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    Neue Ansätze in der Quartiersentwicklung : Housing Improvement Districts und Eigentümerstandortgemeinschaften ; ein Vergleich anhand von Fallstudien zu Hamburg-Steilshoop und Dusiburg-Hochfeld

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    Das Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, welche Chancen und Möglichkeiten das privatwirt-schaftliche Engagement der Immobilieneigentümer im Bereich der Quartiersentwicklung bietet. Darüber hinaus werden auch die entstehenden Risiken, sowie die aufkommende Kritik aus politischer und privatwirtschaftlicher Perspektive an den neuen Ansätzen dargelegt. In der Arbeit wird aufgezeigt, welche Ansätze der Quartiersentwicklung bereits bestehen und in welchen Maße sich die Konzepte der ESGs und der HIDs in diesen eingliedern. Der theoreti-schen Betrachtung dieser Instrumente folgt ein praktischer Vergleich beider privatwirtschaftlicher Ansätze anhand von zwei Fallbeispielen. Hierbei werden insbesondere folgenden Leitfragen beleuchtet: - Welche Rahmenbedingungen können das kooperative Zusammenwirken von Eigentümern im Wohnquartier fördern? - Welche Kooperationsform (ESG und HID) eignet sich im jeweiligen Aufgabenbereich bzw. für welche Maßnahmen ? Inwieweit sind die verschiedenen Eigentümerzusammenschlüsse ökonomisch handlungsfähig? - Welche Kooperationsform (ESG und HID) eignet sich für die jeweiligen städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Problemlagen? - Welche Rolle kommt der öffentlichen Hand bei den jeweiligen Ansätzen (ESG und HID) zu? Wie können die Ansätze von staatlicher Seite in ihrer Umsetzung unterstützt werden

    Wohnwunsch und Wirklichkeit : zur Pluralisierung der Wohnungsfrage

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    Diese Arbeit widmet sich aktuellen Ausprägungen der Wohnungsfrage, die als drängende urbane Frage wieder an Bedeutung gewinnt. Ein rasanter Anstieg der Miet- und Immobilienpreise in den Städten lässt die Wohnungsfrage wieder auf der gesellschaftspolitischen Agenda erscheinen. Parallel zur voranschreitenden gesellschaftlichen Individualisierung pluralisiert sich der Wohnraumbedarf und damit auch die Wohnungsfrage. An die Stelle der einen Frage und essentieller Wohnungsnot treten heute verschiedene Wohnbedürfnisse, die mit Nachdruck artikuliert werden. Die individuellen und zielgruppenspezifischer Wohnungsfragen treffen auf einen Wohnungsmarkt, der durch einem Wohnraummangel, ein unzeitgemäßen Angebot, von hohem immobilienwirtschaftlichen Druck, Segregation und Schrumpfung gekennzeichnet ist. Mit Fokus auf Hamburg baut diese Arbeit auf der Ausgangsthese auf, dass die Wohnraumversorgung in Hamburg nur unzureichend erfüllt ist, zeitgemäßen Bedürfnissen nicht gerecht wird und kaum Antworten auf die aktuellen Wohnungsfragen bietet. Probleme bei der Wohnraumversorgung sind kein neues Phänomen, sie treten ebenfalls in anderen Ballungsräumen auf und sind somit bereits Gegenstand von Theorie und Praxis. Mit unterschiedlichen Instrumenten – von ordnungspolitischen und baulichen Maßnahmen, von Bestandsschutz bis Neubauvorhaben – wird versucht, auf die Wohnraumversorgung einzuwirken. Daraus ergibt sich die Forschungsfrage: Welche Lösungsansätze gibt es bereits zur Beantwortung zielgruppenspezifischer Wohnungsfragen und wie wirksam sind diese? Nach einer Betrachtung der aktuellen ordnungspolitischen Ansätze werden bauliche Lösungen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf Neubaumaßnahmen, da hier neue Antworten auf aktuelle Ansprüche erprobt werden können. Jeweils anschließend wird anhand von drei Zielgruppen untersucht, welche Antworten diese Maßnahmen auf die individuellen Wohnungsfragen liefern können. Auf diesen Ergebnissen basierend wird dargestellt, welche Lösungswege für zukünftige Maßnahmen und Bauvorhaben beschritten werden können, um die speziellen Wohnungsfragen der betrachteten Zielgruppen zu beantworten. Abschließend werden Thesen über notwendige Veränderungen zur Lösung der Wohnungsfragen abgeleitet

    Der Code der Straße : eine Untersuchung zum Verhältnis von Gestaltung und Nutzung des Straßenraums

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    Um der Frage nachzugehen wie integrierte Straßenräume gestaltet sein können, die sowohl dem Verkehr dienen als auch dem lokalen Umfeld als Lebensraum zur Verfügung stehen, wird im Folgenden zunächst historisch die Entwicklung der Straße aufgezeigt. Daran wird deutlich wie es zu der Desintegration und infolgedessen zu der nicht aufzulösenden Ambivalenz der Straße kommen konnte. Daran schließt sich eine Übersicht über die heute gängigen technischen Regelwerke im Planungsprozess an um darzustellen wie der Straßenraum gegenwärtig geplant wird. Es folgt eine Auseinandersetzung mit dem Urbanitätsbegriff um den Untersuchungsfokus der Arbeit zu schärfen und sich von der technischen Sichtweise auf den Straßenraum zu lösen. Mit diesem Hintergrundwissen wird in der Analyse der Steindamm auf unterschiedlichen Ebenen untersucht. Es werden sowohl die verkehrstechnischen als historischen Hintergründe des Steindamms einbezogen, wie auch exakte Raumbeschreibungen der unterschiedlichen Straßensituationen vorgenommen. Daraus werden verschiedene Codes abgeleitet unter denen anschließend einzelne Straßenbereiche noch einmal genauer untersucht werden. Hierbei wird die exakte technische Planung mit den vorgefundenen Codes überlagert und quantifiziert um Hinweise und Anregungen für die künftige Gestaltung von Straßenräumen zu geben

