Schriftenserver der MSH Medical School Hamburg
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    Einfluss des Menstruationszyklus auf das subjektive Leistungsempfinden bei Elite-Leichtathletinnen

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    Einleitung: In dieser Studie wurde der Einfluss des Menstruationszyklus auf das subjektive Leistungsempfinden bei Elite-Leichtathletinnen untersucht. Obwohl der Menstruationszyklus ein wichtiger biologischen Zyklus im weiblichen Körper darstellt, wird dieses Thema oft tabuisiert und der Stand der Forschung ist gering und nicht übereinstimmend. Methode: Im Rahmen einer Querschnittsstudie während der Europameisterschaften 2022 wurden 735 Athletinnen aus 35 Ländern in 19 verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen untersucht. Die Ergebnisse wurden in Ausdauer- und Explosivdisziplinen unterteilt, deskriptiv beschrieben und durch Zusammenhangs- und Unterschiedsanalysen analysiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass 55,5 % der Ausdauerathletinnen und 95,7 % der Explosivsportlerinnen ihren Zyklus regelmäßig haben. Der größte Teil der Sportlerinnen empfand eine Verbesserung oder Verminderung des subjektiven Wohlbefindens während bestimmter Phasen des Zyklus. Während der Periode ist ein Unwohlsein und ein negativer Einfluss auf das subjektive Leistungsempfinden bei den Athletinnen zu spüren. Diskussion: Die deskriptive Beschreibung zeigt, dass der Menstruationszyklus das subjektive Leistungsempfinden bei Elite-Leichtathletinnen beeinflusst. Ein Hindernis ist die fehlende Kommunikation und Wissensvermittlung für Trainer*innen und Athletinnen. Wenn dieses Problem gelöst wird, kann der Umgang mit dem Menstruationszyklus das Leistungsempfinden im Training und Wettkampf verbessern

    Körperästhetische Identitätskonstruktionen und Transformationen des binären Geschlechtssystems

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    Thema der Bachelorarbeit ist eine Auseinandersetzung mit körperästhetischen Identitätskonstruktionen und Transformationen des binären Geschlechtssystems. In der Einleitung wird zunächst dargestellt, wie sich künstlerisch mit Identitäten und Transformationen beschäftigt wird. Zum Stand der Forschung werden Quellen und Datenbanken erläutert, anschließend startet der theoretische Hintergrund und die literarische Recherche mit Untersuchungen von Genderperformativität und Möglichkeiten von Transformationen, um zu zeigen, wie Binäres herausgefordert wird. Analysen des Körperlichkeitsbegriffs und Einbindungen trans- und intersexueller Körper weiten eine Sicht auf den menschlichen Körper aus und demonstrieren, wie menschliche Körper ohnehin über die Zweigeschlechtlichkeit hinausgehen. Mutationen beschreiben zudem eine mögliche Endlosigkeit von Transformationen. Nach Auseinandersetzung mit dem Medium des Selbstporträts, ermöglicht ein zusätzliches Forschungsprojekt die eigene Verortung außerhalb des Binären und erweitert das persönliche Verständnis. Insgesamt zeigt die Bachelorarbeit, wie groß der Einfluss von körperästhetischen Transformationen auf Identität sein kann, wie sehr Gender konstruiert ist und hinterfragt damit, weshalb immer noch an einem binären Geschlechtssystem festgehalten wird

    Welche Auswirkungen haben spielerische Angebote bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Resilienz und Ressourcen?

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von spielerischen Angeboten bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Bezug auf die Resilienz- und Ressourcenentwicklung. Für diese Arbeit wurde das Flüchtlingscamp in Hamburg Sieversstücken ausgewählt und die dortigen Aktivitäten des Spieltigers e.V. betrachtet. Ausgehend von den aktuellen Flüchtlingszahlen folgen Definitionen von Flucht und Migration, Spiel, Ressourcen sowie Resilienz. Im Anschluss werden einige Ursachen der möglichen Probleme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen und deren Potenziale bzw. Kompetenzen dargestellt. Es folgt die ausführliche Beschreibung der Spielangebote sowie der theoretische Hintergrund und die Auswahl der empirischen Methode. Es werden die Entwicklung der Interviewleitfäden die Durchführung der Transkriptionen sowie die Auswertung nach Mayring beschrieben. Anschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, es folgt eine Diskussion und ein Fazit. Beim Forschungsausblick werden weitere sinnvolle Forschungsschwerpunkte in diesem Bereich benannt

