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    Understanding social-ecological systems under climate change – Exploring the ecosystem service concept towards an integrated vulnerability assessment

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    Die Anpassung an den Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die Stadt- und Regionalplanung dar. In diesem Kontext wird einerseits von Praktikern verstärkt der Bedarf an Untersuchungen zu Vulnerabilität geäußert. Anderseits wird in der Literatur darauf hingewiesen, dass ein ökosystembasiertes Management zur Entwicklung von langfristigen Anpassungsoptionen beitragen kann, wobei Ökosystemleistungen als Grundlage für die Verständigung zwischen Praktikern dienen könnten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Konzepte von Vulnerabilität und Ökosystemleistungen miteinander zu kombinieren, denn bisher wurden diese Konzepte unabhängig voneinander entwickelt. Vor diesem Hintergrund präsentiert die vorliegende Arbeit ein Rahmenkonzept, das beide Konzepte integriert, um somit zu einem besseren Verständnis von sozial-ökologischen Systemen im Klimawandel beizutragen. Im Forschungsprozess wurden inter- und transdisziplinäre Ansätze angewendet, um den komplexen Eigenschaften von sozial-ökologischen Systemen und der Problemstellung des Klimawandels auf den Grund zu gehen. Dabei wurden zunächst Studien mit Bezug zu Vulnerabilität, Ökosystemleistungen und Resilienz aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen untersucht. Die Ergebnisse zeigen klar konzeptionelle Überschneidungen und methodische Einschränkungen insbesondere hinsichtlich der Berücksichtigung des sozialen und des ökologischen Systems auf. Desweiteren wurden Elemente, die in einem integrierten Ansatz berücksichtigt werden sollen, identifiziert. Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit war dabei eine Methode zu entwickeln, die eine umfassende räumliche Charakterisierung von sozial-ökologischen Systemen ermöglicht, um daraus eine integrierte Vulnerabilitätsanalyse abzuleiten. Als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Rahmenkonzeptes wurde der Driver-Pressures-State-Impact-Response (DPSIR) Ansatz genutzt, da dieser es ermöglicht, die Vulnerabilitätselemente und assoziierten Analysen zu strukturieren. Die hier vorgestellte sozial-ökologische Vulnerabilitäts-Schleife (social-ecological vulnerability loop) verbindet erstmals Vulnerabilität mit dem Angebot von und der Nachfrage nach Ökosystemleistungen (ecosystem service supply and demand). Dadurch konnte erreicht werden, dass sowohl das soziale als auch das ökologische System und insbesondere deren Interaktionen in die Vulnerabilitätsanalyse mit einbezogen wurden. Für die Umsetzung des Rahmenkonzeptes wurden innovative Methoden entwickelt, um in der Stadtregion Rostock (Deutschland) die Anpassungskapazität (adaptive capacity) hinsichtlich des Klimawandels und die Verknüpfungen zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Ökosystemleistungen konkret darzustellen. Hierzu wurde eine partizipative Erhebung durchgeführt hinsichtlich der kulturellen Ökosystemleistungen Ästhetik / Inspiration, spirituell / religiös, Erholung, Wissen / Bildung, kulturelles Erbe / Identität und Naturerbe / intrinsischer Wert von Biodiversität sowie der wahrgenommen Vulnerabilität der Teilnehmer in Bezug auf Starkregen, Hitzewelle und Dürre. Neben der Kartierung haben die Teilnehmer die Bedeutung der einzelnen kulturellen Ökosystemleistungen für ihr Wohlbefinden sowie ihre Zufriedenheit mit der Bereitstellung bewertet. Die Anpassungskapazität wurde mittels einer Kombination aus inter- und transdiziplinären Methoden untersucht, wobei Wissensaspekte (Austausch, Generierung) in der Kooperation zwischen Wissenschaftlern sowie zwischen Wissenschaft und Praxis betrachtet wurden. Um die Verbindung von Ökosystemleistungsangebot und nachfrage zu bestimmen, wurde der Zusammenhang zwischen sozialen Faktoren und der Bedeutung von kulturellen Ökosystemleistungen für das Wohlbefinden sowie die räumliche Verknüpfung zwischen kulturellen Ökosystemleistungen und der Bevölkerung untersucht. Bemerkenswerterweise wurde kein signifikanter Einfluss der sozialen Faktoren auf die Bedeutung der Ökosystemleistungen für das Wohlbefinden sowie auch hinsichtlich der räumlichen Verteilung gefunden. Außerdem konnte gezeigt werden, dass in der Stadtregion Rostock Erholung einerseits und Naturerbe / intrinsischer Wert von Biodiversität andererseits von gleich hoher Bedeutung für das Wohlbefinden sind. Auf Basis der ermittelten kritischen Distanzen zwischen Angebot und Nachfrage für die einzelnen kulturellen Ökosystemleistungen im Bereich von 2-7 km wurde erstmals eine integrierte Angebots-Nachfrage-Karte für die Stadtregion erstellt. Dies ermöglichte eine räumlich explizite Darstellung der Unterschiede zwischen Stadt, Umland und Küstenbereich und der potentiellen Klimawandel-Vulnerabilität. Dabei wurden als Hauptmerkmale bei der Analyse von Stadtregionen die Gesamtfläche, die Anzahl und die Diversität der kulturellen Ökosystemleistungen identifiziert. Das verbesserte Verständnis des Zusammenhangs zwischen Angebot und Nachfrage ermöglichte es, die Elemente des sozial-ökologischen Systems und deren Interaktionen zu