen Epochen hindurch. Durch das Geflecht aus diesen zwei Erzählsträngen, sozusagen synchronen und diachronen Perspektiven, können die Überlieferungslücken als weiße Flächen im Hintergrund sichtbar bleiben. Diese Arbeit über das Stern’sche Konservatorium versteht sich als Beitrag zur Institutionsgeschichte, angesiedelt an der Grenze zwischen Geschichts-, Musik- und Erziehungswissenschaft, verpflichtet sowohl der Regionalgeschichtsschreibung wie der Biografieforschung. Sie nimmt die Besonderheiten eines privaten Ausbildungsinstitutes in den Blick, legt verschiedene Überlieferungsschichten frei und bestimmt die spezifische Bedeutung des Stern’schen Konservatoriums im Kontext der Institutionalisierung von Musikausbildung.The Stern Conservatory of Music in Berlin (Sternsch'sches Konservatorium der Musik zu Berlin) that was founded in 1850 with private funds, is the oldest conservatory of the city and has existed in this private form, alongside the Royal Academy of music and Performing arts (Königliche Hochschule für ausübende Tonkunst), and many other large and small private music institutions, for 86 years. The institution has thereby secured its existence by responding flexibly in the light of political, economic, social and cultural changes. Countless musicians from all over the world have received their training here and have gone on to spread the reputation of the Stern Conservatory. It has moreover in conjunction with the Stern Choral Society (Stern'scher Gesangverein) and the Stern Orchestra Association (Stern'scher Orchesterverein), decisively shaped the musical life of the city, accelerated music history developments and brought musicians together from varied areas. In spite of this enormous importance, its history has hitherto been insufficiently researched. The reconstruction of the history of the Stern Conservatory constitutes a special challenge, on account of the fragmentary nature of the surviving primary sources. Unlike in the case of institutions under state auspices, primary sources tend to be found less in public archives, but rather in private estates. This reflects the close interweavement of the history of the private institution with the biographies of those who have managed it. A methodological decision was to this end made not to recount the history of this institution from the perspective of a commercial enterprise, but rather to provide for a view of the institution based on individuals and thereby further ideas drawn from gender research. The extremely close linking of the institutional history with biographies actually pertains to historiographical new territory. A further special feature is that all three proprietor families were Jewish. The period of National Socialism has as such narrowed the selection of primary sources that have survived from the relevant time period even further. The concept of "broken chronology" that is oriented on methods drawn from biographies, which are specifically female resumes, is the underlying basis for the material adapted representation method that I have developed for this work: There are two strands of representation (PHASES and ASPECTS), which are made identifiable through digits and letters, and are based on different structural principles. The strands moreover also involve biographical digressions with regard to the leading personalities. The narrative strand that pertains to the chronological chapters (PHASES), describes in each case a time-localized epoch, possibly in a form that corresponds to the location of the source, or even in some case only to some aspects of the latter. The focus is thereby directed on the respective director or else proprietor of the conservatory and the various individual development phases of the concepts he has implemented. This is in what one can regard as a vertical sense, done alongside with the involvement of thematic axes which are drawn at locations that are capable of being interlinked (ASPECTS), and are thereby dedicated to providing an overview on specific individual issues. The latter in each case relate to the overall development of the conservatory and follow the development of a partial section through the different epochs. The interweavement of these two narrative strands, which can be regarded as synchronic and diachronic perspectives, make it possible to view the gaps in the primary sources, as white areas that remain visible in the background. This work on the Stern Conservatory, which is categorized as structured on the border line between history, music and science education, is regarded as a contribution to the history of the institution that thereby involves both the obligation to conduct regional historiography as well as biographical research. It focuses on the peculiarities of a private training institution, exposes the different layers of the primary sources and specifies the particular significance of the Stern Conservatory within the framework of the institutionalization of music education

    Akkorde mit übermäßiger Sexte bei Wolfgang Amadeus Mozart. Historische, systematische, formale und semantische Aspekte.