    Muskelhypertrophie durch Widerstands-Training bis zum Muskelversagen

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    Viele Sportler haben das Ziel einen Körper mit einer möglichst hoch ausgeprägten Muskulatur zu besitzen. Diese Arbeit beantwortet die Frage, wie ein maximaler hypertrophischer Muskelreiz im Widerstandstraining zu erreichen ist und geht insbesondere auf die Determinanten Gewicht und Anzahl der Wiederholungen ein. Bestehende Studien wurden mittels Suchtermen in Datenbanken identifiziert, gescreent und in einen Vergleich inkludiert. Die Methodik und Ergebnisdaten der inkludierten Studien, wurden in einer Vergleichstabelle dargestellt. Es wurden studienübergreifende Unterschiede behandelt, welche eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse beeinflussen könnten. Auch wurde eine Risk of Bias Analyse durchgeführt, welche jede Studie in ein mögliches internes Verzerrungspotenzial einordnet. Nachdem die verschiedenen Methodiken verglichen wurden, folgte die Erarbeitung von Empfehlungen, welche sich am größten Ergebnis und am effektivsten Ergebnis orientieren. Ein möglichst effektiver hypertropher Muskelreiz kann mittels 3 WT-Einheiten pro Woche erreicht werden. Der Sportler kann sich für leichteres oder schweres Gewicht entscheiden, so lange er innerhalb jedes Satzes bis zum Muskelversagen arbeitet

    Voxel-basierte Meta-Analyse von morphometrischen Veränderungen der Gehirnstruktur bei Depressionen in Längsschnittstudien

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    Depression ist eine verheerende psychische Krankheit, die Millionen von Menschen betrifft und eine schwere sozio-ökonomische Last darstellt. Dieses Phänomen zu ergründen, ist ein langjähriges und historisches Pathos der Psychologie. Eines der größten Rätsel, das die Depression umgibt, betrifft die Wechselwirkungen zwischen Ursache und Wirkung im menschlichen Gehirn. Methoden: Eine Meta-Analyse und ein systematisches Review von Längsschnittstudien wurden durchgeführt, um diese Ursachen und Wirkungen aufzuklären. Die Meta-Analyse wurde mit GingerALE durchgeführt und umfasste 13 Längsschnittstudien, die eine Voxel-basierte Morphometrie (VBM) durchführten. Eine systematische Übersichtsarbeit wurde durchgeführt, um die verfügbaren Studien über längsschnittliche Veränderungen des Hirngewebes zu analysieren. Ergebnisse: Die Meta-Analyse ermittelte sechs Cluster mit veränderter Hirnstruktur, die hauptsächlich das Gewebe um den Hippocampus und in Teilen das Kleinhirn betreffen. Die systematische Überprüfung ergab, dass die Mehrzahl der Studien eine Progression der Veränderungen bestätigten. Darüber hinaus wurde in den meisten Studien festgestellt, dass die Krankheitsdauer oder die Anzahl der Episoden positiv mit dem Ausmaß der Veränderungen korreliert ist. Diskussion: Sowohl die Meta-Analyse als auch die systematische Übersichtsarbeit deuten stark darauf hin, dass Unterschiede zwischen der Gehirnstruktur von gesunden Kontrollen und Menschen mit Depressionen existieren. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf ein Fortschreiten dieser Strukturveränderung im Verlauf der Krankheit. Auch wenn die Studie nur 13 Studien umfasste, stimmen die Ergebnisse mit früheren Studien überein. Früheren Studien zufolge stehen diese Veränderungen mit den Symptomen im Zusammenhang, insbesondere die Veränderungen im Hippocampus mit den bei Depressionen auftretenden Aufmerksamkeits- und Gedächtnisdefiziten

    Medizinische Fachangestellte und das Erleben im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in Hausarztpraxen der Region Lübeck

