repOS HCU Hamburg
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Hamburger Kindertageseinrichtungen ohne Außenspielfläche : eine Untersuchung sich ändernder Alltagspraktiken in Kindertageseinrichtungen der Metropole des 21. Jahrhunderts
Constructing an Urban Microsimulation Model to Assess the Influence of Demographics on Heat Consumption
We present ongoing work on the construction of a spatial microsimulation model to assess the influence of demographics on residential heat consumption for Hamburg, Germany. Demographics are important for urban energy planning as: (1) Buildings are becoming more energy-efficient and building occupant behaviour accounts for a growing share in the variation of consumption; (2) building occupant needs are changing along with demographic change; and (3) the share of small decentralized district heating grids, in which fewer customers mean less averaging out of heterogeneous occupant profiles, is set to play a bigger role in the country’s heat supply. We construct a spatial microdata set for the city of Hamburg (of roughly 1.8 million inhabitants and 370 000 buildings), with households populating geo-referenced buildings, in three steps: (a) Synthesizing the population of small scale “statistical areas”, comprising up to around 2000 people (we do this by selecting households recorded in the German microcensus and fitting them into the statistical areas); (b) assigning energy relevant properties to the geo-referenced buildings from the Hamburg digital cadaster (we do this by making use of a well-established building typology developed for energy assessment) and constructing dwelling units in these buildings; and (c) matching households to the dwelling units in these buildings (which we do again by using household data from the microcensus). This last step – allocating households to buildings – may be the most interesting and challenging task. As of to date, we use a combinatorial optimization algorithm to achieve this. Once we have a microsimulation model of buildings and households living in them, including their demographic composition, the range of questions that can be explored is immense. The illustration presented here is a simple heat balance computation of individual buildings, using the constructed socio-demographic data and the digital cadaster data as input parameters
Visualising Bodies Within and Beyond Laboratories and Clinics
As a response to the spread of biomedical imaging, this conversation explores crucial aspects related to the production, interpretation and use of body images within and beyond laboratories and clinics. Regula Valérie Burri’s contribution raises questions about the implications of medical imaging technologies and practices for both medical treatments and patients’ identities. Annamaria Carusi explores the intertwined epistemic and ontological roles of visualizations in the field of personalized medicine within two contexts of mediation: that of basic research and biomedical application; and and that of biomedical research and health care systems. Finally, Aikaterini A. Aspradaki discusses the use of body images from a bioethics perspective, focusing on the autonomy of persons and the ethical, economic, legal and social issues raised by the visualizations of bodies
Privatunterkünfte in Hamburg : Rahmenbedingungen – Analysen – Bewertungen
Den Anlass zu dieser Arbeit über die Vermietung von Privatunterkünften lieferten einerseits die persönlichen Erfahrungen mit Übernachtungen über Airbnb im europäischen Ausland und die dadurch gewonnenen Eindrücke zur Praxis dieser Vermietungsart. Andererseits wird das zunehmende Angebot an Wohnraum für in- und ausländische Übernachtungsgäste aufgrund der angespannten Wohnungsmarktsituation in Hamburg
politisch und medial in den letzten Jahren stark diskutiert. Daher stellt dieses Thema eine besondere stadtplanerische Relevanz dar, das jedoch bisher wenig wissenschaftlich untersucht wurde. Neben kulturwissenschaftlichen und sozio-ökonomischen Studien über die „neuen“ Arten des Teilens von Ressourcen (z.B. GDI 2013) und der Sharing Economy im Allgemeinen (z.B. Botsman/Rogers 2011) finden sich zur spezifischen Thematik der Kurzzeitmiete von Wohnraum hauptsächlich interessengeleitete Untersuchungen von einzelnen Akteuren. Internetdienstleister wie Airbnb veröffentlichen keine genaue Daten zum Beispiel zu jährlichen Übernachtungszahlen und Angaben über den
Bestand an Inseraten in Hamburg, sondern betonen lieber die wirtschaftliche Bedeutung ihres Angebots (vgl. Airbnb 2013). Aufgrund der geringen Datenlage bezüglich des Bestandes an Privatunterkünften in Hamburg, ist ein wesentliches Ziel dieser Arbeit, Transparenz bezüglich des Angebots an derartigen Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen und dieses wissenschaftlich auszuwerten. Weiterhin sollen zum Verständnis der Potentiale dieser Vermietungsform deren Rahmenbedingungen und Motive, besonders ökonomischer Natur, dargelegt werden.
