Schriftenserver der MSH Medical School Hamburg
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    Die Rolle der Stigmatisierung psychisch erkrankter Personen bei der Nutzung von psychisch ambulanten Diensten

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    Die Anzahl der, mit einer psychischen Krankheit diagnostizierten Personen, nimmt stetig zu, trotzdem entscheiden sich eine Vielzahl gegen die Inanspruchnahme psychisch ambulanter Dienste. Zahlreiche Sozialarbeiter*innen behaupten es lege an der starken Stigmatisierung, welche mit psychischen Erkrankungen einher geht. Aber gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen der Stigmatisierung psychisch Erkrankungen und der Inanspruchnahme psychisch ambulanter Dienste? Die vorliegende Bachelorarbeit. behandelt deshalb die Thematik, ob es wirklich einen Zusammenhang gibt und falls ja, dieser sich bemerkbar macht. Das Ziel dieser Bachelorarbeit, ist mithilfe von Fachliteratur und Experten-Interviews qualitativ zu erheben und wissenschaftlich darzustellen, inwiefern die Stigmatisierung einen Einfluss auf die Inanspruchnahme psychisch ambulanter Dienste hat und wo in Zukunft angesetzt werden könnte, um diese Problematik in der Zukunft zu verbessern

    Suchtprävention an deutschen Schulen: Eine Analyse und Evaluation der Chancen, Herausforderungen und Perspektiven von Präventivmaßnahmen an Schulen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, einen Überblick über die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit suchtpräventiver Programme bei Kindern und Jugendlichen an deutschen Schulen zu geben. Es werden Faktoren identifiziert, welche zum Erfolg und zum Misserfolg der Programme beitragen. Frühzeitig präventiv anzusetzen, um vor psychischen Erkrankungen insbesondere Suchterkrankungen zu schützen, ist von großer Bedeutung. Die Forschungsfragen wurden anhand der systematischen Literaturrecherche untersucht. Die neun eingeschlossenen Ergebnisse zeigen auf, dass interaktive Methoden mittels Wissensvermittlung nur kurzfristig effektiv sind. Interaktive, lebenskompetenzfördernde Methoden mit aktiver Beteiligung der Schüler haben sich hingegen als nachhaltig wirksam erwiesen. Ein früher Interventionsbeginn möglichst in Klasse 1 bis 8 trägt zur Nachhaltigkeit und Effektivität dieser Programme bei. Zudem ist es wichtig, Bezugspersonen wie Eltern und Lehrkräfte miteinzubeziehen. Diese Arbeit soll konkrete Empfehlungen zur Gestaltung effektiver schulischer Suchtpräventionsmaßnahmen geben. Es besteht eine große Notwendigkeit von Evaluations- und weiterführenden Replikationsstudien, um die Evidenz der Programme in Deutschland zu stärken

    Diversity Management in Organisationen der Sozialen Arbeit

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    Wir leben in einer Zeit, in der sich die Welt mit zunehmender Geschwindigkeit verändert. Ein Prozess, der von dieser Veränderung betroffen ist, ist die wachsende gesellschaftliche Diversität, besonders hinsichtlich Kultur, Alter und Geschlecht. Dabei sollen zum einen die wirtschaftlichen Potenziale von Vielfalt nutzbar gemacht werden und andererseits Gerechtigkeit und Fairness sichergestellt werden. Unter dem Begriff eines Diversity Managements vollziehen Organisationen Maßnahmen der individuellen und organisationalen Entwicklung. Daraus entstehen eine Reihe an positiven Effekten, welche sich auf die Arbeitszufriedenheit, die psychische Gesundheit und insbesondere auf die Arbeitsleistung auswirken. Dazu ist es notwendig, komplexe Veränderungsprozesse zu initiieren, Problemlösungsprozesse in Gang zu setzen und festgefahrene Strukturen außer Kraft zu setzen. Die praktische Umsetzung kann mit vielen Herausforderungen in der Praxis konfrontiert sein. Diversity Management kann dennoch als ein Bindeglied zwischen Wirtschaftlichkeit, Fachlichkeit und Chancengleichheit in Organisationen der Sozialen Arbeit eingesetzt werden

