repOS HCU Hamburg
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Region(alverband) Hamburg : Irrsinn oder Anstoß einer neuen regionalplanerischen Entwicklung für die Metropolregion Hamburg
Ziel der Arbeit soll die Frage sein, ob es für die Metropolregion Hamburg zukünftig nicht vorteilhafter wäre sich für eine gemeinsame Regionalplanung zu öffnen und ähnlich des Modells der Region Hannover oder der Planungsstruktur der Metropolregion Rhein-Neckar für die Region einheitliche Regionalpläne aufzustellen.
Die genaue Forschungsfrage lautet: Ist für die Metropolregion Hamburg eine gemeinsame Regionalplanung möglich bzw. sinnvoll, wie könnte diese aussehen und wer würde davon profitieren oder gar Eingeständnisse machen müssen?
Folgende Hypothesen werden im Laufe der Analyse- und Konzeptphase untersucht und abschließend verifiziert oder falsifiziert.
• Wenn es in der MRH eine einheitliche Regionalplanung geben würde, dann wird die Gesamtentwicklung der Region positiver verlaufen.
• Bei einer gemeinsamen Regionalplanung müssten die bisher handelnden Akteure eigene Kompetenzen gegenüber dem Gemeinwohl der gesamten MRH zurücknehmen.
• Aufgrund der Größe der MRH sind raumplanerische Strukturen wie sie in Hannover oder in der MRN vorherrschen schwer zu übertragen
Von der Freiraumoase zu einem Netzwerk : Konzepte und Strategien zur Erhaltung und Verbesserung des Grün- und Freiraumstruktures in der estnischen Stadt Werro
Das Ziel dieser Arbeit ist die Anfertigung eines konzeptionellen Grün- und Freiraumplans für das gesamte Stadtgebiet Werros. Dieser wird auf der
räumlichen Analyse und der Analyse der Stadtgeschichte sowie des Stadtwachstums basieren. Die historische Entwicklung wird in überregionalen Karten im Maßstab von 1: 40 000 dargestellt. Das ausgewählte Teilgebiet der Stadt wird dagegen mit historischen Karten im Maßstab von 1:10 000 erläutert, wobei die Bebauung und die Landschaft voneinander getrennt behandelt werden. Anschließend wird der Bestand
der Grünflächen und Freiräume visuell dargestellt und es werden daraus die benötigten Konzepte entwickelt. Es wird eine Art Logo-Darstellung angeboten, die ein Beispiel dessen liefert, wie man mit ganzstädtischen Entwicklungsstrategien umgehen könnte. Aus Bestand und Konzept werden dadurch die Lücken der Entwicklung im Stadtraum aufgezeigt, durch Maßnahmen verbessert und auf eine Maßnahmenkarte bzw. einen Maßnahmenplanentwurf für Grünentwicklung und -erhaltung dargestellt
Die Prägung des Hamburger Stadtbildes durch den Wohnungsbau unter Fritz Schumacher aus heutiger Sicht
Raumordnung und Raumplanung als soziales System
Raumordnungspolitik ist der Versuch einer Bewältigung des Aufeinandertreffens von zwei Berei-chen mit hoher, aber unterschiedlich strukturierter Komplexität: gesellschaftlichen Raumes und politischer Ordnung. Als unmittelbare Folge ihrer Komplexität zeigt sich, dass beide in hohem Maße füreinander undurchsichtig bleiben. Ergebnis eines Bewältigungsversuchs, Raum und politische Ordnungen in ein konstruktives Verhältnis zu bringen, können Raumordnungspläne oder -programme sein, die verbindende und anschlussfähige Figuren entwickeln.
