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Überall steckt Kreativität drin: alltagsintegrierte Kreativitätsförderung für 3- bis 6jährige Kinder
Jeder Mensch kann kreativ sein - und das von Anfang an. Oft jedoch braucht es einen Impuls oder eine Aufgabenstellung, um bei Kindern kreatives Denken und Handeln anzustoßen. In diesem Praxishandbuch werden die theoretischen Grundlagen der Kreativitätsförderung anschaulich und praxisnah vermittelt. Dabei steht die Nutzung des kreativen Potenzials von alltäglichen Situationen im Vordergrund. So kann sowohl
die Begrüßung als auch eine Bilderbuchrunde für kreative
Aktivitäten genutzt werden. Mithilfe unterschiedlicher Impulse, die von Techniken des kreativen Gestaltens, über das Musizieren bis hin zum Geschichtenerzählen reichen, wird ein individueller künstlerischer Prozess angeregt –
denn Kreativität kann in Allem stecken
Plattdeutsch in Berlin? Überlegungen zur Sprachwahl der moralischen Wochenschrift "De Platt-Dütsche" (1772)
Mit Mittelniederdeutsch auf dem Weg zur 'Niederdeutschen Philologie': August Lübben (1818-1884) und die frühe Forschung zum Niederdeutschen
Middle Low German literature and language have twice featured prominently in the history of the Verein für niederdeutsche Sprachforschung (“Sprachverein”): in 1875 in the first volume of the Low German Language Association’s Yearbook with a contribution by August Lübben “Zur Characteristik der mittelniederdeutschen Literatur” (On the Characteristics of Middle Low German Literature) and in 1925 in the 51st volume with a contribution by Agathe Lasch “Vom Werden und Wesen des Mittelniederdeutschen” (On the Development and Nature of Middle Low German). In view of this, the question arises as to what role the subject of ‘Middle Low German’ actually played in early research on Low
German until the founding of the Sprachverein in 1874/1875 and in the following years. Middle Low German certainly had a firm place in philological research when August Lübben and Agathe Lasch devoted themselves to it. But this was not
a matter of course. For, as will be shown in the following, Middle Low German as an object of philological research initially required explanation, even justification.
In this context, August Lübben and, after him, Agathe Lasch each offered a new perspective on Middle Low German language and literature. From a retrospective point of view, these were important steps in the formation of the discipline of ‘Low German philology’
100 Jahre Niederdeutsche Philologie: Ausgangspunkte, Entwicklungslinien, Herausforderungen. Teil 1: Schlaglichter auf die Fachgeschichte
Der erste Band des Sammelwerks zum 100-jährigen Jubiläum der Niederdeutschen Philologie in Rostock beleuchtet die Fachgeschichte dieser Disziplin. Die Beiträge behandeln in chronologischer Ordnung Stationen, Institutionen und wichtige Vertreter der Fachgeschichte von den frühen Vorläufern (Nathan Chytraeus) bis in die Gegenwart. August Lübben und Bruno Claußen stehen am Beginn der systematischen Forschung zum Niederdeutschen. Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung, das Mecklenburgische Wörterbuch, Arbeiten zur altsächsischen Lexikographie und nicht zuletzt die Professur Hermann Teucherts markieren die Professionalisierung des Fachs. Der gesellschaftliche Kontext der Fachentwicklung wird in Beiträgen zur Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkriegs und der DDR thematisiert
A systematic review on prognostic factors and models for changes in quality of life and depressive symptoms after multi‐domain cognitive training in healthy older adults: who benefits?
Background: As we age, cognitive abilities decline which can lead to a decrease in quality of life (QoL) and an increase in depressive symptoms even in healthy (i.e., non-clinical) older adults. Cognitive trainings (CT) are a promising approach to not only improve cognition, but also QoL and mood. However, it is unclear which prognostic factors are associated with changes in QoL and depression after CT.
Objective:To identify prognostic factors and models of changes in QoL and depressive symptoms after a multi-domain CT in healthy older adults.
Methods: MEDLINE, Web of Science Core Collection, CENTRAL and PsycInfo were systematically searched for multi-domain CT studies in healthy older adults until August 2022. Studies investigating prognostic factors and/or models on QoL and depressive symptoms were included. Risk of bias was assessed using the QUIPS and the PROBAST tool.
