Schriftenserver der MSH Medical School Hamburg
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Die Erfahrung von Pflegekräften aus Drittstaaten: Eine qualitative Untersuchung vom Anerkennungsverfahren bis zur Anerkennung in Deutschland
Der Pflegeberuf erfährt mehr und mehr einen Mangel an Fachkräften, um diesemMangel zu begegnen werden immer häufiger Pflegekräfte aus Drittstaaten angeworben.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Anerkennungsprozess von Pflegekräften aus Drittstaaten via Kenntnisprüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Es wurde dabei folgende Fragestellung bearbeitet: Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Anerkennungsprozess für Pflegekräfte aus Drittstaaten?
Die Daten wurden dabei mithilfe von acht Testperson und dem Instrument des problemzentrierten Interviews erhoben. Die transkribierten Interviews wurden anschließend mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Die ausgewerteten Daten zeigen vielerlei verschiedene Herausforderungen auf. Die größten Herausforderungen sind dabei die Sprache und die daraus resultierende gestörte Integration sowie Diskriminierungen, welche die Pflegekräfte häufig erfahren. Die erhobenen Daten zeigen auf, dass der Anerkennungsprozess und damit die Anwerbung von Pflegekräften aus Drittstaaten einem Optimierungsbedarf unterliegt
Auswirkungen der Nutzung der nicht-dominanten Hand bei der aktiv künstlerischen Arbeit in der Kunsttherapie
Die meisten Menschen benutzen im Alltag eine Hand, ihre dominante Hand, für den Großteil der Aufgaben. Bisher gibt es wenig Forschung, die sich mit den Auswirkungen eines Handwechsels auseinandersetzt, geschweige denn diesen im kunsttherapeutischen Rahmen betrachtet. Die vorliegende Studie untersuchte die Auswirkungen der Nutzung der nicht-dominanten Hand bei der aktiven künstlerischen Gestaltung in der Kunsttherapie. Geplant waren zwei Interventionstermine, bei denen unterschiedliche Gruppen in umgekehrter Reihenfolge abwechselnd mit beiden Händen arbeiten sollte. Aus Zeitgründen wurde lediglich eine Intervention mit einer Gruppe von vier Personen durchgeführt, bei der mit der nicht-dominanten Hand begonnen wurde, um dann auf die dominante zu wechseln. Während der Intervention fand eine Feldbeobachtung statt, welche im Anschluss durch eine qualitative Datenerhebung im Rahmen einer Gruppendiskussion ergänzt wurde. Die Daten wurden in Anlehnung an Mayring ausgewertet. Es wurde von Unterschieden zwischen den beiden Interventionsteilen berichtet. Während der nicht-dominanten Handnutzung schien es weniger bewertende Gedanken, Erwartungen und Leistungsdruck gegeben zu haben. Es wurde teilweise mit mehr Konzept gestaltet und die Ausdrucksformen unterschieden sich. Die Werke der dominanten Hand waren präziser, konkreter und gegenständlicher. In beiden Werken kamen Metaphern und Symbole vor, während bei der nicht-dominanten Hand der Ausdruck allgemein abstrakter war. Bei der nicht-dominanten Hand wurde von stärkerem innerem Erleben und Ausdruck dessen berichtet. Die Teilnehmenden fühlten sich stärker verbunden mit dem Gestalteten und ihrem Gefühl. Die Studie weist einige Mängel auf, unter anderem, da die Stichprobe sehr gering ausgefallen ist, das Studiendesign einseitig und durch hohe Subjektivität allgemein verzerrungsanfällig ist. Dennoch ergeben sich eine Vielzahl von Anknüpfpunkten für vertiefende Forschung. Zukünftige Studien sollten sowohl links- als auch rechtshändige Personen bestenfalls in einem Mixed-Methods-Design untersuchen und mit bildgebenden Verfahren arbeiten
It's Just me, my Phone And I: A Replication Study of Social Rejection, Phone Use And Its Physical Effects
Loneliness is an ongoing health issue today, leading to several negative health consequences. The feeling of chronic loneliness in response to social exclusion is severe as well. Social exclusion can lead to negative health consequences and is known to impact the human physique. Thus, research is exploring social exclusion and interventions that buffer its effects. Research by Hunter et al. (2018) investigated the buffering effects of phones and initially found that the presence of a phone, but not its use, decreases psychological and physiological stress responses in saliva. This study aimed to replicate the psychological results exactly and the physiological results conceptually. It investigated whether three different phone conditions (no phone, restricted phone use, normal phone use) differ significantly in heart rate variability. Further, it explored the same for felt exclusion and heart rate. The sample consisted of 101 German university students. Mixed ANOVAs and growth modeling were used in SPSS 27 to analyze the data. Only the quadratic model of the heart rate was significant, while the no-phone condition was not significant in this model. The effect was only due to the phone-use groups. The results of Hunter et al. (2018) could not be replicated. The results of the replication are discussed, and limitations and future research are outlined
