OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
Not a member yet
4628 research outputs found
Sort by
Dialektik des Lebendigen
Die Biologie kennt alle Eigenschaften des Lebendigen, aber auf die Frage »Was ist Leben?« hat sie keine eindeutige Antwort. Der Grund dafür liegt im Organischen selbst: Seine Struktur folgt zwar kausalen Naturgesetzen, ist aber nicht hinreichend durch sie zu begründen. Wir beurteilen Lebewesen analog zur Technik als zweckmäßig aufgebaut, aber zugleich wissen wir, dass sie natürlich entstanden sind. Christine Zunke analysiert den Widerspruch, Leben über ein teleologisches Prinzip zu erklären und es zugleich nicht zu tun. Mit ihrer naturphilosophischen Reflexion zeigt sie auf, wie dieser Widerspruch das Denken in eine Dialektik des Lebendigen führt – oder zur Quelle biologistischer Ideologie wird
Hybrid-frequency-resolution adaptive Kalman filter for online identification of long acoustic responses with low input-output latency
Forschungspartner*innen in der Versorgungsforschung: Bedarf, Akzeptanz und Umsetzbarkeit von vorbereitenden Schulungen = Research partners in health services research: need, acceptance and feasibility of preparatory trainings
Kinderschutz in der Grundschule: Kooperationsverhältnisse mit dem Jugendhilfesystem (Teil I)
Towards quantitative precision for ECG analysis: leveraging state space models, self-supervision and patient metadata
Entwicklung der Rechenflüssigkeit: Längsschnitterhebung zu Beginn der Sekundarstufe
Rechenflüssigkeit wird in der deutschsprachigen Forschung zur Entwicklung mathematischer Kompetenzen, hier verstanden als arithmetische Fähigkeiten, bisher kaum beachtet. Grundsätzlich sind sowohl spezifische als auch unspezifische Einflussfaktoren für diese Entwicklung von Bedeutung: Unspezifische Faktoren, wie u.a. Intelligenz, haben vor und mit dem Beginn der Grundschule einen Einfluss (Krajewski & Schneider, 2009). Der Einfluss der Intelligenz nimmt während der schulischen Laufbahn ab (Geary et al., 2017). Parallel dazu steigt die Relevanz von spezifischen Faktoren (u.a. Mengen-Zahlen-Kompetenz, arithmetische Kompetenzen), zu denen auch die Rechenflüssigkeit gehört (ebd.). Die Fähigkeit des flüssigen Rechnens meint die Kompetenz, in einem eng umgrenzten Zeitraum möglichst viele richtige Lösungen bei der Berechnung von einfachen Additions-, Subtraktions-, Multiplikations- und Divisionsaufgaben mit einstelligen Zahlen zu erzielen (Caemmerer et al., 2018; Calhoon et al., 2007). Eine gute Rechenflüssigkeit geht mit einer reduzierten Belastung des Arbeitsgedächtnisses einher, sie führt zu besseren Leistungen in höheren mathematischen Kompetenzbereichen (u.a. Bruchrechnung), daher besitzt sie zu Beginn der Sekundarstufe eine große Bedeutung. Wie entwickelt sich die Rechenflüssigkeit in dieser Phase? Welchen Einfluss nehmen unspezifische Faktoren?
Zur Klärung wird die Rechenflüssigkeit innerhalb der fünften und sechsten Jahrgangsstufe zu jeweils drei Zeitpunkten erhoben. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Rechenflüssigkeit in den Schuljahren signifikant steigert. Zusätzlich wird der Einfluss der Intelligenz, der Leseflüssigkeit, des Lernverhaltens (eingeschätzt durch die Lehrkraft), des Geschlechts sowie des sozioökonomischen Status näher betrachtet. In dem Beitrag wird darüber hinaus die Entwicklung der Rechenflüssigkeit bei Schüler*innen mit ungünstigen Lernvoraussetzungen näher analysiert
The effects of a LEGO® intervention on the writing performance of seventh graders with special needs
In this pilot single-case study, we evaluated the effects of using LEGO® as a tool for students identified with disabilities to improve their expressive writing performance. We applied a simple ABA reversal design to test whether the intervention was effective with four seventh graders. Social validity data were also obtained. Findings indicate that all four participants received a substantial benefit from playing with LEGO® as they tried to come up with ideas for their essays. The length of texts considerably increased once they started using LEGO® materials. Social validity feedback from the students suggests that, overall, they held a positive view of the intervention, but they also voiced some critical opinions. This paper ends with a discussion of limitations and possible further extensions to the novel approach presented
Gestaltung hybrider Arbeit: Analysen – Konzepte – Praxisberichte
Die Flexibilität von Arbeitsort und Arbeitszeit als arbeitsorganisatorische Gestaltungsmaßnahme ist unter dem Begriff der Telearbeit seit vielen Jahrzehnten bekannt und in der Arbeitswelt etabliert. Nicht zuletzt durch eine fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich die Möglichkeiten des zeit- und ortsflexiblen Arbeitens in den letzten Jahren vergrößert. Als Folge der Corona-Pandemie wurde die Präsenz an einem unternehmerischen Arbeitsort umfassend eingeschränkt und stattdessen in großem
Umfang ein Arbeiten von zu Hause (Homeoffice) eingeführt. In der Zeit der Einschränkungen durch die Pandemie wurden vielfältige Erfahrungen im Umgang mit zeit- und
ortsflexiblem Arbeiten gesammelt. In dem vorliegenden Praxishandbuch werden die Erfahrungen der letzten Jahre mit einer Betrachtung von Chancen und Risiken des flexiblen Arbeitens vorgestellt