charakterisieren. Auf dieser Grundlage können die Auswirkungen von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel auf das gesamte sozial-ökologische System dargestellt werden. Der vorgestellte umfassende sozial-ökologische Ansatz kann die Planung dabei unterstützen, Ziele zu formulieren, geeignete Flächen zu identifizieren und mögliche Konsequenzen von Maßnahmen zu reflektieren. Damit konnte erstmals aufgezeigt werden, dass Klimawandelanpassung in Verbindung mit kulturellen Ökosystemleistungen Win-Win-Situationen ermöglicht, die die Umsetzung von langfristigen Strategien erheblich fördern.Urban and regional planning is confronted with the challenge to develop measures for climate change adaptation. In this context, on the one hand vulnerability assessments are increasingly requested by decision makers in order to prioritize actions. On the other hand, it is argued in literature that ecosystem based adaptation could assist in finding long-term adaptation strategies, whereby ecosystem services could serve as a common language. This signalizes the need to combine the vulnerability and the ecosystem service concept, which so far have been developed in parallel. Against this background, the thesis presents a framework that integrates the concepts in order to enhance the understanding of social-ecological systems under climate change. Inter- and transdisciplinary research approaches were undertaken to unravel the complex characteristics of social-ecological systems and issues related to climate change. First, studies from various disciplines related to vulnerability, ecosystem services, and resilience were investigated. The results clearly demonstrate conceptual overlaps and methodological limitations particularly regarding the balanced focus on the social and the ecological system. Moreover, elements that ought to be included in an integrated approach were revealed. Thereby, the underlying objective was to develop a method that allows a comprehensive spatial characterization of the urban region as a basis for an integrated vulnerability assessment. For the development of a framework, the Driver-Pressure-State-Impact-Response approach served as a pragmatic tool to structure the vulnerability elements and associated analytical steps. The social-ecological vulnerability loop proposed here, combines vulnerability and ecosystem service supply and demand, whereby a consideration of the social and the ecological system as well as their interactions was achieved. To apply the proposed framework, methods directed towards the understanding of adaptive capacity and the linkages between ecosystem service supply and demand were developed and applied in the urban region of Rostock (Germany). A comprehensive dataset was obtained through the participatory mapping of the cultural ecosystem services aesthetics / inspiration, spiritual / religious, recreation, knowledge / education, cultural heritage / identity, and natural heritage / intrinsic value of biodiversity, as well as the participants’ perceived vulnerability to extreme precipitation, heat wave, and drought. Besides the mapping, the participants evaluated the importance of the individual cultural ecosystem services for their wellbeing as well as their satisfaction with supply in the urban region. Adaptive capacity was approached by a combination of inter- and transdisciplinary methods exploring knowledge aspects (exchange, generation) in science-science and science-practice cooperations. To investigate supply-demand relationships, the categorical link between social factors and the importance of the cultural ecosystem services for wellbeing, as well as the spatial link between population and cultural ecosystem service were analyzed. Remarkably, no differences according to social factors were found considering the relation to the importance for wellbeing as well as the spatial link. Furthermore, the differences between the services highlighted the high importance of both, recreation and natural heritage / intrinsic value of biodiversity. Through the established critical distances between supply and demand ranging from 2-7 km for the individual cultural ecosystem services, the innovative integrated supply-demand map was generated. This allowed for the first time a clear spatially explicit visualization of the differences between the city, the hinterland, and coastal areas as well as the potential vulnerability to climate change in the urban region. In this regard, the total area, the number, and the diversity of cultural ecosystem services were identified as key parameters. Through the enhanced understanding of the supply-demand relationships, it was possible to characterize the elements of the social-ecological system as well as their interactions. Therewith, responses in terms of adaptation measures can be linked to consequences for the whole system. The proposed comprehensive social-ecological approach can assist planning in the formulation of targets, the identification of suitable areas, and the reflection of potential shortcomings. Finally, it was highlighted that a development of adaptation measures in combination with cultural ecosystem services can create win-win opportunities and therewith facilitate the implementation of long-term strategies