Eine kritische Betrachtung des IQWiG-Abschlussberichts: Analyse der Interventionsansätze, Methoden, Settings und Forschungsinstrumente in der systemischen Therapie bei Demenz, körperlichen Erkrankungen und Substanzkonsumstörungen
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich einer kritischen Würdigung des Abschlussberichts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hinsichtlich diverser Interventionsansätze, Methoden, Settings und Forschungsinstrumente in der systemischen Therapie, insbesondere bei Demenz, körperlichen Erkrankungen und Substanzkonsumstörungen. Im Rahmen dessen erfolgt eine umfassende Betrachtung der systemischen Therapie hinsichtlich ihrer Anwendung und Effektivität in verschiedenen therapeutischen Kontexten. Zusätzlich erfolgt eine Analyse verschiedener Themenbereiche. Diese umfassen grundlegende Definitionen und die historische Entwicklung der systemischen Therapie, deren Interventionsmethoden und -techniken sowie spezifische Anwendungsbereiche und Settings. Zudem wird die entsprechende Forschungslage erörtert. Des Weiteren werden die wissenschaftlichen Untersuchungen, welche umfassende Daten zu den verschiedensten systemischen Therapieansätzen und deren Wirksamkeit bereitstellen, sowie die wissenschaftliche Methodik und Güte der zugrundeliegenden Forschungsarbeiten einer kritischen Betrachtung unterzogen. In diesem Kontext erfolgen eine Diskussion einzelner Studien und Forschungsdesigns sowie deren Beitrag zur Überprüfung systemischer Interventionsmethoden. Abschließend endet die Masterarbeit mit einer Diskussion über die Limitationen der besprochenen Forschung und gibt einen zusammenfassenden Ausblick auf mögliche künftige Entwicklungen in der systemischen Therapieforschung
Belastungen und Unterstützung von Eltern mit einem Kind mit Beeinträchtigung
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwieweit der Empowerment-Ansatz in der Frühförderung umgesetzt wird, um Eltern eines Kindes mit Beeinträchtigung im Umgang mit Belastungen zu unterstützen. Der komplexe Empowerment-Ansatz befähigt Menschen dazu, mit Herausforderungen umzugehen, indem Ressourcen bei der Person selbst, aus dem sozialen Umfeld und durch Fachpersonen aktiviert werden, die die Bewältigung unterstützen. Die Literaturrecherche zeigte, dass Empowerment in der Frühförderung besonders im Rahmen von Familienorientierung umgesetzt wird, wobei auf die Kompetenzen und individuellen Bedarfe der Familie eingegangen wird. Zur weiteren Beantwortung der Forschungsfrage wurden Interviews mit vier Elternteilen durchgeführt und ausgewertet, in welchen die Umsetzung von Empowerment und die Zufriedenheit der Eltern mit der erhaltenen Unterstützung erfragt wurden. Daraus ließ sich ableiten, dass für die Eltern besonders die Vermittlung von Informationen bedeutend war, wodurch sie weitere Unterstützung akquirieren, Anpassungen im Alltag vornehmen und besser mit ihrer Situation umgehen konnten. Alle Eltern zeigten sich größtenteils sehr zufrieden mit der Unterstützung durch die Frühförderung und sahen darin eine Verbesserung ihrer Lebenssituation, sodass sich die Umsetzung des Empowerment-Ansatzes in der Frühförderung in dieser Arbeit bestätigt
Determinanten akademischer Leistung - Einflüsse von Lern- und Leistungsmotivation, Kompetenz- und Kontrollüberzeugung und Kohärenzgefühl
Akademische Leistungen sind ein Schlüsselfaktor für die Zukunft vieler Schüler*innen und Studierender. In diesem Zusammenhang spielt der Notendurchschnitt als akademische Leistung in Verbindung mit Motivations- und Persönlichkeitskomponenten eine entscheidende Rolle. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, inwieweit leistungsbezogene Motivation die schulische Leistung, gemessen am Notendurchschnitt, beeinflusst, wenn wahrnehmungsbezogene und generalisierte Konstrukte wie Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen und Kohärenzgefühl berücksichtigt werden. Die Stichprobe wurde im Rahmen einer Querschnittsstudie mit 182 Schüler*innen und Studierenden erhoben. Mit Hilfe eines doppelten Moderationsmodells wurde der Einfluss von Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen sowie des Kohärenzgefühls auf die Beziehung zwischen Lern- und Leistungsmotivation und akademischer Leistung untersucht. Es wurde lediglich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Lern- und Leistungsmotivation und akademischer Leistung gefunden, weshalb auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zusätzliche Mediationen durchgeführt wurden. Dabei ergaben sich Modelle, in denen signifikante Einflüsse der Prädiktoren auf die akademische Leistung sichtbar wurden. Die Haupt- und Nebenergebnisse, Limitationen und zukünftige Forschungsfragen sowie praktische Interventionsmöglichkeiten wurden diskutiert
