Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
Not a member yet
    1565 research outputs found

    Szenographien des Wissens – Über kreative und poietische Prozesse

    No full text
    Ziel des Beitrags ist es, zu erläutern, welche Rolle die Szenographie als spezifischer Ausdruck von Wissen im künstlerischen Prozess der Weltaneignung und -erkenntnis spielt. In diesem Sinne ist der Titel Szenographien des Wissens im Plural als vielschichtige Formen der Wissensvermittlung zu begreifen, in der sich die Entwurfsprozesse der Künste und Medien zu einem komplexen Erkenntnismodell der Welt ergänzen bzw. überlagern

    Julia und die Sonne

    No full text
    Julia und die Sonne ist ein poetischer Text; geschrieben für ein Installationsprojekt, das unter der Regie von Anke Eckardt am 7. Februar 2013 auf der Tagung [Dys]Funktionalität klanglicher Gestaltung: von der Militärmusik bis zum persönlichen Klingelton an der Humboldt Universität in Berlin aufgeführt wurde. Er bezieht sich auf die Interaktion einer solch poetischen Konstruktion und hält die Spannung zwischen Fiktion und Realität, Funktion und Dysfunktion, zwischen alltäglichen und poetischen Erlebnissen und besitzt daher einen experimentellen Charakter

    The Past in Presence/In the Presence of the Past: Creating ‚Fair Play‘, a 3D Installation

    No full text
    For Issue 8 of wissenderkuenste.de, filmmaker Ali Kazimi has contributed five images from an anaglyph version of his installation Fair Play. The principle is simple: Each stereo image consists of a pair of images: one for the left eye and the other for the right eye. All stereo viewing systems seek to isolate the images, so the left sees only the one intended for it, and the right sees the one intended for it. Our brain creates the perception of a 3D image while viewing a 2D screen by fusing these two slightly offset images together. Fair Play brings together all strands of Kazimi’s research including stereoscopic 3D filmmaking, stereoscopic 3D photographic history and images, as well as early twentieth-century Canadian immigration history and colonialism

    Haciendo Caras/Making Faces: Connecting Identity, Resistance, Art, and Spirituality

    No full text
    ‘Looking Back Forward_Quip Nayr’ is based on the Aymara concept of time and space called ‘qhip nayr’. As the Bolivian sociologist Silvia Rivera Cusicanqui refers to it, ‘quip nayr’ is a way of looking into the past to orient your path to the future. I use this concept to reflect on processes of change, concerning language, identity and place. Expressing identity on fabric recuperates my ancestors’ tradition from the Andean region in Abya Yala (Latinamerica). The layering of textiles is inspired by Gloria Anzaldúa, who uses fabrics as a synonym to talk about the construction of identity in her concept ‘Haciendo Caras’

    Transcription of the Round Table commoning/communing

    No full text
    What practices constitute the commons? What are the conditions of the situated processes of commoning? What and how do we thereby learn? What would constitute a new sense of sharing, distributing, partaking? And, how can we take the idea of relationality seriously and institute structures of reciprocity between art, academia, and activism? To address these questions the round table commoning/communing brings together three projects focusing on urban practices of commoning

    bezeugen

    No full text
    Die Gefangenen und Entlassenen des Gefangenenlagers Guantánamo haben in unterschiedlichen Formen von der Folter, ihrem Widerstand und Überleben Zeugnis abgelegt. Die jüngsten Ausstellungen Ode to the Sea und Guantánamo [Un]Censored haben die Frage dringlich gemacht, wie auch die Kunstwerke der Gefangenen als Zeugnisse zu verstehen sind. Der Beitrag diskutiert diese Frage am Beispiel einer unbetitelten Arbeit des bis heute festgehaltenen Khalid Qasim. An ihr lassen sich die Mobilität von Kunstwerken, ihre Autonomie vom bezeugenden Körper sowie ihre materielle Intensität als Verfahren künstlerischer Zeugenschaft ausmachen

    Die Zeichen der Auguren

    No full text
    Über Fluch und Segen von technologischen Entwicklungen 50 Projekte aus der Fakultät Gestaltung der UdK Berli

    Von überall nach überall. Daubes Modulationstabelle und die Redundanz in der Improvisationspädagogik

    No full text
    Johann Friedrich Daube bietet in seiner Schrift Generalbaß in drey Accorden (1756) erstmalig eine Modulationstabelle von jeder Tonart in jede andere an. Daubes erklärtes Ideal ist es dabei, über wenige Zwischenschritte auch bei weit voneinander entfernten Tonarten einen für ›das Ohr‹ ansprechenden Übergang zu gestalten. Seine Herangehensweise verweist in Teilen auf spätere, funktionsharmonische Modulationskonzepte voraus, da systematisch der Quintsextakkord der vierten und der Septakkord der fünften Leiterstufe der Zieltonart erzeugt werden. Originell bis hin zur Skurrilität ist Daubes Verfahren der allmählichen Verwandlung der Klänge durch Einführung neuer Töne über liegenbleibenden Anteilen des Ausgangsakkordes, häufig im Widerspruch zu den gängigen Dissonanzbehandlungsregeln. Im Beitrag werden Daubes Modulationen in nahe und entfernte Tonarten erläutert und in den Kontext ihrer von Daube vorgeschlagenen Anwendungen beim Improvisieren von Präludien und im liturgischen Orgelspiel eingeordnet. Zum Schluss erfolgt eine Reflexion über Redundanzen und Tabellen in Lehrbüchern, die auf eine Didaktik des Auswendiglernens verweisen. Diese ist relevant für das Erlernen des Improvisierens, da eine Art musikalischer Wortschatz aufgebaut wird, der ohne weiteres Nachdenken verfügbar ist

    Tonfelder in zwölftönigen und zwölftontechnischen Kontexten

    No full text
    Symmetrische oder regelmäßige Auf- und Verteilungen der Töne eines Tonfeldes auf die Ereignisse eines Tonsatzes dürfen als Beleg für die Behauptung gelten, dass eben diese Tonfelder durch die Komposition selbst artikuliert werden. Dieser Beleg ist in zwölftöniger oder zwölftontechnischer Musik deshalb von besonderer Wichtigkeit, weil die ständige Nähe der zwölf Tonqualitäten einer Oktave ansonsten jedes Tonfeld anzunehmen erlaubte

    Das Labyrinth auf dem Weg zum Schluss. Beobachtungen zur Genese der Schlussgruppe des 1. Satzes von Ludwig van Beethovens Eroica-Symphonie im Kontext der Skizzen

    No full text
    In diesem Text wird anhand der Skizzen die Genese der Schlussgruppe des 1. Satzes von Beethovens Eroica-Symphonie untersucht. Dabei lassen die unterschiedlichen Stadien des Skizzierungsprozesses erkennen, dass Beethoven von einem einfachen Gerüst ausging, welches er im Lauf des Kompositionsprozesses in einen komplexen, von retardierenden Momenten und Abschweifungen durchsetzten musikalischen Verlauf überführte. Die Ideen, durch welche (vor allem harmonische) Mittel dies geschehen sollte, standen dabei schon früh fest, nicht aber, an welchen Stellen diese Mittel zum Einsatz kommen sollten. Der Blick in die Werkgenese macht das Spezifische der Dramaturgie dieses Formteils deutlich. Denn Beethoven hat den Punkt, an dem Unerwartetes passiert, immer weiter nach hinten verschoben. Je näher wir dem Ziel kommen, desto mehr gerät zuletzt die Musik gleichsam ins Stocken und (scheinbar) auf Abwege

    10

    full texts

    1,565

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