    Vergleich von antisozialer Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV und DSM-5 im Zusammenhang mit aversiven Kindheitserfahrungen

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    Diese Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen aversiven Kindheitserfahrungen und antisozialen Persönlichkeitsmerkmalen nach DSM-IV/DSM-5 (Sektion II) sowie nach dem alternativen DSM-5-Modell für Persönlichkeitsstörungen. Moderationseffekte von Alter und Geschlecht werden ebenfalls analysiert. Der Zusammenhang zwischen aversiven Kindheitserfahrungen und antisozialen Persönlichkeitsmerkmalen gilt als empirisch gut bestätigt. Anhand einer Online-Datenerhebung an N = 145 Teilnehmenden werden Korrelation zwischen verschiedenen Formen von Kindheitstraumata (emotionaler Missbrauch, körperlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, emotionale Vernachlässigung und körperliche Vernachlässigung) nach dem CTQ und antisozialen Merkmalen (nach ADP-IV und PID-5) untersucht und miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen signifikante Korrelationen mit mittleren Effektstärken, insebsondere bei emotionalem Missbrauch (ADP-IV: r = .476, p < .001; PID-5: r = .485, p < .001) und Vernachlässigung (ADP-IV: r = .443, p < .001; PID-5: r = .394, p < .001). Keine Moderationseffekte von Akter oder Geschlecht wurden festgestellt. Die Unterschiede zwischen den Korrelationen der verschiedenen Klassifikationsarten sind statistisch nicht signifikant. Die Befunde unterstreichen den Einfluss emotionaler Faktoren in der Kindheit auf die spätere Persönlichkeitsentwicklung und betonen die Notwendigkeit gezielter Interventionen

    Der Faktor Personal in der Krankenhausreform NRW

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    Die Reform „Krankenhausplan Nordrhein-Westfalen 2022“ ist dringend notwendig, da das Krankenhaussystem in der aktuellen Form nicht stabil zukunftsfähig ist. Hierzu herrscht breiter Konsens. Die zukünftige Planung basiert auf einem lernen den System aus Leistungsgruppen zur Ermittlung des regionalen Bedarfs an Gesundheits- bzw. Krankenhausversorgung. Die Verhandlungen sind fortgeschritten, jedoch stehen die finalen Entscheidungen über die Zuteilung der Leistungsgruppen noch aus und es droht eine weitere zeitnahe Anpassung durch eine Bundesreform. Die Sicherung und Steigerung der Qualität steht im Vordergrund, kann aber noch nicht abschließend beurteilt werden. Gleichzeitig muss leider festgestellt werden, dass der Faktor Personal in der Reform keine Berücksichtigung findet. Dies wird die erfolgreiche Umsetzung der Reform sehr erschweren, wie Literaturrecherche und Befragung zeigen

    The impact of visual arts on the mental wellbeing of patients in paediatric outpatient waiting areas at Cork University Hospital

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    This bachelor's thesis analyses the impact of visual art activities on the immediate mental wellbeing of patients in paediatric outpatient waiting areas. It is based on the art programme provided by Helium Arts at Cork University Hospital. This programme offers art activities for paediatric patients in the outpatient waiting area. Two research methods observation and interviewing are utilised in this study. The observations are conducted during an internship with Helium Arts. Furthermore, an interview with the leading artist of the project provides further insight into the project and its impact on the patients. The collected data is evaluated in a qualitative content analysis that focuses on answering the main research question, “How do visual arts in paediatric outpatient waiting areas impact the patient’s immediate mental wellbeing?”. Overall, the research findings show the great impact of the art activities, how they distract, influence the hospital experience and how all these positive effects impact the immediate mental wellbeing of the patients

    Die väterliche Präsenz als protektiver Faktor im Hinblick auf Anorexia nervosa: eine qualitative Analyse über die Auswirkungen, Wechselwirkungen und Ressourcen der Vater-Tochter-Beziehung aus systemischer Sicht.