Das dabei einzugehende Verhältnis zwischen Planung und Politik leidet an erheblichen entscheidungstheoretischen Problemen, da staatliche Raumplanung weitgehend, wenn auch nicht entschieden, auf ein sachdimensionales Kausalschema und Rechtsnormen aufbaut, während Politik in der Kommunikation vorrangig durch ihren Machtcode wirkt, so dass es zu gegenseitigen Übersetzungs- und Verständigungsschwierigkeiten kommt. Diese können wenigstens teilweise dadurch gelöst werden, dass in die Planungsprozesse funktionale Programmierungen eingebaut werden, welche machtmediale Anleitungsformen nutzen.In Germany state-run spatial planning and its proceedings, policies and communication aim at a lasting increase in both prosperity and citizens’ living standards. Natural resources, settlement structures and infrastructure are taken into account therefore. They give a basis for a public spa-tial construction which can be effectively used in planning and communication processes.
This thesis searches for a general rationale for the beginnings of spatial planning as well as for functional connections within the German spatial planning communication system. Starting with spatial and order theories it leads via phenomenological and functional analysis over to a model mapping the social context of this communication system. Main outcomes of the model are sup-ported by aspects of organisational theory and by descriptions of influences from the law-making legal sphere.
In the communication system involved subsystems like science, politics, administration and law are phenomenologically analysed, whereas the main method is functional analysis in terms of social system theory. Differentiation and mutual identification attempts of the subsystems are made with respect to state-run spatial planning in Germany.
As a result of the clear methodological approach the thesis presents the German state-run spa-tial planning as a complex social system. It includes suggestions to connect common planning ideas with the theory of social systems, especially for ideas of public planning. Spatial planning is linked to communication terms to contribute by functionalisation to democratic tendencies of spatial planning processes and to isolate non-democratic tendencies
Mehr Stadt in der Stadt: Gemeinsam zu mehr Freiraumqualität in Hamburg
Fachbeitrag zu den Zielen und Strategien einer kooperativen Freiraumentwicklung in der verdichteten Stadt Hamburg mit dem wichtigen Schlüsselakteur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
Dokumentation von Handlungsempfehlungen für die Freiraumentwicklung mit einer Vielzahl von Projektbeispielen aus der Praxis in Hamburg und in anderen Städten
Die Karstquellen der Hellwegbörden : schützenswertes Element der Kulturlandschaft? ; ein Beitrag zum Schutz historischer Kulturlandschaftselemente
Die Kulturlandschaftsforschung in Nordrhein-Westfalen hat bereits zu einer Analyse des Raumes geführt, sodass 32 Kulturlandschaften anhand ihrer entscheidenden Charakteristika und Merkmale definiert werden konnten. Auch den Hellwegbörden wurde im Zuge dessen der Status der Kulturlandschaft verliehen. In dieser Region Nordrhein-Westfalens lässt sich ein besonders hohes Aufkommen an sogenannten Karstquellen auffinden, welche durch den Zugang zum Frischwasser aus historischer Sicht starken Einfluss auf die Entwicklung dieses Gebietes ausübten. Diese Naturdenkmäler wurden jedoch im Rahmen der Kulturlandschaftsforschung in Nordrhein-Westfalen nicht umfangreich untersucht, sodass sie bisher keine Schutzwürdigkeit als Bestandteile der Hellwegbörden erfahren. Diese Bachelorarbeit leistet einen Beitrag zum Kulturlandschaftsschutz, indem sie sich der Fragestellung widmet, ob die Karstquellen schützenswerte Elemente der Kulturlandschaft Hellwegbörden darstellen. Anhand von Bewertungskriterien soll untersucht werden, inwiefern sie die verschiedenen Werte eines schutzwürdigen Kulturlandschaftselementes erfüllen. Abschließend wird eine Empfehlung zum weiteren Umgang mit den Karstquellen gegeben
Das Energetische Quartierskonzept als Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung : Umsetzungsstrategien am Beispiel des Sanierungsgebiets Krückau-Vormstegen, Elmshorn, Schleswig-Holstein