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    Abstract The doctoral thesis first of all gives attention to the augmented sixth in musical and compositional practice based on examples from the literature dating from the 14th to the end of the 18th century. The second section of the “historical” chapter shows the way the augmented sixth is dealt with in tracts until the end of the 18th century in terms of music theory. Subsequently investigations based on class records by Thomas Attwood and Barbara Ploy demonstrate, how W. A. Mozart treats the augmented sixth chords in his work as music theorist and teacher in composition. Also, Mozart’s position in the 18th century discussion on music theory is pointed out. Three further sections are dedicated to an analysis of how and to which extent Mozart makes use of the augmented sixth in his compositional work. This is illustrated at first by the piano sonatas as an example. Here, standard situations in compositional techniques play a role, but the main focus lies on the description of the mechanisms underlying the function of the augmented sixth chords as “Signalakkord” or “signpost”, referring aspects of harmony and musical form to each other. Analysis of the piano sonatas is based on quantifying methods; the methods for a harmonic analysis are derived from the 18th century literature on music theory. Another section of the doctoral thesis explores the part of augmented sixth chords in an extremely individualized single movement, the finale of the symphony KV 551. Also, numerous references to other works by Mozart and by other composers are depicted. The last chapter of the work describes tendencies towards semantization of augmented sixth chords based on an analysis of the four operas “Die Entführung aus dem Serail” – here again the analysis is based on quantifying methods – “Le Nozze di Figaro”, “Don Giovanni” and “Cosi fan tutte”.Zusammenfassung (abstract) In der Dissertation wird zunächst die Thematisierung der übermäßigen Sexte in der musikalisch-kompositorischen Praxis unter Rückgriff auf Literaturbeispiele in den Blick genommen, die aus der Zeit vom 14. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts stammen; im zweiten Abschnitt des „historischen“ Kapitels wird dargestellt, in welcher Weise die übermäßige Sexte in den musiktheoretischen Traktaten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts thematisiert wird. Anschließend wird auf der Grundlage der Untersuchung der Unterrichtsaufzeichnungen von Thomas Attwood und Barbara Ployer aufgezeigt, in welcher Weise sich W. A. Mozart in seinem Wirken als Musiktheoretiker und Kompositionslehrer mit den Akkorden mit übermäßiger Sexte befasst; hier wird auch Mozarts Position innerhalb der musiktheoretischen Diskussion des 18. Jahrhunderts deutlich gemacht. In drei weiteren Abschnitten wird untersucht, in welchem Umfang und auf welche Weise sich Mozart in seinem kompositorischen Werk der Akkorde mit übermäßiger Sexte bedient. Dies geschieht zunächst am Beispiel der Klaviersonaten. Hier spielt die Thematisierung von satztechnischen Standardsituationen eine Rolle, im Zentrum der Untersuchung steht aber die Beschreibung der Mechanismen, die der Funktion der Akkorde mit übermäßiger Sexte als „Signalakkord“ bzw. „signpost“ zugrunde liegen; dabei werden die Aspekte der Harmonik und der musikalischen Form aufeinander bezogen. Die Analyse der Klaviersonaten erfolgt unter Rückgriff auf quantifizierende Verfahren, das Instrumentarium zur harmonischen Analyse wird aus der musiktheoretischen Literatur des 18. Jahrhunderts abgeleitet. Ein weiterer Abschnitt der Arbeit untersucht, welche Rolle die Akkorde mit übermäßiger Sexte in einem stark individualisierten Einzelsatz, nämlich im Finale der Sinfonie KV 551 spielen; dabei werden auch zahlreiche Bezüge zu anderen Werken Mozarts und zu Werken anderer Komponisten aufgezeigt. Der letzte Abschnitt der Arbeit beschreibt Tendenzen zur Semantisierung der Akkorde mit übermäßiger Sexte; dieses geschieht auf der Grundlage der Untersuchung der vier Opern „Die Entführung aus dem Serail“ – auch hier beruht die Untersuchung auf quantifizierenden Verfahren – , „Le Nozze di figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“

    Encountering the Digital: Representational and Experiential Embodiment in Tangible User Interfaces