Einführung einer Treibhausgasbilanzierung in einem Krankenhaus am Beispiel des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau
Diese Arbeit erörtert, wie die Treibhausgasbilanz eines Krankenhauses erstellt werden kann, wie die Emissionen verschiedener Kliniken miteinander verglichen werden können und welche Hürden und Potenziale die Treibhausgasbilanzierung im Krankenhauswesen birgt. Zur Beantwortung dieser Forschungsfragen wurden in Orientierung an dem Greenhouse Gas Protocol und mithilfe des CAFOGES-Tools Treibhausgasbilanzen des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau für die Bilanzjahre 2021 und 2022 erstellt. Die erstellten Bilanzen wurden mit den Treibhausgasbilanzen der Universitätskliniken Freiburg und Heidelberg verglichen. In den Scopes 1 und 2 hat das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau 4.840,16 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2021 und 4.203,67 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2022 emittiert. Der Rückgang in Höhe von 636,49 Tonnen (13,15%) ist insbesondere auf die Reduktion der Emissionen durch Anästhesiegase und den Energieverbrauch zurückzuführen. Der Vergleich von Treibhausgasbilanzen konnte über die Normierung von Emissionen nach krankenhausspezifischen Kennzahlen erreicht werden. Es konnten außerdem mehrere Hindernisse und Potenziale einer Treibhausgasbilanzierung im Krankenhauswesen identifiziert werden
Kunst als Therapieansatz zur Verbesserung der Lebensqualität bei Kindern mit Neuronalen Ceroid-Lipofuszinosen (NCL)
An der „Neuronalen Ceroid-Lipofuszinose“ (NCL) erkranken vor allem Kinder, die daran in der Regel im Alter von 20 bis 30 Jahren versterben. Bei den Betroffenen verursachen die Symptome der Krankheit jahrelang stärkste Beeinträchtigungen sowohl ihrer körperlichen als auch ihrer psychischen Verfassung. Die Krankheit selbst wirft dabei viele Fragen auf. Aus medizinischer Sicht sind die Ursachen nur zum Teil geklärt, ein Ansatz zur Prävention ist bisher nicht gefunden und auch ihr tödlicher Verlauf konnte bislang nicht verhindert werden. Vor diesem Hintergrund bedarf der Begriff „Gesundheit“ für diese Kinder nicht nur eines genauen Überdenkens, auch ihre Behandlung benötigt neben dem medizinischen noch einen weiteren, in der vorliegenden Arbeit zu betrachtenden Ansatz. Im Zusammenhang mit der Kunsttherapie wählt die vorliegende Arbeit einen Ansatz, der sich zu den Kindern hin bewegt und nach ihren gesunden Anteilen fragt. Die Antworten darauf zielen auf die Verbesserung ihrer Lebensqualität ab und bilden damit den Fokus der vorliegenden Arbeit. Diese untersucht, ob das kunsttherapeutische Arbeiten einen Rahmen bietet, der für die Kinder mit NCL bedeutsam ist, weil darin Wirkungen ausgelöst werden, die ihre Lebensqualität verbessern. Dafür werden die objektiven und subjektiven Aspekte ihrer Lebenswirklichkeit als besonders bedeutsam herausgestellt. Diese bestimmen nicht nur ihr subjektives Wohlbefinden, sondern bilden zugleich auch den Ausgangspunkt für die kunsttherapeutische Arbeit mit ihnen. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass die Kunsttherapie positive Effekte auf die Verbesserung der Lebensqualität von Kindern mit NCL hat. Die Kunsttherapie hilft ihnen, verloren gegangene Zugänge zu ihren Ressourcen wiederzuentdecken und durch das kreative Tun neu zu aktivieren. Es darf gehofft werden, dass diese Erfahrungen auch ihren Umgang mit den Belastungen ihrer Krankheit verbessert –und somit auch ihre Lebensqualität. Einen empirischen Nachweis dafür konnte die vorliegende Arbeit aber nicht erbringen, wie denn auch, denn dieser ist selbst in der Wissenschaft noch unerforscht, wie so vieles, was die NCL-Krankheit, die Kunsttherapie oder die Lebensqualität betrifft
Die PMS-Symptomatik im Menstruationszyklus: Zusammenhänge mit Partnerschaftszufriedenheit und Persönlichkeitsmerkmalen bei Paaren
Da Persönlichkeitsmerkmale diverse relevante Auswirkungen haben, unter anderem auf romantische Beziehungen oder PMS-Symptome im Menstruationszyklus, wurde in dieser Bachelorthesis anhand einer quantitativen Studie geprüft, inwiefern die PMS-Symptomatik und Partnerschaftszufriedenheit mit den Persönlichkeitsmerkmalen der Big Five, insbesondere Extraversion und Offenheit für Erfahrungen, zusammenhängen. Es wurden Daten zu 148 ausschließlich heterosexuellen Paaren, die nicht hormonell verhüten, erhoben. Dabei lag das Alter der TeilnehmerInnen der Studie zwischen 19 und 60 Jahren, woraus sich ein Durchschnittsalter von 28 Jahren ergibt. Mithilfe des Big Five Inventory BFI-10 wurden die Ausprägungen der Big Five der Teilnehmenden gemessen, während die Anzahl der PMS-Symptome mit einem Teil des Daily Records of Severity Problems (DRSP) ermittelt. Die Erhebung zu Partnerschaftszufriedenheit orientierte sich an zwei Items, die im Rahmen der pairfam-Studie erstellt wurden.