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    Die vorliegende Studie untersucht die Vater-Tochter-Beziehung im Kontext der Anorexia nervosa und beleuchtet die Auswirkungen, sowie Wechselwirkungen im innerpsychischen, innerfamiliären und außerfamiliären System. Ziel ist die Identifikation typischer Muster zwischen Vater und Tochter, die im Verständnis krankheitsbezogener Aspekte helfen können. Als qualitatives Merkmal dieser Beziehung steht die paternale Präsenz zeitlicher, räumlicher und emotionaler Dimensionen im Fokus. Um die Fragestellung zu beantworten, wurden leitfadengestützte Experteninterviews durchgeführt, welche anhand der qualitativen Inhaltanalyse nach Mayring (2015) ausgewertet wurden. Die Ergebnisse veranschaulichen vielfältige Risiko- und Schutzfaktoren der Vater-Tochter-Beziehung, welche Hinweise auf typische, jedoch nicht ausschließlich spezifische Muster dieser Beziehung aufweisen. Mit besonderem Augenmerk auf salutogenetische Aspekte ergibt sich die Relevanz einer stabilen, sicheren und emotional präsenten Vater-Tochter-Beziehung. Mittels der vorliegenden Befundlage wird diese Hypothese durch Faktoren einer ausgeglichene Vaterverfügbarkeit, positiven Bedürfnisbefriedigung und der Förderung von Autonomie unterstützt. Ausgehend einer systemischen Haltung erfährt zusätzlich die familiäre Balance an Bedeutsamkeit und legt somit den Grundstein für zukünftige Forschungen zur umfassenden Analyse krankheitsspezifischer Aspekte der Anorexia nervosa

    Die Wirksamkeit von Psychoedukation über Psychopharmaka: Eine systematische Übersichtsarbeit

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    Für die Störungsbilder der Bipolaren Störung, der Schizophrenie, der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und der schweren Depression gilt eine Empfehlung für eine psychopharmakologische Therapie. Problematisch ist es, wenn der Behandlungserfolg aufgrund von Nebenwirkungen, Verständnisproblemen und Kooperationsdefiziten ausbleibt. Eine gesamtheitliche Aufklärung des Patienten über die Erkrankung und das verordnete Medikament kann Abhilfe schaffen. Diese Aufklärung kann innerhalb von Psychoedukationsinterventionen über Psychopharmaka erfolgen. Die Psychoedukation über Psychopharmaka wird hinsichtlich ihrer Ausgestaltung und ihrer Wirksamkeit in Bezug auf den Behandlungserfolg, die Adhärenz, das gewonnene Wissen und die gemeinsame Entscheidungsfindung mit dem Behandler beleuchtet. Im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit werden über eine systematische Suche aus der Datenbank PubMed und anderen Quellen passende Publikationen identifiziert. Diese Publikationen werden nach den PRISMA-Richtlinien schematisch verarbeitet. Eingeschlossen wurden vorrangig randomisierte kontrollierte Studien und systematische Übersichtarbeiten aus einem Zeitraum zwischen 1999 und 2023. Insgesamt wurden 19 Publikationen ausgewählt. Die beschriebenen Interventionen waren zumeist ambulante Angebote, die im Setting einer Gruppe meist wöchentlich stattfanden und das Erkrankungsbild, die Symptomatik, die Medikation sowie den Umgang mit der Medikation thematisierte. Es zeigte sich, dass die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Interventionsteilnehmer stieg und Angehörige sich weniger isoliert fühlten. Krankenhauseinweisungen und Stimmungswechsel sanken, während die Adhärenz und das Wissen zunahmen. Die klinische Entwicklung zeigte letztlich einen positiven Behandlungserfolg und eine Wirksamkeit von Psychoedukation über Psychopharmaka, auch bei der Verbesserung der Behandler-Patienten-Beziehung. Psychoedukation über Psychopharmaka sollte Teil der Routine-Behandlung werden. Mehr Patienten eine regelmäßige und niedrigschwellige Psychoedukationsmaßnahme anbieten zu können, wäre klinisch wünschenswert. Weitere Forschung in den Bereichen der Interventionsausgestaltung und der Kombination von Psychoedukation mit anderen psychosozialen Verfahren sollte intensiviert werden