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    In medizinischen Berufen ist der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ein zentraler Bestandteil des Berufsalltags. Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer stellt für die Medizinischen Fachangestellten in der Hausarztpraxis eine besondere Herausforderung dar, die ein hohes Maß an Empathie, Fachkompetenz und Kommunikationsfähigkeiten erfordert. Die Berufsgruppe der Medizinischen Fachangestellten wurde bislang empirisch nicht zu dem Umgang mit Sterben, Tod und Trauer im Berufsalltag untersucht, es liegt kein Forschungsstand vor. Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist das Erleben mit Sterben, Tod und Trauer aus Sichtweise der Medizinischen Fachangestellten zu charakterisieren und zu identifizieren. Es wurden fünf leitfadengestützte Interviews mit medizinischen Fachangestellten in Raum Lübeck durchgeführt und qualitativ-inhaltsanalytisch nach Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse beschreiben die Erlebten Situationen der Medizinischen Fachangestellten im Berufsalltag und identifizieren die Herausforderung und Konfrontationen im Umgang mit Sterben Tod und Trauer in der Hausarztpraxis. Die Ergebnisse der qualitativen Studie generieren eine Implementierung des Themas in den Rahmenlehrplan der medizinischen Fachangestellten, um Berufsangehörigen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu ermöglichen

    Eine qualitative Studie zur Gegenübertragung bei der therapeutischen Behandlung von Patienten mit einer Psychischen- und Verhaltensstörung durch Alkoholkonsum

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    Patienten mit einer Psychischen- und Verhaltensstörung durch Alkohol gelten auf Grundlage der aktuellen Literatur als eine der unbeliebtesten Patientengruppen. Der derzeitige Forschungsstand legt nahe, dass dieser Umstand auf überwiegend negative Gegenübertragungsphänomene in der Behandlung zurückzuführen ist. Die vorliegende Masterarbeit untersucht diese Gegenübertragungen, die bei psychologischen Psychotherapeuten und Psychotherapeuten in der Approbationsausbildung durch Patienten mit einer Psychischen- und Verhaltensstörung aufgrund von Alkoholkonsum ausgelöst werden. Unter Berücksichtigung möglicher geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Gegenübertragung bei der therapeutischen Behandlung wird eine umfassende Analyse durchgeführt. So wurden insgesamt zehn Experteninterviews mit jeweils fünf weiblichen und fünf männlichen Psychotherapeuten und Psychotherapeuten in Ausbildung durchgeführt. Anschließend wurden die erstellten Transkripte der Interviews mittels einer deduktiven Kategorienanwendung im Rahmen der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) ausgewertet. Die Analyse der ausgewerteten Informationen ergab, dass die primäre Hypothese sich darin bestätigte, dass es durch die Behandlung der Patienten mit einer Psychischen- und Verhaltensstörung aufgrund von Alkohol häufig zu negativen Gegenübertragungen kommt. Als meistgenanntes Gefühl wurde in diesem Zusammenhang von Wut gegenüber der Patientengruppe berichtet. Dennoch gab die Mehrheit der Experten an, dass sie nicht ungerne mit der Patientengruppe zusammenarbeite. Im Hinblick auf den direkten Geschlechtervergleich ergab sich außerdem, dass zahlreiche geschlechtsspezifische Unterschiede in den Gegenübertragungsphänomenen von weiblichen und männlichen Psychotherapeuten und Psychotherapeuten in Ausbildung in der Behandlung dieser Patientengruppe vorkommen. Insgesamt verdeutlicht die vorliegende Masterarbeit die Komplexität der Gegenübertragungsphänomene in der Psychotherapie von Patienten mit einer Psychischen- und Verhaltensstörung durch Alkohol und unterstreicht die Notwendigkeit eines differenzierten und geschlechtssensiblen Ansatzes in der therapeutischen Praxis

    Wirksamkeit Systemischer Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter: Eine Analyse der Studiengrundlage des IQWiG-Abschlussberichtes über „die Systemische Therapie als Psychotherapieverfahren bei Kindern und Jugendlichen“

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    Im Januar 2024 beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Anerkennung der systemischen Therapie als Kassenleistung für Kinder und Jugendliche. Nachdem 2019 schon die selbige Anerkennung für Erwachsene erfolgte, gilt die systemische Therapie nun altersunabhängig als Richtlinienverfahren in Deutschland. Um die wissenschaftlich geprüfte Wirksamkeit der systemischen Therapie ausreichend garantieren zu können, wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seitens des G-BA mit einer Nutzenanalyse beauftragt. Die vorliegende Arbeit nimmt eine Analyse der 42 Studien umfassenden empirischen Grundlage des IQWiG-Abschlussberichtes vor. Hierbei steht der forschungsmethodische Rahmen der Studien im Vordergrund. Zudem wird die systemische Komponente des Settings aufgegriffen. Hinsichtlich der Messzeitpunkte, den verwendeten Erhebungsmethoden und der Therapiefrequenz weist die Studiengrundlage ein überwiegend einheitliches Bild auf. Die Komponenten der Settings, der Behandlungsdauer und der Therapiesitzungsanzahl sind ungleich verteilt, entsprechen in ihrer Verteilung und ihren Mittelwerten aber der systemischen Praxis. Die schwerwiegendsten Schwächen der empirischen Grundlage zeigen sich in einem mangelhaften langfristigen Zeithorizont, und einem recht großen Anteil an Studien mit einer geringen Stichprobengröße