    Kommunikationsstandard für öffentliche Bauvorhaben. Phasengerechte Bedarfsplanung und Bedarfsartikulation des öffentlichen Bauherrn

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    Die Forschungsarbeit analysiert die bisherigen theoretischen Ansätze und Praxislösungen der Bedarfsplanung mit einer umfangreichen Literaturrecherche und entwickelt daraus eine Synthese – mit dem Ergebnis, dass die phasengerechte Bedarfsplanung und die Bedarfsartikulation des öffentlichen Bauherrn entwickelt wird. Die Phase Null ist neu definiert worden. Der neue Kommunikationsstandard schafft eine gemeinsame Sprachebene, eine Gesprächskultur und moderiert den Dialog zwischen dem öffentlichen Bauherrn und seinen Stakeholder in frühen Phasen der Planung.The research work analyzes the existing theoretical approaches and practical solutions of the requirements planning, with the result that the phase-adapted requirement planning and the requirements articulation of the public building owner is developed. The phase zero has been redefined. The new communication standard creates a common language level, a conversation culture and moderates the dialogue between the public building owner and his stakeholders in early stages of planning

    Zur Berechnung der Tragfähigkeit von dünnwandigen Koppelpfetten aus Kaltprofilen für Biegung um die schwache Achse und Torsion

