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Close enough? Criteria for sufficient simulations of IEC 61499 models
The IEC 61499 standard defines a model for dis-
tributed control systems based on function blocks (FBs) and
event-driven execution. Although interoperability and portability between tools are core goals of the standard, the behavior of an executable model varies significantly between run-time environments (RTEs). This presents challenges for comparing execution traces, e.g., when validating that a simulation of an IEC 61499 model conforms to a specific RTE. In this paper, we propose a methodology for analyzing the behavior of custom IEC 61499 RTEs based on example models that cover specific language features or known semantic variants. These examples are derived from an analysis of the standard and relevant literature on IEC 61499 semantics. We founded a publicly available repository of collected examples that can be used to analyze the RTE behavior in a structured way. Our approach provides a starting point for a future comprehensive set of example models. In this paper, we focus on FB network execution and demonstrate the effectiveness of our approach by comparing the behavior of 4diac FORTE and a model simulator. Our methodology offers a systematic and practical way for
identifying implemented semantic variants of IEC 61499
Zum generalisierten Misstrauen gegenüber der Technisierung der Pflege
Dieses Kapitel befasst sich mit den Fragen, wie im Bereich der Pflege ein Hemmnis für technologische Innovationen entsteht und wie die Einführung und Nutzung assistiver Technologien dadurch dauerhaft behindert werden kann. Ergebnisse der Fokusgruppeninterviews zeigen, dass Reaktionen der Pflegenden auf die technologischen Innovationsbemühungen oft durch ein Oszillieren zwischen Offenheit und Skepsis gekennzeichnet sind. Viele Pflegende zeigen sich einerseits offen gegenüber technischen Hilfsangeboten, solange deren Funktionsweisen im Einklang mit ihren ethisch-normativen Vorgaben stehen. Sie äußern aber andererseits große Besorgnis darüber, dass der zunehmende Technologieeinsatz zwangsläufig mit vielen Zusatzbelastungen und für sie unakzeptablen Veränderungen der Pflegepraxis einhergeht. Aus dieser Ambivalenz entwickelt sich eine Kritikkultur, die verstärkt durch Dissens im klinischen Umfeld als ein generalisiertes Misstrauen gegenüber dem Technisierungsschub institutionalisiert wird
The complexity of a site: "Edom" in the Persian period from the perspectives of historical research, hebrew bible studies, and ancient Near Eastern studies
The opening essay in this section is my own contribution, entitled “The Complexity of a Site: ‘Edom’ in the Persian Period from the Perspectives of Historical Research, Hebrew Bible Studies, and Ancient Near Eastern Studies.” It introduces the current state of research on Edom in the Persian period and outlines the open questions, desiderata, and issues for future research. The essay is meant to serve as an orientation into this complex and problematic situation, particularly the intersections of historical studies, archaeology, and cultural, religious, and literary histories. Consequently, it is imperative that perspectives from historical research, Hebrew Bible studies, and ancient Near Eastern studies are brought into dialogue with each other. Therefore, the essay concerns itself with the various (and partially divergent) results, inquiries, and sectors of future research from the different disciplines on the question of Persian-period Edom, and it seeks to bring these together so as to develop the larger historical, literary-historical, and religious-historical picture that the field desperately needs. At the same time, the essay serves to profile the task of the whole volume in fuller detail – the book strives to be an entry into the topic that is as comprehensive as possible, both in terms of topics and approaches
‹Postdigitales Schultheater›: eine Kartografie zentraler Akteurinnen des Diskurses ‹Theater und Digitalität›
Der vorliegende Beitrag dient als Grundlage zur Theoretisierung und Konzeptualisierung des ‹Postdigitalen Schultheaters›. Ausgangspunkt sind theoretische Überlegungen, die den Postdigitalitätsbegriff aus kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive mit aktueller Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung und schlussendlich mit zeitgenössischen Konzeptualisierungen von theaterpädagogischer (Schul-)Praxis verbinden. Als wichtiger Einflussfaktor für das Postdigitale Schultheater werden dabei u. a. digitale Transformationsprozesse innerhalb der Theaterkunst (als zentrale Bezugskunst des Schultheaters) im Zuge der ‹Postdigital Condition› identifiziert. Um diese Transformationsprozesse zu ergründen, wurden zwei zentrale Forschungsfragen aufgestellt: (1) ‹Wer spricht wie über Theater und Digitalität?› und (2) ‹Welche Implikationen erschliessen sich daraus für das Postdigitale Schultheater?›. Die Analyse des aktuellen Diskurses um ‹Theater und Digitalität› ergab, dass sich vier idealtypische Positionen bestimmen lassen, die insbesondere durch ihre Verortung des ‹Digitalen› im Theater zu unterscheiden sind. Das Digitale ist demnach entweder im Spiel mit Medientechnologien auf der Bühne, in der Lebenswelt zeitgenössischer Theatermachender als ‹Digital Natives›, in den strukturellen Beschaffenheiten des Internets oder in der Ästhetik einer theatralen ‹Post-Internet-Art› zu finden. Bezüglich der theaterpädagogischen (Schul-)Praxis wurde aus diesen Positionen jeweils eine zugespitzte und diskussionsanregende These für das Postdigitale Schultheater abgeleitet
Digitale Förderung der narrativen Schreibkompetenz bei Schülerinnen und Schülern mit diagnostiziertem Unterstützungsbedarf: ein systematisches Literatur-Review
Die Fähigkeit, Gedanken schriftlich festzuhalten, ist für gesellschaftliche Teilhabe unabdingbar. Viele Schülerinnen und Schüler erwerben diese Kompetenz jedoch nicht in ausreichendem Maße und benötigen deswegen eine zusätzliche spezifische Förderung. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung im Bildungsbereich stellt sich die Frage, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich digitaler Schreibinterventionen bei Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen diagnostizierten Unterstützungsbedarfen existieren. Das vorliegende systematische Literatur-Review gibt einen Überblick über den gegenwärtigen internationalen Forschungsstand. Insgesamt wurden 40 Zeitschriftenartikel und 11 Dissertationen in die Beurteilung einbezogen. Es zeigt sich, dass digitale Förderung unabhängig vom Förderbedarf, vom Alter und von der Schulform dazu beitragen kann, die narrative Schreibkompetenz zu verbessern. Eine Zuordnung der genutzten digitalen Elemente anhand des SAMR-Modells (Puentedura, 2006) gibt einen Hinweis darauf, dass diese hauptsächlich die analogen Elemente ersetzen und erweitern und weniger der Umgestaltung der Aufgaben zuzuordnen sind. Trotz der Vielzahl an einschlägigen empirischen Arbeiten ist die Datenbasis im Hinblick auf hochwertige Studien allerdings noch zu gering, um verlässliche und allgemeingültige Aussagen über die Wirkungen treffen zu können. (DIPF/Orig.
Of phrenology, reconciliation and veneration: exhibiting the repatriated life cast of Māori Chief Takatahara at the Akaroa Museum
This chapter examines emerging practises of displaying contested indigenous artifacts at the Akaroa Museum on Banks Peninsula, New Zealand, considering values and belief systems of indigenous groups. Drawing on archival research, qualitative interviews with museum staff and visitors, the history of the museum and the object biography of a repatriated life cast of Māori chief Takatahara are depicted. The chapter shows how the repatriation of the life cast prompted a slow change in displaying indigenous artifacts from an ethnographical mode of display perpetuating the colonial gaze to a collaborative model, that acknowledges and reflects Māori believe systems and expectations