Vor diesem Hintergrund ergeben sich drei Fragestellungen, die in den folgenden Kapiteln aufgegriffen werden:
1. Wie groß ist das Angebot von Wohnungen in Hamburg, die auf Vermittlungsportalen wie Airbnb inseriert werden? Welche Erkenntnisse lassen sich auf Basis der erhobenen Daten ableiten?
2. Wie hoch sind die ökonomischen Gewinne aus kurzzeitigen Vermietungen über Airbnb und andere Portale im Vergleich zur klassischen Vermietungsform?
3. Wie groß ist Dimension der Thematik im Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel und wie wird sie in der Verwaltung bewertet
Städtebauliche und regionalökonomische Effekte des postmodernen Freizeitraums Ruhrgebiet : am Beispiel der Veltins-Arena Gelsenkirchen
Die bisherige Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet hat bereits angedeutet, dass sich der Freizeitsektor in den vergangenen Jahren zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Innerhalb dieses Freizeitsektors haben sich zahlreiche Freizeitgroßeinrichtungen wie die Veltins-Arena in der Region etabliert. Für diese Bedeutungszunahme waren tiefgreifende Umwälzungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich.
Dementsprechend liegt das zentrale Erkenntnisinteresse dieser Masterarbeit darin zu untersuchen, welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zur Herausbildung des postmodernen Freizeitraums Ruhrgebiet geführt haben und wie sich dieser am Beispiel der Veltins-Arena Gelsenkirchen auf räumlicher und regionalökonomischer Ebene auswirkt.
Auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Ruhrgebiets zu einem postmodernen Freizeitraum sowie der Klärung und Definition grundlegender Begrifflichkeiten ist es das Ziel dieser Arbeit, mithilfe einer umfassenden Untersuchung Potenziale und Defizite des Arena-Parks auf räumlicher Ebene sowie mögliche Effekte auf regionalökonomischer Ebene zu identifizieren. Die somit gewonnenen Erkenntnisse dienen schließlich dazu, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um eventuelle positive Impulse der Arena für die Stadt Gelsenkirchen nachhaltig zu nutzen, negative Effekte zu vermeiden und ihren Stellenwert innerhalb des postmodernen Freizeitraums Ruhrgebiet zu stärken
Die Revierparks im Ruhrgebiet : Einzelfallstudie eines Modells regionaler Trägerschaft von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen
Die Revierparks, fünf Freizeiteinrichtungen im Ruhrgebiet, werden seit ihrer Gründung in den 1970er Jahren in einem Trägerschaftsmodell zwischen dem heutigen Regionalverband Ruhr und insgesamt sieben Städten betrieben. Diese Form der Zusammenarbeit – fünf Gesellschaften, in denen der Regionalverband jeweils zu 50 % beteiligt ist – stellte zur Zeit der Gründung eine Neuheit dar und
ist auch heute noch ungewöhnlich; dennoch ist das Modell bis heute in Anwendung. Die Anlagen wurden in ihrer jüngeren Vergangenheit wiederholt Teil kritischer Berichterstattung: Sinkende Besucherzahlen, finanzielle Schwierigkeit einzelner Gesellschaften und hohe Sanierungs- und Modernisierungsbedarfe führten auch unter den Gesellschaftern zu einer Diskussion um die Zukunft der Anlagen. Der Regionalverband positioniert sich hierbei als Vertreter eines Verschmelzungsmodells, in dem die bislang fünf unabhängigen Gesellschaften zu einer, dann verstärkt regional agierenden zusammengeführt werden sollen. Die städtischen Gesellschafter fürchten um ihre Mitbestimmungsrechte; in einem Fall wird eine Kommunalisierung der Anlagen angestrebt.