Im Zuge dieser Studie konnte ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der Offenheit bei Frauen und der Anzahl an PMS-Symptomen gezeigt werden. Die Offenheit bei Frauen zeigte sich in einer multiplen linearen Regression zudem als ein Prädiktor auf die Partnerschaftszufriedenheit der Frau. Als Nebenergebnisse wurde ein starker positiver signifikanter Zusammenhang zwischen der Partnerschaftszufriedenheit der Frau und der Partnerschaftszufriedenheit des Mannes festgestellt. Es wäre interessant, in zukünftigen Studien Beziehungsdynamiken im Längsschnitt zu betrachten, da diese Studie nur einen Zeitpunkt betrachtete und sich stark auf retrospektive Befragungen verließ. Zudem könnte eine dyadische Betrachtung, bei der die Erfahrung von Paaren in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden, weitere Varianz der Partnerschaftszufriedenheit erklären
Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Passung zwischen Person und Organisation, organisationalen Commitment, Stresserleben und der Kündigungsabsicht von Berufstätigen
Die heutige Zeit ist durch rasante Entwicklungen, neue Technologien und einer stetig voranschreitenden Globalisierung charakterisiert. Hinzu kommen demographische Veränderungen, harter Wettbewerb und neuentstehende Geschäftsfelder, welche die Arbeitswelt und insbesondere Organisationen vor nie dagewesene Herausforderungen stellen. Um Fachkräfte und talentierte Mitarbeitende für Organisationen zu begeistern und sie an sich zu binden, sind monetäre Mittel längst nicht mehr das ausschlaggebende Kriterium. Organisationen müssen den Mitarbeitenden zusätzliche Vorteile bieten. Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass die wahrgenommene Passung zwischen der Organisation und der Person einen Einfluss auf die Zufriedenheit, das Stresserleben, das Wohlbefinden sowie die Bindung an die Organisation hat. Diese Kompatibilität stellt somit einen Ansatz dar, um zum einen (qualifiziertes) Personal für sich zu gewinnen sowie zum anderen die Gesundheit und Zufriedenheit von Mitarbeitenden zu gewährleisten. Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit habe ich mittels einer Querschnittsuntersuchung in einem Stahlunternehmen die Zusammenhänge zwischen dem Person-Organization Fit und dem organisationalen Commitment, dem Stresserleben sowie der Kündigungsabsicht untersucht. Die Ergebnisse der Korrelationen deuten auf jeweils statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen dem Person-Organization Fit und dem organisationalen Commitment (r = .0, p = <.001), dem Stresserleben (r = .0, p = < .001) sowie der Kündigungsabsicht (r = .0, p = < .001) in der Stichprobe. Des Weiteren führen die Ergebnisse zu der Annahme, dass die Subdimension der Wertekongruenz (Supplementary Fit) den größten Zusammenhang mit dem organisationalen Commitment darstellt (r = .77, p = <.001). Signifikante Unterschiede zwischen den Subdimensionen der Passung (Complementary- und Supplementary Fit) und der Kündigungsabsicht konnten in der Stichprobe nicht beobachtet werden. Darüber hinaus konnte der mediierende Effekt des organisationalen Commitments zwischen dem Zusammenhang von Person-Organization Fit und der Kündigungsabsicht nur in der Facette des affektiven Commitments gemessen werden (b= –.81, p = .002). Eine konfirmatorische Faktoranalyse stützt zudem die Annahme eines Drei-Faktoren-Modells des Person-Organization Fits. Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Passung zwischen Person und Organisation, organisationalen Commitment, Stresserleben und der Kündigungsabsicht von Berufstätigen Insgesamt deuten die Forschungsergebnisse auf einen bestehenden Zusammenhang zwischen den untersuchten Variablen sowie auf einen Einfluss auf die Kündigungsabsicht