Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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Club of Im_Possibilities / The Alphabet of Fame
Die folgende Fotodokumentation zeigt Momente während der Session
Club of Im_Possibilities der Künstlerin Nuray Demir, die das Ende des
Symposiums sharing/learning: methods of the collective in art, research
and activism markierte
Prototyp als Provisorium im Entwurfsverfahren
Anhand des Luftschiff-Projekts von Francesco Lana de Terzi aus dem Jahr
1670, kann eine wichtige Phase des Entwurfsprozesses dargestellt werden:
Die Prozessualität des Entwurfs endet nicht mit der vermeintlich finalen
Zusammenstellung eines Konzepts, sondern ist selbst wiederum die
Grundlage für weitere Entwürfe. Ziel dieses Beitrags ist es, den Prototyp
als Provisorium im Kontext des Entwurfsverfahrens zu untersuchen
dokumentieren
Während der Abschlussveranstaltung bot Bas Böttcher ein Poetic Recording dar. Seine zwei Spoken-Word-Performances entstanden während der Tagung und reflektierten die Tagung selbst, auf direkte und kreative Art. Am 7. Mai wurden die Inhalte der Podcasts und am 8. Mai die drei Paneldiskussionen im poetischen Protokoll zusammenfasst
zweifeln
Die Philosophie kennt den Zweifel als Methode: Indem alles dem Bewusstsein Gegebene aufgerufen und als Grundlage der Erkenntnis verworfen wird, gelangt das denkende Subjekt zu der unbezweifelbaren Gewissheit, dass es denkt. Eine solche erkenntnistragende Gewissheit spricht die Philosophie der Kunst und der ästhetischen Erfahrung ab.
Dabei kennt auch die Malerei Zweifel an den sinnlichen Gegebenheiten, die sie nur scheinbar unbefragt ins Bild setzt. Der Beitrag folgt dem Bildzweifel als Verfahren künstlerischen Forschens und als Form eines sensiblen Wissens, das sich aus einem Exzess an Ungewissheit speist
a bis z
Die gemeinsame Arbeit am DFG-Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“
hört auf, wir blicken zurück. Ein Gespräch über das Verhältnis von
Künsten und Wissenschaften, über Forschung an einer Kunstuniversität,
Kritik und Situiertheit von Wissen und über das, was abhanden gekommen
ist und wieder aufgefunden wurde
üben
Künstlerische Praxis ist in hohem Maße durch komplexe Übungsformen
konfiguriert, durch die implizites und explizites Wissen ausgebildet,
tradiert und kanonisiert wird. Das Üben ist ein Schlüssel in der
Geschichte und Gegenwart der Akademisierung der Künste und sollte Teil
ihrer institutionellen Selbstreflexion sein
Zahlenspiele. Geburtstagsgabe für Stefan Prey
Ordnungen, die auf Zahlenverhältnissen beruhen, finden sich in Musik vielfach. Einigen solcher kompositorischen Techniken und Strukturen gilt die vorstehende Skizze
Hören durch Sehen : Aspekte der Wahrnehmung von Musik und Tanz
Jenseits von Sprache eröffnet musikchoreografische Arbeit eine Welt von Bildern und Zeichen, deren je eigener Ausdrucksgehalt im Gehörten und Gesehenen sich mit dem tacit-knowingview der Zuschauenden und Zuhörenden verbindet. Sinnstiftende Resonanzen und Verstehensprozesse entwickeln sich entlang der Strukturbildung des Werks einerseits und innerhalb der individuellen Konstrukte impliziten und expliziten Wissens der Erfassenden andererseits. Die Wahrnehmung spielt dabei eine zentrale Rolle. Neben der naheliegenden Verarbeitung von akustischen und visuellen Sinneseindrücken soll hier die Propriozeption, insbesondere der kinästhetische Sinn, im Hinblick auf ihre Rolle als Mittler und Gestalter im Wahrnehmungsvollzug betrachtet werden
Listening Through Seeing : Aspects of the perception of music and dance
Choreomusical work opens a world of images and signs beyond language. The expressiveness of what is heard and seen merges with the tacit-knowing-view of the viewer and the listener.
Meaningful resonances and processes of understanding develop along the structure of the work and within the individual construct of implicit and explicit knowledge of the audience. In this process, perception plays a major role. Aside from the obvious processing of acoustic and
visual stimuli, this paper will look at the role of proprioception, especially the kinaesthetic sense, with regard to its role as intermediary and creator in the process of perception