Results: Our search revealed N = 12,916 studies, of which only 6 could be included in the review. Prognostic factors included were sociodemographics, cognitive reserve, cognitive baseline level, and cognitive change. However, data were too rare and heterogenous regarding the assessment measures of QoL and depressive scores, the used multi-domain CT and the investigated prognostic factors to draw clear conclusions or conduct meta-analyses.\ud
Conclusion: There is an urgent need for research on prognostic factors and models of changes in QoL and depressive symptoms after CT in healthy older participants as they could help to tailor interventions to individuals in terms of future precision medicine approaches
SENSOR - Studie zur emotional-sozialen Situation von Schüler*innen "nach" der Corona-Pandemie: ausgewählte, deskriptive Ergebnisse
Im Rahmen vom Risiko-Ressourcen-Modell der psychosozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (Beelmann & Raabe, 2007) lassen sich Ereignisse wie die Corona-Pandemie als externe Risikofaktoren verstehen, die erwartbar zu psychosozialen Belastungen, insbesondere in der Kombination mit weiteren Risikofaktoren, führen kann. Aktuelle Forschungen ergeben international kein klares Bild (Newlove-Delgado et al., 2023), die Ergebnisse der COPSY-Studie (05/2020-10/2022) hingegen weisen für Deutschland auf ein geringeres Wohlbefinden der Schüler*innen während der Corona-Pandemie hin, welches durch soziale Risikofaktoren noch verstärkt wird (Ravens-Sieberer et al., 2023). Zudem können Sorgen zu Kriegs- und Klimasituation verstärkt beeinträchtigend wirken.
In Anlehnung an die COPSY-Studie ist es das Ziel der SENSOR-Studie, das emotional-soziale Wohlbefinden von Schüler*innen zu erheben und dabei auch die Perspektive der Lehrkräfte sowie Eltern/Erziehungsberechtigten zu berücksichtigen, um nachfolgend konkrete und passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten zu planen.
Eine erste Erhebung erfolgte im Frühjahr 2022 durch die Arbeitsgruppe von Christian Huber (Bergische Universität Wuppertal) in zwei Kölner Schulquartieren (Huber et al., 2022). In einer Replikation in Niedersachsen im Frühjahr 2023 nahmen insgesamt 349 Schüler*innen (3./4. Klasse Grundschule und 5./6. Klasse Förderschulen Lernen und ESE), sowie 144 Eltern, 168 Lehrkräfte und 14 Schulleitungen teil. Die Querschnittserhebung fand online unter Nutzung standardisierter Erhebungsinstrumente zu den Bereichen Angst, Aggressivität, Hyperaktivität, Probleme mit Peers, prosoziales Verhalten, Depressivität, Konzentration, Schulleistung sowie Zukunftsängste statt.
Erste Befunde werden im Poster vorgestellt: Während aus der Perspektive von Eltern/Erziehungsberechtigten und der Schüler*innen selbst vor allem Angst und Aggression dominant sind, berichten vor allem die Lehrkräfte von erheblichen Konzentrationsschwierigkeiten bei den Lernenden. Die von vielen Kindern berichteten Zukunftsängste bilden ein bisher wenig beachtetes Thema
Die niederländische Statenvertaling (1637): Übersetzungsmethode und sprachliche Wirkung im Vergleich mit der Lutherbibel
The measurable environment as nonintrusive authentication factor on the example of WiFi beacon frames
Endogener und exogener flexionsmorphologischer Wandel in Kleinsprachen Der Fall des Lemkischen zwischen Polnisch, Slovakisch und Ukrainisch
Der lemkisch-polnische Sprachkontakt stellt eine Kontaktsituation dar, in der eine genetisch ursprünglich ostslavische und eine westslavische Sprache aufeinandertreffen. Historisch gesehen bestanden über längere Zeit enge Kontakte auch zu anderen westslavischen Varietäten, wie z. B. dem (Ost-)Slovakischen. Die vorliegende Studie analysiert das real praktizierte Lemkische anhand breiter empirischer Daten und zeigt vor dem Hintergrund der beschriebenen Kontaktverhältnisse die aktuellen Entwicklungstendenzen in der lemkischen (Flexions-)Morphologie auf. Dabei werden korpuslinguistisch Variationen und Präferenzen im Sprachkontakt von konkurrierenden Flexionsformen und -strukturen unterschiedlicher Affinität analysiert und so flexionsmorphologische Wandelphänomene (im Sinne einer apparent-time-Studie) und mögliche auslösende - soziolinguistische und/oder sprachinhärente - Faktoren ermittelt. Da es sich beim Lemkischen um eine sog. Kleinsprache handelt, gilt besonderes Augenmerk dabei der Frage, wie stark der strukturelle Einfluss der dominanten Dachsprache Polnisch auf das gesprochene Lemkische ausgeprägt ist