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    838 research outputs found

    Literaturlandschaft Belarus: Eine Begehung

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    Ob nun belarussisch, weißruthenisch, belorussisch oder weißrussisch – die Sprache ist so lebendig wie die Literaturszene. Und in den letzten Jahren verschaffen sich literarische Stimmen aus Belarus zunehmend auch im Ausland Gehör. Der Autor und Verleger Zmicer Višnëŭ lädt zur Begehung der belarussischen Literaturlandschaft

    Der Zerfall des Atoms – textueller Suizid eines Nihilisten auf Gottessuche

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    1937 in Paris verfasst, spiegelt sich im "Zerfall des Atoms" wie wohl in keinem anderen Werk der russischen Literatur die existentielle Zerrissenheit eines Dichters im Exil wider, der sich im intellektuellen Klima der Vorkriegszeit auf die verzweifelte Suche nach Sinn, Realität und Wahrheit begibt

    Viele Geschichten und ein Roman

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    Die zeitgenössische Schriftstellergeneration Tschechiens ist jung und unglaublich aktiv. Wieviel sie zu sagen hat, aber auch wie schwierig es gleichzeitig ist, seinen Gedanken einen entsprechenden und ausgewogenen Ausdruck zu verleihen, zeigt uns der Prager Ondřej Macura in seinem ersten Roman "Netopýři"

    Der Film – ein visuelles Museum der Revolution

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    Evgenij Dobrenko schreibt in "Muzej Revoljucii: Sovetskoe kino i stalinskij istoričeskij narrativ" über Literaturverfilmung im Stalinismus in historischer und ästhetischer Perspektive: Kino als Erfüllung der Erwartungen an das stalinistische Gesamtkunstwerk. Kino als Museum

    „Letzlich ist es die Liebe, die alles zusammenhält.”: Interview mit Dževad Karahasan

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    Ein Gespräch mit dem Autor Dževad Karahasan über seine Liebe zur Kunst, die Liebe in seinem Roman "Der nächtliche Rat (Noćno vijeće)" und über die besondere Spannung in seinem Heimatland Bosnien-Herzegovina

    Language Contact: German and Slovenian. (Achim Rabus)

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    Prof. Dr. Achim Rabus. Rezension zu: REINDL, DONALD F., Language Contact: German and Slovenian. Bochum: Universitätsverlag Dr. Brockmeyer, 2008 (Diversitas linguarum; 20), XII, 233 S. ISBN 978-3-8196-0715-8 Donald F. Reindls Studie "Language Contact: German and Slovenian" untersucht den Einfluss des Deutschen auf die Struktur des Slowenischen. Im Gegensatz zu anderen Studien, die sich auf lexikalische Transferenzen konzentrieren, analysiert Reindl tiefgehend strukturelle Transferenzen auf den Ebenen der Phonologie, Morphologie und Syntax. Er verwendet einen zweifachen methodischen Ansatz, der auf sprachlichen Universalien und Markiertheit sowie Sprachvergleich basiert. Reindl zeigt, dass viele vermeintlich kontaktinduzierte Phänomene intern motiviert sein könnten, während andere, wie das uvulare "r" im Slowenischen, eindeutig auf deutschen Einfluss zurückzuführen sind. Die Studie umfasst auch die Analyse von Flexions- und Derivationsmorphologie, Syntax und semantischen Transferenzen. Reindl betont, dass der deutsch-slowenische Sprachkontakt keine Einbahnstraße ist und auch das Slowenische das Deutsche beeinflusst hat. Abschließend bietet die Studie eine umfassende Tabelle der untersuchten Transferenzen und ordnet diese zeitlich und areal ein. Trotz einiger methodischer und bibliographischer Lücken erweitert die Studie das Verständnis des deutsch-slowenischen Sprachkontakts erheblich