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    In der vorliegenden Arbeit wurde das Tragverhalten dünnwandiger Kaltprofil-Koppelpfetten (Z-Profile) aus Stahlblech für Biegung um die schwache Achse und Torsion experimentell und numerisch untersucht. Basierend auf numerischen parametrischen Untersuchungen wurden unterschiedliche Nachweisverfahren und -methoden zur Erfassung des Tragverhaltens entwickelt und analysiert. Hier konnten sowohl Verfahren zur näherungsweisen Abschätzung der Grenzlast, als auch Stabwerksmodelle zur Ermittlung der genauen Schnittgrößen Mz bzw. Mω verifiziert werden. Anhand diverser experimenteller Untersuchungen konnte das geometrisch und physikalisch nichtlineare Biegetragverhalten gekoppelter Zweifeldträger eingehend untersucht werden. Hier zeigte sich, dass die Forminstabilität des rechten (obenliegenden) Trägers im Feldbereich die vorwiegende Versagensursache darstellte. Neben den gekoppelten Mehrfeldträgern wurden zusätzlich durchlaufende Träger (d.h. ohne Koppelstelle) ausgewertet. So konnten die Unterschiede zwischen beiden Systemen quantifiziert werden. Bei den Versuchsträgern stellte sich heraus, dass durchlaufende Systeme eine bis zu 20% höhere Traglast aufweisen als identische gekoppelte Systeme. In ersten Vergleichsrechnungen mit dem aus der Praxis bekannten Programm Schrag Stab FEM zeigte sich jedoch bei den gekoppelten Systemen ein großes Einsparpotential für die Bemessung. Mithilfe parametrischer Untersuchungen an einem zuvor verifizierten Finite-Elemente-Modell konnte unter Variation der Querschnitte, Stützweite und Belastung das Biegetragverhalten für baupraktische Anwendungsbereiche analysiert werden. Es konnte gezeigt werden, dass unter Berücksichtigung einer 1,5-fachen Biegesteifigkeit im Koppelbereich die Grenzlast des gekoppelten Zweifeldträgers in zutreffender Näherung berechnet werden kann (Verfahren 1). Dies konnte für typische Belastungen, wie u.a. jeweils einer Einzellast in Feldmitte und einer gleichförmigen Streckenlast für Stützweiten von L=3,50m bis L=7,00m, gezeigt werden. Für die genaue Bestimmung der Biegemomente Mz (Verfahren 2) wurden Ingenieurmodelle in Form von Stabwerksmodellen entwickelt und auf die Ergebnisse der parametrischen Untersuchungen angewendet. Für die Entwicklung der Stabwerksmodelle wurden die tatsächlichen Verläufe der Spannungen σx mithilfe der numerischen Simulation ausgewertet. Hierdurch konnten Rückschlüsse auf das Tragverhalten gezogen werden. Neben einem gekoppelten Zweifeldträger wurde mithilfe weiterer Parameteruntersuchungen das Tragverhalten gekoppelter Dreifeldträger analysiert. In den FE-Simulationen zeigte sich, dass sich auch bei diesem ein qualitativ vergleichbares Tragverhalten, insbesondere im Koppelbereich einstellt. Hier konnten Parallelen im Spannungsverlauf und Verformungsverhalten festgestellt werden. Neben den experimentellen Untersuchungen des Biegetragverhaltens wurde ebenso die Tragfähigkeit infolge einer Torsionsbeanspruchung experimentell untersucht. Mithilfe eines verifizierten Finite-Elemente-Modells wurden parametrische Untersuchungen durch Variation der Querschnitte, Stützweite und Belastung durchgeführt. Unter der Annahme einer reinen Wölbkrafttorsion konnte gezeigt werden, dass die Wölbbimomentenverteilung Mω in zutreffender Weise mithilfe handelsüblicher Stabwerksprogramme berechnet werden kann. Bei dem in dieser Arbeit entwickelten Verfahren wirkt der Gurt als Biegesystem. Das Wölbbimoment ergibt sich hierbei modellhaft als Moment der Gurtbiegemomente MG. Zur Ermittlung der Gurtbiegemomente wurden diverse Stabwerksmodelle entwickelt und diese hinsichtlich Ihrer Anwendbarkeit mit den Ergebnissen aus den parametrischen Untersuchungen, insbesondere der Wölbnormalspannungsverteilung σω, verglichen Sowohl für die Biegung als auch für die Torsion bildeten sich jeweils zwei Stabwerksmodelle heraus, die die Biegemomente Mz und die Wölbbimomente Mω zutreffend und größtenteils genauer als im Programm Schrag Stab FEM erfassen.In the present study, the load-bearing behavior of thin-walled cold-profile overlap purlins (Z-profiles) made of steel sheet was investigated experimentally and numerically for bending around the weak axis and torsion. Based on numerical parametric studies different verification methods of the load-bearing behavior were developed and analyzed. Here, both methods for the approximate estimation of the limit load, as well as models for the determination of the exact internal forces Mz and Mω could be shown. On the basis of various experimental investigations the geometrically and physically nonlinear bending behavior of coupled two-span beam was investigated in detail. Here it was shown that the shape instability of the right (overlying) beam in the field region caused the failure. In addition to the coupled multi-span beam continuous beams (without a coupling point) were additionally evaluated. Thus, the differences between both systems could be quantified. It turned out that continuous beams have a load factor of up to 20% higher than identical coupled beams. However, in first comparison calculations with a program known from practice (Schrag Stab FEM), a great saving potential was found for the design of coupled two-span beams. Using parametrical investigations on a previously verified finite element model, the bending behavior for structural application areas could be analyzed by varying the cross sections, span and load. It could be shown that, considering a 1.5-times bending stiffness in the coupling region, the limit load of the coupled two-span beam can be calculated in a suitable approximation (method 1). This has been possible for typical loadings, such as, in each case a single-cell load in the center of the field and a uniform line load for support widths of L = 3.50 m to L = 7.00 m. For the precise determination of the bending moments Mz (method 2) engineers models were developed in the form of framework models and applied to the results of the parametric investigations. For the development of the models, the actual course of the stresses σx were evaluated using the numerical simulation so that the bearing behavior can be depicted. In addition to a coupled two-span beam, additional parameters were used to analyze the support behavior of coupled triple-span beam. In the FE simulations, it was shown that the load-bearing behavior of the FE is comparable in quality, especially in the coupling area. Here, parallels in the stress distribution and deformation behavior could be determined. In addition to the experimental investigations of the bending behavior, the load bearing capacity due to torsional loads was also tested experimentally. By means of a verified finite element model, parametric investigations were carried out with varying cross sections, span and load. Assuming pure warping torsion, it could be shown that the distribution of the bimoment Mω can be calculated in an appropriate manner using commercially available software. In the described procedure, the flange acts as a bending system. The bimoment is obtained here as the moment of the flange bending moments MG. In order to determine the flange bending moment, various models were developed and these were compared with the results from the parametric studies for their applicability. For the bending as well as for the torsion, two models were formed, which accurately and at the same time capture the bending moments Mz and the bimoments Mω more precise

