SlavDok - Open-Access Repositorium für Slawistik
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838 research outputs found
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Es gibt einen ironischen Andrić
Ein Interview mit Tihomir Brajović, Professor für südslawische Komparatistik an der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad
„… das Blut schreit und rast“: DJ Stalingrad, Exodus
DJ Stalingrad, “Exodus”, erster Satz: „Die Sonne brennt.“ Es ist ein schmales, seltsames Buch, das soeben in deutscher Übersetzung bei Matthes & Seitz erschienen ist. Dass man dem Erzähler durch die Aneinanderreihung dieser grellen, oft brutalen Szenen folgt, ist neben einer gewissen Freude am drastischen Anarcho-Sound der Faszination geschuldet, die der Exzess hervorruft
Russische Literaturgeschichte. (Norbert Franz)
Prof. Dr. Norbert Franz. Rezension zu: STÄDTKE, KLAUS (Hrsg.), Russische Literaturgeschichte, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, XIV, 466 S. Stuttgart: Metzler Verlag, ISBN: 978-3-476-02404-
Chadiža, die Schwarze Witwe
Im Stadtzentrum von Machatschkala in Dagestan gehen Einsatzkräfte gegen eine radikal-islamistische Gruppierung vor, die sich in einem Wohnblock verschanzt hat. Die junge Chadiža ist Augenzeugin. Sie kann nicht verstehen, weshalb Terror-anschläge verübt werden und warum Menschen auf diese Weise sterben müssen – noch nicht. In “Dnevnik Smertnicy – Chadiža” zeichnet Marina Achmedova den Weg einer jungen Frau aus Dagestan vom unbedarften Mädchen zur Selbstmordattentäterin nach
Literaturni 1920-ti: postati (narysy, obrazky, etjudy) / Rostyslav Melʹnykiv
In dem Buch sind Essays über das literarische Charkiw und die Schriftsteller der Epoche der „roten Renaissance“ versammelt, deren Leben und Schaffen zu einem untrennbaren Bestandteil der historischen sowie künstlerisch-ästhetischen Prozesse der 1920er Jahre wurden. Indem der Autor seine Aufmerksamkeit auf außergewöhnliche Persönlichkeiten richtet, eröffnet er eine Begegnung mit wenig bekannten Seiten der Geschichte der ukrainischen Literatur.У книзі зібрані есе про літературний Харків та письменників епохи «червоного відродження», життя і творчість яких стали невід'ємною частиною історичних та художньо-естетичних процесів 1920-х років. Звертаючи увагу на видатних особистостей, автор відкриває маловідомі сторінки історії української літератури
Zeitdokument oder zeitlose Wahrheit: Über Fallen bei der Andrić-Lektüre
Ein Interview mit Michael Müller, Slawist, wissenschaftlicher Assistent an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln
„Ich bin ein Mensch ohne Biografie.“: Im Gespräch mit Serhij Zhadan
Lesung im Literaturhaus in Zürich, Teilnahme bei der Leipziger Buchmesse, auf Tournee durch die Ukraine mit seiner Band Sobaki v kosmose (Hunde im Kosmos) und immer präsenter in den deutschsprachigen Medien mit seinem letzten Buch "Die Erfindung des Jazz im Donbass": Der ostukrainische Autor Serhij Zhadan etabliert sich europaweit. "novinki" hat Zhadan in Zürich spontan auf ein Bier eingeladen, um eine kleine Bestandsaufnahme zu machen
Mündliche Ausstellung: Dmitrij-Strocev-Abend
Zusammen mit “novinki” organisierte Ende Oktober 2012 die philologisch-literarische Initiative „Ruthenia Poetica“ der neu besetzten Juniorprofessur für Westslawische Literaturen und Kulturen einen literarischen Abend: Der Minsker Dichter Dmitrij Strocev las aus seinem neuesten Gedichtband “Gazeta” vor. Yaraslava Ananka und Heinrich Kirschbaum führten für “novinki” ein Interview mit ihm
Die nicht mehr neuen Menschen. Die Rückkehr des selbstbestimmten Subjekts
Identität, Individualität und Immunität biografischer Verläufe, die sich in der politischen und sozialen Willkür des postsowjetischen Russlands eigensinnig verfestigen – mit diesen Kennzeichen neuerer Romane und Filme scheint sich die Postmoderne endgültig zu verabschieden. Zumindest stellen sie eine Spannung zu jener Sinnoffenheit her, die in den letzten Jahrzehnten die ästhetischen Konturen vorgegeben hat. Diesen Grundkonflikt untersucht der von Bettina Lange, Nina Weller und Georg Witte herausgegebene Band “Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende”
Am Rande, im Verborgenen, im Visier: Ein Interview mit Sabine Hänsgen
Dank der langjährigen dokumentarischen und editorischen Arbeit von Sabine Hänsgen ist die Kunst der Moskauer Konzeptualisten heute in Ausstellungen zu sehen. Für ihre leidenschaftliche und zugleich bedachte Kulturvermittlung zwischen Ost und West wurde die Kulturwissenschaftlerin 2012 in Warschau mit einem Arbeitsstipendium des Igor Zabel Awards für Kultur und Theorie ausgezeichnet. Im Interview mit novinki spricht S.H. über den russischen Underground der 1980er Jahre und ihre Erlebnisse in Ost und West