    Gegenübertragungsprozesse: Die Wahrnehmung und Nutzung der projektiven Identifizierung als Teil der Gegenübertragung im therapeutischen Prozess: Eine explorative Untersuchung anhand von Expertinneninterviews

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der projektiven Identifizierung als Teil der Gegenübertragung in der psychotherapeutischen Arbeit. In den psychodynamischen Therapieverfahren ist die projektive Identifizierung ein zentrales Konzept, welches komplexe Dynamiken in der Interaktion von Patientinnen und Therapierenden beschreibt. Durch die projektive Identifizierung projiziert eine Patientin einen schwer aushaltbaren Selbstanteil, indie Therapierende. Die Therapierende erlebt das nicht Aushaltbare durch die Identifizierung stellvertretend, wodurch starke emotionale Reaktionen entstehen können. Dieser Prozess beeinflusst die Beziehungsdynamik in der therapeutischen Situation und bietet die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für die inneren Zustände von Patientinnen zu gewinnen. Folgende Forschungsfrage soll beantwortet werden: Wie nehmen therapeutisch arbeitende Personen die projektive Identifizierung wahr und wie arbeiten sie mit dieser? Das methodische Vorgehen folgt einer explorativen qualitativen Untersuchung. Es wurden zehn Expertinneninterviews mit psychodynamisch arbeitenden Psychologinnen und Psychotherapeutinnen geführt. Mit Hilfe einer QDA-Software wurden diese kategorienbasiert ausgewertet. Der gesamte Auswertungsprozess folgte der phasengeleiteten inhaltlich strukturierten qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018). Die Therapierenden nehmen die projektive Identifizierung durch Emotionen, körperliche Symptome, Impulse und ein Gefühl von Fremdartigkeit wahr. Durch Spiegelung oder in Form von Deutungen und Interventionen, wird sie in den therapeutischen Prozess integriert. Sie ist eine wichtige Informationsquelle für die Gefühle und Bedürfnisse der Patientinnen, welche gleichzeitig Herausforderungen im Umgang mit den eigenen emotionalen Reaktionen birgt. Die projektive Identifizierung stellte sich insgesamt als wichtiges Werkzeug für die psychotherapeutische Arbeit heraus, jedoch hatten die Expertinnen mit einer geringen Berufserfahrung bisher wenig mit ihr gearbeitet. In weiteren Forschungsarbeiten sollte die Berufserfahrung größere Beachtung finden

    Are registerd reports the answer?: A systematic review of Questionable Research Practices (QRPs) and registerd reports as a possible solution.

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    Die Replikationskrise hat die Wissenschaft veranlasst, das aktuelle Publikationssystem zu reflektieren. QRPs wurden als eine Hauptursache für die nicht Replizierbarkeit von Arbeiten identifiziert. Forschung deutet darauf hin, dass QRPs in der Forschung vorhanden sind und dass sie dem Prozess schaden. Dieses systematische Review widmet sich der Fragestellung nach der Prävalenz von QRPs in der Forschung, welche Folgen sie für die Forschung haben und ob Registered reports eine realistische Lösung darstellen. Insgesamt wurden dafür 39 Studien eingeschlossen und Ihre Erkenntnisse zusammengetragen. Befragungsstudien berichten Prävalenzen zwischen 2,9 und 46 %. Vor dem Hintergrund der Kritik an den Studien, welche höhere Prävalenzen berichten, kann von einer QRP-Prävalenz von unter 20 % in der veröffentlichten Forschung ausgegangen werden. Auch die Analysen von p-Werten liefern heterogene Ergebnisse. Ein Teil der Forschenden berichtet über Hinweise, die darauf hindeuten, dass p-Hacking ein weit verbreitetes Phänomen ist. Ein anderer Teil fand demgegenüber nur wenige Hinweise für p-Hacking und vertritt die Meinung, dass es sich um ein weniger verbreitetes Problem handelt als bisher angenommen. Registered Reports scheinen eine mögliche Lösung, aber nicht die alleinige Strategie zu sein. Obwohl sie gewisse Einschränkungen haben, scheinen sie in der Praxis, in Bezug auf die Reduktion von QRPs, zu guten Ergebnissen zu kommen

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