OOPS - Oldenburger Online-Publikations-Server (Univ. Oldenburg)
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Specialized strategies for resolution of singularities of determinantal ideals
Auflösung von Singularitäten spielt eine wichtige Rolle in der Arbeit von algebraischen Geometern seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Wir werden in dieser Arbeit die Menge der Spezialfälle auflösbarer SIngularitäten mit dem Fall einer speziellen Klasse determinantieller Ideale, erweitern. Diese spezielle Klasse verallgemeinert die determinantiellen Singularitäten generischer Matrizen zum Fall der determinantiellen Singularitäten monomialer und binomialer Matrizen. Außerdem werden wir einen effizienteren Weg sehen, (schief-)symmetrische generische determinantielle Singularitäten aufzulösen. Insgesamt zeigt sich, dass wir, durch eine geeignete Implementation der
präsentierten Strategie, die Klasse, der in der Praxis berechenbaren Auflösungen durch geeignete Zentrumswahlen und Ausnutzen struktureller Eigenschaften erweitern können
Architekturprozess und Bewertungsmethoden für Testfelder Intelligenter Verkehrssysteme
Intelligente Transport- und Mobilitätsdienste verbessern Verkehrssicherheit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Deren komplexe Natur erfordert sorgfältige Erforschung und Tests, unterstützt durch Testfelder. Der nachhaltige Entwurf solcher Testfelder ist anspruchsvoll. Diese Arbeit präsentiert einen strukturierten Entwurfs- und Bewertungsprozess, um robuste Architekturen zu schaffen. Der Prozess zerlegt funktionale Anforderungen in kleinste Einheiten, die zu größeren Prozessen choreographiert werden. Das 4+1-Sichten-Softwarearchitekturmodell wird angewendet, um den Entwurf zu beschreiben. Diese Methode wird in der Praxis unter realistischen Bedingungen evaluiert. Ein Bewertungsverfahren ermöglicht eine sensible Beurteilung nicht-funktionaler Anforderungen und den Vergleich mit alternativen Entwürfen. Dies fördert die Entwicklung nachhaltiger Testfeldarchitekturen für wirtschaftliche Tests von ITS-Anwendungen
Testing of machine learning algorithms and models
Auf maschinellem Lernen (ML) basierende Softwaresysteme werden zunehmend in verschiedenen Anwendungen eingesetzt. In vielen dieser Anwendungen
hat ML-Software außergewöhnliche Leistungen gezeigt, aber auch katastrophale Ausfälle. In dieser Arbeit stellen wir Testansätze vor, mit denen
bestimmte Anforderungen überprüft werden können, wobei die gesamte Pipeline von ML-Systemen berücksichtigt wird. Zu diesem Zweck haben wir
zunächst die Lernalgorithmen und dann die ML-Modelle getestet. Für die Lernalgorithmen haben wir zunächst eine Eigenschaft vorgeschlagen und
dann einen metamorphen Testansatz vorgestellt, um sie zu testen. Für das Testen von ML-Modellen haben wir einen Testansatz entwickelt, der als
eigenschaftsgesteuertes Testen bezeichnet wird, um ML-Modelle auf eine benutzerspezifische Eigenschaft zu testen, die beim Testen verschiedener
Eigenschaften für verschiedene Arten von ML-Modellen verwendet wird
Globally Accurate Locally Inaccurate (GALI): On the Combination of Time-Triggered Architectures with Instruction Accurate Simulators for the Analysis of System Behavior
Time-Triggered (TT) architectures are widely used in safety-critical computer systems for their deterministic and predictable behavior. However, existing solutions lack observability and debugging capabilities. To address this, we propose GALI, a novel simulation technique. GALI, which stands for "Globally Accurate, Locally Inaccurate," speeds up the simulation of time-triggered systems while enhancing observability and debugging. It utilizes an instruction-accurate simulation with a predetermined time-triggered system configuration and applies discrete timed execution to produce fast and accurate results. The supporting tooling ecosystem generates platform and application components, including board-support packages, binary files, communication channels, and required infrastructure. Our evaluation demonstrates that GALI achieves precise behavior similar to cycle-accurate simulations while incurring minimal overhead, comparable to untimed simulations
Area deprivation and demographic factors associated with diabetes technology use in adults with type 1 diabetes in Germany
Introduction: Diabetes technology improves glycemic control and quality of life for many people with type 1 diabetes (T1D). However, inequalities in access to diabetes technology exist in many countries. In Germany, disparities in technology use have been described in pediatric T1D, but no data for adults are available so far. We therefore aimed to analyze whether demographic factors and area deprivation are associated with technology use in a representative population of adults with T1D.
Materials and methods: In adults with T1D from the German prospective diabetes follow-up registry (DPV), we analyzed the use of continuous subcutaneous insulin infusion (CSII), continuous glucose monitoring (CGM), and sensor augmented pump therapy (SAP, with and without automated insulin delivery) in 2019-2021 by age group, gender, migration background, and area deprivation using multiple adjusted regression models. Area deprivation, defined as a relative lack of area-based resources, was measured by quintiles of the German index of Multiple Deprivation (GIMD 2015, from Q1, least deprived, to Q5, most deprived districts).
Results: Among 13,351 adults with T1D, the use of technology decreased significantly with older age: CSII use fell from 56.1% in the 18−<25-year age group to 3.1% in the ≥80-year age group, CGM use from 75.3% to 28.2%, and SAP use from 45.1% to 1.5% (all p for trend <0.001). The use of technology was also significantly higher in women than in men (CSII: 39.2% vs. 27.6%; CGM: 61.9% vs. 58.0%; SAP: 28.7% vs. 19.6%, all p <0.001), and in individuals without migration background than in those with migration background (CSII: 38.8% vs. 27.6%; CGM: 71.1% vs. 61.4%; SAP: 30.5% vs. 21.3%, all p <0.001). Associations with area deprivation were not linear: the use of each technology decreased only from Q2 to Q4.
Discussion: Our real-world data provide evidence that higher age, male gender, and migration background are currently associated with lower use of diabetes technology in adults with T1D in Germany. Associations with area deprivation are more complex, probably due to correlations with other factors, like the higher proportion of migrants in less deprived areas or the federal structure of the German health care system
Identifikation von Beinahekollisionen in maritimen Verkehrsdaten als Ground-Truth für szenariobasiertes Testen
Diese Arbeit geht der Frage nach, wie sich validierungsrelevante Beinahekollisionssituationen aus historischen Verkehrsdaten detektieren und als Ground Truth nutzen lassen. Nach der Sichtung des Stands der Technik werden Anforderungen an die Datenerhebung, Datenspeicherung, sowie die Datenanalyse erhoben und ein entsprechendes Konzept erstellt. Zur Bestimmung von Beinahekollisionen werden zunächst die relevanten Einflussfaktoren hergeleitet und es folgt, gemäß der Definition, die Entwicklung mehrerer Methoden und Werkzeuge zur Identifikation von fahrerreaktionsbasierten, funktionsreaktionsbasierten, kontextbasierten und historienbasierten Auffälligkeiten. Als Vorbereitung auf die Evaluation schließt sich die Implementierung und Integration der Systemartefakte in das maritime Testfeld eMIR an. Es kann gezeigt werden, dass der Ansatz zur objektiven Erkennung von Beinahekollisionen geeignet ist und als Ground Truth für das szenariobasierte Testen eingesetzt werden kann