In diesem Spannungsfeld ist die vorliegende Arbeit verortet. Es wird untersucht, welche Auswirkungen die Einbindung des Regionalverbands Ruhr, der auch der regionale Planungsträger des Ruhrgebiets ist, in das Trägerschaftsmodell hat und basierend darauf diskutiert, wie die Übernahme von Trägerschaften durch die regionale Handlungsebene einzuschätzen ist. Hierzu wird ein Überblick über die Regionsebene in Deutschland, deren typische Aufgabenfelder und
vertieft den Einsatz kooperativer Handlungsformen einschließlich Regional Governance geschaffen und das Themenfeld Freizeit und Naherholung im Kontext von regionaler Freiraumentwicklung erläutert. Zudem erfolgt eine Betrachtung der Regionalplanung im Ruhrgebiet. Kern der Untersuchung stellt eine Einzelfallstudie des Revierparkmodells dar, die, unter anderem basierend auf durch Interviews gewonnenem Expertenwissen, alle relevanten Elemente des Trägerschaftsmodells herausarbeitet und in Beziehung zueinander setzt. Es zeigt sich, dass die Übernahme von Trägerschaften durch die regionale Handlungsebene zwar möglich ist, im Untersuchungsfall aber zu einer Vielzahl von Folgeproblemen führte. Insbesondere in der aktuellen Diskussion um die zukünftige Entwicklung treffen regionale und kommunale Interessen aufeinander, die durch die gewählte Organisationsform in fünf einzelnen Gesellschaften kaum zusammengebracht werden können. Auch wenn die Gründung der Revierparks als erfolgreiche Maßnahme der Regionalentwicklung und des Freiraumschutzes bezeichnet werden kann, geht von der Einbindung des Regionalverbands in der jetzigen Form kein wahrnehmbarer Mehrwert auf regionaler Ebene aus.
Dies lässt sich jedoch nicht grundsätzlich auf das Organisationsmodell an sich zurückführen: Im Fall der Revierparks ist eine Verknüpfung einer Vielzahl von einflussnehmenden Faktoren auszumachen, die deren jetzige Situation bedingt. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Potentiale und Hindernisse regionaler Trägerschaftsmodelle genannt, Anforderungen formuliert – aber auch aufgezeigt, dass dem heutigen Stand regionalwissenschaftlicher Arbeit nach eine Vielzahl von Methoden existieren, die als Alternative zu regionalen Trägerschaftsmodellen in Betracht gezogen werden können. Ein abschließender Ausblick ordnet die Bedeutung der Erkenntnisse für die Situation der Revierparks ein
Digital Serious Game for Urban Planning: “B3—Design Your Marketplace!”
The main goal of this paper is to study the design and implementation of a digital serious game for civic engagement in urban planning. Digital serious games are games that aim to support learning in a playful and engaging way. Learning about the environment and planned changes is essential in civic engagement. The study case is taken from a city district, Billstedt, in Hamburg, Germany. In the implementation of a game concept we concentrated on the design of a marketplace in Billstedt. The game was called “B3—Design your Marketplace!” The B3 game aims to provide a playful digital environment in which the citizens gain information about the current situation in the city district, have the possibility of submitting their own designs for the marketplace, vote for the preferred designs, and chat with the experts and other participants. The prototype of the B3 serious game was evaluated with a group of students and a group of elderly people. The majority of the participants involved in testing expressed appreciation for the digital serious game as a new form of online civic engagement in urban planning. The paper concludes with a discussion about the potential of digital serious games for civic engagement and open research questions