    Must poetry be national? – ein Vortragsprotokoll der anderen Art

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    Eugene Ostashevsky [Evgenij Ostaševskij] ist als aus Leningrad gebürtiger amerikanischer Lyriker, Literaturprofessor und Übersetzer (Russisch-Englisch) bekannt. Im Rahmen seiner lyrischen Tätigkeit erschien zuletzt sein Gedichtband „The Pirate Who Does Not Know the Value of Pi“ (2017). 2016 war er Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin; im Wintersemester 2019/20 war er erneut zu Gast an der HU, diesmal moderierte er eine Veranstaltungsreihe zu Translingualität als „Dorothea Schlegel Artist in Residence“ im Rahmen des Projekts „Temporal communities: Doing Literature in a Global Perspective“ (2020). Das vorliegende Gespräch der ganz anderen Art entstand bei einem Gastvortrag an der HU zur Frage „Must poetry be national?“ im Jahr 2014

    Kiew in der russischen Literatur des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts

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    In dieser Studie wird das Kiew des frühen 19. Jahrhunderts als ein einziger historischer und künstlerischer Raum betrachtet, dessen Komponenten funktional miteinander verbunden sind. Die Einleitung enthält einen kurzen Überblick über die wichtigsten Trends in der modernen Stadtforschung. Das erste Kapitel konzentriert sich auf die Geschichte Kiews, die anhand von dokumentarischen Belegen wie Tagebüchern und Memoiren von Einwohnern, Reiseführern, Reisetagebüchern und frühen historischen Darstellungen rekonstruiert wurde. Ein separater Abschnitt ist der Politik Nikolaus I. in den südwestlichen Provinzen gewidmet. Das Bild des Heiligen Wladimir, Großfürst von Kiew, diente als Schlüsselbild im kulturellen und architektonischen Komplex Kiews und als Grundkonzept in der Kiew-Politik Nikolaus I. Drei Kapitel befassen sich mit der Kiewer Literatur des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts und analysieren offiziell empfohlene „Perspektiven” von Episoden der kiewisch-russischen Geschichte und ihre literarischen Verkörperungen, Opernlibretti, Volksgedichte und Balladen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Genre des Stadtgedichts und fantastischen Motiven kiewischen Ursprungs in der russischen Literatur der 1830er Jahre.In this study, Kiev of the early 19th century is considered as a single historical and artistic space whose components are functionally interconnected. The introduction contains a brief overview of main trends in modern urban studies. The first chapter focuses on the history of Kiev reconstructed from the documentary evidence, such as residents’ diaries and memoirs, travel guides, travel journals and early historical representations. A separate section is devoted to the Nicholas I’s policy in southwestern provinces. The image of St. Vladimir, the Grand Prince of Kiev, served as the key image in the Kievan cultural and architectural complex and a basic concept in Nicholas I’s Kievan policy. Three chapters deal with the Kievan literature of the first third of the 19th century and analyse officially recommended „prospects” of episodes of the Kievan-Russian history and their literary incarnations, operatic librettos, folk poems and ballades, with special emphasis on the genre of urban poem and fantastic motifs of Kievan origin in the Russian literature of the 1830s

    Führt uns Frau Gretkowska an der Nase herum?

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    2. Preis im novinki-Wettbewerb – für das originellste Autorenportrait! „Literatura babska – Weiberliteratur“, sagte meine Freundin, Polonistikstudentin aus Poznań, als ich sie fragte, warum Olga Tokarczuk auf größeres literaturwissenschaftliches Interesse stoße als Manuela Gretkowska. Warum Erstere in Deutschland einigermaßen bekannt sei, den Namen Manuela Gretkowska jedoch hierzulande noch kaum einer gehört habe. In der polnischen Öffentlichkeit sind schließlich beide Autorinnen sehr präsent und beide werden zur Frauenliteratur gezählt

    Bestens präpariert: Al’herd Bacharėvičs Roman Die Elster auf dem Galgen

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    Man übersieht sie leicht. Dabei sitzt die Elster im Bild Pieter Bruegels d. Ä. genau im Mittelpunkt, auf dem Galgen. Wer die detail- und anspielungsreichen Arbeiten Bruegels betrachtet, sollte lange Weile haben und ganz Auge werden. Ähnliches gilt für den Roman "Die Elster auf dem Galgen" des belarussischen Schriftstellers Al’herd Bacharėvič, der sich nicht nur des bruegelschen Titels bedient

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