    Cities under observation: Social monitoring in integrated neighbourhood development in Hamburg

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    This contribution describes social monitoring in integrated neighbourhood development in Hamburg as an example of current observation tools for urban socio-spatial development. In the first instance, the relevance and objectives of such quantitative analysis tools are considered, then the scope and limitations of the index-method are set out along with their applications

    Evaluation of the Water Cycle in the European COSMO-REA6 Reanalysis Using GRACE

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    Precipitation and evapotranspiration, and in particular the precipitation minus evapotranspiration deficit ( P−E ), are climate variables that may be better represented in reanalyses based on numerical weather prediction (NWP) models than in other datasets. P−E provides essential information on the interaction of the atmosphere with the land surface, which is of fundamental importance for understanding climate change in response to anthropogenic impacts. However, the skill of models in closing the atmospheric-terrestrial water budget is limited. Here, total water storage estimates from the Gravity Recovery and Climate Experiment (GRACE) mission are used in combination with discharge data for assessing the closure of the water budget in the recent high-resolution Consortium for Small-Scale Modelling 6-km Reanalysis (COSMO-REA6) while comparing to global reanalyses (Interim ECMWF Reanalysis (ERA-Interim), Modern-Era Retrospective Analysis for Research and Applications, Version 2 (MERRA-2)) and observation-based datasets (Global Precipitation Climatology Centre (GPCC), Global Land Evaporation Amsterdam Model (GLEAM)). All 26 major European river basins are included in this study and aggregated to 17 catchments. Discharge data are obtained from the Global Runoff Data Centre (GRDC), and insufficiently long time series are extended by calibrating the monthly Génie Rural rainfall-runoff model (GR2M) against the existing discharge observations, subsequently generating consistent model discharge time series for the GRACE period. We find that for most catchments, COSMO-REA6 closes the water budget within the error estimates. In contrast, the global reanalyses underestimate P−E with up to 20 mm/month. For all models and catchments, short-term (below the seasonal timescale) variability of atmospheric terrestrial flux agrees well with GRACE and discharge data with correlations of about 0.6. Our large study area allows identifying regional patterns like negative trends of P−E in eastern Europe and positive trends in northwestern Europe

    Begrünte Fassaden - wie erfolgreich kann die Stadtplanung sie mit ihren Instrumenten voranbringen?