Der energetische Stadtumbau, hin zu nachhaltigen Siedlungsstrukturen, wird in den nächsten Jahrzehnten für die Stadtplanung zur zentralen Aufgabe. Das Stadtquartier ist hierfür als Handlungsebene prädestiniert, da eine Systembetrachtung von Energiebedarf und Energieversorgung auf Quartiersebene zahlreiche Vorteile im Bereich der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit gegenüber der Objekt- oder gesamtstädtischen Ebene aufweist. Dazu sind technisch-organisatorische, materielle, finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen, als auch der aktuelle Stand energetischer Quartiersplanung erfasst worden. Es wurden Mängel in Systematik, eine unzureichende Informationslage und wenig integrierte Betrachtung von Quartieren bei bestehenden energetischen Quartiersplanungen und in Teilen ein gänzliches Fehlen energetischer Quartiersplanung festgestellt. Um die Defizite in der energetischen Quartiersplanung abzubauen und die Potenziale energetischer Quartiersplanung zu nutzen bedarf es eines integrierten Planungsverfahrens, um die Polydimensionalität der energetischen Belange im Quartier zu koordinieren. Die Koordination dieser Belange kann nur über ein projektorientiertes Planungsinstrument abseits klassischer, sektoraler Planungen erfolgen, kurz, über ein energetisches Quartierskonzept. Wie ein solches Instrument aussähe und welche Position es in der Stadtplanung einnehmen sollte wird im Rahmen dieser Arbeit skizziert. Anhand dieser Skizze wurde ein energetisches Quartierskonzept für Krückau-Vormstegen, ein Sanierungsgebiet in Elmshorn (Schleswig-Holstein), entworfen und aufgezeigt welche Energiepotenziale im Quartier vorhanden sind, wie diese genutzt werden können und mit welchem Planungsverfahren eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Energienutzung im Quartier erreichbar ist.Energy - its efficient use and its CO2 neutral provision - will be a central task for urban development in the coming decades. Approaching this task at the neighborhood level - rather than the city-wide level - has many advantages, and seems almost like a necessity. It is at the neighborhood scale that many technical synergies can be realized, promising scale effects be reached, and decision makers be mobilized to act in their common interest. The planning instrument proposed in this thesis is based on a review of current urban energy planning. It has been found that current practice lacks a systematic approach, suffers from insufficient information and too little integration with other causes of urban development. To overcome the weaknesses in the current energetic neighborhood planning and to exploit its potential, an integrated planning process is required to coordinate the multidimensionality of energy in the neighborhood. The coordination of these interests can only be achieved through a project-oriented planning tool distinguished from traditional planning. There is a need for “neighborhood energy concepts”. What such a planning tool should look like and what position it should have in the system of urban planning is outlined in this report. Based on the outlined tool, a neighborhood energy concept for Krückau Vormstegen (a redevelopment area in Elmshorn, Schleswig-Holstein, Germany), was designed. The report shows the potential of the neighborhood's energy sources and suggests a planning procedure by which this potential could be realized to provide a sustainable and economical energy supply for the neighborhood
Eilbek : vom Wiederaufbau zum Szeneviertel?
Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden ob der Hamburger Stadtteil Eilbek das Potenzial hat, sich zu einem Szeneviertel zu entwickeln und ob er die Voraussetzungen der damit einhergehenden Gentrificationprozesse erfüllt.
Für die Beantwortung dieser Fragestellung ist es nötig, die verschiedenen Voraussetzungen und Einflussfaktoren des Gentrificationprozesses anhand von bereits veröffentlichten Studien der Forschung darzustellen. Dabei sind ökonomische, soziokulturelle und baustrukturelle Einflussfaktoren sowie Akteurskonstellationen zu berücksichtigen.
Es muss zum einen geklärt werden, welche Akteure in den Gentrificationprozess involviert sind und wie sie mit ihrem Handeln den Prozess beeinflussen. Zum anderen muss geklärt werden, welche Voraussetzungen das Gebiet erfüllen muss. Dazu zählen Quartiersstrukturen sowie sozio-ökonomische Strukturen und wohnungswirtschaftliche Voraussetzungen..