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    This dissertation is concerned with the concept of »embodiment« in the field of Human-Computer Interaction (HCI). It investigates the issue by the means of Research Through Design (RTD). The notion of »embodiment« has many meanings in HCI. It is therefore the aim of this work to contribute to its clarification. I propose a distinction between two major meanings: »embodiment« in the sense of »representation« and »embodiment« in the sense of how the experience of one’s socio-physical world is fundamentally grounded in having a living body. I propose to name these two meanings »representational embodiment« and »experiential embodiment«. Having separated the two meanings, I then look at those moments in which they encounter: I investigate moments in which »embodied« users face »embodiments« of digital information. These moments of encounter appear to be a central aspect of Tangible User Interfaces (TUIs), which are often concerned with making digital information graspable. Therefore, I focus on TUIs, pursuing the question of how the design of the »representational embodiments« of digital information affects the user’s experience of the interaction. RTD is a research concept that promises to offer a new, »designerly« perspective on a subject matter. There are different approaches to RTD, of which I have chosen Findeli’s model of Project-Grounded Research (PGR). I introduce RTD and PGR, contextualising them in their historical context. I underline the central roles of the prototype and the »project« in PGR. I also relate RTD to its academic reference points: action research and grounded theory. Afterwards, I transform my research question into a design question, namely how the »embodiments« of digital information could be designed in a way that is oriented to the users’ »embodiment«. In everyday language, physical (e. g. »disk size«, »data mining«) and social metaphors (»smart phone«, »battery life«) are often used to describe concepts of interacting with digital information. These metaphors form the starting point of my investigation into TUIs that make digital information graspable through socio-physical manifestations – through shape change, weight shift, and life-like signals. I describe the prototypes and report several previous studies that were conducted with them. These assess, for example, the accuracy at which users could feel the shifted weight on the phone’s inside, or the experiences of users carrying the »living mobile« for a weekend. I then report a comparative study of the three prototypes and three vibration-based comparison prototypes. In this study, I make use of the Repertory Grid Technique (RGT). RGT is based on so-called »personal constructs«, which the users name themselves, as to describe the prototypes (e. g. »knowledge required – easy to understand«, »biological – technical«, »exciting – boring«). The users then use their own personal constructs to rate the prototypes. The findings of the RGT study indicate that the interaction with the Shape-Changing Mobile, Weight-Shifting Mobile, and Ambient Life prototypes was experienced by the users as novel and interesting, but at times also as irritating, and even annoying. The mixed results from this study can be described as three »two-sided coins«: the interaction with the prototypes was rated as rich in associations, but requiring prior knowledge and, at times, disappointing. It was rated as permanent, but at times annoying. Lastly, it was described as cute, but sometimes creepy. I conclude that the encounter of »representational embodiment« and »experiential embodiment« can open a conceptual space for interaction design that is rich in opportunities, but also rich in challenges. It is this space that I set out to explore with this dissertation. In summary, the main contributions of this dissertation are a separation of different meanings of »embodiment« in HCI and a study of TUI prototypes that explore the encounter of these meanings.Diese Dissertation behandelt das Konzept des »Embodiments« in der Mensch-Computer-Interaktion (»Human-Computer Interaction«, HCI) und folgt dabei dem Forschungsansatz der »Forschung durch Design« (»Research Through Design«, RTD). Der »Embodiment«-Begriff hat mehrere Bedeutungen in der HCI-Literatur. So ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, zur Klärung dieses Begriffs beizutragen. Ich schlage vor, zwei wesentliche Bedeutungen des »Embodiment«-Begriffs zu trennen: Einerseits wird »Embodiment« im Sinne von Repräsentation verwendet, andererseits im Sinne der fundamentalen Bedeutung des lebendigen Körpers für das Erleben der sozialen, physischen Welt. Es erscheint daher hilfreich, diese beiden Bedeutungen getrennt zu behandeln und zu benennen: »Embodiment als Repräsentation« (»representational embodiment«) und »Embodiment als Grundlage des Erlebens« (»experiential embodiment«). Die Trennung dieser zwei Bedeutungen ermöglicht es, die Momente zu untersuchen, in denen sie aufeinander treffen und einander begegnen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der, insbesondere als »körperlich« begriffene, Benutzer auf »verkörperte« digitale Informationen trifft. Diese Begegnung erscheint ein zentrales Moment von Tangible User Interfaces (TUIs) zu sein, die oft das Ziel verfolgen, digitale Informationen greifbar zu machen. Ich konzentriere mich in meiner Arbeit deshalb auf TUIs und gehe der Frage nach, welchen Einfluss die Gestaltung der »Verkörperungen« (des »Embodiments«) der digitalen Informationen auf das Erlebnis der Interaktion hat. Die »Forschung durch Design« (RTD) ist ein Forschungsansatz, der eine »design-spezifische« Perspektive auf einen Untersuchungsgegenstand verspricht. Es gibt mehrere Modelle, die dem RTD-Ansatz folgen. Eines davon ist Findelis Modell der »projektgeleiteten Forschung« (»Project-Grounded Research«, PGR), auf das ich mich in meiner Arbeit vorrangig beziehe. Ich stelle den RTD-Ansatz in seinem historischen Kontext vor und gehe dabei insbesondere auf die zentralen Rollen des Prototypen und des Projektbegriffs ein. Des Weiteren widme ich mich zwei wichtigen akademischen Bezugspunkten der »Forschung durch Design«: Aktionsforschung und Grounded Theory. Im Anschluss daran entwickle ich eine gestalterische Fragestellung, die zur weiteren Klärung meiner Grundfrage dienen soll: Wie können die »Verkörperungen« (»Embodiments«) digitaler Informationen gestaltet werden, sodass sie der fundamentalen Bedeutung des lebendigen Körpers für das Erleben der sozialen, physischen Welt (dem »Embodiment« des Nutzers) gerecht werden? In der Alltagssprache werden häufig physische (»Festplattengröße«, »Datenflut«) und soziale (»Smartphone«, »Batterielebensdauer«) Metaphern verwendet, um Konzepte des Umgangs mit digitalen Informationen zu beschreiben. Diese Metaphern sind der Ausgangspunkt für meine Untersuchung von TUIs, die digitale Informationen durch soziale und physische Metaphern greifbar machen sollen – durch Formveränderung, Gewichtsverlagerung und lebensähnliche Signale. Ich beschreibe die entstandenen Prototypen und fasse die Ergebnisse vorheriger Studien zusammen. Diese sind beispielsweise mit der Genauigkeit befasst, mit der Nutzer die Verlagerung des Gewichts, das sich im Inneren des Geräts verschiebt, erfühlen können, oder aber mit den Erfahrungen von Nutzern, die das »lebendige Handy« ein Wochenende lang bei sich trugen. In einer weiteren Studie habe ich die drei Prototypen und drei auf Vibration basierende Vergleichsprototypen miteinander verglichen. Hier bediene ich mich der Methode der Repertory Grid Technique (RGT). RGT basiert auf sogenannten »persönlichen Konstrukten« (»personal constructs«), welche die Teilnehmer der Studie selbst benennen, um die Prototypen zu charakterisieren (z. B. »Wissen erforderlich – einfaches Verständnis«, »biologisch – technisch«, »spannend – langweilig«). Die Teilnehmer verwenden ihre selbstbenannten Konstrukte dann, um die Prototypen, jeweils zwischen den beiden Polen des Konstrukts, zu bewerten. Die Ergebnisse der RGT-Studie weisen darauf hin, dass die Interaktion mit den Prototypen von den Teilnehmern als neuartig und interessant erlebt wurde, jedoch teilweise auch als irritierend und sogar nervend. Meine Interpretation dieser durchaus gemischten Ergebnisse fasse ich in Form dreier »zweiseitiger Medaillen« zusammen: Die Interaktion mit den Prototypen wurde als reichhaltig an Assoziationen aber Vorwissen erfordernd und teilweise enttäuschend empfunden. Sie wurde als permanent aber teilweise nervend bewertet. Letztlich scheint sie als niedlich, teilweise aber auch als abschreckend erlebt worden zu sein. Ich ziehe daraus folgende Schlussfolgerung: Die Begegnung von »verkörperter« digitaler Information und dem als »körperlich« begriffenen Nutzer spannt einen konzeptionellen Raum für das Interaktionsdesign auf, der viele Potenziale, aber auch neue Herausforderungen beinhaltet. Es ist dieser Raum, den meine Dissertation in Ansätzen erforscht. Zusammengefasst liegt der Beitrag der vorliegenden Arbeit in der Aufzeigung zweier verschiedener Bedeutungen von »Embodiment« in der HCI, deren Begegnung dann, anhand von TUI-Prototypen, untersucht wird