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    Der globale Klimawandel stellt mit seinen Folgen die Menschheit vor zahlreiche Herausforderungen. Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen in den Industriestaaten ist eine davon. Denoch reichen die bisherigen Bemühungen nicht aus, um die gesteckten Reduktionsziele zu erreichen. Somit müssen neben Klimaschutz- auch Anpassungsmaßnahmen zur Minderung von klimawandelbedingten Risiken und Schäden erarbeitet und umgesetzt werden. Hiefür wurden sowohl auf internationaler als auch nationaler, regionaler und lokaler Ebene Klimaanpassungsstrategien entwickelt, die unter anderem den künftigen Hitzeentwicklungen entgegenwirken sollen. Steigende Temperaturen können sich negativ auf Ökosysteme, das Bauwesen und die menschliche Gesundheit auswirken, sodass eine vorausschauende und klimaangepasste Stadtgestaltung zunehmend bedeutsamer wird. Hier sind die kommunalen Entscheidungsträger gefordert mit Hilfe ihrer bestehenden Instrumente der Raumordung und Bauleitplanung verstärkt Anpassungsmaßnahmen zu prüfen, zu planen und durchzuführen. Innerhalb der Bauleitplanung besteht die Möglichkeit begrünte Fassaden zum Schutz von Gebäuden und ihrer Bausubstanz sowie der menschlichen Gesundheit formell und informell zu manifestieren bzw. finanziell zu fördern. Diese Anpassungsmaßnahme wird bislang aber nur nebensächlich behandelt, wodurch sich die Frage ergeben hat: Welche Instrumente nutzen Städte, um den Ausbau von Fassadenbegrünungen voranzutreiben bzw. die Akzeptanz für begrünte Fassaden bei den Bauherren, Architekten und Investoren zu steigern? Wie werden diese umgesetzt und hinsichtlich ihres Erfolges evaluiert? Ziel dieser Arbeit ist es, die Stärken und Schwächen von sechs bestehenden Strategien auf kommunaler Ebene (rechtliche, fnanzanpolitische und persuasive Instrumente) bezüglich einer erfolgreichen Realisierung von Fassadenbegrünungen zu analysieren und hinsichtlich ihres Überzeugungspotenzials zu bewerten. Methodisch wurde hierfür die Wirkungsanalyse und die verbal-argumentative Bewertung genutzt, welche von einer Literatur- und Internetrechcherche, vorortgeführten Interviews und Besichtigung von Praxisbeispielen begleitet wurde. Als Quintessens aus der Analyse und der Bewertung ihrer Erkenntnisse kann konstatiert werden, dass Fassadenbegrünungen ein hohes Schadenspotenzial bei einer nicht sachgemäßen Anbringung und Pflege haben. Dieser Umstand wurde oftmals bei den Planungen von Bauherren nicht oder nur unzureichend bedacht - mit den einhergehenden negativen Folgen. Aus diesem Grunde werden Fassadenbegrünungen heute sowohl innerhalb der kommunalen Verwaltungen als bei der Bevölkerung und bei Architekten etc. mit großen Vorbehalten hinsichtlich der Fassadenschäden und technischen Umsetzungsmöglichkeiten betrachtet. Aber auch andere Gestaltungsvorstellungen von Fassaden lassen die Begrünung oftmals scheitern, obwohl es mittlerweile diverse Gestaltungsmöglichkeiten mitsamt ansprechenden Fassadenkombinationen gibt. Dabei können Fassadenbegrünungen insbesondere in thermisch, lärm- und lufthygienisch belasteten sowie hochversiegelten Bereichen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der Bewohner leisten, da sie durch ihren geringen Bodenverbrauch nicht mit anderen Nutzungsinteressen konkurrieren. Ziel sollte es also sein nicht nur Begrünungswillige zu motivieren, sondern auch Skeptiker zu überzeugen bzw. ihre Vorurteile zu mindern. Abgeschlossen wurden die Arbeit mit Handlungsempfehlungen zur Erstellung eines Leitfadens, welcher eine erfolgreiche Realisierung von Mauerwerksbegrünungen sowohl auf bauleit- wie auch bauplanerischer Ebene ermöglichen soll

