Schriftenserver der MSH Medical School Hamburg
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    Die Wirkung mentaler Zeitreisen auf die Modi kognitiver Repräsentationen: Back to the Future – Erhöht eine emotionsfokussierte Kurzintervention zu temporal self-distancing auch die Abstraktion mentaler Repräsentationen?

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    Die Construal level theory und das Konstrukt psychologischer Distanz sind weitläufig, mit einer Vielzahl publizierter Befunde. Darauf inhaltlich aufbauend wurde die zeitliche Selbstdistanzierung im Hinblick auf die Emotionsregulation intensiv erforscht. Als ein die zeitliche Selbstdistanzierung vermittelndes Konstrukt wurde die Wahrnehmung von Veränderlichkeit – Impermanenzfokus – als Copingstrategie identifiziert. Decentering gilt insbesondere mit einem von drei Kernprozessen (Entkopplung von innerem Erleben) als vermittelnder Wirkmechanismus für die zeitliche Selbstdistanzierung. Anders als zur Selbstdistanzierung liegen für den Impermanenzfokus keine Befunde vor, die eine Wirkung auf kognitive mentale Repräsentationen belegen konnten. Die vorliegende Onlinestudie knüpfte an diesem Punkt an und beabsichtigte Belege dafür zu finden, dass ein Impermanenzfokus – im Vergleich zu einer selbstimmersiven Perspektive – das construal level kognitiver mentaler Repräsentationen beeinflussen konnte. Eine Erhebung mit N = 336 Teilnehmern wurde durchgeführt in deren Verlauf decentering als Charaktereigenschaft und als Zustand prä und post Intervention erhoben wurde, gefolgt von der Erhebung des construal levels anhand von Kimchi-Palmer-Tasks. Im Ergebnis ließ sich eine signifikante Wirkung der Intervention und des decentering trait auf die Veränderung des decentering state prä/post belegen. Ein signifikanter Effekt auf das construal level konnte dagegen nicht gezeigt werden. Die Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Diskurs eingeordnet

    Zusammenhänge zwischen bindungsbezogener Angst und bindungsbezogener Vermeidung und dem Dyadischen Coping: eine vergleichende Untersuchung zwischen schwulen und heterosexuellen Männern sowie lesbischen und heterosexuellen Frauen

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    Bindung gilt als ein psychisches Grundbedürfnis eines jeden Menschen (Epstein, 1991; Grawe, 2004). Da Menschen in Stresssituationen Bindungsverhalten zeigen, ist es umso spannender, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in homo- und heterosexuellen Partnerschaften zu vergleichen, da Menschen in homosexuellen Partnerschaften Minderheitenstress ausgesetzt sind (Bierhoff, 1999; Hazan & Zeifman, 1999; Meyer, 2003).Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Vergleich zwischen homosexuellen und heterosexuellen Frauen und Männern hinsichtlich des dyadischen Copings und der bindungsbezogenen Angst sowie der bindungsbezogenen Vermeidung. Um den Vergleich anzustellen, werden als Erhebungsinstrumente die Fragebögen „Dyadisches Coping Inventar“ und „Experiences in Close Relationships – Revised“ herangezogen. Es wurden 178 Frauen in lesbischen, 261 Frauen in heterosexuellen, 104 Männer in schwulen und 261 Männer in heterosexuellen Partnerschaften befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass Frauen und Männer in homosexuellen Partnerschaften ängstlicher gebunden sind als Männer und Frauen in heterosexuellen Partnerschaften. Zudem sind zwischen Frauen in lesbischen und heterosexuellen Partnerschaften Unterschiede hinsichtlich der Zusammenhänge des dyadischen Copings und der bindungsbezogenen Angst zu finden. Unabhängig der Sexualität wurde festgestellt, dass negative Zusammenhänge zwischen dem dyadischen Coping und der bindungsbezogenen Angst und bindungsbezogenen Vermeidung vorliegen

    Die Auswirkung von künstlichem Licht auf die visuelle Aufmerksamkeit unter Berücksichtigung des Nachtschlafs und depressiven Empfindens der Probanden

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    Das Hauptziel dieser Arbeit war, die Auswirkung von künstlichem Licht auf die visuelle Aufmerksamkeit zu untersuchen. Zusätzlich wurde analysiert, ob der Nachtschlaf und das depressive Empfinden einen Einfluss auf die Lichteffekte nehmen. Die Untersuchung fand im Rahmen eines kontrollierten Laborexperiments statt, in dem sowohl quer- als auch längsschnittliche Betrachtungen kombiniert wurden. 203 Probanden waren an dem Versuch beteiligt. Die visuelle Aufmerksamkeit wurde durch den Attention Network Test erfasst, währenddessen das depressive Empfinden durch die Allgemeine Depressionsskala und der Nachtschlaf durch den Schlaffragebogen erhoben wurde. Die Analyse der Daten zeigte vereinzelnd Effekte, die für eine Wirkung von künstlichem Licht auf die Aufmerksamkeitsnetzwerke sprechen. Mehrheitlich waren jedoch keine Effekte feststellbar. Hinsichtlich des warmweißen Lichts ist ein Großteil der ursprünglich nicht vorhandenen Effekte durch die Kovariaten Einschlafstörung sowie Trauminhalte erklärbar. Durch die Berücksichtigung dieser Variablen ließen sich allerdings keine Effekte für das Tageslicht aufdecken

    The role of transformational leadership style, work engagement & quality of change communication on the employee readiness for organizational change

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    This thesis focuses on the role of transformational leadership, communication, and work engagement on the employee readiness for change and subsequent organizational outcomes commitment and turnover intention during acute change process. Building on the conservation of resources theory, motivational process of the job demands-resources model and the theory of planned behavior this thesis predicts a comprehensive theoretical model to explore psychological process of employees in times of organizational change and their attitude towards it. For this purpose, 71 participants were surveyed in a cross-sectional design utilizing existing scales. The gathered data was analyzed using a path analysis procedure. Additionally, separate mediation and regression analysis were conducted to obtain reliable results regarding the smaller sample size. A significant mediation effect from transformational leadership to employee readiness for change via quality of change communication was overserved. Even though transformational leadership has remarkable positive relation to work engagement, no correlation between work engagement and employee readiness for change could be measured. Finally, both work engagement and employee readiness for change have significant effects on the organizational outcome’s affective commitment and turnover intention. The results were used to derive new implications for research and practical advice for organizations

    Varianten der Geschlechtsentwicklung: Erfahrungen und Wissen von Hebammen

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    Hebammen haben in den meisten Fällen den ersten Kontakt mit einem Neugeborenen. Sollte bei diesem eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorhanden sein, müssen Hebammen über Basiswissen verfügen und in der Lage sein, diese Nachricht kommunizieren zu können. Ob Hebammen dieses Wissen und Kompetenzen in der Ausbildung oder dem Studium gelehrt bekommen und welche Erfahrungen sie mit Varianten der Geschlechtsentwicklung gemacht haben, wird in dieser Arbeit untersucht. Es wurden vier Hebammen im Alter von 29-56 Jahren, mithilfe eines halbstandardisierten Leitfadeninterviews, interviewt. Im weiteren Fortgang wurden diese transkribiert und mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Untersuchung haben gezeigt, dass Hebammen wenig, bis keine Erfahrung mit Varianten der Geschlechtsentwicklung gemacht haben. Des Weiteren konnte herausgefunden werden, dass Hebammen über kein ausreichendes Wissen hinsichtlich Varianten der Geschlechtsentwicklung und der Betreuung von betroffenen Eltern verfügen. Diese Ergebnisse werden als unzureichend bewertet

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