    Zwischen historischer Authentizität und Nutzbarmachung moderner Errungenschaften: Hans Dagobert Brugers Konzept einer Laute für das 20. Jahrhundert.

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    Der Autor befasst sich mit den Vorstellungen des deutschen Musikwissenschaftlers Hans Dagobert Bruger zum Lautenspiel seiner Zeit, den 1920er Jahren. H. D. Bruger war ein bedeutsamer Publizist und Lautenspieler der damaligen, bürgerlichen Zupfmusikbewegung und setzte sich für die Wiederbelebung des künstlerischen Lautenspiels und seine zeitgenössiche Weiterentwicklung ein. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Vorstellung der von H. D. Bruger als zukunftsweisend propagierten "modernen Basslaute", die heute rückblickend als Deutsche Basslaute bezeichnet wird. Sie konnte sich in Konkurrenz zur spanischen Gitarre und zu historischen Lauten nicht im Musikleben behaupten. Der Autor ist jedoch der Auffassung, dass sich für heutige Gitarristen und Lautenisten die Beschäftigung mit dem Instrument und dem generellen Anliegen Brugers lohne. Die Arbeit beleuchtet ein vergessenes Kapitel der deutschen Zupfmusikgeschichte des 20. Jahrhunderts, gleichzeitig ein frühes Kapitel der Alte-Musik-Bewegung sowie eine Facette der deutschen Jugendmusikbewegung

