Dokumentenserver der Universität der Künste Berlin
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Weiterdenken : In a Hotel State of Mind…
Verändert der Aufenthalt in einem Hotelzimmer unser Denken? Inwieweit
prägt das Hotel eine eigenständige Perspektive auf die Welt? Diesen
Fragen geht der vorliegende Text mit Blick auf die Videoserie Hotel
Diaries des britischen Experimentalfilmers und Videokünstler John Smith
und unter Heranziehung von Wayne Koestenbaums Hotel Theory nach
Wie (nicht) lecker mein Deutsch war
In June 2019, I held the workshopcooking, playing and sharing at the
symposium sharing/learning: methods of the collective in art, research
and activism by the DFG-Graduiertenkolleg “Das Wissen der Künste”, Berlin
University of the Arts (UdK), at/in cooperation with District * School
without Center.
I invited guests to explore how to come together spontaneously,
creatively and intuitively for preparing a feast without previously
knowing the recipe and without a recipe. The main idea was how to make a
meal with the ingredients, we would have available, and share it between
the participants of the event. Noncooking Knowledge was required. As it
usually happens in my proposals, the practice has taken other directions
The Practice of Resistance
WIR – was bedeutet das eigentlich? Wann ist der Moment gekommen, dass
wir uns die Hände reichen, uns in die Augen sehen und sagen können: WIR!
WE – what does that mean? When does the moment arise that we hold hands,
look at each other in the eyes, and say: WE
Spaces of Collectivity
How is it to act collectively when each one of us brings our own
perspective, values, assumptions, and also our own language? How does
from the many become ‘one’? What compromises does one need to make on the
way? These were the questions we explored during the workshop Spaces of
Collectivity. The aim was to collectively experience and enjoy space,
while noticing how different our perspectives on it are, and how being
able to talk about them, is key to any collective act of visioning,
making or caring for space. Maps, as final products, and map-making, as
the process of making these, became the tools to visualise and thus be
able to better discuss these challenges
Weiterdenken: FAKTEN SCHAFFEN! Sieben Thesen zum Dokumentieren in den Künsten und Wissenschaften
Während der Konzeption der Veranstaltungsreihe wie auch der Onlinepublikation FAKTEN SCHAFFEN. entstanden Arbeitsfragen und -thesen, die das Verhältnis von Dokumentieren und Dokumenten in den Künsten und den Wissenschaften näher zu bestimmen versuchten. Als Abschluss und Ausblick stellen die Organisator_innen der Veranstaltungsreihe hier sieben Thesen zur Disposition
transformieren
Im Rahmen ästhetischer Prozesse spielt der Übergang zwischen verschiedenen Medien und Modi des Wissens oft eine zentrale Rolle. Der Beitrag untersucht anhand von visuellen Beispielen aus künstlerisch gestalteten Bilderbüchern die Möglichkeiten, durch ästhetische Transformationen neue Formen des Wissens zu generieren
dekolonisieren
Die Geschichte der Dekolonisation als langanhaltende politischökonomische
Befreiungsgeschichte umfasste immer auch künstlerische
Produktionen, Artikulationen und ästhetische Strategien der Subversion
sowie intellektuelle Positionen.
In diesem Essay werde ich mit Fokus auf Kunstproduktionen in den
Bereichen Musik, story telling – hier einschließlich Literatur und
Theater – und Bildender Kunst eine Geschichte der politischen
Dekolonisation und eine Geschichte dekolonialer Kunstproduktion
skizzieren
poetisieren
In diesem Beitrag wird das Phänomen des Transfers untersucht, welcher in
und durch Spoken-Word-Aufführungen vollzogen wird: einerseits in Form
eines Wissenstransfers, andererseits im Sinne einer affektiven Intra-
Aktion
» […] für den ausübenden Künstler genüge der General baß.« Ein Reformversuch im Fach Musiktheorie an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin
An der 1869 gegründeten Hochschule für Musik in Berlin wurde Mitte der 1870er Jahre der Versuch unternommen, den Theorie-Unterricht neu aufzustellen und zu reformieren. Reinhold Succo, einer der Lehrenden in diesem Fach, verfasste zwei Schriftstücke, die als Ausgangspunkte für eine Um- und Neustrukturierung des musiktheoretischen Hochschul-Unterrichts gedacht waren, deren Quintessenz die Einführung der Lehre vom Kontrapunkt in den von ausschließlicher Beschäftigung mit der Harmonielehre geprägten Theorieunterricht war. Die von Succo vorgelegten Pläne entstanden im Rahmen einer Auseinandersetzung über Sinn und Zweck des Theorieunterrichts und präsentieren sich durch das im Gegensatz zu der üblichen Unterrichtspraxis stehende Einfordern von Eigenversuchen und Eigenleistungen der Studierenden als erstaunlich vorausschauend und modern. Succos Bemühungen hatten keinen Erfolg, und es blieb bei dem, was noch etwa drei Jahrzehnte später als ›isoliertes und grämliches Dasein‹ der Theorie beklagt wurde
Ragtime für die Polka. Musikalische Amerika-Signaturen in Puccinis La fanciulla del West
Seit der Uraufführung von Giacomo Puccinis Oper La fanciulla del West 1910 in New York herrscht in der Rezeption ein weitgehender Konsens darüber, dass dieses Werk trotz seines Wildwest-Sujets nur marginale Anteile amerikanischer musikalischer Idiomatik aufweist. Der vorliegende Beitrag unterzieht diese These einer kritischen Revision. Ein genauerer Blick erweist, dass Referenzen auf amerikanische Musik, d. h. auf Ragtime (nach dem Verständnis der Zeit) sowie den Minstrel und Plantation Song des 19. Jahrhunderts in Puccinis Partitur doch etwas zahlreicher sind, als in der Literatur bisher zugestanden wurde. Für den Umstand, dass sich Puccinis Amerikanismus nicht im vollen Umfang mitteilte, lassen sich zwei Gründe vermuten: Während die Zeitgenossen uneins oder unentschieden waren, was das Musikalisch-Amerikanische eigentlich konstituierte, ging späteren Generationen unter dem Eindruck des Jazz und seiner musikalischen Auswirkungen das Bewusstsein für die Stilmerkmale der älteren populären Musik der USA verloren