    Klasse Stadtmasse [Klasse statt Masse] : Qualitativer Wohnungsbau durch sozialverträgliche Nachverdichtung ; eine empirische Potentialerhebung in Lurup C04 Hamburg-Altona

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    In vielen wachsenden westdeutschen Städten ist ein Anstieg der Nachfrage nach Wohnraum zu beobachten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Menschen die Stadt als Wohnund Arbeitsstandort für sich entdecken. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum fordert den Bau von weiteren Wohnungen innerhalb der Städte und führt zu der Bestrebung bereits genutzte Flächen stärker baulich auszunutzen. Aus diesem Grund gewinnt die Innenentwicklung als Strategie des Wohnungsbaus heute wieder an Bedeutung und macht eine Auseinandersetzung mit dem Themenfeld der Nachverdichtung erforderlich. Auch in der Hansestadt Hamburg ist die Nachfrage nach Wohnraum gestiegen. Durch die prosperierende Wirtschaft und dem Trend zum innerstädtischen Wohnen sind in den nächsten Jahren weitere Bevölkerungszuwächse zu erwarten, weshalb die Schaffung von zusätzlichen Wohnraumangeboten erforderlich wird. Gegen den Wohnungsbau auf Flächen im Außenbereich (gemäß § 35 BauGB) und an nicht besiedelten Standorten, sprechen viele Gründe. Der schonende und sparsame Umgang mit Grund und Boden (§ 1a BauGB), die Alterung der Gesellschaft und die damit verbundene Immobilität, der Bevölkerungsrückgang, Wohnfolgekosten für die Erschließung von Neubaugebieten und gestiegene Mobilitätskosten stellen nur einige dieser Gründe dar. Anders als bei nicht besiedelten Flächen führt die Bebauung von bereits besiedelten Stadträumen (Nachverdichtung) zu einem Eingriff in den Lebensraum und in das Wohnumfeld von Bewohnern. Wie die aktuelle Bewegung „Recht auf Stadt“ verdeutlicht, werden Eingriffe ins Wohnumfeld selten protestfrei hingenommen. Denn Nachverdichtung ist für die Betroffenen oft mit dem Verlust von Qualitäten im Wohnumfeld wie Freiräumen, Treffpunktmöglichkeiten und Ruheräumen verbunden. So kommt die Frage auf, wie der in der Hansestadt dringend benötigte Wohnraum durch Nachverdichtung sozialverträglich geschaffen werden kann. Die Untersuchung der Nachverdichtungspotentiale in Lurup C04 (Wohnstandort Hamburg-Altona) hat gezeigt, dass allein in Lurup C04 ein Flächenpotential für die Bebauung von mehr als 269 Wohnungen vorhanden ist. Hieraus ergibt sich die Frage, weshalb angesichts des hohen Bedarfs an Wohnbauflächen diese Flächenpotentiale nicht ausgeschöpft sind. Welche Hemmnisse und Grenzen hat die Nachverdichtung? Wie kann man diese beseitigen um Flächen für den Wohnungsbau sozialverträglich nutzbar zu machen? Anhand des erarbeiteten Konzepts für Lurup C04 wird beispielhaft veranschaulicht, wie eine Nachverdichtung sozialverträglich gestaltet werden kann. Mit der vorliegenden Masterarbeit wird der Handlungsbedarf in der Stadt Hamburg aufgezeigt Wohnungsbau durch eine sozialverträgliche Nachverdichtung umzusetzen

    Potenziale der gewerblichen Abwärmenutzung von Bäckereien

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    Ziel der Ausarbeitung ist es, einen Überblick über die in Bäckereien anfallende Abwärme zu gewinnen und Potenziale zu ihrer Nutzung zu ergründen. Bäckereien sind ein Typ der ge-werblichen Betriebe, in denen Abwärme in nennenswertem Umfang entsteht. Inwieweit Erkenntnisse über die Nutzung von Bäckereiabwärme übertragbar auf andere Arten der Ab-wärme sind, wird ebenfalls reflektiert. Einleitend werden die Grundlagen der Abwärmenut-zung dargestellt. Diese verschaffen dem Leser einen Einblick in das Thema und tragen zum Verständnis der nachfolgenden Kapitel bei. Es folgt eine Aufführung des Fallbeispiels Bäcke-rei, dabei wird erläutert bei welchen Prozessen innerhalb des Betriebes Abwärme anfällt. Um hier einen genaueren und umfassenderen Rahmen zu schaffen, werden verschiedene Typen von Bäckereien betrachtet und ihre Potenziale analysiert. Anschließend wird erklärt, welche technische Maßnahmen für die unterschiedlichen Wärmequellen zur Verfügung ste-hen und eine Nutzung der Abwärme überhaupt erst ermöglichen. Hierbei spielt vor allem die anschließende Nutzung der zurückgewonnenen Energie eine wichtige Rolle. Es folgt eine Übersicht der untersuchten Unternehmen sowie eine Auswertung der Potenziale. Mithilfe der Aussagen der befragten Unternehmen wird anschließend demonstriert, welche Hemm-nisse und Möglichkeiten die Nutzung von Abwärme erschweren oder gegebenenfalls för-dern. Abschließend wird eine Aussage über die mögliche Entwicklung hin zu einer intensive-ren Verwertung der Abwärme sowie den Ausbau der Netze zwischen Erzeugern und Nutzern getroffen..

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