    Bewertung der Geschlechterunterschiede von psychotic-like experiences bei Cannabiskonsumenten im Vergleich zu drogen-naiven Kontrollen

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    Ziel dieser Studie war die Untersuchung von geschlechtsspezifischen Unterschieden im Erleben von psychotic-like experiences bei Cannabiskonsumenten versus drogen-naiven Kontrollen. Des Weiteren sollte geprüft werden, ob Cannabiskonsumenten psychotic-like experiences eher auf den Konsum attribuieren und demnach weniger Ärger und Stress erleben. Es wurden 176 Probanden (M = 24,2 Jahre, SD = 5,8), davon 102 (58 %) Frauen, mittels einer im Querschnitt durchgeführten Onlineumfrage erfasst.Als Testverfahren wurde das Community Assessment of Psychic Experiences (CAPE-42) verwendet. Die Ergebnisse legen dar, dass männliche Konsumenten verglichen mit allen drogen-naiven Kontrollgruppen sowohl mehr psychotic-like experiences erleben als auch dadurch mehr Ärger und Stress empfinden. Weibliche Konsumenten unterscheiden sich lediglich auf der Positivdimension und der Depressionsdimension von allen Kontrollgruppen sowie innerhalb der Negativdimension von männlichen Nichtkonsumenten im Erleben von psychotic-like experiences. Bei der Betrachtung des Ärgers und Stress durch psychotic-like experiences zeigt lediglich der Gruppenvergleich der weiblichen Konsumenten versus männlichen Nichtkonsumenten innerhalb der Negativdimension ein niedrigeres Empfinden auf. Es bestehen signifikante Geschlechterunterschiede im Erleben und in der Bewertung von psychotic-like experiences bei Cannabiskonsumenten versus drogen-naiven Kontrollen. Verminderten Ärger und Stress durch eine Attribution von psychotic-like experiences auf den Cannabiskonsum konnte nicht festgestellt werden. Künftige Studien sollten diese Geschlechterunterschiede im Längsschnitt untersuchen, um zielgruppenspezifischere Prävention zu ermöglichen

    Tiefstapelnde Studierende: Zusammenhänge des Impostor-Phänomens mit chronischem Stressempfinden, selbstregulativen Prozessen und kognitiven Fähigkeiten im universitären Kontext

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    Das Impostor-Phänomen (IP) wurde 1978 von Clance und Imes erstmals erwähnt und beschreibt meist leistungsstarke Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre objektiv messbaren Erfolge ihren eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zuzuschreiben, und unter der ständigen Angst leben, als Betrüger entlarvt zu werden. Implikationen gesundheitlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Art sind die Folge, da Impostor-Betroffene durch ihre dysfunktionale Art der Attribution vulnerabler als die Allgemeinbevölkerung sind für Angsterkrankungen, Depressionen oder Burnout. Die vorliegende Studie untersuchte das Impostor-Phänomen unter Studierenden (N = 120) in Hinblick auf Zusammenhänge mit Arbeitsstilen, Möglichkeiten der Selbstregulation sowie Intelligenz. Es wurden positive Korrelate von IP und chronischem Stress, Perfektionismus, Prokrastination, Intelligenz, negative von IP und Selbstberuhigung sowie kein Zusammenhang zwischen IP und Intelligenz angenommen. Des Weiteren wurde vermutet, dass der Effekt von Perfektionismus auf das IP durch Stress verstärkt wird. In fünf Korrelations- und einer Mediationsanalyse konnten alle Hypothesen angenommen werden. Studierende mit starkem Impostor-Selbstkonzept zeigen signifikant häufiger Arbeitsverhalten wie Perfektionismus oder Prokrastination, erleben mehr chronischen Stress und haben weniger Möglichkeiten der Selbstregulation. Chronischer Stress konnte als Mediator auf den Effekt von Perfektionismus auf das Impostor-Selbstkonzept identifiziert werden. Theoretische und praktische Implikationen mit Blick auf Studium und späteren Berufserfolg werden diskutiert

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