    Gemeinsam statt einsam : die Bedeutung des Mehrgenerationenwohnens für die Stadtentwicklung

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    Das Ziel der Bachelorthesis ist es daher, eine „Momentaufnahme“ über die aktuelle Situation von Mehrgenerationenwohnprojekten zu geben und zu ermitteln, welche Gründe und Problemstellungen vorherrschen, die dafür verantwortlich sind, dass diese Wohnform sich auf dem Wohnungsmarkt nicht durchsetzt. Um dieses Vorhaben räumlich einzugrenzen, wird als Untersuchungsraum die Stadt Hamburg festgelegt, da diese bereits auf eine 30-jährige Erfahrung mit alternativen Wohnformen zurückblicken kann. Anhand der detaillierten Auseinandersetzung mit dem Ablauf der Realisierung und bereits umgesetzten Mehrgenerationenwohnprojekten sollen konkrete Handlungsfelder und dessen Problemlagen ermittelt werden, die eine erfolgreiche Umsetzung hemmen. Aus dieser Analyse soll des Weiteren eine Perspektive erarbeitet werden, inwiefern das Mehrgenerationenwohnen ein geeignetes Instrument für die Stadtentwicklung ist und welchen zukünftigen Einfluss es auf dem Wohnungsmarkt einnehmen wird. Darauf basierend werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die die Attraktivität und Umsetzung des Mehrgenerationenwohnens steigern sollen. Aus der dargelegten Zielformulierung ergibt sich somit folgende Fragestellung, die durch die Bachelorarbeit beantwortet werden soll: Welche Handlungsfelder müssen angepasst und optimiert werden, um die Attraktivität und Umsetzung des Mehrgenerationenwohnens zu steigern

    DAS URBANE GEBIET. Untersuchung der neuen Baugebietskategorie anhand eines Planspiels für das Areal ›Alte Muthesius Kunsthochschule‹ in Kiel

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    Der theoretische Teil dieser Arbeit beschäftigt sich aufgrund der Aktualität und Brisanz für die Stadtentwicklung mit den Dimensionen des neuen ›Urbanen Gebietes‹. Damit wird thematisches Neuland betreten, da Aufgrund der erst jüngsten Entwicklung des Gesetzesentwurfes noch keine wissenschaftlichen Arbeiten zur Einführung des ›Urbanen Gebietes‹ publiziert wurden. Lediglich Positionspapiere und Stellungnahmen sowie Pressemittleilungen und Zeitungsartikel zur neusten Novellierung des Planungsrechts sind bisher erschienen. Zudem wurde das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit der Durchführung eines Planspiels mit sechs ausgewählten Kommunen beauftragt (Deutsches Institut für Urbanistik 2017). Das wissenschaftliche Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss der Novellierung auf die Rahmenbedingungen innerstädtischer Planung zu untersuchen und zu bewerten. Die Fragestellung hinter diesem Ziel lautet: Wie beeinflusst die Einführung der neuen Baugebietskategorie ›Urbane Gebiete‹ die kommunalen Handlungsspielräume bei der Planung innerstädtischer Quartiere

    Bahnhofsquartier Diebsteich. Entwicklung und Gestaltung des zukünftigen Bahnhofsumfelds

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    Im Rahmen der Planung und Verlegung des Fernbahnhofes Altona zur nördlich gelegenen S-Bahnhaltestelle Diebsteich wird eine umfassende städtebauliche Entwicklungsmaßnahme rund um den neuen Fernbahnhof angestrebt. Neben der Analyse von diversen Bahnhofsumfeldern, beleuchtet diese Arbeit mögliche Entwicklungen unterschiedlicher Akteure und deren Interessen und beurteilt diese als Grundlage für eigene Szenarios. Des Weiteren werden eine umfassende Standortanalyse und eigene Annäherungen erarbeitet. Sämtliche Erkenntnisse fließen sodann in einen möglichen städtebaulichen Entwurf

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