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    838 research outputs found

    Eine Reise durch die ostmitteleuropäische Geschichte

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    Martin Pollack: Schriftsteller und literarischer Übersetzer, frisch ausgezeichnet mit dem DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. “novinki” hat ihn dieses Jahr gleich doppelt getroffen – in Lublin und in Potsdam, und sprach mit ihm über Familiengeschichte und sein Interesse an Ostmitteleuropa ebenso wie über polnische Reportagen, die Arbeit mit Bildern und das Zurückschrauben der Sprache beim Schreiben über Gewalt

    Ethos und Pathos: Mediale Wirkungsästhetik im 20. Jahrhundert in Ost und West

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    Das dynamische Wechsel- und Spannungsverhältnis von Ethos und Pathos in den Medien des 20. Jahrhunderts, von der Literatur über die bildende und die Körperkunst bis hin zu Radio und Film, steht im Zentrum dieses Buches. Als komplementäre Kategorien der antiken Affektenlehre, die auf eine lange rhetorische und bildliche Tradition zurückblicken, haben Ethos und Pathos einen zentralen Anteil an der Formierung unterschiedlicher Wirkungsästhetiken in den modernen Medien. In ihrem Zusammenwirken, aber auch im Konflikt miteinander prägen sie die medialen Modellierungen politischer Ziele, Ideologien und ästhetischer Programme. Die Beiträge beleuchten in komparatistischer Perspektive verschiedene Ausprägungen medialer Wirkungsästhetik in den Kulturen Ost- und Westeuropas sowie Nordamerikas

    Abschlussbericht für das BMBF-Projekt »SlaVaComp – COMPutergestützte Untersuchung von VAriabilität im KirchenSLAvischen«

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    Im Projekt wird am Beispiel der griechisch-kirchenslavischen Übersetzungen und kirchenslavischer Originaltexte im ost- und südosteuropäischen Raum exemplarisch diachrone und regionale Differenzierungen der Sprache Kirchenslavisch untersucht, die trotz der wissenschaftlichen Unangemessenheit dieses Vergleichs oftmals als „Latein des Ostens“ bezeichnet wird. Ziel des Projekts war es, mit Hilfe modernster, zum Teil noch zu entwickelnder Computertechnologie Analysewerkzeuge (kirchenslavische Tools in TextGrid), einen Index und ein zweisprachiges Online-Wörterbuch für die Erforschung graphischer und lexikalischer Variabilität des Kirchenslavischen in seiner zeitlichen und räumlichen Entwicklung zu erstellen

    Jüdische Räume und Topographien in Ost (mittel)europa. (Ulrike Goldschweer)

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    Dr. habil. Ulrike Goldschweer. Rezension zu: Smola, Klavdia & Olaf Terpitz (eds.). 2014. Jüdische Räume und Topographien in Ost(mittel)europa. Konstruktionen in Literatur und Kultur (= Opera Slavica Bd. 61). Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, XII, S. 274. ISBN: 978-3-447-10281-0

    „Wo immer du auch hingehst – deine Erinnerung wirst du mitnehmen.“

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    Alevtina Kakhidze: Künstlerin, Majdan-Aktivistin, kritische Beobachterin der postsozialistischen Realität in der Ukraine. Über den Majdan als Performance und die Notwendigkeit der künstlerischen Reflexion gemeinsamer Erinnerung sprach sie im Juni 2015 mit einer Berliner Projektseminargruppe

    Slawische Geisteskultur: Ethnolinguistische und Philologische Forschung. Zum 90. Geburtstag von N.I. Tolstoj

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    Zu den Theotokia im Wenzelskanon

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    Vorliegender Aufsatz betrachtet die im kirchenslavischen Kanon auf den heiligen Wenzel enthaltenen Gottesmutterhymnen (Theotokia) aus einer zweifachen Perspektive: Der slavische Text wird mit der bis auf die erste Ode ermittelten griechischen Vorlage einerseits und mit anderen slavischen Übersetzungen andererseits verglichen. Die Theotokia des Wenzelskanons weisen frappante Ähnlichkeiten mit der Oktoechos und dem Kliment von Ohrid zugeschriebenen Commune Sanctorum auf; die festgestellten textuellen Übereinstimmungen legen die Vermutung nahe, dass es sich beim Wenzelskanon um die Übernahme bereits vorhandener Übersetzungen handeln könnte. Das im Aufsatz zusammengestellte Material soll der weiteren Vertiefung der angesprochenen oder nur angedeuteten Fragen dienen

    Durch Dialog zur Zusammenarbeit: Über den Deutsch-­Russischen Bibliotheksdialog zu kriegsbedingt verlagerten Büchersammlungen

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    Achtungserfolge und Sternstunden: Die Dramen von Peter Hacks auf tschechischen Bühnen (1960–1999)

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    Aus dem dramatischen Schaffen von Peter Hacks wurden 11 Theaterstücke und ein Opernlibretto (deutlich mehr als in einer Reihe anderer europäischer Länder, z. B. Polen) in tschechischen Theatern aufgeführt. Die Auswahl der Stücke - beginnend mit dem Kinderstück Anabell und der Mond (1960) - repräsentiert alle wichtigen Perioden von Hacks' Schaffen. Wichtig ist, dass es in der zentralen Phase der „Goldenen Sechziger“, 1964-1968, keine Aufführungen gab (Holý 2011); die meisten Inszenierungen fanden in den Jahren der „Normalität“, zwischen 1971 und 1983, statt, teilweise gefördert durch offiziell organisierte Kulturveranstaltungen, allen voran die Theatertage der DDR (1978). Der Erfolg der Bühnenprojekte schwankte zwischen „succès d'estime“ und echten theatralischen Höhepunkten. Ungeachtet der Aufführungen in vielen Städten Böhmens und Mährens sind diese vierzig Jahre Theatergeschichte in den tschechischen Publikationen (Handbücher, Monographien über die Geschichte der führenden Theater an verschiedenen Orten) fast unsichtbar; der Name Hacks fehlt in einer Reihe von einschlägigen Namensverzeichnissen. Es sei daran erinnert, dass Hacks nicht nur die Berliner Mauer guthieß, sondern auch den „Prager Frühling“ verabscheute und den Einmarsch in Prag im August 1968 für völlig in Ordnung hielt. Auf der Grundlage von umfangreichem Quellenmaterial (Theaterprogramme, Rezensionen, Interviews, Texte von Hacks und tschechische Übersetzungen) versucht dieser Artikel, die Geschichte von Hacks' Stücken in Böhmen und Mähren zu rekonstruieren. Ein besonderer Fall sind die Aufführungen des international erfolgreichsten dramatischen Monologs Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe zwischen 1978 und 1999

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