    Violin concerto no, 2

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    Quartetto in La maggiore per due violini, viola e violoncello

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    Die Stadt im Text. Sprachpragmatische Bilder der Zwischenstadt

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    Die Untersuchung ist ein Beitrag zur Theorie und zur empirischen Erforschung der mentalen Bilder, die Bewohner von ihren Städten haben. Sie knüpft an die wegweisende Studie The Image of the City von Kevin Lynch an, deren Bilder im Wesentlichen durch eine schrittweise Übertragung sprachlich vermittelter Informationen in Diagramme und Karten erzeugt wurden. Die Informationen stammten aus Interviews mit Bewohnern, die unter anderem von Wegeverbindungen und von der Lage markanter Bauwerke handelten. Das bei der Übertragung verwendete Muster eines inneren Bildes setzt sich aus fünf typisierten Elementen zusammen, die in vorbereitenden Interviews und Skizzen wie auch in Feldbeobachtungen entwickelt wurden. Nach dieser Vorlage wurden Informationen aus den Bewohnergesprächen ausgewählt und angeordnet. So konnten einzigartige, auf empirischer Forschung basierende Stadtbilder erzeugt werden. In einer neuen Wendung dieser Methode nimmt sich diese Arbeit nun biographische Gespräche mit Bewohnern einer deutschen Großstadtregion vor und hält dabei Lynchs Bildbegriff gegen ein sprachliches Material als solches. Hierfür wird das Muster innerer Bilder mit den Mitteln linguistischer Texttheorien schrittweise rekonstruiert und so ein Instrument geschaffen, mit dem die Bewohnergespräche über semantische und narrative Inhalte hinaus als Texte untersucht werden können – und das bedeutet auch: als kooperative und kommunikative Ereignisse. Dabei zeigt sich, dass bereits in den Textstrukturen, vor allem aber in den Textfunktionen mit ihrem pragmatischen Zusammenspiel von Sprecher und Hörer mentale Bilder angelegt sind, die ein Bild der Stadt in seinen Grundzügen bestimmen. Das Bildhafte muss weder von außen an die Texte herangeführt, noch auf szenische oder landschaftliche Beschreibungsinhalte reduziert, und auch nicht auf universale anthropologische Muster gebracht werden. Die klassische Studie von Kevin Lynch wird damit textwissenschaftlich weitergeführt. Die Ergebnisse sind auch als Kommentar zu Thomas Sieverts These von der „Anästhetik der Zwischenstadt“ zu lesen, vom Wahrnehmungs- und Bilderdefizit der verstädterten Landschaften: Was in Interviews mit Bewohnern als bildhafte Beschreibung tatsächlich kaum aufzufinden ist, kann in den Bildern entdeckt werden, nicht über die, sondern mit denen wir uns hinsichtlich der Städte verständigen, in denen wir leben.This study is a contribution towards the theory and empirical research of the mental images that residents have of their cities. It follows the landmark study “The Image of the City” by Kevin Lynch, the images of which were primarily produced by gradually transferring linguistically provided information to diagrams and maps. This approach, based on interviews with residents, takes into account, for example, connecting pathways as well as the location of significant buildings. The transfer from language to diagrams and maps was accomplished by applying a mental image pattern consisting of five elements, which had been generated from preparatory interviews and sketches as well as field observations. This pattern served as a blueprint for selecting and arranging information from interviews. Thus Lynch managed to generate unique city images based on empirical research. This study turns his method into a new direction. It investigates biographical interviews with residents of a metropolitan region in Germany, holding Lynch’s image concept against a linguistic material as such. For this purpose, the image pattern is reconstructed by means of linguistic text theories, and transformed progressively into an instrument that helps to analyze interviews beyond semantic and narrative contents. The interviews are investigated as texts, and consequently as cooperative and communicative occurrences. The structures and even more the functions of a text as they appear in the pragmatic interaction of speaker and listener incorporate mental images that determine the main features of a city image. The pictorial level of a text does not need to be introduced from the outside nor must it be reduced to scenic depictions or identified with universal anthropological patterns. The classic study by Kevin Lynch is thus being sustained through applying theory and methods of text analysis. The results can also be read as a comment on Thomas Sieverts‘ thesis of the „Anästhetik der Zwischenstadt“ (Anesthetics of the in-between city). Sieverts observes a diminishment of perception and a deficit of images which characterize metropolitan regions. In fact, interviews with residents reveal a lack of straightforward visual descriptions of the cities they live in. However this information is implicit and can be discovered in the ways we communicate about how we are living in these cities

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